Realisierbare Bauwünsche?

Diskutiere Realisierbare Bauwünsche? im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, ich habe mich hier mal neu angemeldet um einfach ein Gefühl zu bekommen ob wir unser Bauprojekt so durchführen können wie...

  1. #1 Lars Friedrich, 28.06.2017
    Lars Friedrich

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    Hallo zusammen,

    ich habe mich hier mal neu angemeldet um einfach ein Gefühl zu bekommen ob wir unser Bauprojekt so durchführen können wie geplant.
    Ich werde versuchen so viele Info´s wie möglich zu geben, sollte etwas fehlen werde ich das natürlich nachtragen :28:

    Grundstück (vor kurzem gekauft):

    Leicht abschüssig (auf 10m sind es 0,5m), Grundstück ist 1200m² groß und liegt zentral in Reichelsheim Odw.
    Grundstück ist voll erschlossen, dem Architekten bei dem wir nächste Woche gehen bekannt da er die ersten Zeichnungen usw. schon gemacht hat. Grundstück ist vermessen und es liegt ein Bodengutachten vor, Grundwasser ist wohl kein Problem.

    So da ich mich nächste nicht lächerlich machen möchte beim Architekten mit meinen Vorstellungen wollte ich mal unsere Wünsche hier äußern und ob diese mit unseren Finanzen vereinbar sind.

    Wir hätten gerne ein Einfamilienhaus mit Garage vom Grundriss wie auf den beiden Bildern die ich angehängt habe mit 174m².
    Es sollen keine 2 Vollgeschosse werden sondern Kniestock mit 160/180cm und einem versetzten Pultdach.

    Dazu hätten wir gerne einen Keller (Frau im Außendienst +leidenschaftliche Dekosammlerin) zuerst haben wir an eine Garagenunterkellerung gedacht da Sie dann einen direkten Zugang hätte zu den Produkten. Jetzt habe ich gelesen (teilweise so und so) es ist nicht zu empfehlen wegen der Gründung, ist dem so wenn wirklich nur hier in dem Beispiel die Garage unterkellert wird? Also muss der Keller unters Haus dort würde ich noch mein Werkzeugkeller hin machen sowie die Technik. In den Technikraum soll die Vorratskammer Kühlschrank und so mit Zugang aus der Küche.

    Wenn es knapp wir mit dem Geld könnten wir bei dem Haus vorne und links zur Garage 0,5m weg nehmen das wir auf ca. 155m² kommen (Zeichnung gibt es dazu nicht aber ich könnte bei Bedarf welche machen)

    Wir haben jetzt keine exklusiven Wünsche würde sagen Standard bauen. Panoramakamin, el. Rollläden wo vorhanden inkl Insektenschutz sind eigentlich die größten Wünsche.

    Wir haben jetzt noch ein Kapital von 400T€ frei.

    Von dem ziehe ich mal 30T€ für Eventualitäten beim Bau ab.

    Bleiben 370T€, davon ziehe ich den Architekten, Aussenanlage, Küche ab dann bleiben grob gerechnet 300 T€

    Reicht die Summe von 300T€ inkl. noch fehlender NK für das, was wir vorhaben oder ist es total unrealistisch.


    Der Mann von der Bank wollte es nicht glauben das ein Einfamilienhaus so teuer sei und noch teurer (Standard) telefonierte, schluckte und nannte uns 410T€ komplett (grobe Schätzung) mit gehobener Ausstattung. Bei uns seien 350T€ Durchschnitt.

    Die Eigenleistungen sehe ich realistisch bei 10T€ was wir in Eigenregie gut machen können sind Laminat, Fliesen legen, Bäder (Waschtische, Duschen etc.) und die Malerarbeiten.

    Sollten noch Fragen bestehen beantworte ich diese natürlich schnellstmöglich

    Freue mich (hoffentlich) au eure Antworten


    Lars



    edition_174_grundriss_eg.jpg edition_174_grundriss_og.jpg
     
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  3. #2 Andybaut, 28.06.2017
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    Hallo,

    also pro m² NGF, also alles auf dem du im Haus lauf kannst (also ohne Wände) setze mal mit 1.600 - 2.400E/m² an.
    Die Garage vielleicht mit 600-1000€/m²
    und den Keller mit 1.200-1600€/m²

    Alles incl. Honorare für Planer und dem Gebäude. Ohne Grundstücfk, ohne Garten.

    Das man keine exklusiven Wünsche hat denken die meisten. Die Realität ist eine andere. Elektrische Rollläden sind kein Standard und ein extra Kamin auch nicht.
    Standard ist ne Gastherme und Wandheizkörper.

    Also für´s Haus reicht das Geld wohl, für die Garage wird´s eine schlichte und die Unterkellerung sollte das gedanklich streichen.
    So grob gepeilt.
     
  4. #3 driver55, 28.06.2017
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    Hallo und Willkommen,

    nur kurz:
    * wenn Balkon, dann Balkon (mit Platz), für einen "Bettenausschüttelplatz" ist der gezeigte zu teuer...hat doch keinen wirklichen Nutzen...
    * das gilt eigentlich auch für die "Esszimmerwarze"
    * Pultdach: welche Dachneigung schwebt dir vor?
    * Lass bitte den mit "Tapete beklebten Pressspan" (Laminat) weg...
    *....
     
  5. #4 bauspezi 45, 28.06.2017
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    schön ist die Tatsache das man nicht so eine "pompöse" Küche hat die meist nur
    zum repräsentieren dienen, Platz genug für Gemütlichkeit, Freunde/Familie haben gut Platz.
    soweit alles gut, bis auf die Konstellation Schlafzimmer / Ankleide,
    da würde ich auf die Wand verzichten, wäre alles großzügiger,
    über den Balkon OG , den würde ich nur am Schlafzimmerbereich bauen, die Kisd`s können dann nicht mal versuchen
    am Schlafzimmer der Eltern zu "spionieren"
    ich denk mal das passt !! :-)
     
  6. #5 Lars Friedrich, 29.06.2017
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    Hallo,

    erst mal vielen dank für die Antworten! Schon irgendwie erschreckend wie teuer bauen ist..
    Naja wir haben ja keinen Stress da wir schon ein Haus haben aber durch persönliche (und auch bauliche Bedingungen) dort weg wollen.

    @Andybaut

    bedeuten diese 1600-2400€/m² ich kann einziehen ohne Eigenleistung? Erschließung, Bodenplatte (vom Keller haben wir uns verabschiedet) und NK wie Wasseruhr, DIXI etc.
    OK ich war der Meinung Fußbodenheizung und el. Rollläden seien "Standard". Kamin klar ist extra aber ein wirklicher Preistreiber ist der aus meiner Sicht jetzt nicht auf die m² gesehen.

    Ich habe mal bereinigt und gerechnet wir haben eine Summe von 360t€ für 155m² Haus sowie Garage wie auf dem Grundriss mit hinten 2 geplanten Räumen, sprich die Garage soll ~3m länger werden. Platz ist ja da die sollen rein zum Einlagern verwendet werden.
    Ist es realistisch für 1800€/m² ein Haus zu bekommen mit folgender Ausstattung: FBH, Luft-WP, Puffer, Solarthermie, el. Rollläden (50% der Fenster), Zentrallüftungsanlage sowie einen Kamin?
    Folgende Eigenleistung können wir durch den Freundeskreis erbringen/abdecken: Fliesenlegen komplett, Badausbau (bis auf Wasserleitung) Malerarbeiten, Bodenbeläge, Schreiner Arbeiten (Türzargen, Betontreppe mit Holz verkleiden) bekommen wir zum Freundschaftspreis bekommen. Da haben wir praktisch nur Materialeinsatz + Essenskosten.
    Soll KFW70 Standard werden.

    @drive55
    zu deinen Punkten in der Reihenfolge:

    *meinst Du es ist dann sinnvoller das Haus in der gesamten Länge um 0,5m breiter zu machen, auch preislich gesehen?
    *siehe oben
    *richtig Gedanken habe ich mir darüber noch nicht gemacht, mal gegoogelt und nach optischen Gesichtspunkten (ob Sinnvoll, gut kann ich nicht beurteilen) 24°/30°
    * ich/wir vertreten die Meinung die Hülle/Technik muss stimmen innen kann man auch später noch recht einfach einen neuen Boden legen. Wir haben aktuell ~30€/m² Laminat und sind zufrieden.

    @Die Wand soll auch weg dort soll noch ein 2. Schrank hin als "Raumteiler" Die Tür zum Bad fällt auch weg, wir brauchen keinen direkten Zugang zum Bad.
    Guter Einwand mit dem Spionieren :)
    Einen Wintergarten als Wohnraumerweiterung kann man später auch noch bauen wenn wieder Geld da ist oder noch vorhanden.
    Wir wollen auf Sicherheit bauen wir hätten noch etwas mehr Geld aber man braucht auch Reserven.


    Grüße

    Lars
     
  7. #6 Andybaut, 29.06.2017
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    Hallo Lars,

    also die genannten Kosten umfassen alles incl. ohne Eigenleistung.
    Mit 1800€ kann man das mit der Ausstattung vielleicht gerade noch schaffen.
    Ich selbst lag mit ähnlicher Ausstattung auch in dieser Region.
    Das ist jedoch 3 Jahre her und bei der momentan Preissteigerung im Baugewerbe würde ich locker 10% für den Zeitraum
    draufschlagen.

    Das ganze ist regional sehr unterschiedlich. Ländlich ist einerseits gut, andererseits ist die Anzahl der Firmen dort nicht so groß.
    Ich sag´s nicht gern, aber 10-20% Preisunterschied sind schnell passiert. Es hängt sehr viel an der Auslastung der Firmen.

    Wie ich es machen würde, falls dein Architekt auch ausschreibt.
    Alle Angebote einholen und dann sehen wo man landet. Nur dann kann man noch Gegensteuern und die Flächen reduzieren.
    Wenn der Rohbau steht ist das kaum noch kostenmäßig zu ändern.

    Noch eine Kritik am Grundriss:
    du bist vermutlich Nummer 20 dieses Jahr :-(
    Wieso richtet man das Wohnzimmer so ein, dass man den Fernseher sieht, aber nicht in den Garten schauen kann?
    Ich muss da immer an Käfighühner denken.
     
  8. #7 Lars Friedrich, 29.06.2017
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    OK dann schauen wir mal was tatsächlich bei rum kommt. Wir haben in der Umgebung mind. 10 Bauunternehmen und auch sonst ist das Handwerk bei uns ganz gut vertreten.
    Ist auch nicht weit bis nach Darmstadt.

    Würdest Du dann erst mal mit den 174m² planen lassen, dann reduzieren auf 155m² das man einen Startpreis hat und dann reduzieren?
    Wir wollen eigentlich den Architekten soweit alles machen lassen.

    Also TV und Fernsehen sollen getauscht werden da meine Frau nicht will das Couch direkt neben dem Esstisch ist und alles so gedrängt ist.
    Wo Jetzt der Schrank im Flur ist soll eine Nische hin für Kamin + paar andere kleine Änderungen/Reduzierungen.
    Wenn möglich (sieht man später) würden wir eine kleine optische Abtrennung zwischen Essbereich und Wohnzimmerbereich machen. Evtl. auch ein Panoramakamin dahin.
    Das sind aber noch Überlegungen.
     
  9. #8 Andybaut, 29.06.2017
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    Im Endeffekt geht es um die absolute Gebäudegröße.
    So bitter wie es ist, aber wenn man merkt das 174m² zu teuer werden, dann gilt es irgendwo was wegzuschneiden.
    Das muss dann keine komplette Neuplanung sein, aber z.B. eine Schrumpfung um X% in manchen Richtungen.

    Das ist kostentechnisch am wirkungsvollsten. Als zweiter Schritt bleiben nur die Qualitäten. Wenn man aber gedanklich
    nicht im Luxusbereich ist, dann kann man auch schlecht noch da was wegkürzen.
     
  10. #9 Lars Friedrich, 30.06.2017
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    Hallo,
    ich habe den Plan mal ein wenig angepasst. Ist natürlich nicht Maßstab`s gerecht.
    Haus ist unten und links um 0,5m kleiner geworden. Gäste WC geändert paar Mauern verschoben.
    Die "Warze" fällt weg, dafür wächst das Haus nach hinten um 0,5m.
    Sollte im EG ca. 10m2 bringen, OG passe ich noch an.
    Ist es sinnvoll noch was am Winfang zu machen oder besser so lassen?

    Danke und schönes Wochenende

    Lars

    P.S. Zeichnung ist noch nicht ganz fertig.

    IMG_0055.jpg
     
  11. #10 driver55, 02.07.2017
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    Ja, über die gesamte Länge etwas breiter, aber nicht die Länge deshalb kürzer (wie in der aktuellen Zeichnung).
    Bzgl. Dachneigung. Was sagt der Bebauungsplan? Gibt's überhaupt einen? Bei manchen heisst es ja einfach "38° Satteldach"...
     
  12. #11 Lars Friedrich, 16.11.2017
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    Hallo zusammen,

    es war jetzt eine längere Zeit ruhig hier-
    Jetzt sind wir aber soweit fertig mit den Planungen, es kommt noch die finale Finanzierung sowie die Einstufung ob es KFW40 wird oder KFW55 bleibt.
    Naja den Plan das Haus zu vergrößern haben wir nach der ersten Kostenschätzung ganz schnell verworfen und sind auf das ursprüngliche Maß zurück gegangen. Selbst hier liegen wir knapp 100T€ über unserem geplanten Kosten.
    Ausstattung haben wir jetzt aber alles ein wenig höherwertiger genommen und das Grundstück war doch schräger wie gedacht....
    Ich werde einfach mal weiter berichten.

    Grüße

    Lars
     

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  13. #12 Lexmaul, 16.11.2017
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    100 TEUR über den geplanten Kosten..und das bereitet keine Bauchschmerzen???

    Was soll eigentlich die Dusche im EG bringen? Wer nutzt die (regelmäßig)?
     
  14. #13 Lars Friedrich, 16.11.2017
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    Hallo,


    naja wir kommen mit den angestrebten 2000€/m² hin, das liegt an der doch guten Auftragslage im Handwerk.

    Liegen bei ~2300€/m² Wohnfläche dann kommt dazu noch Heizung/Garage die auch 200€/m² teurer sind. Das Fundament ist höher/größer wie gehofft, wir wollten keine Hebeanlage. Dann noch wertigere Ausstattungen das summiert sich dann doch schnell zusammen.


    Die zweite Frage ist schnell beantwortet: Weil wir die brauchen und das jetzt auch schon haben.
     
  15. #14 Lexmaul, 16.11.2017
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    Ich finde diese Euro/qm²-Angaben immer etwas diffus, denn das ist alles auch nachher abhängig von den Gesamtgrößen und spiegelt alles nur recht grob ab.

    In dem Sinne haben wir auch sehr hochwertig gebaut, aber haben ca. 1600 Euro/m² ausgegeben. Und das im letzten Jahr, also wo ja alles schon teuer war. Kommt immer auf die Gegend an und vor allem, wie man baut (Architekt, GU, BT)...
     
  16. #15 driver55, 16.11.2017
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    Ein paar Gedanken...
    • Wohnen/Essen ist suboptimal gelöst. Der Esstisch "klemmt gefühlt" zwischen Kochinsel, Kaminofen und 4m-Terrassenscheibe
    • Wohnen selbst ebenso. Platz vor dem Schrank nicht wirklich nutzbar
    • fast 17m² Flur im EG sind mächtig, im Vergleich zu 34m² Wohnen/Essen
    • Eltern ist sehr dunkel. (Vergleich zum Bad!) vorh. Fenster größer + Fenster zw. den Schränken
    • Bad: Ist der 80er-Durchgang am DWT nicht zu knapp? (Weg zur Toilette, wenn einer am DWT steht...)
    • KiZi sind auch nicht sonderlich üppig, ca. 1 m² fehlen duch die "Eingangsnische" --> ca. 13,5 m² eff. und keine 3 m breit (schlecht zu möbilieren...)
    • Keller wurde eingespart? ("Dazu hätten wir gerne einen Keller"...)
     
  17. #16 Lars Friedrich, 17.11.2017
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    Das stimmt wohl.
    Aber wie man auf 1600€ kommt würde mich mal interessieren.
    Alleine Rohbau (inkl. Fundament) mit Dach Fenster/Türen macht hier schon ~1300€ aus. 2300€ ist wirklich mit allem Pellettheizung KFW40 Standard, Panoramakamin, Parkett etc. Architekt und wer sonst noch so alles Geld von einem will.
     
  18. #17 Lexmaul, 17.11.2017
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    Kann ich Dir nicht sagen, kommt auch viel auf die Baugegend an. Wobei wir nicht im tiefen Osten wohnen...

    Aber bei uns ist auch Architekt mit Sole-WP mit Tiefenbohrung, Panorama-Kamin, Wohnkeller, PV, nix KfW40, sondern 70, Raffstore, Doppelgarage, sehr groß ausgebaute Elektrik/LAN, Vorbereitung Klima, hochwertige Fliesen und Vinyl etc.

    Rohbau mit Deinen Angaben hat so 800 Euro/m2 gekostet.
     
  19. #18 Lars Friedrich, 17.11.2017
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    • Ich denke das ist einfach eine Sache der persönlichen Vorlieben. Ich persönlich finde es so gemütlich, gut meine Frau hätte es auch gerne größer. Aber irgendwo muss man einen Schlussstrich ziehen wie viel Geld man ausgeben will um nicht auf andere Dinge zu verzichten.
    • Wohnen ist so groß wie bei uns aktuell und ausreichend für unsere Bedürfnisse.
    • Da stimme ich dir zu. Der sollte eigentlich kleiner sein aber meine Frau wollte keinen "Schlauch" haben.....
    • Dazwischen war auch ein Fenster, ebenso hinterm Bett. Wir haben da jetzt Dachflächenfenster eingeplant (aktuellsten Plan haben wir noch nicht). Frau hat das im Netz gesehen und wollte das haben. Naja ist ein Schlafzimmer ich geh da rein wenn es dunkel ist und wieder raus wenn es dunkel ist. Da habe ich 0 Ansprüche dran solange ein Bett drinnen ist :sleeping
    • Wir haben jetzt aktuell die gleiche Situation sogar noch etwas kleiner. Aber stimme ich dir zu könnte breiter sein.
    • Die sollen raus und spielen. Ne im Ernst der ASR wird schmaler und Eingangsnische in den KiZi auch etwas größer. Aktuelle Kinderzimmergröße ist 12m² mit 80cm Drempelwand.
    • Ja der ist finanziell nicht mehr realisierbar. Entweder Garage oder Keller, Carport war für mich keine Option.
     
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  21. #19 Lars Friedrich, 17.11.2017
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    Dann muss es das Material bei euch deutlich günstiger geben..
     
  22. #20 wurmwichtel, 15.02.2018
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    Das klappt mit den erforderlichen Mindeststandards, sprich EnEV2016 grad noch so. Bei unserem Haus liegen die Kosten ohne Malerarbeiten bei ca. 1700€/m² Wohnfläche.
    Da ich anderswo für kritische Worte auf's übelste Angeranzt wurde, hier mal den Link zu Gedanken aus einem anderem Forum:
    Mehrkosten KfW-Standard vs. potentielle Einsparungen - Expertenforum Bau.
    Kritische Hausanbieter sprechen über Einsparungen zwischen EnEV2016 und KfW40 in höhe von rund 200 bis 300€/a. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte zwischen dem Link und dem Hausanbieter liegen.
    Die angeblich günstigen Zinsen rechnen der KfW-Förderungen rechnen sich nur bedingt, weil man wegen der kürzeren Laufzeit entweder das Risiko eines teuren Anschlusskredites eingeht oder bei voller Tilgung des KfW-Kredites eine exorbitante Belastung hat, die sich mit einer höheren Restschuld beim eigentlichen Kreditgeber paart.
    Mit KfW als Volltilger hätten wir pro Monat 250€ mehr abgedrückt und eine um 60.000€ höhere Restschuld am Laufzeitende gehabt. Das muss man allerdings individuell genau prüfen!

    Hab mal die Kostentreiber markiert.
    Den Kamin könnte man Nachrüsten.
     
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