Regenwassertank und eine Überlegung

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  1. #1 ODeutschbein, 16. Februar 2006
    ODeutschbein

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    wir haben uns einen 4500 Liter Regenwassertank in unserem Garten unter die Erde bringen lassen. Dieser Tank ist an die Regenentwässerung vom Haus und des Carports angeschlossen. Soll bedeuten, dass erst einmal das gesamte Regenwasser, welches über die Dachflächen kommt, in den Regenwassertank läuft und diesen füllt. Dies geschieht so lang bis der Tank voll ist. Kommt weiters Regenwasser in den vollen Tank wird es durch einen im Tank installierten Überlauf zum Regenabwassersil geleitet. Nun meine Überlegungen bezüglich Regenabwassergebühren. Da wir den Tank haben und das Regenwasser aus dem Tank zur Gartenentwässeung benutzen kam mir folgende Idee. Über das Jahr wird der Tank bestimmt 3-4 mal für den Garten entleert. Das sind bei 4500 Litern Tankinhalt max. 18.000 Liter. Dieses Regenwasser wird nicht in das öffentliche Netz geleitet. Ich wollte nun einen Weg finden, um Meine Gebühren zu drücken und irgendwie die entnommene Wassermenge gegen die Gbühren rechnen. Meine Idee ist es eine zuätzlich verblomte Wasseruhr am Wasserttank installieren zu lassen. Diese Wasseruhr würde ich mit ablesen lassen, dann die Menge gegenrechnen lassen. Hat jemand schon Erfahrungen mit so einer Lösung gesammelt ? Ist dies überhaupt so machbar ? Wo müßte ich soetwas beantragen und wer installiert eine solche Wasseruhr ?

    Haltet ihr meine Idee für praktikabel ?

    Vielen Dank

    Olli
     
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  3. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Wird wohl schwierig

    Grund: Wasseruhren werden i.d.R. von den Wasserversorgern abgelesen, die das Wasser liefern. Abgelesene Menge Frischwasser = eingeleitete Menge Schmutzwasser.

    Niederschlagswasser wird von den Kommunen über die Grundbesitzabgaben erhoben, i.d.R. richtet sich die Gebühr nach der versiegelten Grundstückfläche.

    Da die Wasserversorger mit Regenwasser "nichts am Hut haben", müsste die Kommune jemanden abstellen, der die Uhr abliest. Wenn die dann die "Ablesegebühr" gegen die Ersparnis rechnet werden Sie wohl noch draufzahlen.

    Vorschlag: Mal der Gemeinde die Situation schildern, vielleicht ist ja ein %-tualer Abschlag möglich.
     
  4. etbau

    etbau

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    So wird Regenwasser zu eingeleitetes Abwasser!

    Vieleicht komme ich jetzt mit meiner Antwort ein bisschen spät aber egal, könnte ja doch jemend zu denken geben.

    Regenwasser könnte zwar weniger berechnet sein, aber als Brauchwasser genutztes und in öffentlche Anlagen eingeleitetes Regenwasser wird dann ja zu eingeleitetes Abwasser, die mit einer schönen Gebür belegt werden!

    So wird die tolle Idee jedenfalls nieder getrampelt!! :p

    Viele Grüße
    ET
     
  5. Rolf

    Rolf

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    Überlauf nicht ins öffentliche Netz?

    Vielleicht lohnt es sich in diesem Fall darüber nachzudenken, das Regenwasser nicht in das öffentliche Netz zu geben (Stichwort Sickerschacht).

    Mal'n Fachmann fragen ob es geht und was es kostet .
     
  6. marcusch

    marcusch

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    Wie schon der Baufuchs geschrieben hat - Fragen sollten direkt an die Kommune gestellt werden... Da sind auch die Fachmänner und die die das Geld haben wollen
     
  7. heiko_s0

    heiko_s0 Gast

    lohnt sich nicht

    in Neubrandenburg (meckpomm) gab es mal eine kuriose situation - die stadtwerke haben pauschal von allen eine regenwassereinleitegebühr verlangt, es sei denn sie haben versichert dass sie nicht einleiten

    beim kostenvergleich wäre für mich (3 personenhaushalt) herausgekommen, dass die gebühr für die versiegelte fläche grösser wäre als die geringeregebühr durch das eingsparte wasser infoge regenwassernutzung
    somit ist die regenwassernutzung zwar ökologisch sinnvoll, aber wirtschaftlicher unsinn wg. der willkür der stadtwerke in preisfragen

    die installation und zugehörigen kosten der anlage sind dabei noch nicht berücksichtigt
     
  8. detschne

    detschne

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    Wir haben eine Zisterne, die die Niederschläge der halben Dachfläche und der Doppelgarage aufnimmt. Den Überlauf ins Kanalnetz habe ich dicht gemacht und eine einfache Pumpe mit Trockenlaufschutzschalter oben reingehängt. Wenn es mal so viel regnet, dass die Zisterne überlaufen könnte, wird das Wasser hinten im Garten einfach auf den Rasen gepumpt. Der Kommune habe ich den reduzierten Umfang der versiegelten und an die Kanalisation angeschlossenen Flächen mitgeteilt und die haben die Berechnung der Niederschlagsabgaben entsprechend geändert! 120 m² Fläche á 0,70 € machen 84,00 € weniger Gebühren pro Jahr.
     
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  10. barbara

    barbara Gast

    Wasserzähler sind zunächst sehr teuer und für die reine Gartenwassernutzung unverhältnismäßig aufwändig. Grund: Wasserzähler müssen geeicht sein, d. h. alle 6 Jahre erneuert werden. In jedem Fall sind sie durch den Betreiber zu bezahlen.

    Beantragen muss man die Sache bei dem Wasserversorgungsunternehmen, das die Wasserrechnung schreibt. Zähler einbauen dürfen nur von diesem Wasserversorgungsunternehmen zugelassene Installateure.

    Empfehlung: Die Niederschlagsmenge pro Jahr und die Sammelfläche ergeben den Jahresertrag. Davon kann für die Nutzung eine pauschal errechnete Nutzmenge für den Garten abgezogen werden. Rechenbeispiel im Buch „Regenwassernutzung von A – Z“, Seite 40/41.
    In Kürze online zu finden auf w.xxxx.info. Dazu liefert DIN 1989-1 in Tabelle 4 den gültigen Wert: 60 Liter pro qm bewässerte Gartenfläche pro Jahr.
     
  11. Uwe!

    Uwe!

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    in unserer Gemeinde wird abhängig von der Größe der Zisterne eine Pauschale von der versiegelten Fläche abgezogen.
     
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