Reihenhaus-Altbau- das Komplettprojekt erschlägt mich

Diskutiere Reihenhaus-Altbau- das Komplettprojekt erschlägt mich im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo Forum, liebe Experten, ich bin hueby aus Köln, grüße alle hier freundlich. Ich erhoffe mir hier Rat und Richtung für mein Projekt. Ich...

  1. #1 hueby, 11.10.2017
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.2017
    hueby

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    Hallo Forum, liebe Experten,
    ich bin hueby aus Köln, grüße alle hier freundlich. Ich erhoffe mir hier Rat und Richtung für mein Projekt. Ich selbst kenne mich mit PC, Datenbanken und Recherchen besser aus als mit den Themen Haus und Bau.
    Ich verzweifele folgerichtig an meinem Altbau (es ist mein Elternhaus), meine finanziellen Mittel sind begrenzt und ich brauche Informationen um nicht in Fehler und in den Ruin zu laufen.
    Ich habe akzeptiert, dass mein Projekt lange dauern wird, vermutlich Jahre.
    Ich bin bereit, selbst anzupacken, möchte aber wissen, was ich tue und das Richtige tun.
    Das Haus ist aus 1922 und in den letzten 30 Jahren wurde- bis auf eine neue Dacheindeckung- nur wenig gemacht. Die Haustür wurde erneuert. Ich habe einen neuen Heizwert-Kessel neben dem Warmwasserspeicher und räume die Bude nun größtenteils frei um arbeiten (lassen) zu können.
    Es gibt viele Themen zu klären. Was sagen die Forenerfahrenen, sollte ich dies in einem erfassen um den Zusammenhang zu erhalten, oder besser jede Frage einzeln aufführen?

    Zum Überblick mal einige Fakten zusammen getragen:
    Es handelt sich um ein Reihenmittelhaus mit ca 100 m2
    Pläne existieren nicht (mehr) und viele Informationen sind nur Erfahrungswerte
    Das Dach hat eine recht vertrackte Sattelform
    Das Haus ist nicht gedämmt (bis auf n paar Heftrandmatten im Dachboden).
    Im (aktuell nicht bewohnten) Haus ist es mir etwas zu feucht in bestimmten Räumen
    im 1. OG ist die Dachschräge drin, wenn Dämmung, vielleicht auf den Sparren...?
    Die Fenster sind dabei, auseinander zu fallen. Neue=Schimmelrisiko
    Die Fußböden aus Holz müssten geprüft werden, vor allem der Unterbau.
    im 1.OG liegt auf dem Holzboden Uralt-PVC und Teppich. Asbest im PVC-Kleber?
    Raumaufteilung nicht zeitgemäß- 1-2 Türen versetzen wäre gut...
    Unten wollte ich 2 Zimmer vermieten und dafür Dusche+WC ergänzen/versetzen.
    Zu wenig Platz da viele kleine Räume, ok, das ist eben so
    Der Keller ist feucht, der Beton unsanierbar. Kalziumsilikatplatten?
    Vielleicht kommt ein Teil der Feuchtigkeit aus dem Keller hoch...
    Strom: Verteilung Vorkriegsstand, sollte gemacht werden, aber Sicherungskasten darf nirgendwohin
    Mindestens eine Wand (innen) muss mal überarbeitet werden
    die (Wasser)Leitungen sind -na ja- nicht ganz modern, Umbau wäre sehr teuer
    Ein Anbau wäre wertsteigernd, übersteigt aber meine Finanzen bei Weitem.

    Mein Ziel ist eine finanziell tragbare Sanierung / Modernisierung, gern mit viel Eigenleistung, die aber fachlich in Ordnung ist und die Bauphysik beachtet um nicht in Schwierigkeiten mit Schimmelbildung etc zu laufen.

    Ehrlich gesagt stehe ich mittlerweile auf das "ECHTE", mag also z. B. keine Fototapete auf dem Boden (Laminat) aber Holz (ist ja da, vielleich kann man das schön machen). Eine Vormauerung aus Backsteinen könnte ich mir gut vorstellen (teuer, aua) aber Styropor ans Haus kleben gar nicht. OK, wird dadurch teurer, aber (so hoffe ich) auch wertiger, sinn-voller.

    Meine Kernfrage: Wie fange ich an, wen frage ich, wer hilft mir den Zusammenhang im Blick zu behalten? Ist ggf. ein Bauleiter sinnvoll und wie finde ich einen für mich passenden? *Überforderung*
    Viele Grüße und danke für jede Hilfe

    Hueby :-)
     
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  3. #2 Andybaut, 11.10.2017
    Andybaut

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    Also ich würde mir einen Architekten suchen.
    Bei dem Profil vermutlich auch kein Wunder.

    Dann würde ich alle Pläne in die Hand nehmen und mir eine Liste aller Gewerke aufschreiben.
    Also z.B. Fenster : alle erneuern
    Wände: neu verputzen und Elektro erneuern?
    Außenwand WDVS ?
    ......
    + eine Übersicht der finanziellen Mittel die du hast.

    Dann würde ich mit dem Planer vereinbaren wie man vorgehen soll.
    eine Möglichkeit wäre eine Art Bestandsaufnahme mit groben Kostenwerten.
    Also 30 Fenster a 500€= 15.000€
    Heizung und Heizkörper neu = 40.000€
    etc.

    Die Kosten dafür sind noch überschauber und du siehst ob ihr beide den Weg gehen könnt.

    Wie man dann weitermacht wird sich ergeben.
     
  4. #3 Manufact, 11.10.2017
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    Also ich würde mir VOR dem Architekten zuerst eine Sachverständigen suchen (Haffungsrisiko...), der dann NACH seinem Gutachten MIT dem Archi zusammenarbeitet.
    (Andy: nix gegen Dich, aber es gibt leider genug.....)
     
  5. #4 Andybaut, 11.10.2017
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    Ja aber was für einen Sachverständigen?
    Wer auch immer das ist,

    es sollte jemand sein, der das Gebäude in seiner Bausubstanz beurteilen kann und dir sagen kann welche Arbeiten
    zu welchem Preis ausgeführt werden müssen.

    Um keinem auf den Leim zu gehen, lass dir einfach die Adresse von jemandem nennen für den er schon gearbeitet hat.
    Dann kannst du die damaligen Kunden nach ihrer Erfahrung fragen.
     
  6. #5 Manufact, 11.10.2017
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    @Andy:
    Absolut korrekt, es gibt - leider zu viele Sach"Verständige" - zwar mit Verstand - aber ohne Erfahrung in der konkreten Sache.
    Und - wie immer bei SV´s: Sie haben alle - immer - Recht.

    (Beispiel: ich
    Absolute Fachkompetenz in Mauerwerksabdichtung und Schimmel:
    Beurteilung Sanitärschäden (undichte Abwasserleitung) - nicht meine Kompetenz.
    Putz: 2/3 ja, WDVS Fassaden: nein, Fenster: Abdichtung : ja, Rahmen : nein, etc.....)
     
  7. #6 bauspezi 45, 11.10.2017
    bauspezi 45

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    ja, es ist für jemanden schon nicht einfach der vor solchen Problemen steht...
    .. aber wenn man alles der Reihe nach angeht bekommt man das in Griff.
    zuerst wäre eine Begehung des Hauses notwendig um :
    wichtige Kriterien .
    Zustand und Art des Mauerwerkes, bezüglich Wandstärken, ,mögliche Rissbildung.
    evtl. Feuchtigkeitsprobleme, Zustand Fundamente, Kellerwände und vorhandener Sperrschichten gegen aufsteigende Feuchtigkeit, Fußböden (Bauweise Stabilität), vorhandene Bauschäden
    an Innenwänden/Decken.
    Ganz wichtig : Zustand der Dachkonstruktion Art der Eindeckung und deren Dichtigkeit, Dachrinnen Zustand, Zustand der Grundleitungen zum Kanal.
    Heizungsanlage , alter,Zustand, Rohrleitungen und Zustand der Heizkörper.
    Sanitär-und Wasserleitungen , Zustand und evtl. noch benutzbar oder erneuern .
    Elektroleitungen, werden sicherlich komplett erneuert werden müssen.
    Beurteilung der Fenster/Türen
    besonders zu erkunden ist der Zustand und Aufbau der Holzdecken und der Kellerdecke.
    sin diese noch ausreichend statisch ausreichend, evtl Erneuerung des Aufbaues notwendig.
    das sind so die wichtigen dinge die erst mal festgestellt werden sollten.
    wie aufwändig man saniert liegt natürlich auch der Finanzlage und welche Beträge im Raum stehen.
    Eigenleistungen sind sicherlich einige möglich,grade in der Fase "Firma Abbruch"
    Machbar ist fast alles auch Grundrissänderungen wenn es die Statik zulässt.
     
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