rentiert sich PV?

Diskutiere rentiert sich PV? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, neulich war ein PV vertreter bei mir und wollte mir ne PV schmackhaft machen. mein dach das in frage käme hat 42 Grad neigung und ist...

  1. Pascal82

    Pascal82

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    Hallo,

    neulich war ein PV vertreter bei mir und wollte mir ne PV schmackhaft machen.
    mein dach das in frage käme hat 42 Grad neigung und ist nach westen mit 15° süden ausgerichtet.

    er meinte mit einer 10 KW anlage würde ich knapp 10 000kwh im jahr produzieren- das ding würde mich ca 10 000€ kosten.(mit eigenleistung-dachmontage)
    unser stromverbrauch im haus betragt ca 7500kwh pro jahr (aktuell eon 1750€/ jahr) er meinte selbst mit finanzierung hätte sich die anlage in spätestens!! 8 jahre armortisiert und ich hätte dannach meinen strom pracktisch zum nulltarif, da ich für den eigenverbrauch was bekomme und was ich einspeise bekomme ich ja auch einspeisevergütung....(mein monatlicher stromabschlag geht dann halt nichtmehr an die eon sondern an die bank)

    ist das nur vertretergewäsch- oder tatsächlich realitstisch???
    in anbetracht der stetig steigenden strompreise und was der (zugegben nette)
    vetreter erzählte interresiert mich das dann doch....

    hab mich mit PV so noch nicht auseinendergesetzt- sollte das was der vertreter mir erzählte tatsächlich annähernd der tatsache entsprechen
    werd ich da sicher weiter ins detail gehen...

    viele grüße
    pascal
     
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  3. #2 ReihenhausMax, 21. März 2012
    ReihenhausMax

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    Hab noch nicht gehört, daß man eine 10 kWp für 1000 Euro/kWp bekommt,
    aber vielleicht hat er sich heftig beim Einkauf vertan, bevor die Kürzung der
    Einspeisevergütung zum 1.4., ursprünglich 9.3. kam und muß jetzt sehn das
    er finanziell Land gewinnt.
    Im Photovoltaikforum kann man Angebote zur Diskussion stellen.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Das glaube ich nicht, da hat er nicht nur die Eigenleistung rausgerechnet.
    Auf keinen Fall etwas unterschreiben, so lange nicht alle Details geprüft und geklärt sind. Es würde mich nicht wundern, wenn aus den 10T€ später 15T€ oder noch deutlich mehr werden.
    Nicht vergessen, Du brauchst später auch einen Elektriker für den Zähler etc.

    Nebenbei bemerkt, ist die Dachfläche überhaupt so groß, dass man da 10kW unterbringen kann? Je nach Modulart, Verlegemöglichkeiten usw. gehen dafür 80-100m2 drauf.

    Vorsicht, da gibt´s ganz heftige Änderungen. Für Eigenverbrauch soll es zukünftig gar nichts mehr geben, und die Sätze für eingespeisten Strom wurden auch ganz heftig reduziert.

    Bei mir würden alle Warnlampen angehen.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 Jürgen V., 21. März 2012
    Jürgen V.

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    ne glaub ich nicht, auch nicht in Bayern.
     
  6. Bautz

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    Hat er auch geagt, dass Du für den Gegenwert des selbst verbrauchten Stroms Umsatzsteuer zahlen musst, die Du nicht vom Finanzamt wiederkriegst, und dass Du den Gegenwert des Eigenverbrauch als Privatentnahme versteuern musst? Die Betrachtung nach Steuern sieht dann bisweilen etwas anders aus als die bunten Werbesprüche...
     
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