Richtige Abdichtung?

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  1. steffi

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    Hallo an alle Experten,

    unser Neubau ist ein Haus ohne Keller, das aber an einer Hangseite eine teilweise erdberührte Mauer haben wird.
    Die Bodenplatte ist aus WU-Beton, darunter befinden sich Streifenfundamente (bis 150 cm tief) , nicht aus WU-Beton. Die Mauern sind aus Poroton, kein WDVS.

    Die Fundamente und die Bodenplatte sind mit Dämmung versehen. Es befindet sich keine Abdichtung zwischen dem Beton der Fundamente/Bodenplatte und Dämmung, wie in der Planung vorgesehen. Der Bauunternehmer will jetzt auf der Dämmung mit bitumöser Dickschicht abdichten.

    Das Haus ist bereits verputzt.
    Auch unter dem Sockelputz befindet sich keine Abdichtung. Argument: Dann kann man nicht mehr verputzen.

    Aus meiner Laiensicht ist das ziemlicher Pfusch, mir fehlen allerdings die treffenden Argumente. Vermutlich muß da ohnehin ein SV ran, da unser Architekt das alles auch ok findet.

    Was meint ihr dazu?

    Danke und Grüße

    Steffi
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 7. April 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Ganz langsam zum mitdenken:
    Auf der Bodenplatte ist Dämmung verlegt worden (auf der man/frau rumlaufen könnte) und darauf will der BU jetzt Bitu pampen???
    Das hab ich doch jetzt hoffentlich irgenwie falsch verstande. Oder? :yikes

    Das wäre soweit richtig, wenn auf den Putz eine fachgerechte Abdichtung käme - da wo angeschüttet wird.

    MfG
     
  4. #3 Paul Neuber, 8. April 2006
    Paul Neuber

    Paul Neuber Gast

    Hallo Steffi,

    das hört sich wirklich alles sehr komisch an…
    Und der Unternehmer den ihr beauftragt habt kommt es wohl auch komisch vor…
    Bei einem Neubau gehört eine Abdichtung gegen Feuchtigkeit von Außen möglichst weit nach außen. Versteht sich von selbst. Damit willst du ja dein Haus schützen.
    Da die Kellerwand, wie ich deinen Ausführungen entnehme, aus Poroton hergestellt ist, würde ich diese Wand von außen mit einer Bitumenbahn heiß abkleben. Von einem Dachdecker! Du hast dann die Sicherheit, dass vollflächig eine Bitumenschicht das Haus schützt (z.B. G200). Ein Anstrich wird nicht 5 mm dick sein. Meiner Meinung nach die beste Lösung.
    Auf der Bodenplatte (Beton) muss mit einer Bitumenbahn G200S4 (Alu) abgedichtet werden. So werden die Materialien die auf der Betonplatte eingebracht werden dauerhaft gegen die Erdfeuchte geschützt. Ein Bitumenanstrich auf der Dämmung kann nicht funktionieren. Besser die Dämmung noch mal runter nehmen.

    Viele Grüße

    Paul
     
  5. #4 Carden. Mark, 8. April 2006
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    Mainz scheint ein heißes Pflaster in Sachen Abdichtung zu sein :confused:
    Die Sache mit dem SV scheint eine gute Idee zu sein - wenn es tatsächlich so ist wie Sie beschreiben.
    Noch kann gerettet werden, ohne einen Wahnsinnsaufwand.
     
  6. Svennie

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    @Carden

    Mich mach da nur die Aussage traurig das der Architekt das alles Ok findet.

    :irre


    Svennie
     
  7. #6 Carden. Mark, 9. April 2006
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    Vorausgesetzt die Beschreibung stimmt zu, ja dann stimmt das wohl.
    Hinsichtlich der Abdichtung auf der Bodenplatte gilt vertragstechnisch dieses:
    http://www.sv-carden.de/4-3_t4_sohle.html
    Aber ob dieses auch aRdT sein kann, mag jeder selber entscheiden:
    http://www.sv-carden.de/ww_o_ad_ardt.html
     
  8. Bruno

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    Kann es sein, dass es hier nicht um die waagrechte Abdichtung auf der Bodenplatte geht? Wie ich es lese, soll der verputzte Sockel und ein Teil der gemauerten Wand des EG hangseitig angefüllt werden.
     
  9. #8 Carden. Mark, 9. April 2006
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    @Bruno,
    Es geht sowohl um das eine, als auch um das andere.

    und

     
  10. #9 susannede, 9. April 2006
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    Morgen Mark,

    ich war wie Bruno auch am zweifeln, um was es hier eigentlich geht. Meinst Du, es fehlt wirklich die schwarze Abdichtung (und ja, bei mir wäre das auch eine G200S4) oberhalb der Bodenplatte?

    Rein aus dem Argument WU-Beton? Ob der Architekt meint, die Diffusion findet deshalb nicht statt?

    Grmbl....hmm...

    Grüße,

    Susanne
     
  11. MichaelG

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    Bruno, Susiauge usw

    Ich las es auch so, dass die außenseitige, also die Perimeterdämmung gemeint ist...

    Steffi ist wohl verschollen?
     
  12. #11 Carden. Mark, 9. April 2006
    Carden. Mark

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    Jou, wenn ich das noch mal so lese - dann habt Ihr vermutlich Recht.
    Wäre Nett wenn dieses noch mal erläutert wird.
    Ist damit unter oder auf der Bodenplatte gemeint?Wie auch immer - eine Perimeterdämmung mit einer Bituminöden Abdichtung als alleinige Abdichtung ist keine aRdT
     
  13. #12 Carden. Mark, 9. April 2006
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    Auch diese Argumentation geht fehl.
    Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit im Putzübergangsbereich mit einer Sperrschlämme abzudichten und nach Erhärtung der Sperrschlämmenabdichtung (Mehrlagig) nochmals eine Sperrschlämme aufzubringen und hier den Putz Nass in Nass Ein- Aufzubringen. Somit würde die letzte Lage des Sperrputzes wie ein Kontaktgrund wirken, diese Lage ist aber nicht der Sperrlage im Sinne der Sperrlagendicke beizurechnen. Ferner ist der Putz welcher im Spritzwasserbereich und in der Erde liegt nochmals abzudichten.
     
  14. #13 Carden. Mark, 9. April 2006
    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    so zum Beispiel
     
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  16. steffi

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    Wieder da und genaueres...

    Hallo,

    vielen Dank für die zahlreichen Reaktionen.

    Leider habe ich erst heute wieder ins Netz schauen können.

    Also es geht um die Abdichtung außen, nicht um die Abdichtung auf der Bodenplatte innen.

    Die Dämmung von der die Rede ist, ist die vertikale Dämmung auf den Fundamenten, die mit dem oberen Rand der Bodenplatte endet. Darauf Poroton-Mauerwerk.

    Als Abdichtung soll nun Dickschicht auf die Dämmung.
    Im Bereich des Mauerwerks, das hangseitig in der Erde liegen wird, ist der Sockelputz drauf. Darauf soll dann die Abdichtung.

    Ich hoffe, das war soweit verständlich.

    Grüße und nochmals Danke Steffi
     
  17. steffi

    steffi

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    @ Herr Carden

    Hallo Herr Carden,

    danke für den Hinweis mit der Sperrschlämme.

    Nun ist der Putz ja bereits drauf.
    Wie wäre dann das Vorgehen? Putz wieder runter? Geht das so ohne weiteres?


    Andere Frage: Sollten die Fundamente seitlich gegen Feuchtigkeit geschützt werden? Warum?

    Danke und Grüße

    Steffi
     
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