Risse im Mauerwerk

Diskutiere Risse im Mauerwerk im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; In unserem Mauerwerk sind Risse, daher mache ich mir (wie wahrscheinlich jeder Bauherr) so meine Gedanken. Muß ich mir Gedanken machen??? Woher...

  1. #1 DeltaElite, 11. Januar 2003
    DeltaElite

    DeltaElite Gast

    In unserem Mauerwerk sind Risse, daher mache ich mir (wie wahrscheinlich jeder Bauherr) so meine Gedanken. Muß ich mir Gedanken machen??? Woher kommen die Risse ??? Das sind meine Fragen, hier sind die Daten (Fotos spare ich mir, denn die Risse sind so fein, daß man Sie nur mit dem Auge bei hellem Licht sehen kann, das bekomme ich mit meiner ollen Digicam nicht hin):

    Rohbau fertiggestellt in 12/2001. Beheizt ab 03/2003 (Kalksandstein), Bezug ab 05/2003, durchschnittliche Raumfeuchte 40-50%.

    Mauer ist im Obergeschoß, INNENMAUERWERK aus Kalksandstein 17,5, Druckfestigkeitsklasse 12, die großen Steine mit Nut/Feder ohne Griffmulden , keine Ahnung wie die heißen. Auch über dieser INNENMAUER läuft der Ringbalken aus Beton, ansonsten liegt nur noch die Kehlbalkendecke für den ausgebauten Spitzboden (Fußbodenheizung+Anhydrit-Estrich) auf dem Ringanker. Klassische Reihenhausaufteilung im Obergeschoß: Flur in der Mitte-links, Mitte-rechts das Bad, oben Schlafzimmer, unten KiZi. Über allen Mauern (Giebel, Kniestock und Innenmauern) läuft der Ringbalken. Daß heißt einmal drumherum, dann 2 mal von Rechts nach links zwischen dem "Ring" (Trennmauern von SchlaZi und KiZi) und dann nocheinmal von unten nach oben zwischen diesen Trennmauern von SchlaZi und KiZi auf der Trennwand vom Bad. Alles Klar ??? Der Ringanker war eigentlich ordentlich bewehrt.

    Dachneigung 45°.

    So, nun habe ich beginnend in der Trennwand zum Bad einen Riß bemerkt. Dieser läuft in ca. 1.50m Höhe ab OKRD ganz genau waagerecht entlang der Lagerfuge (Steine im Dünnbett geklebt) ist ca. 1.30m lang und ca. 0,2mm breit. Der Riß ist links "begrenzt" durch die Badtür (wo nix is kann nix reißen) und rechts von der im Verbund gemauerten KiZi-Trennwand. Da wo also die andere Mauer eingebunden ist hört der Riß auf.

    Bei genauem hinsehen stellte ich dann einen weiteren Riß genau 50cm unter dem ersten fest. Nicht ganz so breit (0,1mm) und nicht ganz so lang.

    Bei noch genauerem hinsehen konnte ich feststellen, daß im Schlafzimmer ebenfalls diese Risse in der Lagerfuge waren und sogar um die Mauerecke gingen.

    Aufgefallen sind mit die Risse erst nachdem wir aus dem Urlaub wiederkamen. Dazu hatten wir die Heizung runtergefahren und es waren bei unserer Rückkehr 15 Grad im Haus bei -9 Grad AT. Da wir FBH haben hat es einige Zeit gedauert, bis es warm wurde, deshalb haben wir viel mit Kamin geheizt. Der steht direkt unter dem Schlafzimmer. Gleichzeitig ist an dieser Stelle in der EG-Decke ein STahlträger eingebunden, da das Deckenfeld eine Spannweite von 6,90 hat.

    Was kann die Ursache für diese Risse sein? Deckenabsenkung? Temperaturdifferenzen? (Wie gesagt! Innenmauer, an den Außenmauer haben wir keine Risse)
     
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  3. #2 DeltaElite, 11. Januar 2003
    DeltaElite

    DeltaElite Gast

    Falsches Datum

    Soll natürlich 2002 heißen nicht 2003!!!!!
     
  4. MAB

    MAB Gast

    Hab mich schon gewundert

    Über 2003 :)
    Es gibt zwei Möglichkeiten, wobei jede für sich, aber auch eine Kombination die Ursache sein kann.

    1. Die Temperaturdifferenz. Bei starker Auskühlung zieht sich das Material nun mal zusammen. Wenn einmal Risse entstanden sind, dann gehen die auch bei Erwärmung nicht mehr weg.

    2. Nichttragende Innenwände sind wegen Ausführungsmängeln zu tragenden Wänden geworden.
     
  5. #4 DeltaElite, 12. Januar 2003
    DeltaElite

    DeltaElite Gast

    Ursache?

    Zu 1) Sind denn diese absolut waagerechten Risse bei Dünnbett ein typisches Anzeichen für Temperaturrisse?

    Zu 2) Die Mauer in der die Risse sind ist von Anfang an als tragende Mauer vorgesehen gewesen.

    Könnte es denn nicht tatsächlich auch am Ringanker liegen? Daß der sich zusammenzieht/verlängert und dabei die Steinreihen gegeneinander verschiebt?

    Oder könnte es sogar daran liegen, daß die Steinreihen nicht genug belastet sind und deswegen der Ringanker oder was auch immer erst in der Lage ist, das ganze so zu verschieben, daß sich Risse bilden???
     
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