Risse in Betondecke nach Durchbruch

Diskutiere Risse in Betondecke nach Durchbruch im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, wir sanieren grade eine DHH aus dem Jahr 1955. Im UG haben wir in einer ca 3,5 m langen Wand einen 1,4 m Wanddurchbruch gemacht...

  1. davors

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    Hallo zusammen,

    wir sanieren grade eine DHH aus dem Jahr 1955. Im UG haben wir in einer ca 3,5 m langen Wand einen 1,4 m Wanddurchbruch gemacht (12 cm Wanddicke) und den Durchbruch 2 Tage mit Baustützen abgestützt. Anschließend hat uns eine Baufirma einen Betonträger geliefert, eingebaut und die Laibungen verputzt und feingespachtelt.

    Da wir im ganzen Haus den alten Estrich rausgestemmt haben, kann man im Moment die blanken Betondecken sehen. Nun ist mir aufgefallen, dass in einem Raum, welcher an den Durchbruch angrenzt feine Risse in der Decke zu sehen sind. Die sind teilweise 1 m lang und erstrecken sich insgesamt über die gesamte Länge des Raums (s. Anhang). Auch gibt es feine Risse in Querrichtung.

    Mir ist bewusst, dass Risse erstmal nichts dramatisches sind, weil Betondecken eben arbeiten. Ich frage mich nur, ob soviele Risse auch normal sind und was mich etwas beunruhigt ist, dass die Risse teilweise auch im OG zu sehen sind und dementsprechend durch die ganze Betondeck gehen. Allerdings sind es im OG weit weniger Risse als im UG.

    Bevor ich nun bei der Baufirma anrufe und Panik mache wolle ich mich hier erkundigen was ihr davon haltet. Als kleine Anmerkung sei noch gesagt, dass der Mörtel um den Betonträger noch nicht ganz trocken ist.

    LG
     

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  3. #2 Fassade, 11. März 2014
    Zuletzt bearbeitet: 11. März 2014
    Fassade

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    Was sagt denn der Statiker dazu der es berechnet hat? Tragende Wand?
    Es macht auch keinen Sinn abzustützen 2Tage und danach den Sturz einzubauen in meinen Augen.
    Ich würde stützen parallel den Sturz rein und warten bis alles trocken ist...
    Weil wenn du die Stützen raus nimmst ohne Sturz wie fängst du da in der Zwischenzeit die Last ab?
     
  4. davors

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    Der Statiker wurde durch die Baufirma gestellt welche den Träger eingebaut hat. Mit denen habe ich noch nicht gesprochen. Wollte mir vorab hier ein paar Infos holen damit die mir keinen Unfug erzählen können.
     
  5. Fassade

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    Wenn der Statiker sagt es ist in Ordnung und es wurde richtig gebaut dann kann dir hier keiner helfen.
    Momentan sieht man einen Boden mit Riss. Man weiss weder wo das ist was dieser mit der Wand zu tun hat noch sonstiges....
    Ein Plan wo man die Wand sieht wo das Loch hinein kam wäre für Experten sicherlich hilfreich für ihre Glaskugel. Genauso wo die Risse sind ob diese was mit den Loch überhaupt zu tun haben können.
    Und die genaue Einbaureihenfolge auch. Erst kam das Loch dann 2 Tage stützen und dann der Sturz ohne Stützung oder wie?

    Die Risse können doch auch vorher da gewesen sein.... Ich denke nach über 50Jahren arbeitet Beton nicht mehr... Vielleicht gibts den Riss schon so lange...
     
  6. #5 gunther1948, 11. März 2014
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    hallo
    der liegt zusammen mit dem ötzi in bozen im museum.
    das ist genau so ein unsinn wie die wände die atmen.
    um irgendwas sagen zu können müßte man zuerst mal wissen ob die risse parallel oder senkrecht zur neuen öffnung verlaufen.
    auf was liegen denn die stahlträger auf und aus was für einem mw ist die wand?
    abstützung sah wie aus?
    gruss aus de pfalz
     
  7. davors

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    Anbei mal die Baubeschreibung und der Grundriss des Geschosses. Die blaue Linie zeigt einen Durchbruch der schon vor Jahren gemacht wurde noch von den Vor-Eigentümern. Die rote Linie zeigt den Durchbruch, den wir jüngst gemacht haben. Die weißen Linien zeigen in etwa in welche Richtung die Risse verlaufen.
     

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  8. driver55

    driver55

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    Du verwechselst das mit Holz.
    Bei Beton arbeitet nix.

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  10. #8 Gast036816, 12. März 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    das glaube ich erst einmal nicht. wieviel hat denn dieses monstrum gewogen? nicht doch einen stahlträger zur lastabfangung? nach den vorgaben des statikers eingebaut?
     
  11. RMartin

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    Monstrum?!
    Bei 1,40m lichter Weite und 12 cm Wandstärke, da würde ich jetzt nicht von einem Monstrum sprechen; um die 100 kg maximal.

    Zu#6: Evtl. sind diese nicht unbedenklichen Risse (aus meiner Sicht) bereits beim Erstellen des blau markierten Wanddurchbruchs entstanden. Evtl. hier nicht richtig abgestützt; die Decke wird wahrscheinlich über die Breite (hier 2,42m) die Hauptlasten abtragen.
    TWP sollte sich das dringend mal anschauen.
    Weiter steht etwas davon, dass in den Wänden im EG ein Stehlbetonrähm vorhanden ist. Wie hat man das bei den Durchbrüchen berücksichtigt?
     
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