Rokal/Hansa Thermostat Kartusche 79900375 - Ersatz oder Demontage

Diskutiere Rokal/Hansa Thermostat Kartusche 79900375 - Ersatz oder Demontage im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallole, in unserem Bad ist die Thermostat-Kartusche der Dusche defekt geworden - sie reguliert nicht mehr. Der volle Temperaturumfang ist nur...

  1. MarkF

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    Hallole,

    in unserem Bad ist die Thermostat-Kartusche der Dusche defekt geworden - sie reguliert nicht mehr. Der volle Temperaturumfang ist nur noch von ca. 32° bis 35° einstellbar. Auf der Kartusche - siehe Foto - steht nichts drauf, aber anscheinend handelt es sich um das Modell Rokal UP 79900375. Trotz langer, langer Suche im Netz und im Handel habe ich keinen Ersatz gefunden.

    Ein einziges Fotos, das diese Kartusche zeugt, habe ich im Netz gefunden; das Bild ist beigefügt. Diese Kartusche hat eine recht einmalige Form und ist mit anderen, gängigen/verbreiteten Thermostatkartuschen nicht verwechselbar.

    Ich konnte mittlerweile anhand der alten Bauunterlagen - 1992 - herausfinden, daß die UP-Mischbatterie von ROKAL hergestellt wurde, einem Mitte der 90er Jahre untergegangener Hersteller, der seither - jedenfalls als Marke - zu Hansa gehört. Bei Hansa habe ich nachgefragt; dort besitzt man keinerlei Ersatzteile oder Infos mehr.

    Die genaue Bezeichnung der UP-Mischbatterie lautet ROKAL FORMAT UP-Thermostat 1/2" Nr.01020. Die Kartuschenbezeichnung (auch Hansa kann ich nicht helfen) ist anscheinend Rokal Kartusche/Themostat UP 79900375.

    Mit Hilfe eines Spezialwerkszeugs und einer langen Verlängerung konnte ich die Thermostatkartusche mittlerweile ausbauen. Trotz längeren Eintauchens in einen starken Entkalker und Ersetzen eines augenscheinlich defekten O-Rings funktioniert sie unverändert nur noch wie beschrieben extrem beschränkt.

    Kurz vor Beginn des Gewindes ist eine Naht zu sehen. Offenbar sind dort die beiden Hälften des Kartuschenkörpers verschraubt. Mangels Erhältlichkeit einer Ersatzkartusche wollte ich die alte Kartusche öffnen, um zu überprüfen, ob sich in der Ventilmechanik ein Defekt erkennen und irgendwie beheben läßt. Leider habe ich trotz nicht ganz unerheblicher Anstrengung die beiden Gehäuseteile nicht trennen können. Allerdings habe ich nur mit Schraubenschlüsseln unter Verzicht auf eine Verlängerung gearbeitet, um nicht evtl. die Kartusche zu zerstören, da ich nicht weiß, ob es nicht irgendeinen Trick gibt, die Gehäusehälften zu trennen - oder wirklich nur auf pure und maximale Kraft entscheidet. Vielleicht kann mir jemand einen Hinweis geben.
    So ganz abwegig ist mein Gedanke, die Kartusche zu demontieren, nicht. Hier

    wird dies sogar herstellerseits als ganz regulärer Vorgang der Reinigung demonstriert.
    Aber klar - wenn diese Rokal-Kartusche nicht zum Demontieren bestimmt ist, dann geht es eben nicht. Aber jedenfalls zeigt das Video, daß die Kartuschen nicht grundsätzlich Wegwerfartikel sind.

    Da es sich um eine UP-Mischbatterie handelt und zu deren Ersetzen einige Fliesen - dies es natürlich nicht auch nur ähnlich noch gibt - entfernt werden müssen, wäre ein Austausch der gesamten Mischbatterie nur die letzte Lösung. Daher möchte ich lieber versuchen, das Teil zu reparieren - aber erst mal muß ich es öffnen können.

    Eine weitere Frage: So (siehe Foto) sieht die Armatur in der Wand aus. Könnt ihr mir sagen, wozu die jeweils beiden "Schraubungen" links und rechts sind? Die jeweils äußeren, kleineren, sind (man kann es auf dem Foto kaum erkennen, jeweils rechts kann man aber die "Ohren" der Ringe erahnen) mit Sicherungsringen vor dem Herausschrauben gesichert. Ich nehme an, daß sich mit jeweils einer der "Schraubungen" der Kalt-/Heißwasserzufluß absperren läßt (bisher habe ich nicht daran herumgeschraubt sondern im ganzen Haus das Wasser abgestellt, denn da weiß ich, wo die Ventile sich befinden und welchen Zweck sie haben). Welche sind es? Und welchen Zweck haben die anderen "Schraubungen"?
     

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  2. MarkF

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    Hallo? Kann keiner helfen?
    Anscheinend sind die äußeren "Schraubungen" für das Absperren des Wassers zuständig. ich würde gerne wissen, wie diese intern aufgebaut sind.
     
  3. #3 Fred Astair, 25.04.2022
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  4. #4 simon84, 26.04.2022
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    Die äußeren beiden sind die vorabsperrungen
    Ist bei meiner ähnlichen Hansa Armatur auch so.

    die inneren beiden könnten entweder eine Art feinjustierung sein um Unterschiede zwischen kalt und Warmwasser für eine bessere Funktion anzupassen

    oder es sind Absperrungen für die Umschaltung falls vorhanden. Gibt es nur einen Duschkopf ?

    wie @Fred Astair schreibt einfach mal eins oder beide zudrehen und berichten was passiert, dann weißt du es .

    ansonsten teile ich diese Meinung nicht :


    die Fliesen kriegt man mit der richtigen Methode ziemlich sicher Beschädigungsfrei raus und kann sie nach Reinigung der Rückseite wieder anbringen

    außerdem sind weiße Fliesen keine Mangelware und auch eine Dusche kann man ruhig mal neu machen (lassen) :)
     
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    @ Fred Astair: Wenn Du nichts sinnvolles zu sagen hast solltest Du schweigen.
     
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    Das sind keine weißen Fliesen, sieht auf dem Foto nur so aus. Sind von der Machart her wie Stiltüren im Verhältnis zu einfach-glatten Türen. Und überdies mit einem feinen Muster bedruckt.
    Wie sieht diese Methode aus?
    Das Problem ist: Man liest häufig, daß diese Absperrverschraubung undicht werden, sobald sie nach vielen Jahren betätigt werden. Und bevor ich das Risiko eingehe möchte ich gerne wissen, was mich erwartet, wie sie aufgebaut sind, was undicht wird und wie ich das wieder beheben kann,
     
  7. #7 simon84, 26.04.2022
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    Sollen wir jetzt aus der Ferne raten ob deine Armatur undicht wird oder nicht ?
    Die vorabsperrung kann man normalerweise auch komplett tauschen.
    Ob da ein Sicherungsring oder ähnliches verbaut ist kann ich auf dem Foto nicht erkennen.

    Google mal nach Fliesen zerstörungsfrei lösen
    das Prinzip ist immer ähnlich. Fugen komplett rauskratzen dann mit gleichmäßigem Sog auf möglichst großer Fläche der Fliese diese anheben
    Dabei entweder erwärmen oder kühlen, ggf Fliese davor mit Wasser hinterlaufen lassen
     
  8. #8 petra345, 26.04.2022
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    SEi froh, daß die Armatur über 30 Jahre gehalten hat. Das Thermostat im Kühlwasser des Autos lasse ich nach jeweils 6 Jahren, zusammen mit der Wasserpumpe und dem Zahnriemen wechseln, wenn der Kühlkreislauf sowieso offen ist.

    Bei dem Duschthermostat kommt noch dazu, daß immer wieder frischer Kalk mit dem Wasser an die Armatur kommt und sie verkalken läßt.

    Ein Einhebelmischer ohne Thermostat kostet die Hälfte und als Ap-Armatur ist er mit 2 Schrauben befestigt und wieder gelöst.
     
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    Nein. Aber eine Erklärung, wie diese Absperrdinger aufgebaut sind, wie sie konkret funktionieren, wie sie absperren, ob und wo dort Dichtungen sind, wäre hilfreich. Danach frage ich. Ich weiß, wie normaler Absperrventile im Keller funktionieren, wie sie aufgebaut sind, und weiß daher, was mich erwartet, wenn ich daran herumschraube bzw. wie sie ggfs. zu reparieren sind. Aber von diesen Dingern hier habe ich nicht die geringste Ahnung.
    Und ja, dort ist je ein Sicherungsring davor, damit man sie nicht "versehentlich" zu weit herausschraubt.
     
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    Warum sollte die Armatur als solche kaputt gehen?

    Das ist mir klar und ich habe sowohl die Vermutung als auch die Hoffnung, daß dies die Ursache für die nur noch sehr eingeschränkte Funktion (Festsitzen/Klemmen des Dehungselements) ist, und daß ich das Teil auseinanderschrauben kann, um die Verkalkung zu beseitigen. Und genau dies (wie zerlegen) ist ja auch die Frage in meinem Ausgangspost.

    Ja, und? Hier wurde und ist nun mal dies verbaut und solange eine Reparatur nicht definitiv unmöglich oder gescheitert ist stellt sich nicht die Frage einer Neuinstallation. Aber für diesen Fall neige auch ich der Ansicht zu, daß eine einfache Temperatureinstellung (ein einfacher Mischer) genügt und es kein Regler sein muß bzw. ein Regler jedenfalls für uns keinen substantiellen Vorteil bringt.
    Was übrigens auch eine Option bei der beabsichtigten Reparatur (vor allem, wenn ich das Gehäuse nicht aufschrauben kann sondern aufsägen müßte) ist: Sollte das Dehnungselement als zentrales Funktionsteil des Reglers defekt sein (Ersatzteile gibt es natürlich nicht), dann wäre ein Umbau in einen einfachen Mischer (also ein Steller anstelle eines Reglers) jedenfalls auf Grundlage des allgemeinen Funktionsprinzips und Aufbaus dieser Regler denkbar. Damit könnte ich leben - es muß kein Regler sein.
     
  11. #11 Fred Astair, 26.04.2022
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    Danke für den sicher wohlgemeinten Rat.
    So ganz komme ich aber nicht klar, was an meinem Beitrag nicht sinnvoll war, höchstens das etwas flapsige "Jugend forscht". Da ich aber davon ausgehen darf, dass Du bedeutend jünger bist als ich, habe ich Dich einfach mal als jugendlich eingestuft. Falls Du älter als 70 sein solltest, entschuldige ich mich in aller Form bei Dir.

    Hast Du wirklich geglaubt, in einem allgemeinen Bauforum soviel archivarisches Wissen über eine prähistorische Armatur aus einer Nischenproduktion, mundfertig aufbereit serviert zu bekommen?

    Wo kommt dieses Anspruchsdenken her? Bist seit ein paar Tagen da und fängst gleich an zu pöbeln?

    Natürlich versucht man als Heimwerker erstmal vorsichtig eine Absperrung zu schließen, wo man diese findet. Dass man zum Schließen die vermutlich einfach metallisch dichtende Schraube mit integriertem Nullring rein- und nicht rausschraubt, sollte Dir geläufig sein. Deshalb spielt der Sicherungsring auch nur für Idioten, die links und rechts verwechseln eine Rolle.

    Im Übrigen habe ich zu der oben von Dir genannten Armatur jede Menge Einträge, Bezugsmöglichkeiten und Ersatzteilquellen gefunden.
    Den Thermostat solls angeblich für zehn Euro geben.
     
  12. #12 simon84, 26.04.2022
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    Also ich versuche mal das ganze Drumherum zu ignorieren und meinen letzten "fachlichen" Senf dazuzugeben.

    Die Vorabsperrungen sind tauschbar.
    Dass diese Bauart besonders dazu neigt undicht zu werden wäre mir unbekannt.
    Denn es ist keine Spindel sondern eine Kartusche.
    Und dass es eine Hausabsperrung gibt wurde ja auch schon bestätigt.

    Also, wenn du aus irgendwelchen Gründen an der Vorabsperrung spielen willst, tu das.
    Die Sicherungsringe kannst du entnehmen mit der passenden Zange, dann kann man die Vorabsperrungen auch ersetzen, da sollte sich sicher was passendes finden lassen.

    Nach Rücksprache mit jemandem vom Fach:
    Die beiden Inneren Elemente ("Schraubung" misfällt mir als Techniker etwas) sind zu 99% Rückschlagventile mit Sieb.
    Wenn du die Rausschrauben willst, dann tu das, nachdem du entweder die Zuleitung oder die Vorabsperrung zugedreht hast.

    Mein Hansa Thermoelement (sehr ähnlich) habe ich damals komplett zerlegt, da gabs an versteckter Stelle noch ne kleine Madenschraube, dann ging es wirklich in alle Einzelteile auseinander. Es hakte auch ziemlich, aber vom Kraftaufwand zu öffnen (Nach Reinigung in Essigwasser) war es absolut harmlos, im Vergleich zu der Kraft die man gerne mal braucht um eine Verschraubung am Wasserrohr/Heizung oder ähnliches zu lösen.

    Wenn es daher bei dir sehr stark "zwickt" würde ich noch mal ganz genau schauen ob du erstens in die richtige Richtung drehst (gibt auch linksgewinde!) und ob nicht doch irgendwo eine Madenschraube oder ein Sicherungshebelchen sitzt.

    Ansonsten würde ich persönlich das UP Element ersetzen, die Fliesen versuchen zu retten.
    Eine stressfreie AP Armatur finde ich auch nicht verkehrt, wenn die Dusche gross genug ist.
     
  13. MarkF

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    Ein "Jungend forscht" oder weniger "flapsig" bzw. abwertend "Versuch macht kluch" ist offenkundig nicht sinnvoll, wenn gerade nach dem wie&wo gefragt wird.
    Abgesehen davon bin ich in der Tat deutlich über 60.

    Ich bin kein Sanitärmensch und abgesehen von den üblichen Heizungs-/Wasser-/Sanitärproblemen, mit denen man sich als Häuslebesitzer und Heimwerker in meinem Alter befassen muß(te), fehlen mir da die spezifischen Fachkenntnisse. ich kann und weiß (neben meinem Beruf) schon einiges, aber man kann nicht alles können und wissen. Daher weiß ich auch nicht, was üblich oder prähistorisch oder im allgemeinen Fachwissen vorhanden ist. Aber wo sollte ich sonst fragen, wenn nicht in so einem Forum? Daß unser benachbarter Installateur, der noch nicht geboren war, als das Teil hier verbaut wurde, und den ich bei der Reparatur unseres Heizungsbrenners in elektrischer Hinsicht (als Laie) anleiten mußte, nur mit den Schultern zuckt, verwundert mich dagegen nicht. Allerdings sind diese Armaturen wie auch diese Themrostatregler anscheinend doch ziemlich identisch aufgebaut und daran scheint sich seit 30 Jahren nichts geändert zu haben. So daß zumindest das Wissen, wie diese Absperrdinger aufgebaut sind und funktionieren, durchaus vorhanden sein kann, ohne daß die entsprechende Erwartung als Anmaßung gelten muß.
    Im übrigen ist nicht mein noch immer höflicher Kommentar Gepöbel sondern eher Deine sinnlose Bemerkung. Das hätte ich auch ganz anders formulieren können - dann wäre es eine Pöbelei.

    Es geht nicht um den Sicherungsring. Sondern wie das Teil zum einen absperrt und zum anderen dichtet. Bei zugedrehtem Hahn liegt da ja wohl der volle Wasserdruck an. Wie gesagt, im Sanitärbereich bin ich eher ziemlich unwissend, aber es leuchtet mir nicht recht ein, wie diese Verschraubung ohne Gummdichtung o.ä. auch geöffnet dicht sein kann.

    Echt jetzt? Die Rokal Thermostat Kartusche Nr.79900375? Dann reich doch bitte die links herüber, dann kaufe ich den Ersatz und gut ist. Was ich im Netz dazu gefunden habe ist "antiquarisch", d.h. nichts mehr zu kaufen.
     
  14. #14 Fred Astair, 26.04.2022
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    Nö, meine Mitwirkungsbereitschaft ist aufgebraucht.
     
  15. #15 simon84, 26.04.2022
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    ähnliches Prinzip wie eine Kartusche in einem einhebelmischer

    O ringe kann man eigentlich immer finden und nach Größe auch einzeln bestellen . Auch außerhalb vom sanitär Handel. Bin da beruflich auch öfters mit konfrontiert (kfz)

    war bei mir auch der Fall das Ding ist älter als ich

    zerlegen sichten reparieren zusammenbauen :)
     
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    Ich kann nur wiedergeben, was ich im Netz bei meinen Suchen gelesen habe. Falls falsch umso besser,

    Wir reden jetzt aber nicht über den Thermostatregler (=Kartusche) sondern über die Absperr"schraubungen"? Denn um die gehts es jetzt ...

    Was, wie geschildert, warum auch immer nur eine Nötlösung für eine sehr schnelle Reparatur ist, weil eben doch beständig Wasser rausfließt. Habe natürlich überall die Hähne geöffnet, aber es hörte nicht wirklich auf - trotz mehrfach geschlossener Ventile im Keller und Null Durchsatz auf der Wasseruhr.

    Von wollen kann keine Rede sei, aber da ich mit den "Hauptabsperrungen" im Keller nicht 100% weiterkomme und das Herumbasteln an der Reglerkartusche seit Zeit dauern wird ,,,,, Aber das mit dem "sicher was passendes finden" ist keine Basis, auf der ich das unternehmen werde. Wenn es keiner weiß, dann ist es eben so, aber dann möchte ich nicht das Risiko eingehen, unvorbereitet mit einem stetigen Wasserrinnsal aus der Armatur konfrontiert zu sein.

    Ich habe das bewußt in "" gesetzt, da ich nicht weiß, wie man diese Teile korrekt bezeichnet. Klar ist nur, daß da geschraubt wird.
    Ja, mir als Laie erscheint es logisch, daß dies Rückschlagventile mit Schmutzfilter sind. Aber die scheinen o.k. zu sein, die ursprgl. in diesem Gästebad montierte Kartusche, die jetzt im Hauptbad werkelt, hat einwandfrei funktioniert.

    Es ist wenigstens zwei Jahre her, daß ich die Kartuschen draußen und wechselseitig getauscht habe, daher würde ich nicht beschwören wollen, daß da nichts war. Allerdings würde es mich schon sehr wundern, wenn ich eine Madenschraube übersehen hätte, da ich mich einige Zeit mit dem Öffnen abbemüht habe. Aber es beruhigt, daß Deine Kartusche zum Zerlegen war.

    An ein Linksgewinde habe ich nicht gedacht, das muß ich gestehen. Das kann sogar einen gewissen Sinn ergeben, denn die Kartusche wird ja mit einem normalen Rechtsgewinde eingeschraubt, und wenn sie im hinteren Teil, der sich ständig im Wasser befindet, infolge Verkalkung und Korrosion extrem festsitzt, dann könnte ein Rechtsgewinde zur Folge haben, daß nur das Vorderteil herausgedreht wird und das Hinterteil auf ewig in der Armatur festsitzt.

    Hier unten ist es ein Viertelrunddusche mit nur 80cm Radius, das wird mit AP schon etwas eng. Aber bevor ich die Arnatur ersetzen lasse werde ich zur Nit die Kartusche aufsägen und versuchen,wie beschrieben zur einem Drehmischer (Steller) umzubauen und das Gehäuse auf Bastlerweise wieder zu verschließen.
     
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    Warum überrascht mich das jetzt nicht? Troll! Es gibt keine Bezugsquelle, ich habe lange genug danach gesucht, und wenn es etwas geben würde hätte ich es gefunden (wie die anderen, die nach Ersatz suchen).
     
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    Achtung, wir reden jetzt aber von diesen Absperrdingern, nicht von der Thermostatkartusche. Bevor ich an diesen Absperrdingern herumschraube möchte ich gerne wissen, wie diese Absperrvorrichtung in der Armatur aussieht, wie diese Schraubdings aussehen, wie sie absperren und abddichten.
    O-Ringe, Dichtungen wären kein Problem, in 15km Entfernung sitzt ein hilfsbereiter Händler für so etwas (nicht nur für banale Dinge wie Sanitär, das Dichtungswesen ist ein weites Thema, die haben mir schon einige Male im Hochdruckluftbereich geholfen), bei dem habe ich auch den wie im Ausgangspost erwähnt erneuerten maroden Dichtring (O-Ring) gekauft.
     
  19. #19 petra345, 27.04.2022
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    Ich wechsele das Thermostat im Auto nach 6 Jahren, weil die Dehnelemente mit der Zeit ihre Funktion verlieren.

    Nach 30 Jahren erwarte ich das auch von einem solchen Dehnelement bei einer Armatur.
    Wenn es das Element nicht mehr als Ersatzteil gibt ist eben Schicht im Schacht.
    Da erwarte ich auch von Essig keine Wunder mehr.
     
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    Tja. Kann sein. Wobei es aber darauf ankommt, was genau für den Verschleiß sorgt. Die Kartuschen in beiden Bädern wurden zur gleichen Zeit eingebaut und sind seither insofern "aktiv", als sie sich im Wasser befinden. Die eine Dusche wurde ständig benutzt, die andere nicht. Die in der nur selten benutzten Dusche verbaute Kartusche funktioniert noch einwandfrei. Sollte sich nach dem Öffnen zeigen, daß alles leichtgängig und nicht verkalkt ist, dann wird es der Dehnungskörper sein.
    Aber egal, ich habe ja bereits geschrieben, daß auch dein "defekter" Dehnungskörper kein Problem wäre, weil ich dann das Teil nach Möglichkeit zum Steller umbauen werde - einen Regler (im regeltungstechnischen Sinn) brauchen wir nicht.
    Aber ob die Kartusche irgendwie reparierbar ist oder nicht ist jetzt nicht die Frage. Das wird sich zeigen.
     
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