rudimentäre Dämmung Dachboden im Altbau

Diskutiere rudimentäre Dämmung Dachboden im Altbau im Dach Forum im Bereich Neubau; Liebe Community Mitglieder, ich nutze bereits seit Jahren das Forum um meine Fragen zu beantworten und bin Dankbar für die Unterstützung. :lock...

  1. #1 reussie, 27.07.2020
    reussie

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    Liebe Community Mitglieder,

    ich nutze bereits seit Jahren das Forum um meine Fragen zu beantworten und bin Dankbar für die Unterstützung. :lock

    Bei meinem nächsten Projekt habe ich jedoch Fragen, die so in der Form noch nicht beantwortet wurden, bzw. benötige ich die Meinung/ Erfahrung von Euch da ich mir nicht sicher bin.

    Folgende Situation:

    Meine Schwiegereltern (60+)/ Schwiegergroßeltern (80+) bewohnen ein altes Haus, welches so um 1800 erbaut wurde. Der Dachboden wird als Abstellkammer für allerlei Krimskrams benutzt. Der Fußboden besteht aus gestückelten Holzbrettern aus vielfältiger Herkunft (Rauspund, Regalbretter...). Darunter scheint ein alter Einschub zu sein, der mit Dreck, Schlacke gefüllt ist. Die Balken haben einen Abstand von ca. 1,20 m. Die Decke zu den Räumen darunter ist eine Lehmummantelte Strohdecke. Der Treppenaufgang ist eine Holztreppe mit Bretterverschalung. Der Holzboden ist fertig, schwingt schön und ist an einigen Stellen bereits durchgebrochen. Das Hauptdach soll jetzt (teilweise) erneuert werden. Dazu sollen die Dachziegel runtergenommen werden, der Dachstuhl ausgebessert, bzw. neue Sparren eingezogen werden und dann wird das Dach wieder neu aufgebaut (ganz klassisch: Unterspannbahn, Konterlattung und Dachziegel. Ich habe jetzt meine Familie davon überzeugt, gleich eine Dämmung einzubringen, damit in Zukunft wenigstens etwas an Heizkosten gespart wird. Da aber für das Dach fast das ganze Ersparte verbraucht wird und die Ansichten der Bewohner doch sehr konservativ sind („das können doch dann alles die Erben machen…“) habe ich sehr wenig Spielraum und versuche jetzt das Optimum an einer Dämmung + Erneuerung des Holzfußbodens rauszuholen. Ich will für meine angedachten Varianten Angebote einholen und dann sollen die Großeltern entscheiden was machbar ist ;-)

    Folgendes habe ich geplant:

    Teil 1: Dach:
    1. Zwischensparrendämmung mit Klemmfilz

    2. UV-Beständige Klimamembran/ DB (diese soll/ wird nach aktuellem Stand sichtbar bleiben)

    3. Konterlattung für eine spätere mögliche Beplankung und damit die Folie nicht durchhängt

    4. optional zwischen die Konterlattung dünne Holzfaserplatten verschraubt als Schutz für die DB
    und leichte Untersparrendämmung ( wenn das Geld reicht)

    Meine Frage zum Dach sind, wäre der Aufbau so ok und gibt es Erfahrungen zu UV beständigen DB’s? (ich habe bisher nur mit der Blauen gearbeitet und die ist nicht UV –Stabil)

    Teil 2: Fußboden: hier werden wir die alten Bretter entfernen, den Einschub, etc. darf ich nicht anrühren, auch darf ich nicht zuviel aufbauen somit fällt die Dämmung der Geschoßdecke weg.

    Geplant ist

    1. Konterlattung quer zu den Balken und dann 24er Rauspund

    Oder

    2. 30er OSB Platten ohne Konterlattung, nicht verleimt und an den Rändern offen

    Frage: 1. sind beide Varianten so möglich und welche wäre gescheiter?

    3. Wenn ich OSB verlegen würde, bekomme ich dann Probleme mit Kondenswasser/ Taupunkt? Wäre eine DB unter der OSB dann sinnvoll (ich hätte noch genug blaue DB da.)

    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe

    Marten
     
  2. #2 Thomas So, 27.07.2020
    Thomas So

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    Sind die Balken für das zusätzliche, nicht zu unterschätzende Gewicht der OSB Platten ausreichen?
    1,2m ist eine recht hohe Spannweite, ggf. noch Balken mit einziehen? Ich meine mal gelesen zu haben, bei 1,0m sei bei 30er OSB Schluss.
    Mein Bauch sagt bei so einem alten Haus Rauhspund. Aber alles Laienmeinung und als solche zu werten ;)
     
  3. #3 Fabian Weber, 27.07.2020
    Fabian Weber

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    Das verstehe ich nicht...

    Warum kann nicht die Dreckschüttung raus und Dämmschüttung rein, das wär doch das einfachste und günstigste.
     
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