Säule zur Trennung Garagentor/Garagentür

Diskutiere Säule zur Trennung Garagentor/Garagentür im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Guten Tag, zurzeit haben wir eine Doppelgarage Bj 1978 mit einem Schwingtor von ziemlich genau 500cm Breite. Das Tor wollen wir ersetzen durch...

  1. #1 Daumenplatt, 24. Oktober 2010
    Daumenplatt

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    Guten Tag,

    zurzeit haben wir eine Doppelgarage Bj 1978 mit einem Schwingtor von ziemlich genau 500cm Breite.
    Das Tor wollen wir ersetzen durch eine Garagentür von etwa 110cm Breite und einem Sektional-Garagentor von wenigstens 350cm Breite. Die fehlenden 40cm solle eine gemauerte Säule füllen, an der zum einen die (linke) Schlossseite der Garagentür, als auch die (rechte) Führung des Garagentors hält. Eine tragende Funktion hätte die Säule nicht, da ja hier Stand heute auch kein tragendes Element existiert.
    Geplant hatte ich, die Säule zu Mauern, jedoch ist mir nicht klar, wie ich sie unten (glatter Garagenboden) und oben (Betonsturz über komplette Garagenbreite) 'verankern' kann. Alleine auf die Haftfähigkeit des Beton möchte ich mich hier nicht verlassen. Gibt es hier extra für so etwas vorgesehene Bauteil, oder Bohre ich einfach ein paar Löchen in Boden und Decke und schiebe ein paar Eisenstangen hinen, die dann jeweils 20-30cm (oder mehr) rausschauen und dann mit eingemauert werden?

    Vielen Dank im Voraus.

    Ch. Biegner
     
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  3. RMartin

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    Die zu erstellende Säule darf eigtl. nicht in den Sturz verankert werden, da dann vertikale Lasten auf die Säule geleitet werden und das statische System des Sturzes sich ändert.
    Hier müsste eine 'Kragstütze' erstellt werden; aus Beton und entspr. in der Bodenplatte eingebunden/ verankert.
     
  4. mls

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    boaaah ey :)

    was passiert, wenn sich die neue "säule" an der lastaufnahme beteiligt?
    die wird oben und unten über druckkontakt, reibung, adhäsion
    angeschlossen sein ..
    juckts den jetzigen 5m-träger? was passiert mit dem - worst case?

    wie erfolgt die ableitung etwaiger stützenlasten in den baugrund? kann man
    da ein streifenfundament als vorhanden unterstellen? tut dem die umlagerung weh?

    ich möchte keine irgendwie geartete lösung propagieren, ohne die
    situation pers. zu kennen - das gilt auch für auf der sicheren seite gemeinte
    vorschläge ;)
     
  5. #4 Daumenplatt, 25. Oktober 2010
    Daumenplatt

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    Hallo und vielen Dank erst mal für die prompte Antwort.

    Ich denke, ich verstehe, daß ein neu eingezogener Pfosten die Statik ändern kann. Grob gesagt, hängt der Sturz durch und die neue Säule würde ein weiteres Durchhängen verhindern und gleichzeitig den Druck in den Boden weitergeben (so die Säule in sich stabil ist/bleibt). habe ich das so richtig verstanden?
    Insgesamt will ich bei der Säule nicht allzu viel Aufwand betreiben; letztlich muss sie 'nur' die ggf. wirkenden Kräfte der Tür (eventuell festes Türschlagen, z.B. auch durch Wind) und des Tors (hier ist mich nicht klar, welche Kräfte tatsächlich wirken; offen hängt das Tor an der Decke, geschlossen wirkt ggf. Wind horizontal; während der Öffnens/Schliessens vermutlich Erschütterungen) 'aushalten'. insgesamt wohl vorallem horizontale Kräfte. Wäre vielleicht doch die Verbindung nur über den Beton in der obersten Schicht (direkt unter dem Sturz) ausreichend? Eigentlich möchte ich ungern den Sturz anbohren um hier wie in meinem ersten Beitrag beschrieben Metallstangen einzuführen.
    Wäre es ggf. eine Alternative, die Säule etwas tiefer zu bauen und hinter dem Sturz die Säule mit der Decke zu verbinden?

    Vielen Dank nochmal

    Ch. Biegner
     
  6. RMartin

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    Wie mls richtig schrieb, dass man ohne die situation zu kennen hier eigtl. keine Fernlösungen abgeben kann.
    Das muss sich also mal 'jemand' vor Ort ansehen und entspr. der Gegebenheiten 'eine Kleinigkeit' planen.
     
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