Sanierung 50er Jahre Haus: Klima-Split-Systeme als Heizlösung?

Diskutiere Sanierung 50er Jahre Haus: Klima-Split-Systeme als Heizlösung? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo liebe Experten, wir sind aktuell dabei, unser Haus aus den 50er Jahren zu sanieren und stehen vor einigen wichtigen Entscheidungen...

  1. #1 frootloops, 21.10.2023
    Zuletzt bearbeitet: 21.10.2023
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    Hallo liebe Experten,

    wir sind aktuell dabei, unser Haus aus den 50er Jahren zu sanieren und stehen vor einigen wichtigen Entscheidungen bezüglich der Heizung und Isolierung. Das Haus hat zwei Stockwerke mit einer Gesamtfläche von 110 Quadratmetern. Aktuell gibt es keine zentrale Heizung; nur Ölöfen in den einzelnen Zimmern.

    Im Rahmen der Sanierung planen wir folgende Maßnahmen:
    - Das Erdgeschoss, welches auf einem Streifenfundament steht, wird saniert. Hierbei soll der alte, ungedämmte Holzfußboden durch einen Trockenestrich ersetzt werden.
    - Die Fenster im gesamten Haus werden erneuert.
    - In der Zukunft planen wir zudem, den Dachboden zu isolieren und eine Solaranlage zu installieren.

    Unsere Hauptüberlegung aktuell ist die Beheizung des Hauses. Wir ziehen in Erwägung, Klima-Split-Systeme zu installieren, die ähnlich wie eine Wärmepumpe arbeiten und einen Wirkungsgrad von 4 haben.

    Zur Verdeutlichung hier eine kurze Kostenaufstellung basierend auf einem jährlichen Verbrauch von 18.000 kWh:

    1. Gas:
    - Jährliche Kosten: 2.340 € - 4.000 €

    2. Heizöl:
    - Jährliche Kosten: 2.340 €

    3. Klima-Split-Systeme (Wärmepumpe):
    - Jährliche Kosten: 1.440 €
    • Effektiver Stromverbrauch: 4.500 kWh (18.000 kWh / 4)
    • Preis pro kWh: 32 Cent
    • Jährliche Kosten: 1.440 €

    Unsere Frage an Sie: Ist unsere Überlegung, auf Klima-Split-Systeme umzusteigen, sinnvoll und richtig? Evtl. auch eine Hybride-Loesung mit zusaetlich Gasöfen, damit wir von den Tanks wegkommen mit Oel. Wir würden uns über Ratschläge und Meinungen von Experten freuen, um die beste Lösung für unser Zuhause zu finden.

    Nachtrag: Es wird noch eine Elektro-Fußbodenheizung installiert, hier geht es aber mehr Komfort als heizen.


    Vielen Dank im Voraus!
     
  2. #2 JohnBirlo, 21.10.2023
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    Versteht ich das richtig, Ihr wollt neue Fenster einbauen, ohne die Fassade oder das Dach zu dämmen und dann soll ein Klimasplitgerät genug Wärme liefern, dass es im Winter warm in der Bude wird?

    Wie soll Warmwasser produziert werden?

    Wo kommt denn dieser wilde Satz her?
     
  3. #3 frootloops, 21.10.2023
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    Das verstehst du richtig! Die aktuelle Dachdämmung aus Mineralwolle, wird erst in einem weiteren Schritt erneuert. Priorität haben die Fenster und Sanierung im Erdgeschoss.

    Die Fassade des Hauses bleibt so, da wir das Erscheinungsbild nicht ändern wollen.

    Verstehe nicht wirklich den Sinn der Fragen, Fenster vor neuer Dachdämmung. :)))

    Was hat nun Warmwasser mit einer Frage zum Kima-Split-System zu tun.
     
  4. #4 JohnBirlo, 21.10.2023
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    Du fragst nicht nach Klima-Split-Geräten, sondern ob das was du vor hast "sinnvoll und richtig" ist. Und dafür muss man sich ja das gesamte Konzept anschauen und nicht nur einen Teil.

    Viele Leute die nur die Fenster erneuern und nicht die Fassade kämpfen mit Schimmel, weil die Gebäudehülle viel dichter ist und die Außenwandoberfläche dann unter den Taupunkt fällt.

    Im übrigen kann deine Frage nur ein Energieberater vor Ort beantworten, da man viel mehr Informationen braucht, als du hier anbietest.
     
  5. #5 frootloops, 21.10.2023
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    Ich bekomme es leider nicht hin hier ein Bild mit dem Grundriss einzustellen.
    Warmwasser kommt aus einem Durchlauferhitzer, das wollen wir auch so weiter machen.


    Aktuell sind dort sogenannte Holzkasten-Fenster drin, diese wollen wir durch moderne Plastikfenster ersetzen.

    Wie oben schon beschrieben soll die Aussenfassade bleiben wie Sie ist.

    Ich hoffe nicht das wir durch Fenster dann ein Schimmelproblem bekommen. :(

    Danke für deine schnelle Antwort! Energieberater Vorort ist so eine Sache, will mich erstmal selbst informieren.
     
  6. #6 frootloops, 21.10.2023
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    [​IMG]

    Hier ein Bild vom Grundriss Erdgeschoss. Die farbigen Bereiche markieren die zusätzliche Elektro-Fußbodenheizung.
     
  7. #7 petra345, 21.10.2023
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    Das Ganze erscheint mir nicht schlüssig.
    Was ist an der Ansicht so wichtig, daß man sie nicht verändern will aber Kunststofffenster einbaut?
    Gerade wenn der Denkmalschutz noch nicht aufmerksam geworden ist, würde ich die Fasade noch schnell dämmen bevor es zu spät ist.
    Die Leistungszahl 4 erscheint mir optimistisch. Ist das nicht "bis zu 4"?
     
  8. #8 frootloops, 21.10.2023
    Zuletzt bearbeitet: 21.10.2023
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    Schwierig hierauf zu antworten, dass hat nichts mit schlüssig oder Logik zu tun, wir wollen es einfach nicht.

    Die Optik des Hauses ist uns wichtig, einer der Gründe für das Haus.

    Mag sein, dass es ein Fehler ist, aber der Fenster Austausch hat wenig mit der Fassade zu tun.


    Wir haben aktuell in unserer Wohnung Split-Klima, hier allerdings zum kühlen. Der Hersteller gibt den Wirkungsgrad 4 auch zum heizen an. Selbst wenn er nur 3 sein sollte würde es Rechnerisch sinn machen. Deshalb ja auch hier meine Frage, ob es Erfahrung gibt.

    [​IMG]

    Wenn wir nicht Split-Klima nehmen, was wäre dann die alternative zum heizen? Ausschließlich einzelne Gasöfen oder Ölöfen.
    Vielleicht wäre eine Hyprid-Lösung sinnvoll.
     
  9. #9 frootloops, 21.10.2023
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    Vielen Dank für die Antworten!

    Aber vielleicht sollte ich mein Anliegen nochmal präzisieren, weil die Diskussion bisher sehr auf Fassadendämmung hinausläuft und warum wir die Fenster tauschen.


    Aktuell wird das Haus mit einzelnen Ölöfen beheizt, die über eine Leitung mit Öl versorgt werden. Wir möchten von dieser Lösung wegkommen, da die Öltanks in einem Nebenraum im Untergeschoss stehen und es dadurch leicht nach Öl riecht. Diesen Raum würden wir auch gerne anderweitig nutzen.


    Zur Verbesserung der Dämmung planen wir:

    - Einen Trockenestrich im EG als bessere Fußbodendämmung (nicht unterkellert).

    - Einen Austausch der alten Holzkastenfenster durch neue Fenster für bessere Dämmung und mehr Komfort. (Lassen sich einfach bequemer öffnen)

    - Eine spätere (ca. 6 bis 12 Monate nach Fertigstellung von EG und OG) Erneuerung der Mineralwollen-Dachdämmung durch ein System von Isover oder Knauf.


    Es ist uns wichtig zu betonen, dass eine Fassadendämmung für uns aktuell keine Option ist, da das Haus eine wunderschöne Fassade besitzt, die wir erhalten möchten.


    Unsere Hauptüberlegung ist, die Ölöfen durch Split-Klima-Systeme zu ersetzen, die wie eine Luft-Luft Wärmepumpe arbeitet.


    Meine Frage an Euch:

    Spricht etwas dagegen, die Ölöfen durch ein Split-Klima-System zu ersetzen?

    Wir gehen davon aus, dass durch die verbesserte Dämmung (wenn auch nicht optimal) und den Wirkungsgrad der Split-Klima-Systeme eine Energiekosteneinsparung im Vergleich zum Öl möglich sein sollte. Oder übersehen wir hier etwas?
     
  10. #10 nordanney, 21.10.2023
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    Und dann knallt Ihr Split-Klima Einheiten an die Fassade? Ein wenig Schizo ist das schon.
    Nein.
    Dämmt den neuen Boden im EG richtig gut und geht schon jetzt ans Dach oder die oberste Geschossdecke. Gerade Dach/OG-Decke lassen ohne Ende Wärme raus. Wahrscheinlich viel viel mehr als die Fenster.
     
  11. #11 Holzhaus61, 21.10.2023
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    :respekt
     
  12. #12 frootloops, 21.10.2023
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    @nordanney Danke fuer den hilfreichen Kommentar! Nutzt du selbst auch Klima-Split zum heizen?

    :) Vielleicht ein wenig, sehe aktuell nicht viele Optionen beim Haus. Der Plan ist diese möglichst diskret unten an der Hauswand zu montieren.

    Danke! War mir nicht bewusst, aber macht Sinn.

    Ich hoffe, hier gibt es jmd. der ähnliche Umsetzung hat.

    Inzwischen überlege, ob es zusätzlich sinnvoll ist Pelletöfen mit einzusetzen. Die Schornsteine sind gegeben. Damit hätten wir ein Hybrid-System Pellet und Wärmepumpe.

    Leider hab ich keine Erfahrung mit solchen Pelletöffen.
     
  13. #13 nordanney, 21.10.2023
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    Nein. Habe bei mir zwei „normale“ WPs installiert.
    Und ein Mehrfaches an kosten. Pellet braucht Leitungen, bestenfalls FBH (mindestens Heizkörper), eine Pelletheizung usw.
    Was kostet die Split Lösung? Dazu musst du noch die Pellets nehmen = T€ 40 zusätzlich
    Dafür könntest du das Haus lieber dämmen und dabei die alte Optik beibehalten.
     
  14. profil

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    Pelletofen ist keine Pelletheizung = Antwort passt nicht so nicht zur frage :winken
    Genauso wie ein Ölofen keine Ölheizung ist.
     
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  15. #15 Deliverer, 21.10.2023
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    Nein. Keinesfalls.

    Es wäre jedoch sinnvoll, die Leistung der Klimageräte auf das fertig gedämmte Haus abzustimmen. Also ggf. im OG noch einen Ölofen drinlassen, bis das Dach dann gedämmt ist.

    Jetzt noch extra auf Pellets zu gehen, halte ich für rausgeschmissenes Geld. Da ist es ökologisch und ökonomisch sinnvoller, die Ölöfen drinzulassen, bis die Sanierungen abgeschlossen sind.

    Da du vor hast, eh den Estrich zu tauschen, stellt sich mir die Frage, warum du dann nicht gleich eine wasserführende Heizfläche schaffen willst. Zusatzaufwand ist dann gering und gibt es auch als Trockensystem.

    Die Strom-FBH würde ich nicht einbauen. Die fressen zu viel Strom, zum Heizen wirst Du sie also nicht verwenden, wenn erst die Splittis am Start sind. Und wenn es nur um warmen Boden geht, wäre Holz und hin und wieder ein Teppich sicher sinnvoller.

    Heißwasser würde ich spätestens beim Ableben des DLE auch per BWWP machen. Die kann eine zukünftige PV optimal ausnutzen, anders als DLE. Dafür notwendige Leitungen ggf. bei der Sanierung gleich mitbedenken!

    Und eine abschließende Klugscheißerei:
    Das sind Wärmepumpen. Nicht nur ähnlich. Sondern ganz exakt. ;-)
    Und ja, die Schaffen ne JAZ von 4. Zumindest Single-Splits sind sehr gut abgestimmt und schaffen das in der Regel. Du solltest bei der Modellauswahl darauf achten, dass sie 3-5° unterhalb deiner NAT noch heizen können.
     
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  16. #16 frootloops, 21.10.2023
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    @Deliverer vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Du lieferst wirklich . Musste aber einige Abkürzungen Googlen.

    Zur Leistung der Klimageräte: Dumme Frage, aber wie stimmen wir die Leistung der Klimageräte genau ab? Ich hätte gedacht, die Auswahl basiert einfach auf der Raumfläche.

    OG Ölofen:
    Dort gibt es einen Kachelofen mit entsprechenden Ölofeneinsatz. Der Kachelofen soll bleiben, muss sagen hab aber noch keinen Plan was wir damit machen, vielleicht Holz oder Pelleteinsatz ‍
    Hast du einen Vorschlag?

    Zur wasserführenden Heizfläche: Ein Teil des UGs ist bereits saniert. Zweitens wäre der Aufwand, das EG und OG wasserführend zu versorgen, einfach zu groß.

    Zur Strom-FBH: Das ist eigentlich nur als Komfort gedacht. Meine Familie ist das so gewohnt von unserer Wohnung und ist angenehm für Bad und WC.
    Badezimmer muss sowieso irgendwie beheizt werden. Du siehst es am Grundriss, da kommt wärme der WP (Klima-Split) nicht hin.

    Zur BWWP: Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Kannst du ein bestimmtes Modell empfehlen? Und in welchem Preissegment liegen diese?

    Nochmals vielen Dank für deine Ratschläge und Empfehlungen!
     
  17. #17 nordanney, 21.10.2023
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    Wenn es ein reiner Ofen ist, dann ist er noch unsinniger…
     
  18. #18 nordanney, 21.10.2023
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    Heizlastberechnung. Kostet 150-250€ fürs gesamte Haus. Bitte nicht Pi mal Daumen auf Raumfähre gehen.
    Dann wird das eine richtig teure Heizung. Besser gesagt, deren Betrieb. Einen kalten Raum mit Elektro aufzuheizen ist einfach ineffizient und teuer.
    Warum dort nicht auch ein Innengerät?
    Modelle sind praktisch egal. Tun alle ihren Job. Die Frage ist, welche Anforderungen daran gestellt werden. Leistung und Wassermenge. Kosten ab 1.250€ nur für das reine Gerät. Aber: wenn das Wasser mal verbraucht ist, dauert es auch mal gerne nen Stündchen oder mehr, bis wieder alles aufgewärmt ist.
     
  19. #19 Deliverer, 21.10.2023
    Zuletzt bearbeitet: 21.10.2023
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    Wie bei anderen Heizungen auch, sollte man die Geräte so wählen, dass sie bei NAT das Haus gerade so warmhalten können. Eine raumweise Heizlastberechnung kann dir dabei helfen. Die kriegst Du vom Ingenieursbüro, wird gut gefördert.
    Du kannst auch grob herangehen: 110 qm teilsaniert haben zwischen 5 und 10 kW Heizlast, je nachdem, wie dünn die Außenwände sind und wie krass die Wärmebrücken sind.
    Willst Du also 4 Klimasplits verbauen, solltest Du maximal 2,5 kW Geräte verwenden. Baust Du nur zwei ein und hoffst darauf, dass sich die Luft verteilt, solltest Du 3,5er verwenden. Nicht größer dimensionieren, das sorgt für Takten, Komfortverlust, Effizienzverlust, höhere (Geräte)Kosten.
    Für einen einzelnen Raum, auch einen großen, ist ein 2,5kW Gerät fast immer schon zu groß und kleinere gibt es nur sehr selten. Daher passt diese Größe in 80% aller Fälle gut.

    Wichtig bei der Verwendung von Klimasplits ist Laufzeit, Laufzeit, Laufzeit. "Mal eben schnell" machen die zwar die Luft warm, Gebäudemasse bleibt aber kalt. Der Komfort kommt aber erst, wenn alle Oberflächen nahezu die gleiche (Raum)Temperatur haben. Also in der Übergangszeit 9 bis 17 Uhr (PV-Zeit) das Haus etwas überheizen, um durch die Nach zu kommen. Im Kernwinter 24/7-Betrieb.

    Das nehmen, was schon da ist. Ist ja nur für den Notfall. Wahrscheinlich brauchst Du es nach abgeschlossener Renovierung nicht mehr.
    Wenn Du dauerhaft irgendwas als Backup willst, wäre Holz wahrscheinlich einfacher und Geruchsfreier zu lagern. Die Kosten für das Backup bleiben aber hoch. Alleine der Schorni kostet ja schon...

    Jop. Für ein bisschen Komfort und zeitweises Heizen passt das. Die Grundwärme sollte anders hergestellt werden, sonst wirds halt teuer.
    Im Bad würde ich auf IR-Strahler gehen. Die sind fix warm und fühlen sich auf der Haut schön kuschelig an.

    Nein. Ich habe schon ein paar erlebt, kann aber weder positive noch negative Erfahrungen mitteilen. Lies dich ein bisschen zu dem Thema ein.
    Fertig installiert liegt sowas zwischen 3 und 5k. Macht man es selbst geht auch unter 2. Im Prinzip muss man nur zwei Wasserleitungen dicht anschließen können und nen Stecker in die Dose dengeln.
     
  20. #20 frootloops, 21.10.2023
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    Das ist absolut kein Platz dafür im Badezimmer, zweitens eine lange strecke zum Aussengerät. Es gibt es vielleicht noch Platz für eine Heizlüfter oder Infrarotheizung.

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Sanierung 50er Jahre Haus: Klima-Split-Systeme als Heizlösung?

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