Sanierung EFH

Diskutiere Sanierung EFH im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Das kommt drauf an, was Du vom Architekten willst. Einmal durchlaufen und nen Bericht schreiben = Stundenlohn. Stundensatz zwischen 60 und 100 €...

  1. #21 Ralf Dühlmeyer, 19.12.2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Das kommt drauf an, was Du vom Architekten willst.

    Einmal durchlaufen und nen Bericht schreiben = Stundenlohn. Stundensatz zwischen 60 und 100 € + Merkelteuer
    Planung,Ausschreibung, Bauleitung = HOAI Leistung mit Umbauzuschlag.
    Da sind alle gleich bis auf den Umbauzuschlag, der sich zwischen 20 und 80 % bewegen darf.

    Du kannst Dir auch erstmal ein "Angebot" geben lassen. Also einen oder mehrere Kollegen bitten, das Vorhaben zu besichtigen und Dir dann auf Basis überschläglicher Kosten die Honorarvorstellung der Kollegen nennen lassen.
    Das ist zwar unverbindlich weil die Kosten ja noch nicht wirklich ermittelt wurden, aber Du hast ein Gefühl, wo die Reise hingeht.
    Ich mache dann oft eine obere und untere Kostenangabe und dazu die Honorare - dann wissen die Bauherren, in welchem Rahmen sich das bewegen wird.
     
  2. #22 Veteran, 16.02.2013
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    Habe nun ein Architekten gefunden und auch ein Umbaukonzept erarbeitet. Es fehlt jetzt noch die statische Berechnung für die Verschiebung einiger Wände und für die Decke zwischen EG und OG - und gerade hier habe ich noch eine Frage:

    Wir reißen in jedem Fall das Dach runter und bauen (je nach Genehmigung) ein volles oder ab 1 Meter schräges 2 OG drauf. Offen ist noch ob wir die Balken zwischen EG und OG (vom aktuellen Dach) belassen sollen oder lieber eine Stahlbetondecke gießen. Dabei sollen die Balken im EG vollständig sichtbar sein, d.h. Decke/Dämmung/Schallschutz/Heizung würde auf den Balken aufgebaut werden. Vorteil wäre, dass wir noch mehr von der vorhandenen Bausubstanz erhalten würden. Andererseits habe ich mitgekriegt, dass Decken auf Balken aufzubauen immer schwierig ist und generell kurz oder langfristig zu quitschenden Böden führt. Andere Nachteile kenne ich nicht.

    Wie gesagt - davon abgesehen ob die Decke Statisch gesehen das alles tragen wird - wie ist eure Meinung zur Decke auf Balken. Vorteile? Nachteile? Sind die Nachteile so gravierend, dass ich etwas mehr investiere sollte und dafür eine Stahlbetondecke reinmachen sollte?
     
  3. R.B.

    R.B.

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    Wenn ich mir schon ein Haus mit diesem Baujahr leiste, dann möchte ich doch keinen Neubau. Was spricht also gegen eine Holzbalkendecke?

    Ob eine Betondecke wirklich einfacher wäre, das möchte ich mal in Frage stellen. Hier spielt sicherlich die Statik eine entscheidende Rolle, Kosten werden vermutlich auch ein Thema. Wenn aber die vorhandene Substanz noch brauchbar ist, dann würde ich mir Gedanken darüber machen, wie ich auf dieser vorhandenen Substanz aufbauen kann. Quietschende Böden muss nicht sein, da muss man halt den Bodenaufbau entsprechend planen. Balken, Abmessungen, Abstände, Spannweiten, daraus kann ein Statiker schon einmal ermitteln wie stark der Boden federn dürfte und ob man hier schon einmal nacharbeiten sollte. Steht die Grundlage, dann kann man an den Bodenaufbau gehen.

    Steht genügend Aufbauhöhe zur Verfügung? Schalldämmung ist sicherlich ein Thema das man besonders beachten muss. Hier spielt auch die Nutzung eine Rolle. In einem EFH sieht das halt anders aus als in einem MFH wo ich die Nutzung durch meine Nachbarn nicht kontrollieren kann.

    Also ich würde mir ernsthaft überlegen die vorhandene Substanz zu nutzen. Sonst hätte man gleich einen Neubau stellen können.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #24 Veteran, 16.02.2013
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    Danke für die Antwort.

    Zwei Punkte sind mir noch eingefallen
    1. Schallisolierung soll mit Holzdecke eine schwierige Angelegenheit sein. Stimmt das?
    2. Der Architekt meinte, auch wenn zwischen EG und OG die Holzdecke bestehen bleibt müsste zwischen OG und Dach eine Stahlbetondecke rein um das Haus zu stabilisieren. Ich persönlich finde zwischen Dache und OG eine Holzdecke besser wegen den besseren Wärmeisolierenden Eigenschaften. Insofern wäre das für mich eine überlegung wert zwischen EG und OG eine Stahlbetondecke reinzumachen und zwischen OG und Dach die bestehenden Balken zu nehmen. Ist das eine Option oder welche Probleme erwarten mich dann?
     
  5. #25 Siedler, 17.02.2013
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    Den Betrag würde ich schon fast als "knapp" bezeichnen.
    Mein Haus ist auch Bj. 1939/40. Nachdem mehrere Fachleute (Architekten und Zimmerleute) das Haus begutachtet hatten ("sehr gute Substanz", "Dachstuhl absolut in Ordnung"), wurde nun doch der komplette Dachstuhl mit Zwischendecke erneuert.
    Die Elektrik wurde inzwischen auch nahezu komplett erneuert.
    Bei solchen Baujahren muß man mit allem rechnen. Falls Pläne vorhanden sein sollten, heißt das auch nicht immer, daß damals nach Plan
    gearbeitet wurde.
    Da können noch so viele Fachleute ein Konzept ausarbeiten. Die Wahrheit kommt erst ans Tageslicht, wenn Wände aufgeklopft werden.
    Und vieles wirst Du letztendlich auch nicht lassen, auch wenn es aus technischer Sicht noch so bleiben könnte.

    Gruß
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Schwierig ist relativ. Man wird normalerweise nicht die Schalldämmung einer Massivdecke erreichen, kommt halt darauf an welchen Aufwand man betreiben möchte.

    Ich bin kein Statiker, der müsste solche Dinge eher einschätzen können.

    Gruß
    Ralf
     
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