Sanierungsfragen Altbau ´72

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  1. blader

    blader

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    Hallo, ich möchte mein Haus sanieren:
    Baujahr 1972, 24er Kalksandsteine.
    gedacht ist auf der obersten Geschoßdecke eine begehbare Dämmung mit 28 cm.
    WDVS Polystyrol Außen mit 16cm, Kellerdecke 12cm, dazu 3-fach-Verglasung.
    Vorhanden ist ein Ölheizkessel von 2007 Viessmann Vitola 222 an Edelstahlkamin, und 5700l Stahlheizöltank.
    Es wird eine Fußbodenheizung im Trockensystem der Fa. Joco eingebaut im gesamten Haus.
    Wasserleitungen werden komplett erneuert in Kunststoff.
    Keinen FI-Schutzschalter. Also auch komplett neue Elektro-Verkabelung.
    Dachpfannen aus Betonziegel. Wird abgestrahlt und beschichtet (17,-/qm) Wohl besser neu Eindecken? (ca. 4 - 6,-/qm für Dachziegel)
    Frage:

    Ich bekäme einen Pelletkessel ETA PU 15 für ca. 6200 Euro incl. Steuer abzüglich 2500 Euro BAFA. Plus Schichtenspeicher 825 liter.
    Würdet Ihr den Ölkessel belassen, oder auf Pellets umrüsten?

    Sollte eine kontr. Wohnraumlüftung eingebaut werden, was meint Ihr dazu? Ca. 5000 Euro.
     
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  3. githero

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    Die eigentliche Frage muss doch lauten: was soll mit der Sanierung erreicht werden? Willst Du "nur" möglichst viel Energie einsparen? Brauchst Du bestimmte KFW Förderstufen? Was ist die Motivation zur Sanierung. Danach sollte dann ein passendes Gesamtkonzept für die Sanierung durch einen Planer (bspw. Energieberater) erstellt werden.
    Ob es sinnvoll ist, einen erst 5 Jahre alten Kessel rauschzuschmeissen, darf bezweifelt werden.
    Ebeneso wird sich kaum eine zentrale Wohnraumlüftung für 5000 EUR finden lassen. Daher unbedingt einen Planer kontaktieren, der die einzelnen durchrechnet und ein Gesamtkonzept erstellt.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Bei einem Kessel Bj. 2007 würde ich vorerst noch nicht auf einen neuen Wärmeerzeuger setzen.

    Nachdem das Haus umfangreich gedämmt wurde, wird auch die Heizlast viel niedriger ausfallen, und somit auch der Jahresbedarf an Heizöl. Durch einen Pelletkessel könntest Du die Verbrauchskosten zwar nahezu halbieren, aber wenn wir nur von ein paar Hundert Euro reden, wird es schwer die Investitionskosten zu amortisieren. Neben dem Pelletkessel wird evtl. auch noch eine Schornsteinsanierung fällig, die ja auch Geld kostet, und ein Pelletlager mit Austragung brauchst Du auch. Trotz Förderung wirst Du mit deutlich über 5.000,- € für die Umstellung rechnen müssen.

    Daher würde ich mal mit spitzer Feder rechnen. Je nach Größe des Gebäudes wirst Du wohl irgendwo zwischen 1.500 Liter und 2.000 Liter Jahresbedarf landen. Kostenpunkt aktuell zwischen 1.305,- € und 1.740,- €. Genauer kann man das anhand Deiner Infos nicht sagen. Mit Pellets könntest Du also zwischen ca. 500,- € und 700-, € p.a. einsparen. Dem gegenüber stehen die Investitionskosten für die Pelletanlage inkl. aller benötigten Teile und Montage. Wir reden also von einem Amortisationszeitraum > 10 Jahre.
    Du kannst jetzt eine Wette auf die zukünftigen Energiepreise abschließen, womit sich die Anlage schneller amortisieren wird.

    Was die KWL betrifft, dann nur mit WRG. Das ist auch eine Frage des Komforts, denn nicht jeder kann ein regelmäßiges Lüften der Räume sicherstellen, wodurch sich die Gefahr für Schimmelbildung erhöht.

    Gruß
    Ralf
     
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