Satteldach EFH

Diskutiere Satteldach EFH im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Guten Abend zusammen, ich lese hier seit geraumer Zeit mit und bin beeindruckt von den vielen Tipps und Hinweisen die hier zu finden sind. Wir...

  1. #1 Baufritz, 7. Mai 2014
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    Guten Abend zusammen,

    ich lese hier seit geraumer Zeit mit und bin beeindruckt von den vielen Tipps und Hinweisen die hier zu finden sind. Wir werden im Frühjahr 2015 bauen und möchten das Ganze in Einzelvergabe durchführen. Aktuell "klappern" wir die einzelnen Gewerke ab und lassen uns entsprechende Angebote unterbreiten - anhand des vorhandenen Eingabeplans.

    Kurze Rahmendaten zum geplanten Dachstuhl: Haus (12,5 x 9,0), Satteldach als Pfettendach mit sichtbaren Pfetten und Sparren , ein dritten Giebel (4m Breite), 45 Grad Dachneigung, ca. 170 m² Dachfläche

    Ich ging bei meiner bisherigen Kalkulation immer von rund 20.000 € aus (inkl. Dachstuhl, Verlattung und Eindeckung - jedoch nat. ohne Gerüst und Isolierung) aus. Bei einem ersten Gespräch mit dem Dachdecker fragte ich Ihn heute nebenläufig welche Größenordung er "anpeilen" würde. Er nannte mir einen Bereich von etwa 30.000 € (netto).

    Versteht mich nicht falsch, mir ist bewusst, dass das nur eine grobe Schätzung war und natürlich bin ich auf das Angebot gespannt jedoch frage ich mich nun doch, ob und warum ich mit meinen 20.000 € für ein Satteldach wirklich so falsch liege. Was treibt hier die Kosten so hoch? Ist das der dritte Giebel? Sind es die sichtbaren und gehobelten Sparren?

    Ich würde mich wirklich freuen ein kurzes Feedback zu erhalten oder vielleicht eine Hinweis über die tatsächlichen Kosten von einem Bauherren der vergleichbar gebaut hat.

    Herzlichen Dank

    PS: Wir bauen in Bayern
     
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  3. mls

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    da liegt der hase im pfeffer!

    die baukonjunktur in burgheim kenne ich nicht, aber die
    aktuelle situation wird die preise nicht nach unten drücken ;)
     
  4. Taipan

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    Das Angebot für das Dach liegt bei 30k, da ohne Planung gebaut werden soll. Die Rechnung wird höher liegen.
     
  5. #4 Baufritz, 7. Mai 2014
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    Danke für die Antwort. Mir geht es in keinster Weise darum den Preis in den Keller zu drücken.

    Mir geht es vielmehr darum, ob hier im Forum jemand mitliest, der die erste grobe Einschätzung des Dachdeckers bestätigen kann oder auf den ersten Blick, ähnlich wie ich, eher zu den 20.000 tendiert hätte. Ich hatte mit einem Preis von 115 € je m² Dachfläche gerechnet und dachte, dass ich damit gut liege .-)!
     
  6. #5 Baufritz, 7. Mai 2014
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    Wieso ohne Planung?
     
  7. Taipan

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  8. #7 Baufritz, 7. Mai 2014
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    Auf welcher Grundlage sollte ich denn sonst Angebote der Handwerker einholen? Mit Werk- bzw. Ausführungsplänen?
     
  9. Taipan

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    Ich sehe Du hast eine steile Lernkurve ... Nur fehlt hier noch ein LV.
     
  10. #9 Baufritz, 7. Mai 2014
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    Danke - ich fasse das jetzt mal als Lob auf! :-)

    Das Angebot liegt ja wie oben erwähnt noch nicht vor. Klar kann es höher liegen, was auch ok ist! Meine Frage zielte einfach darauf ab, ob 30.000 tatsächlich die Größenordung eines solchen Dachstuhls sind und wo ggf. Einsparmöglichkeiten liegen bzw. wie sehr ein dritter Giebel bzw. sichtbare Pfetten und Sparren den Preis in die Höhe treiben.
     
  11. Taipan

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    Wir haben weder Deine GP noch deine (nicht existierende) AP, noch den Wärmeschutznachweis, noch die Statik, noch den Schallschutznachweis oder sonstirgendwas. Wir können Dir nicht sagen, was es kosten könnte und sollte. Das kann Dir dein Architekt mit Abschluss der LPH 1-4 in seiner Kostenberechnung sagen.

    Ich habe auch schon kleinere Dachstühle für mehr Geld gebaut ... das hatte Gründe ...
     
  12. #11 gunther1948, 8. Mai 2014
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    hallo
    ich frage mich immer wieder wieso bauherrn ohne rezept (ausschreibung) so ein projekt stemmen wollen und kochen tun sieh aber nach kochbuch.
    du rennst da rum und holst dir z.b. 5 dachdeckerangebote und hast fünf verschiedene suppen.
    das mit der tippexmethode ist genauso unsinn weil dann mängel aus dem 1. angebot und fehlende positionen durchgängig in allen auftauchen.
    in der hoai wird die einholung von angeboten (ausschreibung) mit 10%-punkten bewertet (bei vernüftiger ausarbeitung eh in meinen augen zu wenig) und jeder hat das gleich rezept und kocht die gleiche suppe und du hast kosten- und ausführungssicherheit.
    ich bin mir sicher, dass du nicht in der lage bist 5 unabhängige angebote miteinander zu vergleichen und zu bewerten.
    was sollte denn jetzt genau in deinem kostenansatz von 20t€ enthalten sein?


    gruss aus de pfalz
     
  13. Neutal

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    Der Trend der privaten Auftragsvergabe nimmt deutlich zu. Ohne Planung und ein LV macht jeder Handwerker seine Arbeit und wird keine nenneswerte Rücksicht auf andere Gewerke nehmen. Schlußendlich zahlen alle drauf. Der Handwerker, weil er ständig ändern muß.....Keine Planung- keine Details, Der bauherr, weil er alle Änderungen bezahlen muß.
    Solche Baustellen ziehen sich meist recht lang hin, da kaum ein Handwerker so viel Zeit hat und nach den ersten Änderungen schon mit den Folgebaustellen beginnen muß um hier nich sofort in Verzug zu kommen.
    Es hat schon einen Grund warum auf vielen Baustellen ein Plander die koordination und eben die Planung macht. Habt Ihr denn einen Zeitplan? Diesen gerne mit den Gewerken abgestimmt, oder sollen die Handwerker auf zuruf mal eben das Dach machen? Der Installateur weiß natürlich auch schon bescheid um rechtzeitig seine Dunstrohre, Abgasrohre und Leitungen für Photovoltaik unterzubringen......
     
  14. Doozer

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    Sind wir doch mal ehrlich ...
    Ein vom Architekten durchgeplantes Dach mit einer auf LV bestehenden Ausschreibung (EP-Vertrag) kommt in der Praxis wie vielen Fällen ohne zusätzliche/nachträgliche Leistungen und/oder Zusatzkosten aus? - Null!
    Das soll nicht heißen, dass Baufritz hier nicht ordentlich planen und ausschreiben lassen muss. Aber man sollte vermeiden, die Architektenleistung als "unfehlbar" und "einzig richtigen Weg" darzustellen. Ich habe schon mit guten Architekten zusammengearbeitet, die von den - in der Planung nicht berücksichtigten - zusätzlichen Leistungen kostenmäßig erschlagen wurden ... Ein Architekt ist halt kein Dachdeckermeister. Auch bei der Ausschreibung nicht.
    Und ich glaube, es ging Baufritz vielmehr um eine grobe Abschätzung. Dass man diese mit den gemachten Angaben nicht tätigen kann, kann man ihm sagen. Das war's dann aber auch.
     
  15. #14 Bauliesl, 8. Mai 2014
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    Jep - genau auf dieser Grundlage. Idealerweise auf Grundlage einer Ausschreibung, die auf der Werkplanung basiert...
    Du bekommst sonst Äpfel, Birnen, Orangen etc. die Du null miteinander vergleichen kannst. Abgesehen davon, dass Du so keinerlei Kostensicherheit bekommen kannst.
    Ein guter Rat: Such Dir jemanden, der etwas davon versteht und lass den Planung und Ausschreibung machen.
    Gruß,
    Liesl
     
  16. #15 Thomas B, 8. Mai 2014
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    Das ginge mir übrigens auch nicht anders!

    Abweichende Massen dürften dabei das geringste Problem sein. Das kann man mit etwas Fleiß auf ein preislich vergleichbares Niveau rechnen (Excel - Datei).

    Aber was istt bei gänzlich unterschiedlichen Leistungen?

    Der eine bietet eine Unterspannbahn an, der andere eine Unterdeckung auf Holzfaserdämmplatten, der eine bietet ein Plastikteil für die Hinterlüftung an, der andere ein Alulochblech, der Dritte kommt in Edelstahl daher. Der ene klammert das ganze Dach, der andere nur an Ortgang und Traufe, der eine bietet ein V****-DFF der Größe XY, der andere eines der Firma R*** der Größe AB an.

    Und so weiter und so fort.

    Bei einer Ausschreibung bekommt jeder Anbietende die gleiche Grundlage. Bei Dir ist es eher so, daß der den Auftrag erhält, der am meisten vergißt (und daher erstmal mit dem besten Preis um die Ecke kommt).

    Zudem haben viele Firmen gar keine Lust sich die Arbeit für ein Angebot zu machen. Beim LV müssen sie ihrer Preise einsetzen. das geht -wenn nicht gerade etwas exotisches ausgeschrieben wird- recht fix. Man kennt ja seine Preise.

    Muß man aber erst die Massen selber ermitteln, die Bauteile definieren usw., dann dauert das um ein Vielfaches länger. Macht nicht jeder.
     
  17. DirkZ1

    DirkZ1

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    Der Handwerker, der vergißt, hat u.U. ein Problem: Keine Mehrvergütung für Auftragnehmer bei unklarer Leistungsbeschreibung
     
  18. #17 Gast036816, 8. Mai 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    vorsicht Z1 mit urteilen, die kein datum enthalten. außerdem baut das urteil auf einer lückenhaften oder unklaren leistungsbeschreibung auf. hier gibt es keine leistungsbeschreibung. jeder bieter kalkuliert auf der grundlage einer baugesuchsplanung. damit ist dieser fall nicht mit dem (noch nicht rechtskräftigen?) urteil unbedingt vergleichbar. wenn hier einer frivol vorgeht, ist es der bauherr - um einmal aus dem besagten besagten urteil zu zitieren.
     
  19. #18 gunther1948, 8. Mai 2014
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    hallo
    und dann jammern die bauherrn hier im bef rum - ich bekomme kein angebot-.

    gruss aus de pfalz
     
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  21. #19 Ravensburger, 8. Mai 2014
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    Na ja, ich denke bei einem Dach lohnt sich eine vernünftige Planung schon. Wir haben bei unserem neuen Dach auch alles planen lassen.
    Zum Teil war der Zimmermann sogar verwundert und meinte so akribisch geplant hätte er dass noch nie ausgeführt, aber es gab eben
    dann auch hinterher keine Überraschungen auf der Rechnung. War sogar noch ein wenig günstiger als im Angebot.
    Du hast dann hinterher bei Problemen auch die Sicherheit dich an deinen Planer od. Handwerker wenden zu können.

    Grüße
     
  22. #20 Thomas B, 8. Mai 2014
    Thomas B

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    Die Unterscheide beim Dach sollten eigentlich nicht so gewaltig sein. Die Dachfläche dürfte klar sein, die Materialien zumindest in etwa.

    Viel interessanter wird es doch beim ersten Gewerk: Rohbau.

    Das können die Unterscheide so gewlatig sein, die Nachschläge (Nachträge) so dramatisch, daß es einem sehr schnell von demn Beinen holt. So etwas anhand von 100stel Plänen anbieten zu lassen würde ich als grob fahrlässig einstufen. Das Verhgleichen von Rohbauangeboten ist dann schon nicht mehr das Vergleichen von Äpfeln und Birnen, sondern hier befinden wir uns eher in der Region Walderdbeeren und Kürbisse vergleichen zu wollen.
     
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