Sauberkeitsschicht nicht durchgängig - zulässig ?

Diskutiere Sauberkeitsschicht nicht durchgängig - zulässig ? im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen. Eine Frage zur Sauberkeitsschicht. Um die EnEV einzuhalten, hat mein Bauträger veranlasst, daß die Sauberkeitsschicht von 5...

  1. rina159

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    Hallo zusammen.

    Eine Frage zur Sauberkeitsschicht.

    Um die EnEV einzuhalten, hat mein Bauträger veranlasst,
    daß die Sauberkeitsschicht von 5 cm nicht durchgängig unter der
    Bodenplatte zu liegen kommt, sondern im Bereich HAR und
    Treppenhaus durch 5 cm dicke Styrodur-Platten ersetzt wird.

    Ist das zulässig ?

    Bitte um schnelle Antwort, da heute die Schicht eingebracht wird.
     
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  3. TAMKAT

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    Zulässig ja, bringt nur nix.
    Endweder unter der ganzen Sohle, oder gar nicht.
    Aha, also BT.
    Von nun an gehen sie jeden Tag zu Baustelle, und machen von allem Fotos. Immer einmal eine übersicht, und dann das Detail.
    Dann haben sie immer was in den Händen, den so wie ich das nun mitbekomme, kommt noch einiges auf sie zu.

    TAMKAT
     
  4. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "da"

    dreht´s mir "ja" schon den Magen um wenn "ich" lese Dämmung XPS in Teilbereichen ... ich hoff doch sehr das wenigstens ein Tragwerksplaner dafür seinen Segen erteilt hat ?

    MfG
     
  5. JDB

    JDB

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    Vollflächig zu Dämmen ist natürlich die optimale Lösung, aber die Bauherren, die diesen "Luxus" bezahlen wollen, sind rar gesät.

    Diese Teillösung ist die logische Konsequenz aus wirtschaftlicher Optimierung der EnEV-Anforderungen für teilbeheizte Keller.

    Wenn man beim teilbeheizten Keller unterschiedliche Aufbauhöhen auf der Sohlplatte vermeiden/minimieren möchte, dann packt man die Dämmung natürlich lieber unter die Sohlplatte. Gleichzeitig hat man das Problem der Wärmebrücke (1. Steinschicht mit Dämmwirkung) erschlagen.

    Wichtig ist , daß man nicht stumpf unter den Wänden, die den unbeheizten Bereich abgrenzen, aufhört, sondern die Dämmung >= 50cm in den unbeheizten Bereich hineinragen lässt.

    ...und was natürlich immer gilt:
    Wichtig ist, daß Bauteiligte am Werke sind, die wissen was sie tun.

    Mit geeigneter Dämmung, "vernünftiger" Sohlplattendicke und Bewehrung, ist das Ganze in Bezug auf unterschiedliches Setzungsverhalten kein Problem.

    Das einzige Problem, was ich hier in diesem Fall sehe:
    Worauf liegen denn die Dämmplatten ?
    Die Platten müssen vollflächig aufliegen, daher muß der Untergrund eben sein. Gerade hier wäre eine Sauberkeitsschicht der optimale Untergrund.
    Nur verdichteter Grobschotter oder Kies sind als Untergrund nicht geeignet. Mindestzusatzmaßnahme: Sand.
    (Einfacher Pfuschtest: Platten begehen ! Kippelt's ? Verschiebt sich etwas? )

    Besser:
    Ideal wäre natürlich eine entsprechend dickere Sauberkeitsschicht, die im Bereich der Dämmung um die Dämmstärke reduziert wird.
    Schaut man sich diesen Aufwand dann genauer an, fragt man sich natürlich zu recht, warum man nicht doch die ganze Platte dämmt. Gerade bei Einfamilienhäusern.
    :)

    Hinweis: Das ist nur meine Meinung ohne Anspruch auf Normenkonformität.
     
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