Schadensbegrenzung?

Diskutiere Schadensbegrenzung? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Dachexperten, gestern waren bei uns die Zimmerleute und haben angefangen die Dachschalung (DWD-Platten über dem Haus und...

  1. Bauherr

    Bauherr Gast

    Hallo liebe Dachexperten,

    gestern waren bei uns die Zimmerleute und haben angefangen die Dachschalung (DWD-Platten über dem Haus und Nut-und-Feder-Profilbretter an den Dachüberständen trauf- und giebelseitig) zu montieren.

    Leider konnte ich die Arbeiten nur zeitweise überwachen, aber stutzig wurde ich, als teilweise DWD-Platten wieder abgerissen wurden, da die Fugen zwischen den Platten zu groß waren, bzw. die Platten nicht in einer Flucht montiert waren.

    Dazu meine ersten Fragen:

    (1) Wie groß dürfen diese Fugen sein?

    (2) Über den DWD-Platten wird keine Unterdeckbahn verlegt, wie kann jetzt werhindert werden, daß bei den abgerissenen und wieder angenagelten Platten Wasser an den jetzt offenen Nagellöchern Wasser eindringen kann?


    Dann noch ein anderes Problem:

    Der Übergang DWD-Platte zur N+F-Bretterschalung sollte nach Vorschlag des Zimmermannsso gestaltet werden:

    Die DWD-Platte steht einige cm über die traufseitige Drempelwand über (damit im Falle einer Undichtigkeit Wasser außerhalb des Hauses abtropfen kann), der untere Teil der Nut der DWD-Platte sollte weggeschnitten werden und eine Unterdeckbahn zwischen DWD-Platte und N+F-Btett eingeklemmt und unterhalb der DWD-Platte etwas nach oben weitergeführt werden. Die Fugenstelle sollte von außen mit einer Bitumendichmasse o.Ä. egalisiert werden, damit sich kein "Wassersack" bilden kann.

    Jetzt habe ich aber festgestellt, daß der Abstand der DWD-Platten und N+F-Brettern bis zu 2-3 cm beträgt, der untere Teil an der DWD-Platten-Nut nicht weggeschnitten wurde und zumindest an den "Ecken" des Überganges die Unterdeckbahn eingerissen ist (in der Draufsicht an der Stelle, wo sich traufseitige und giebelseitige N+F-Breterschalung treffen).
    Diese Stelle befindet sich über der Mauerkrone, also innerhalb des Hauses. Auf meine Frage, ob da kein Wasser eindringen könne, wurde mir erwiedert, man bekomme das mit der Bitumenspachtelung der Fuge sicher dicht...

    Weiterhin wurde die traufseitige Unterdeckbahn auch weit außerhalb des Bereichs der Konterlattung (24x48 oder 28x48) angetackert und auch bei der "Abreißaktion" der DWD-Platten an mehreren Stellen eingerissen bzw. gelöchert (das wollte man mit einem Klebeband (?) reparieren).
    Zudem war eigentlich abgesprochen, die traufseitige Bahn nur provisorisch im Bereich der Doppellatte provisorisch zu befestigen, damit der Dachdecker noch sein Traufblech darunter befestigen kann (Ausführung siehe Bild).
    Bis zur 2. Latte (also die erste oberhalb der Doppellatte) sollte die Bahn nicht perforiert werden, da die Bahn stramm bis über die Doppellatte gespannt werden sollte. Mit den jetzigen Tacker und sonstigen Löchern befürchte ich Undichtigkeiten bzw. Wasserschäden.

    Dazu habe ich folgende Fragen:

    (3) Wie kann hier Schadensbegrenzung betrieben werden?

    (4) Ist es erforderlich die traufseitige Unterdeckbahn auszutauschen und ist dies jetzt überhaupt noch möglich?

    (5) Ist die Reparatur der perforierten Bahn mittels Klebeband sachgerecht und dauerhaft?

    (6) Ist eine Bitumenspachtelung geeignet die eingerissene Bahn am Übergang der DWD-Platten zur N+F-Schalung dauerhaft und zuverlässig abzudichten?

    (7) Ist die Lage des Übergangs (jetzt auf der Mauerkrone statt einige cm außerhalb) in Ordnung?

    Sorry für die vielen Fragen, aber ich brauche dringend Eure Hilfe, bevor es am Montag so weiter geht...

    Gruß
    Tom
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. mls

    mls Bauexpertenforum

    Dabei seit:
    4. Oktober 2002
    Beiträge:
    13.790
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    twp, bp
    Ort:
    obb, d, oö
  4. Bauherr

    Bauherr Gast

    Alles Murks..

    Alles Murks, finde ich auch.

    Wenn ich das jetzt dem Handwerker irgendwie (möglichst mit Quellenangabe) beweisen könnte wäre es schön.

    Da ich das aber nicht kann, wird er mich sicher in die Pfanne hauen...

    Also bitte:
    Wer kann mir hierbei im Forum weiterhelfen?

    RA, Sachverständiger etc. ist erstmal sehr zeit- und kostenintensiv, und ob es wirklich hilft...?

    Eigentlich wollte (muß) ich das Dach bis Weihnachten fertig haben, das kann ich dann wohl vergessen... :(

    Tom :confused:
     
Thema:

Schadensbegrenzung?

Die Seite wird geladen...

Schadensbegrenzung? - Ähnliche Themen

  1. WDVS: Keine "Wulst Punkt verklebung" - Vorschlag zur Schadensbegrenzung

    WDVS: Keine "Wulst Punkt verklebung" - Vorschlag zur Schadensbegrenzung: Hallo in die Runde, bei unserem Haus wurden die Dämmplatten an der Fassade nicht mit "Wulst Punkt" Methode verklebt. Nun, nach 4 Jahren...