Schalungssteine als Frostschürze / Fundament - Spalte kritisch?

Diskutiere Schalungssteine als Frostschürze / Fundament - Spalte kritisch? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Werte Experten, aus verschiedenen Gründen ist zwecks Erstellung einer Frostschürze das direkte Betonieren in einen Graben oder in die Schalung...

  1. #1 Ilonaa, 15. November 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. November 2014
    Ilonaa

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    Werte Experten,

    aus verschiedenen Gründen ist zwecks Erstellung einer Frostschürze das direkte Betonieren in einen Graben oder in die Schalung innerhalb eines Grabens nicht praktikabel.

    Der Statiker gab auch an, dass wir für das Fundament ebensogut Schalungssteine benutzen können. Der Plan war nun diese am Boden auszurichten, an den Seiten zuzuschütten und dann in einem Zug mit der Bodenplatte zu verfüllen.

    Nun hat sich herausgestellt, dass bei uns Schalungssteine des folgenden Typs üblich sind:

    Herstellerlink entfernt

    Diese haben abgeschlossene Seiten so dass beim Verbau auch nach dem Verfüllen ein schmaler Spalt zwischen den Seiten der Steine verbleibt. Ist es theoretisch möglich, dass eindringendes Wasser in Verbindung mit Frost mit der Zeit das Fundament zerstört oder ist dies bei so kleinen Spalten als unkritisch anzusehen?

    Danke Ilona
     
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  3. Lebski

    Lebski Gast

    Super Plan. Wie wird denn Verdichtet neben den Steinen?
     
  4. #3 wasweissich, 15. November 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Verdichten ,..... wer hält sich schon mit sowas banalem auf.... :D
     
  5. Ilonaa

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    Kritische Anmerkungen sind erlaubt und erwünscht, aber bitte nicht die eigentliche Frage aus den Augen verlieren.

    Verdichten per Hand, dann per Rüttelplatte. Geht das nicht, brechen die Schalungssteine?

    Doch selbst wenn nicht kann dann zwar wohl nicht am Stück betoniert werden, doch auch damit wären die Schalungsstein nicht aus dem Rennen. Betonieren in zwei Teilen hiese dann in dem Fall, den Beton mit Schubkarren an Ort und Stelle zu bringen, weil sich dafür eine Betonpumpe nicht rechnet. Mit Schalungssteinen spart man so schon ein paar Schubkarrenfahrten.
    Zudem sollte die Frostschürze auch auf einer Seite in unmittelbarer Nähe zu einer nicht mehr ganz so fitten direkt auf dem Boden liegenden Natursteinmauer erstellt werden. Wir hätten uns beim Ausgraben Meter um Meter, Setzen von Steinen und zügiger Wiederverfüllung schon besser gefühlt.

    Aber nun gut, dann tun sich jetzt eben 2 Fragen auf:

    1) Funktioniert der ursprüngliche Plan nicht?
    2) Stellen die Fugen der Schalungssteine durch eindringendes Wasser und Frost ein Risiko für das Bauwerk dar?
     
  6. Ilonaa

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    Ja, super, erstmal inhaltslos darauf rumhacken und dann schweigen. Das habe ich besonder gerne :mauer
     
  7. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Was soll denn das heissen ?? Jemand muss doch Vorgaben gemacht haben, welche Steine genau verwendet werden sollen, oder ??
    Wer hat denn ausgeführt ?? Eine Fachfirma oder ihr selber ??

    Über das Problem, das Du beschreibst, muss sich der Statiker, der gesagt hat, dass ihr Schalungssteine verwenden könnt, ja auch Gedanken gemacht haben. Was sagt der denn zu dieser Fragestellung ???
     
  8. Ilonaa

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    Nein, es gab keine Vorgabe über die Art der Steine. Einfach nur:

    "Alternativ kann die Frostschürze auch mit Schalungssteinen (d=24cm) gemauert werden und ausbetoniert werden."

    Nachem oben nun der Link entfernt wurde muss ich die hier erhältlichen Steine wohl beschreiben: sie sind innen hohl ohne Steg und an den Seiten geschlossen. So hat man zwingend zwischen 2 Steinen in einer Lage immer einen kleinen Spalt.

    Mal unabhängig von der Eignung der Steine: funktioniert setzen, einbuddeln, zwischen den Fundamenten rütteln und dann verfüllen in der Reihenfolge oder gibt das Probleme?

    Vielen Dank

    Ilona
     
  9. mls

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    die bauanleitung funktioniert nicht.

    die verwendung von schalungssteinen funktioniert vielleicht unter
    mehreren einschränkenden bedingungen, zb
    . frostsicherheit der steine ("bemessungswasserstand", betongüte usw)
    . dito, baugrund (baugrundgutachten? gibts bspw. ausreichend exp.räume?
    . stat. dim. der bopl - verträgt die ein "biegeweiches" fundament?
    das ist NICHT ferndiagnostisch lös- und leistbar, sondern thema für fachleute ..
    und für die ist das arbeit und nicht mal eben "geht auch .."
     
  10. Ilonaa

    Ilonaa

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    Ich sollte vielleicht dazusagen, dass es sich um eine Mistplatte von 4x4m handelt und nicht um ein Hochhaus. Aber ich vermute das ändert nichts daran, dass die Verwendung der Steine wohl nicht nur bei mir ein gewisses Unbehagen auslöst.

    Wie sieht es denn alternativ mit einer vorlorenen Schalung aus Holz in der Erde aus. Kann man das machen oder führt die Verrottung des Holzes im Grund letztendliche wieder zu anderen Problemen?

    Vielen Dank
    Ilona
     
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  12. peterk61

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    Wenn die Hinterfüllung der Schalsteine vor dem Ausbetonieren geplant wird es nicht funktionieren, da

    1. Beim Hinterfüllung und Verdichten die Schalsteine gegeneinander verschoben werden

    2. Die Schalsteine beschädigt werden, da sie in nicht ausgebetonierten Zustand nicht für den Erd- und Verdichtungsdruck ausgelegt sein dürftgen.
     
  13. gunther1948

    gunther1948

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    hallo
    und warum überhaupt schalungssteine oder schalung.
    haste keinen 30 cm löffel am bagger.
    ausheben, beton rein, platte drauf fertig.
    sonst wie peterk61
     
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