Schimmel im Holzrahmen

Diskutiere Schimmel im Holzrahmen im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich habe folgendes Problem und bräuchte dringend ein paar Expertenmeinungen, da ich mich in dem Bereich absolut nicht auskenne;...

  1. Wolfi83

    Wolfi83

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    Hallo zusammen,
    ich habe folgendes Problem und bräuchte dringend ein paar Expertenmeinungen, da ich mich in dem Bereich absolut nicht auskenne;
    ich wohne seit 1 1/2 Jahren in einer Mietwohnung, Mehrfamilienhaus mit mehreren Parteien, Baujahr Anfang der 80´ger, mit Holzfenstern.
    Ich habe jetzt an mehreren Fenstern bemerkt dass meine Fensterrahmen u.a. in den Ecken immer dunklere Stellen aufweisen, siehe unten.

    Generell besteht in dem Wohnhaus ein Feuchtigkeitsproblem, welches ich mit einem Luftentfeuchter halbwegs erfolgreich in den Griff bekommen habe.
    Ich habe nur die Befürchtung, dass mir der Vermieter beim Auszug auf die Füße steigt und anordnet die Fenster erneuern zu lassen.

    Beim Auszug unserer Nachbarn haben die mir auch von einem Schimmelfund in ihrer Wohnung berichtet,
    wobei ihnen dann von unserer gemeinsamen Maklerin geraten wurde, diesen einfach zu übermalen ...
    Jetzt habe ich natürlich die Befürchtung dass meinen Vormietern das Gleiche geraten wurde und ich Betrügern aufgesessen bin.

    Meine Frage wäre jetzt einfach nur wie es zu diesen schwarzen Stellen in den Fensterrahmen kommt?

    Gruß
    Wolfgang
     

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  3. Friedl1953

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    Bläue!!!!
    Fehlender oder ungenügenter Bläuschutz in Verbindung mit Feuchte.
     
  4. sarkas

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    So ist es.

    Wobei der Bläuepilz eher ein kosmetisches Problem ist.
    Wenn das Fenster denn mal trocken ist, kann man das weitgehend herausschleifen oder
    mit der Ziehklinge abziehen und dann wieder streichen.
     
  5. Friedl1953

    Friedl1953

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  6. sarkas

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    Hab ja nicht geschrieben, dass das der Mieter machen soll.

    Auch schöne Weihnachten
     
  7. Julius

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    Das ist ja auf der Kaltseite.
    Wie genau lüftest Du denn?

    Und bitte wen meinst Du mit "Betrügern"...?
     
  8. #7 Alfons Fischer, 25. Dezember 2013
    Alfons Fischer

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    Was ist denn das für ein Feuchtigkeitsproblem? Eine Wohnung kann doch nur dann 'per se' ein Feuchtigkeitsproblem haben, wenn es Feuchtigkeit gibt, welche nicht aus der Nutzung resultiert bzw. wenn Wasser nicht ordnungsgemäß abgeleitet wird oder Abdichtungen nicht vorhanden sind bzw. nicht funktionieren...

    Evtl. kann das Nachstellen der Fenster und ggf. Erneuern der Dichtungen Abhilfe zur Kondensatbildung (sofern diese außerhalb der Dichtung passiert) im Rahmen schaffen. Beides ist aber in der Regel nicht Mietersache.
     
  9. Wolfi83

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    Alles klar, werde mich mal mit meinem Vermieter in Verbindung setzen und ihm den Mangel darlegen.

    Das Feuchtigkeitsproblem habe ich mit einem Luftentfeuchter in den Griff bekommen; mein Vermieter sprach wie natürlich jeder von falschem Lüftverhalten; sehe aber nicht ein, dass ich 3 mal am Tag lüfte und dann auf eine Raumtemperatur von max. 19 ° hoffen muss. Die Wärmedämmung in der Wohnanlage hier ist recht schlecht und das Problem ist jedem bekannt. Aufgrunddessen hat hier jeder mit höherer Luftfeuchte in seiner Wohnung zu kämpfen.

    Mit Betrügern meinte ich zumindest unsere gemeinsame Maklerin, die unseren vorherigen Nachbarn empfohlen hat den Schimmel bei der Übergabe der Wohnung einfach mit Wandfarbe zu überstreichen um dann die Wohnung mängelfrei an deren Nachmieter weiterzugeben.

    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten und frohe Festtage noch!
     
  10. #9 Alfons Fischer, 26. Dezember 2013
    Alfons Fischer

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    Nur weil Sie es nicht einsehen, zu lüften, hat die Wohnung noch kein Problem. Sondern tendenziell eher Sie.
    Das ist wie wenn ich mit dem Auto durch die Stadt fahre, rote Welle habe und dann sage "ich sehe es nicht ein, an jeder Ampel anhalten zu müssen". Und fahre dann ab der dritten Ampel bei rot durch...

    3x am Tag zu lüften kann auch deutlich zu wenig sein...

    Dass die Wohnung nach dem Lüften nur 19°C erreicht, könnte dagegen schon auf ein Problem hinweisen, dass möglicherweise durch unzureichende Beheizbarkeit (z.B. zu niedrige Vorlauftemperaturen) verursacht wird. Dagegen kann man in der Regel was tun, sollten Sie halt mal beim Vermieter ansprechen. Um das zu bewerten, müsste jemand Fachkompetentes sich die Wohnung vor Ort ansehen.

    Wenn man in eine Altbau-Bestandswohnung einzieht, muss man sich auch darüber im Klaren sein, dass dies kein Neubau ist. Demzufolge kann man m.E. maximal den Wärmeschutz eines Bestands entsprechenden Baualters erwarten.

    Gibt es denn bei Ihnen auch Schimmelflecken (außer den geschilderten)?
     
  11. ThomasMD

    ThomasMD

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    Oder auf Mieter die nicht heizen, weil es " die Heizung sowieso nicht schafft".
    Ich schlage mich zur Zeit mit Mietern rum, die in ihrem Wohnzimmer einen Ethanolkamin betreiben und gleichzeitig das Thermostatventil auf Frostschutz drehen, weil es nicht richtig warm wird. Gleichzeitig beklagen sie sich, dass die unteren Glasflächen der Balkontür beschlagen sind. Gottseidank sind es Kunstofffenster, aber bis sich die Feuchtigkeit an der Giebelwand niederschlägt, wird es wohl nicht lange dauern.


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  12. Julius

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    Das könnte zu einem Rohrkrepierer werden!
    Bisher zumindest habe ich (außer vielleicht einer unzureichenden Heizleistung, die wahrscheinlich mit einem Handgriff an der Steuerung korrigiert werden kann) nichts erkennen können, was auf einen Mangel der Mietsache hinweist.
    Stattdessen sieht es deutlich nach falschem Nutzerverhalten aus.

    Elektrischer oder chemischer?
    Wieviel ziehst Du damit spezifisch heraus?

    Wann und wie lüftest Du denn genau (exakter Ablauf)?
    Und wie heizest Du?

    Das ist kompletter Unfug. Hohe Luftfeuchte hat NICHTS mit dem Dämmgrad zu tun.
    Handelt es sich um EINEN Eighentümer des kompletten Hauses oder eine WEG-Anlage?

    Wer hatte (im Falle Eurer Nachbarn) diese Maklerin mit seltsamem Fach- und Rerchtsverstäbndnis denn beauftragt?

    Gerne geschehen. Wünsche ich auch!
     
  13. Wolfi83

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    @ Alfons Fischer: 3 x Lüften am Tag kann zu wenig sein?! Ich bin täglich ca. mindestens 9 h in der Arbeit, da ist es maximal 3 mal möglich sinnvoll zu lüften ... Und bei Außentemperaturen von teilweise - 15 Grad sehe ich das auch nicht ein, da ich wie bereits oben beschrieben, erfahren habe, dass die vorhandene Wärmedämmung zu wünschen übrig lässt! Ein Problem dieser Art kommt mir jetzt auch das erste mal entgegen und zuvor habe ich in bereits deutlich älteren Wohnhäusern, u.a. Sozialwohnungen und Kasernengebäuden, gelebt... Es waren ja bereits fachkompetente Kräfte bei mehreren Parteien vor Ort und diese bestätigten die schlechte Wärmedämmung. Schimmelflecken habe ich ansonsten keine in der Wohnung; die Luftfeuchtigkeit überwache ich mit einem Hygrometer und gleiche diese wenn nötig mit dem Luftentfeuchter und dem Lüften aus.

    @ Julius: Wieso sollte es zu einem Rohrkrepierer werden? Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei wie oben beschrieben um einen fehlenden Bläuschutz, da vermutlich die Vormieter, so würde ich die Maklerin einschätzen, die Fenster auch einfach überstreichen lassen hat... Würde eine bessere Heizleistung hier einen Unterschied machen?

    Bei meinem Luftentfeuchter handelt es sich um einen elektrischen; der zieht ca. 2 l Feuchtigkeit aus der Luft pro 24 h. Geheizt wird bei mir von 05 - 10 Uhr auf 21 Grad Raumtemperatur. Das gleiche dann von 15 - 22 Uhr. Gelüftet wird morgens und, bzw. mindestens abends, also 1 - 2 mal täglich.

    Beim Thema Luftfeuchtigkeit habe ich mich wohl unklar ausgedrückt; aufgrund der schlechten Wärmedämmung kommt es im Winter zu einer recht starken Feuchtigkeitsbildung an den Innenwänden, da diese aufgrund der Kälte der Wände die Feuchtigkeit aus der warmen Luft ziehen.

    Die Maklerin wurde wie auch in unserem Mietverhältnis vom Vermieter beauftragt.
     
  14. Friedl1953

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    Eigentlich wird hier am Thema vorbei diskutiert.
    Die Erscheinung ist Bläue und kein Schimmel. Die Bläue sitzt tief im Holz wenn man das eine Bild sieht (Stirnholz). Warum das so blau wird ist Glaskugel schauen. Ob die durch das miese Klima entstanden ist, ob schon gleich der Bläueschutz der Fenster mangelhaft oder nicht vorhanden war, ob ein falscher Renovierungsanstrich - Glaskugel.
    Die Fenster sind blau und bleiben blau.
     
  15. #14 Alfons Fischer, 27. Dezember 2013
    Alfons Fischer

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    ja, 3x Lüften kann in Abhängigkeit von den Feuchtequellen zu wenig sein. Extrembeispiel: wenn jemand große Feuchtequellen in einer Wohnung hat. Ich habe schon Wohnungen besichtigt, wo tropisches Klima infolge von "Grünpflanzenzucht" und drei Aquarien herrschte...
    Aber Sie schreiben ja in Beitrag #8, dass Sie schon 3-maliges Lüften "nicht einsehen". Und im letzten Beitrag #12 bestätigen Sie es nochmals, dass Sie teilweise nur 1x am Tag lüften. Ganz ehrlich: dies wird mindestens mitursächlich für das Problem sein.
    Die Dauer Ihrer Arbeitszeit hat übrigens keinen Einfluss auf feuchtebedingte Lüftungsnotwendigkeit ;-)
    Auch hat die Qualität der Wärmedämmung keinen Einfluss auf den Wärmeverlust, der beim Lüften entsteht... Bei gleichem Luftwechsel ist der Wärmeverlust von gut und von schlecht gedämmten Häusern exakt gleich groß.

    Wir glauben es Ihnen gerne, dass der Wärmeschutz der Außenwände nicht gut ist. Hat aber nichts mit dem von Ihnen geschilderten Problem zu tun. An den Außenwänden haben Sie ja kein Problem, wie Sie schildern.

    Dass Sie einen Luftentfeuchter betreiben, ist schon mal gut. Aber welche Luftfeuchtewerte und zugehörige Temperaturen erreichen Sie denn? Arbeiten Hygrometer und Thermometer korrekt?

    Das bedeutet, dass Sie in der Zeit von 10 - 15 Uhr und von 22-5 Uhr nicht heizen? Das ist gar nicht gut, insbesondere bei ansonsten grenzwertigen Bauteilen. Ungleichmäßige Beheizung ist ein sehr häufiger Grund für Schimmelbildung...
     
  16. the motz

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    Lass mal den Unfug mit den unterschiedlichen belegzeiten, dann kommt die Raumtemperatur von selber...
    Dann kann man auch allfällige Luftfeuchtigkeit rauslüften, und du sparst dir den luftenfeuchter!
     
  17. Julius

    Julius

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    Die Hälfte des Tages gar nicht oder nur unzureichend heizen und dann meckern, daß es nach dem Lüften dauert, bis eine angenehme Raumtemperatur wieder erreicht wird.

    Solche Mieter wünscht man sich (ins Nirvana)...!

    Dir traue ich glatt zu, im Winter statt durch vollständiges Öffnen auch noch mittels gekippter Fenster zu lüften. Die Falze sehen mir jedenfalls danach aus.

    Hoffentlich läßt Dir der Vermieter mal fachlich und rechtlich ordentlich den Marsch blasen!


    Daß in älteren Gebäuden, wo Du vorher gewohnt hast, solche Probleme nicht auftraten, könnte an deren stärkerer Grundlüftung gelegen haben (z.B. wegen älterer Fenster).

    Im Mehrfamilienhaus hat übrigens die Dämmung der Fassade auf die Heizkosten nur einen relativ geringen Einfluß!
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Und wie willst Du dann den notwendigen Luftwechsel sicherstellen?

    Die erste Frage ist doch, woher kommt die Luftfeuchte? Sehr wahrscheinlich kommt sie nicht vom Haus sondern von den Bewohnern. Also ist das Nutzerverhalten ursächlich und nicht die Bausubstanz. Es wäre etwas Anderes wenn durch die Wände o.ä. Nässe von außen in die Wohnung dringen würde. Das ist hier aber anscheinend nicht der Fall.

    Die Luftfeuchte die durch die Nutzung entsteht muss durch Lüften aus der Wohnung entfernt werden, sonst werden sich mit der Zeit unweigerlich Schäden einstellen. Das war früher schon so, ist heute noch so, und wird auch in Zukunft so sein. Wohl dem der eine Lüftungsanlage hat, vorzugsweise mit WRG. Wer so etwas nicht hat, dem bleibt nur regelmäßig zu lüften. Früher hat diese Aufgabe die marode Bausubstanz übernommen, meist die Fenster die ohne Dichtungen waren und nach kürzester Zeit so verzogen waren, dass man durch die Schlitze jeden Windhauch spüren konnte. Nebenbei bemerkt, Eisblumen an den Fenstern waren früher normal.

    Das "Problem" lässt sich demnach nur durch Heizen und Lüften beseitigen. Wer in so ein Gebäude einzieht muss sich darüber im Klaren sein, dass die Heizkosten deutlich höher sein werden als in einem modernen hoch wärmedämmten Neubau.

    Zu den Bildern, das sieht für mich aus wie wenn die Fenster nicht richtig dicht wären und warme Luft nach außen kommt und dort kondensiert. Die gezeigten Stellen werden im Winter wohl ziemlich feucht sein.

    Ich würde die Flecken erst einmal beseitigen lassen. Dann die Fenster prüfen, ob sie wirklich dicht schließen, evtl. Dichtungen ausbessern oder nachrüsten lassen. Den Rest übernimmt dann die Heizung und regelmäßiges Lüften. Das kostet natürlich Energie, aber das wusste man ja vorher bevor man die Wohnung angemietet hat. Reicht die Heizleistung nicht aus um die Wohnung auf Solltemperatur zu bringen, dann muss die Heizleistung erhöht werden. Hierzu wird vermutlich eine Anpassung der Heizkurve erforderlich, vorausgesetzt in der Wohnung selbst sind keine Raum. bzw. Heizkörperthermostate die aufgrund ihrer Einstellung die Wärmeabgabe zu sehr begrenzen.

    Die schlechte Wärmedämmung der Gebäude ist natürlich ein Problem, aber kein Mangel an sich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wohnung als hoch energiesparende Wohnung angepriesen wurde. Demzufolge kann man auch nicht davon reden, dass hier jemand hinter´s Licht geführt oder gar betrogen wurde. Man hat eine Wohnung auf dem Stand von vor x Jahrzehnten angemietet, und dementsprechend muss man diese dann auch nutzen.

    Gruß
    Ralf
     
  19. Wolfi83

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    Ich habe kein Schimmelproblem, sondern lediglich, wie Friedl1953 richtig bemerkt hat,
    das Problem mit dem Fensterrahmen.

    Den Hinweis mit dem Luftentfeuchter hatte ich nur gegeben, da es möglicherweise mit der Kernproblematik zusammen hing.

    @ Friedl1953

    Ich kann aber zumindest davon ausgehen, dass, wie sie bereits erwähnt hatten, es sich hier um eine Aufgabe für den Vermieter handelt oder?

    @ Alfons
    Um die Frage nicht unbeantwortet zu lassen:
    Meine Raumtemperaturen liegen immer zwischen 19 - 21,0 Grad und die Luftfeuchtigkeit dank des Luftentfeuchters bei max. 55 %.
    Pro Raum habe ich max. eine Pflanze. Das Thermo- und Hygrometer arbeiten korrekt.

    Wenn hier also mehr als drei Mal gelüftet werden müsse, stünde mir die Möglichkeit einer Mietminderung zu.
    Siehe hierzu

    @ Julius: Bei dem Beitrag fehlte es mir an Konstruktivität, bitte ersparen sie mir in Zukunft ihre Teilnahme bei meinen Forenbeiträgen.

    Danke für die restlichen hilfreichen Antworten
     
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  21. the motz

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    1. Korrektheit der Schätzeisen wie festgestellt?

    2. das ist also der wahre grund... Keine weiteren fragen....
     
  22. Wolfi83

    Wolfi83

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    1. Überhaupt nicht

    2. Es geht hier um das von Alfons angesprochene 3 mal Lüften... ich zahle zu 100 % Miete also wäre ich dankbar wenn mir derart voreilige Rückschlüsse erspart bleiben
     
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