Schutz vor Verschmutzung der Drainage

Diskutiere Schutz vor Verschmutzung der Drainage im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, habe mal kurz eine Frage zur "Sauberhaltung" meiner Drainage. Ich habe vier Fallrohre am Haus. Davon habe ich jeweils zwei miteinander...

  1. dude

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    Hallo, habe mal kurz eine Frage zur "Sauberhaltung" meiner Drainage.

    Ich habe vier Fallrohre am Haus. Davon habe ich jeweils zwei miteinander verbunden mit KG-Rohr.
    Das KG-Rohr geht ca. noch 5m vom Haus weg.

    Daran angeschlossen habe ich jeweils ein ca. 30m langes gelbes, gelochtes Drainagerohr, welches ich zuvor in Drainagevlies eingewickelt habe.

    Ca. 15m - 18m des Drainagerohres liegt in einem Kiesbett, welches dann in einer ca. 1,6m tiefen Sickergrube - ebenfalls ca. 50-60cm zuvor mit Kies befüllt - endet. Hier wurde das Drainagerohr in Schneckenform von mir verlegt.

    Meine grandiose Idee für die langfristige Erhaltung der Drainage war folgende:

    In die Fallrohre (oben an der Regenrinne) habe ich aus dem Baumarkt jeweils so ein Drahtteil eingebaut, was der groben Verschmutzung durch Blätter vorbeugen soll.
    Dieses habe ich nochmals in Drainageflies eingepackt, damit auch der feinere Dreck zurückgehalten werden soll.

    Nun ja, das funktioniert leider nur bei geringen Regenfällen. Wenns richtig schüttet läuft die Rinne über.
    Also habe ich das Vlies wieder entfernt - der letzte sinflutartige Regenguss lief dann problemlos ab.

    Jetzt habe ich natürlich Sorge, dass meine Drainage im laufe der Zeit verdreckt und dann verstopft...das wäre eine Katastrophe... :cry

    Gibt es hier andere Möglichkeiten, die Drainage - möglichst ohne aus dem gerade frisch angesääten Garten wieder eine Mondlandschaft zu machen - gegen Verschmutzung zu schützen?

    Ich hatte die Idee :think eine Art "Sickerschacht" am Ende des KG-Rohres - kurz bevor dieses in das Drainagerohr übergeht zu installieren.
    Würde das gehen, und dem Problem vorbeugen?
    Wir könnte man so etwas umsetzen, bzw. gibt es da kaufbare Fertiglösungen?

    Ich hätte z.B. Betonringe verwendet. Auf der einen Seite wäre dann der Zufluss, auf der anderen Seite - minimal niedrigeres Niveau - wäre dann der Abfluss weiter zur Drainage.
    Würde so ein System schon ausreichen, um die Schmutzteilchen am Boden zu halten? Den Schacht könnte man dann ja einmal im Jahr vom Schlamm und Dreck befreien...

    Vielleicht hat ja von euch jemand eine bessere Idee - oder kann meine noch etwas konkretisieren.

    Vielen Dank für hilfreiche Antworten.

    Gruß
    Der Dude
     
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  3. Robby

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    Was über Dränung baulicher Anlagen gibts unter www.carden.de soweit ich weiß. Das gelbe eingepackte Rohr von der Rolle ist leider schonmal falsch und für den Verwendungszweck nicht zugelassen. Zusätzlich gibts noch die Forderung nach Sicker und Filterschichten. An allen masgeblichen Richtungsänderungen noch Spül- Kontrollschächte DN 200 einen Übergabeschacht DN 1000 und das ganz an einen Vorfluter angeschlossen...

    So wäre es richtig...
     
  4. #3 wasweissich, 18. Mai 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    robby , musst richtig lesen, es ist eine regenwasserversickerung........
     
  5. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Für mich hat sich das so gelesen als wenn das Regenrohr die spülen soll?
     
  6. #5 wasweissich, 18. Mai 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    nein , da wird aus furcht vor verschmutzung der feine schmutz im rohr/vlies eingesperrt.............

    ein absetzschacht müsste zu bekommen sein........

    hier ein beispiel.....http://www.beton-tille.de/DN400ri.html

    j.p.
     
  7. #6 Manfred Abt, 19. Mai 2008
    Manfred Abt

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    und noch dazu, es ist eine Versickerungsanlage, die eine reine Bastellösung übelster Sorte ist. Kann man alles machen, hier sieht aber alles so aus, als ob dies schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt ist.

    Da wir sowas hier im Forum nicht unterstützen können/wollen, sei auf das Arbeitsblatt A138 der DWA oder fachkundigen Beistand hingewiesen.

    Erste Hinweise in meinem Versickerungshandbuch auf unserer Homepage.
     
  8. dude

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    Dank an wassweissich - und Schelte für die Besserwisser im Netz...

    Hallo @wassweisich,

    vielen Dank für die Info. Das ist genau das, was ich suche.


    @"schlauberger"
    :offtopic:

    ...leider mal wieder ein typisches Beispiel für Arroganz und Besserwisserei.
    Schön, dass du in diesem Bereich einen "Ingenieur" vorweisen kannst.
    Ist dieses Forum nur für Profis gedacht? Sorry, dann bin ich hier falsch - dafür kann ich mich nur entschuldigen.
    Ich bin IT-Ingenieur - und treibe mich meist im adminforum.de herum. Da gebe ich denen, die wenig oder keine Ahnung von der Materie haben gute Tipps und Hilfestellungen und verweise nicht nur auf das "rtfm". Hilfe für Andere ist meiner Meinung nach der Sinn eines Forums.

    Ich habe dich nicht gebeten, meine Lösung zu bewerten, oder um deine persönliche Unterstützung. Meine Frage war gezielt nach dem Lösungsansatz
    von "wassweissich".
    Mit deiner Einstellung wäre es besser, das Forum gleich einzustampfen...

    Bestimmt ist DEIN Handbuch super toll - und für 10.000 EUR hätte man mir auch eine Regenwasserversickerung gebaut - ich bin aber überzeugt davon, dass meine Lösung die nächsten Jahre gut funktionieren wird. Ich bin zwar kein Fachmann, aber auch kein Idiot - habe mir also eine Menge Details zusammengesucht.

    Blöd ist sicher, dass ich diesen einen - wenn auch nicht unwichtigen - Schritt zu kurz gedacht habe - aber mit dem Absetzschacht für den "Feindreck" oder wie auch immer der Experte das nennt - wird meine Regenwasserversickerung (ich nenns halt laienhaft auch mal Drainage) garantiert funktionieren.

    Spannend wäre es, nicht nur auf die Selbstlobhuddelei "ICH BIN INGENIEUR" zu verweisen - sag doch mal wie es besser geht. Schön das du ein Handbuch hast -aber wo finde ich das? Wahrscheinlich nur gegen Kohle, oder?

    Also nix für ungut.

    Ich habe nur um einen Tipp gebeten - jetzt habe ich dank "wassweissich" sogar eine Lösung.

    Dafür vielen Dank.

    Gruß
    Der Dude

    PS: wahrscheinlich fliege ich jetzt wegen - sicher berechtigter - Kritik aus dem Forum - in diesem Fall wünsche ich allen, die gute Hilfestellung leisten weiterhin alles gute!
     
  9. #8 Manfred Abt, 19. Mai 2008
    Manfred Abt

    Manfred Abt

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    kleiner ergänzender Tipp: klären Sie mal bei der Unteren Wasserbehörde ab, ob Sie eine Erlaubnis gem. § 7a WHG zur Einleitung ins Grundwasser benötigen. Dürfte aber voraussichtlich erlaubnisfähig sein.

    Ansonsten: kein Kommentar, rausfliegen werden sie deshalb nicht, aber recht haben Sie auch nicht. Kennen Sie bestimmt aus Ihrer Forenarbeit: 999 sind dankbar, einer nicht. Nett, wenn spontan z.B. so was kommt:
    Handbuch ist übrigens kostenlos, soll einfach nur helfen, tuts auch.
     
  10. dude

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    Hallo @Manfred Abt,

    ich habe nicht nur die Genehmigung sondern sogar die Ausdrückliche Auflage in meiner Baugenehmigung, dass Regenwasser auf dem Grundstück versickern zu lassen.
    Am hinteren Ende des Grundstücks läuft ein großer Entwässerungsgraben für das gesamte Wohngebiet - da viele unerlaubterweise diesen für die Dach-Regenentwässerung nutzen wird das langsam etwas eng. Zwar haben die Nachbarn gemeint ich soll das trotzdem dorthinleiten, aber ich habe mich an meine Auflagen gehalten...

    Zwar habe ich das Handbuch noch nicht gelesen, was aber an meiner Entwässerung falsch sein soll - oder diese gar zum Scheitern verurteilen läßt - ist mir unklar.

    Fallrohr Hausecke NW ist mit KG DN110 verbunden mit Fallrohr Hausecke SW - diese laufen dann zusammen noch ca. 5m vom Haus weg, und dann in das mit Drainagevlies verpackte gelbe gelochte Versickerungsrohr.
    Dieses liegt wie bereits geschrieben in einer ordentlichen Kiespackung (oben unten je ca. 30cm). Das Wasser hat also bereits ca. 15m Zeit, langsam zu versickern.
    Am Ende der 15m habe ich wie bereits geschrieben eine Versickerungsgrube gebuddelt.
    3x3x1,6m. Diese wurde zunächst mit Drainagevlies ausgekleidet. Dann habe ich ca. 30-40cm Kies eingefüllt, dann dass Drainagerohr im Ring - also von oben nach unten mit gefälle - in die Sickergrube gelegt. Das selbe passiert auf der Ostseite mit Fallrohr Hausecke NO und Hausecke SO.
    Anschließend wieder ca. 40cm Kies drauf, dann die ganze Kies-/Drainagerohrpackung mit dem Drainageflies verpackt. Anschließend den Rest verfüllt.

    Ich bin der Meinung, dass dies für meine Dachfläche von ca. 250qm ausreichen sollte.

    Die Sickergrube habe ich in ca. 2-3m. Entfernung zum Entwässerungsgraben gebaut, so dass ich diesen im Notfall später doch einmal für die Zuführung nutzen könnte...

    Wo genau ist also mein unprofessioneller Fehler?
    Allein in der Sickergrube können kurzfristig ca. 7200 L verschwinden - zusätzlich können in der Rohrzuführung nochmals ca. 1.100 L (pro Zuleitung) - also 2.200 L zwischengepuffert werden. Mach insgesamt 9.400 L - also bei meiner Dachfläche könnten kurzfristig ca. 37,5 L pro qm Regen runterkommen - das ist natürlich sehr theoretisch aber sollte zumindest rechnerisch einigermaßen stimmen.

    Dazu kommt, dass das Wasser ja beim Ablaufen in die Sickergrube eben versickert - bzw. dann in der Sickergrube weiter versickert. Wie hoch dieser Faktor ist kann ich nicht sagen - liegt wohl sicher stark an der Bodenbeschaffenheit (Lehm, Sand etc...)

    Da ich (vielleicht auch ein wichtiger Hinweis) keinen Keller habe, und gut 30cm über dem Straßenniveau liege - zudem ein Gefälle des gesamten Geländes abschüssig zu einem ca. 8m - 10m tiefer gelegenen Bahndamm führt (ist in etwa 400m entfernt) - und das dort angrenzende Land sich mehrere KM in diesem Nieveau ausbreitet sollte selbst bei unerwartetem Hochwasser keine wirkliche Gefahr ausgehen...

    Die Regenentwässerung habe ich nach bestem Wissen versucht gegen Verschmutzung/Verstopfung zu schützen.
    Einzig die Verschmutzung die direkt über die Dachrinne/Fallrohre eingeschwemmt werden kann habe ich übersehen - aber das Problem sollte eben durch einen Absetzschacht in den Griff zu bekommen sein.

    So, wo genau liegen nun die zum Scheitern verurteilten Details meiner Lösung?
    Ich habe für die Regenentwässerung ca. 1.000 EUR inkl. eines Minibaggers bezahlt, und bis auf den Versuch, den Dreck per Drainagevlies im Fallrohr zurückzuhalten - funktioniert die Lösung bisher sehr gut.
    Ein Angebot einer "Profifirma" lag bei ca. 9.700 EUR - mit weitestgehend gleichem Lösungsansatz - ist also nicht so, dass ich nur mal so drauf losgebuddelt habe!
    Vielleicht ist der Anbieter auch kein wirklicher Profi - aber woher soll ich das als Laie unterscheiden können? Ist doch das gleiche Problem wie beim Hausbau...

    In jedem Fall habe ich erst einmal 8.700 EUR gespart, die ich für die Regenentwässerung nicht übrig gehabt hätte.

    Ein Nachbar hat übrigens NUR ein gelbes gelochtes Drainagerohr ca. 5m vom Haus weg verbuddelt. Funktioniert schon seit über 10 Jahren! (Das fand ich aber eher die Pfuschlösung...)

    Vielleicht kannst du also die Aussage bzgl. meinem Pfusch konkretisieren.

    Ich wollte dich übrigens nicht persönlich anmachen. Es ärgert mich halt nur, wenn man eine Frage stellt, dass man darauf keine Antwort bekommt, sondern nur belehrt wird, wie schlecht oder unprofessionell die eigene Lösung ist. Das hilft doch keinem weiter.

    Übrigens habe ich schon sehr viel Pfusch bei sogenannten Profis und Handwerkern - u.a. auch Bauingenieuren gesehen. Also sollte man die Kirche im Dorf lassen ;-)

    Wünsche in jedem Fall beste Grüße - und hoffe Ihr seid wirklich die Ausnahme unter den -leider oft nur selbsternannten - Profis!

    Gruß :)
    Der Dude
     
  11. #10 Manfred Abt, 19. Mai 2008
    Manfred Abt

    Manfred Abt

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    • Baugenehmigung: eine Sache, wasserrechtlich ohne jeden Belang
    • Erlaubnis gem. § 7a: andere Sache!

    Bei Versickerung von Dachwasser aber meist unkritisch. Außer z.B. bei dem Antrag, den ich letzten Monat machen musste, weil da jemand nach der eigenmächtigen Errichtung seiner Versickerungsanlage aufgefordert wurde, für das ganze doch mal bitte einen Antrag zu stellen, mit zeichnerischer Darstellung, Versickerungsnachweis, Bemessung etc. Nachträglich macht das keinen Spaß.

    Rest (vielleicht) nach Feierabend. Text zu lang, muss arbeiten.
     
  12. dude

    dude

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    ...fänd ich sehr nett - jetzt würd ichs nämlich gerne wissen ;-)

    Gruß
    :e_smiley_brille02:
     
  13. #12 wasweissich, 19. Mai 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    @ dude

    auch wenn ich verstanden habe , was du suchst , heisst es nicht , das ich die beschriebene lösung sehr gelungen finde , vor allem das vlies um das drainrohr ist alles andere als gelungen................ , aber ich brauche dafür nicht haften..........:lock

    manfred abt hat schon recht , wenn er eine bei dir aus der not geborene bastellösung (die anscheinend funktioniert, noch...) nicht unkommentiert stehen lässt , es lesen ja noch mehr leute die beiträge , und die sollen durchaus erfahren , dass soetwas auch richtig geht und gehört...

    grüsse aus h/r
    j.p.
     
  14. dude

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    @wassweissich

    ...was genau ist an dem Flies falsch?
    Das wurde mir nun mehrfach empfohlen.
    Davon abgesehen soll das Regenwasser ja möglichst in die Sickergrube fließen, und wenn nur langasm auf dem Weg dahin zusätzlich versickern. Zudem würde sich das Dränrohr zusetzen ohne Flies?

    Also ich kapier nicht wirklich das Problem...

    Vielleicht könnte man das mal spezifizieren - warum und wo genau es problematisch ist....???
     
  15. #14 wasweissich, 19. Mai 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    von wem wurde es denn empfohlen?

    ein vlies macht zwischen der kiespackung und erdreich sinn .
    über längere strecken , also auf dem weg zum sickerschacht/rigole wird in der regel kg-rohr verlegt und nicht eigepacktes drainrohr , in dem bei schwachregen das meist schmutzführende wasser langsam vegsickert und der schmutz sich unterwegs ab-und festsetzt.............und so führt dieses wurde mir empfohlen genau in die andere richtung:mauer

    vielleicht doch bei manfred nachlesen.....????

    j.p.
     
  16. dude

    dude

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    ...dann scheint mir der Absetzschacht vor dem nun schon verlegten eingepackten Drainagerohr genau die richtige Lösung zu sein...
    :bounce:

    Darum: besten Dank für den Tipp

    @An alle anderen Leser
    ...die irgenwann mal eine Regenentwässerung planen oder machen müssen: lasst euch vorher richtig beraten!


    Viele Grüße
    vom Dude
     
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  18. #16 wasweissich, 19. Mai 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :bounce::bounce::bounce::bounce::bounce:
     
  19. #17 Manfred Abt, 20. Mai 2008
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    ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
    • gesamte Anlage heißt Rohrrigole, meinetwegen auch Rohrversickerung
    • offenbar keinerlei Kenntnis vorhanden, wieviel Wasser versickern kann, meistens wirds klappen, manchmal nicht. Zumindest Grobabschätzung der Versickerungsfähigkeit durch Bodenansprache sollte erfolgen
    • Bemessung gem. ATV-DVWK A138 fehlt
    • Erlaubnis gem. WHG, § 7a (Einleitung in Gewässer) fehlt offenbar auch
    • Rohrdurchmesser für Sickerrohr sollte mindestens 300 mm sein
    • Filterkiespackung gegen Eintrag von Feinstkorn aus dem umgebenden Erdreich schützen, mitttels abgestufter Körnung, notfalls mittels Vlies
    • Sickerrohr nicht mit Vlies einpacken, kontraproduktiv!
    • vorgeschaltete Anlage zur Entfernung von Feinstkorn ausreichend groß dimensionieren, sonst bei Starkregen hydraulische Überlastung und stoßartiger Eintrag zwischengelagerter Feinstoffe in die Rigole, ein Schächtileinchen von 400 mm Durchmesser reicht da sicher nicht
    • in der Anlage zur Vorbehandlung möglichst Tauchwand zum Rückhalt von Schwimm- und Leichtstoffen vorsehen
    • Empfohlen wird Spülschacht am Ende des Sickerrohres
     
Thema: Schutz vor Verschmutzung der Drainage
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