Schweißbahn Alternativen/Notwendig

Diskutiere Schweißbahn Alternativen/Notwendig im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, habe eine Frage zur Schweißbahn auf dem Kellerboden. Kellerboden wurde wie folgt gebaut: - Feinpalnie - mit Folie abgedeckte...

  1. #1 lordbauer, 15.06.2009
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    Hallo,

    habe eine Frage zur Schweißbahn auf dem Kellerboden.

    Kellerboden wurde wie folgt gebaut:

    - Feinpalnie
    - mit Folie abgedeckte Kiesfilterschicht zwischen den Fundamenten
    - Fundamente seitlich ebenfalls mit 10cm gedämmt
    - 10cm XPS Dämmung auf Kiesfilterschicht
    - Fugenblech/Dichtband
    - WU-Beton

    Kellerwände:

    - Ortbeton
    - 3 facher Bitumenanstrich
    - Zementhohlkehle
    - 14cm Perimeterdämmung
    - Noppenfolie

    Mauerwerk:
    - unter den Mauern im Keller wurde eine 500er besandete Bitumenpappe angebracht.

    Bodengutachten:

    nicht drückendes Wasser


    Hier mal ein Bild:

    [​IMG]


    Ist eine Schweißbahn innen auf dem Kellerboden notwendig bzw. welche Alternativen gibt es?

    Hoffe habe nichts wichtiges vergessen.

    Danke
     
  2. #2 lordbauer, 16.06.2009
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    80% des Kellers werden als Wohnkeller benutzt und sind auch beheizt.
     
  3. Robby

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    1. WU Beton ist kein WU Bauteil. entspricht die Bodenplatte einem WU BAuteil entsprechend Nutzungs- und Beanspruchungsklasse?

    2. Bei reiner Bodenfeuchte würde in jedem Fall eine Abdichtung auf der Bodenplatte reichen, welche mit der Abdichtung unter den Wänden zu verbinden oder heranzuführen ist. Bei dem Betonwänden obliegt diese Ausführung aufgrund mangelnder Abdichtung in den Wänden dem Planer.
    3. Bei höherwertiger Nutzung braucht es zudem eine Abdichtung gegen Diffusion mit einem entsprechenden sd-Wert. Dies wäre im besten Falle eine Bahn mit Metalleinlage.
     
  4. #4 lordbauer, 16.06.2009
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    @Robby

    zu 1) Wie finde ich das raus?
    zu 2) Könntest Du mir das mit der "mangelnder Abdichtung in den Wänden" nöher erläutern? Ein BItumenanstrich ist doch vorhanden


    Gruß
     
  5. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    1. Selber wahrscheinlich nicht, aber ist bei reiner Bodenfeuchte auch nicht erforderlich wenn die Abdichtung auf der Bodenplatte erstellt wird.

    2. Gemeint ist eine waagrerechte, horizontale Abdichtungslage unter den Betonwänden
     
  6. #6 lordbauer, 16.06.2009
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    Hallo,

    also ich weiß noch das eine Ringdrainiage vorhanden ist.

    Wie kann ich das herausfinden:
    "Gemeint ist eine waagrerechte, horizontale Abdichtungslage unter den Betonwänden".

    Oder ist damit diesen Fugenblich zwischen Bodenplatte und Wand gemeint?

    Hast mir vielleicht mal ein Bild oder einen Link?
     
  7. Robby

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    Eine richtige Drainanlage nach DIN 4095? Mit Stangenware als Rohr, Filter und Sickerschicht, Revisionsöffnungen an allen maßgeblichen Richtungsänderungen in DN 300? Übergabeschacht DN 1000? DAs ganze genehmigt?

    Mich wundert immer wenn ein Betonkeller mit einer Abdichtung und Dränanlage erstellt wird.

    DA kann in der Regel keine Abdichtung drunter sein!
     
  8. #8 lordbauer, 16.06.2009
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    Hallo Robby,

    ich merke schon, daß es schwer für mich wird Dir die Antworten zu geben da ich ja nicht vom Fach bin aber ich versuche es mal.

    In der Baugenehmigung war die Drainiage eingezeichnet. Meinst Du das mit Genehmigung?

    - Mit Stangenware als Rohr ==> Ja
    - Filter und Sickerschicht ==> Jede menge Kies und ich glaube auch Sand
    - Revisionsöffnungen an allen maßgeblichen Richtungsänderungen in DN 300 ==> Wie kann ich das prüfen?
    - Übergabeschacht DN 1000 == Wie kann ich das prüfen?

    Also was ich weiß, das zum Beispiel aus jedem Lichtschacht ein Rohr (mit Löchern) heraus schaut.


    Gruß
     
  9. Robby

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    Nein das meine ich nicht sondern die genehmigt Ableitung von Drainwässern! Wohin entwässert die Dränanlage denn?

    Die Revisionsschächte müssten an Ecken 30 cm groß senkrecht nach oben gehen. und oben einen Deckel haben. Daran muss unten das Rohr angeschlossen sein. deshalb müssen die auch stehen wenn die Dränleitung verlegt wird.

    Der Übergabeschacht ist idR ein Betonschacht mit einem Meter Durchmesser
     
  10. #10 lordbauer, 16.06.2009
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    @robby

    Die Drainage entwässert auf dem Grundstück und zwar quasi den Hang hinunter. Diese Art der Entwässerung steht im Bauantrag und ich glaube ist auch im Bebauungsplan vorgeschrieben. Also ein Entwässern in den Kanal ist nicht erlaubt.

    Die Revisionsschächte sind vorhanden. Die sind ja nach dem auffüllen nicht mehr vorhanden oder?

    Übergabeschacht müßte ich nachprüfen.

    Wenn die Drainiage richtig ist (gehen wir mal davon aus) was muss ich dann jetzt innen mit meiner Bodeplatte machen? Abdichten? Wenn ja mit welchem Material?

    Gruß
     
  11. Robby

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    Die sind vorhanden, bleiben vorhanden und müssen zugänglich sein denn über die muss die Drainanalage ja gewartet werden! Die ist Wartungsintensiv.

    Wenn nur Bodenfeuchte dann reicht als mindestforderung bei einem nicht WU Bauteil eine V60S4 aus. Zur ABdichtung gegen Diffusion eine Bahn mit höherem Sperrwert gegen Diffusion.

    Das ganze muss doch geplant sein oder?
     
  12. #12 lordbauer, 16.06.2009
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    Hallo,

    ich gehe doch schwer davon aus, daß das mein Architekt sich dabei was gedacht hat ==> das nennt man dan wohl Planung.

    Wie gesagt er ist drei Wochen in Urlaub und der Rohbauer ist fertig. Jedoch ist da keine zusätzliche Abdichtung auf der Bodenplatte und der Innenausbau soll bald los gehen. Muss mich mal mit meinen Bauleiter kurz schließen wie wir da weiter vorgehen.

    WU-Bauteil. Für den Beton (Bodenplatte) wurden spezielle Zusätze für WU-Beton ausgeschrieben und auch verwendet. Wie kann ich anhand der Lieferscheine usw. prüfen ob das ein WU-Bauteil ist?

    Wenn die Bodenplatte ein WU-Bauteil ist, kann dann auf eine zusätliche Abdichtung auf der Bodenplatter verzichtet werden?

    Wegen den Schächten schaue ich heute Abend mal. Sind aber glaube ich schon noch sichtbar (vorhanden) bin mir aber nicht sicher.

    @Robby danke für deine Unterstützung.
     
  13. #13 gunther1948, 16.06.2009
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    hallo
    wu-bauteil ist nicht nur WU-beton sondern auch noch bewehrung berechnet zur rissbreitenbeschränkung.

    gruss aus de pfalz
     
  14. #14 lordbauer, 16.06.2009
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    ok also beim Statiker nachfragen oder? Der ist nämlich nicht im Urlaub.

    Aber noch mal die Frage, wenn die Bodenplatte so ausgeführt wurde, daß diese einem WU-Bauteil entspricht kann dann auf eine Abdichtung auf der Bodenplatte verzichtet werden?
     
  15. #15 lordbauer, 16.06.2009
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    Hallo,

    habe nachgeschaut. Es sind insgesamt 6 Spülrohranschlüße vorhanden. Diese sind jedoch nicht an den Hausecken sondern an den 6 Lichtschächten. Vier Lichtschächte sind nahe an den Hausecken.

    In der Ausschreibung steht folgendes:
    Drainageleitung inkl. Spülleitung an den Hausecken Drainaigeleitungen aus PVC hart. 100mm Kunstofffilterrohre, DIn 1187 mit Öffnung für Wassereintritt (Spülrohranschluß) einschl. Glasvliesvollfilter und 30 cm Umhüllung aus Kiessand Körnung 16-32mm liefern und fachgerecht verlege, einschl. aller Pass- und Formstücke. Die Drainage wird breitflächig auf dem Gelände zur Versickerung gebracht.

    Statiker: Aussage Statiker eine zusätzliche Abdichtung der Bodenplatte ist zu empfehlen und nach DIN vorgeschrieben. Bodenplatte ist laut Statiker ein WU-Bauteil.

    Somit benötige ich eine Abdichtung wie zum Beispiel V60S4 richtig?

    Gibt es Alternativen wie zum Beispiel einen Anstrich?

    Gruß
     
  16. #16 sk8goat, 17.06.2009
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    Warum nur die Mindestanforderung?

    Hast du schonmal eine V60S4 in der Hand gehabt? Die kannst zerreisen wie Papier.
    Nimm eine G200S4. Die kostet verarbeitet nur unwesentlich mehr und hält wesentlich mehr aus.
     
  17. Robby

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    Nicht ganz

    Hosenträger zum Gürtel ist eine Bahn mit Metalleinlage, da reisst auch nix.
     
  18. #18 lordbauer, 17.06.2009
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    Das mit den Spülschächten schaue ich mir noch mal an. Denke aber die sind DN 100. Was tun? Mangel?

    Welcher sd wert ist den notwendig?

    Gruß
     
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