Selbstständig machen als Bauingenieur

Diskutiere Selbstständig machen als Bauingenieur im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Hallo an alle, dies ist mein erster Eintrag. Ich finde das Forum wirklich klasse. Hier wird nicht nur sehr viel diskutiert, sondern es ist auch...

  1. conrem26

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    Hallo an alle,

    dies ist mein erster Eintrag. Ich finde das Forum wirklich klasse. Hier wird nicht nur sehr viel diskutiert, sondern es ist auch möglich, sich Tipps zu holen. Da das mein "erstes Mal" ist, möchte ich mich für Fehler entschuldigen. :)

    Ich habe letztes Jahr mein Studium zum Bauingenieur beendet und arbeite seit ca. einem Jahr in einem mittelständischen Bauunternehmen als Bauleiter. Soweit läuft alles prima. Ich kann durchaus sagen, dass ich den perfekte Job für mich gefunden habe, da ich auch Spaß an der Sache habe.

    Ich habe einen gewissen Betrag geerbt und möchte in der jüngeren Zukunft meinen Traum von der Selbstständigkeit erfüllen. Mit zwei weiteren ehemaligen Kommilitonen möchte wir in das - ich weiß, dass das hier nicht gerne gesehen wird - Bauträgergeschäft einsteigen (Die Beiträge über den Bauträger habe ich hier bereits gelesen).

    Folgendes Vorhaben: Grundstück für eine Einfamilienhaus oder Reihenhaus kaufen - planen lassen (!) (von der Planung haben wir ehrlich gesagt wenig Ahnung, deswegen lassen wir da ganz ganz sicher Fachmänner ran) - bauen und verkaufen. Wir befinden uns in einem Ballungsraum.

    1. Mich interessiert einfach mal eure Meinung dazu. Hier sind Menschen unterwegs mit vieeeel mehr Erfahrung als ich. Deswegen einfach mal ehrlich Meinung mir mitteilen.

    2. Was haltet Ihr von meiner Kalkulation? Werte sind entnommen worden aus der BKI 2014 für den mittleren Standart.

    Besten Dank.
    conrem
     

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  3. Kalle88

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    Welches langsfristige Ziel erwartest du denn von deiner Firma? Bauen, der Qualität wegen, zu einem angemessenem Preis/Leistungsverhältnis oder die reine Profit Sache?

    Was ich schwierig finde ist: Wenn man von der Bauplanung keine Ahnung hat, wie will man wissen das man ein anständiges Produkt verkauft? Im übrigen halte ich das Bauträgermodell für nicht besonders gut.

    Zu den Zahlen kann ich jetzt wenig sagen, weil ich mich damit nie beschäftigt habe. Wo siehst du denn selber den Vor- und Nachteil einer BU-Tätigkeit. Da es ja noch andere Geschäftsmodelle am Markt gibt.
     
  4. Bauliesl

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    Hallo conrem,
    was mir direkt ins Auge springt: 3 Vollgeschosse...?! Das ist für ein EFH sehr ungewöhnlich. Ich kenne keins....
    Sind das alles fiktive Annahmen, oder gibt´s dazu konkrete Vorgaben (B-Plan etc.)
    Gruß
     
  5. #4 Alfons Fischer, 22. Oktober 2014
    Alfons Fischer

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    in meinem Umfeld kenne ich (bewusst) keinen einzigen Fall, dass eine Zusammenarbeit von mehreren Personen dauerhaft funktioniert hätte. Nach anfänglicher Euphorie kommt irgendwann der Punkt, wo einer sich ungerecht behandelt fühlt, der eine weniger arbeiten möchte, dafür der andere mehr etc. etc. Selbst in echt gut aufgestellten Büros, wo ich das nie erwartet hätte, ist irgendwann einer ausgestiegen, weil unterschiedliche Vorstellungen vom Unternehmertum oder einfach ein anderes Lebensmodell gewünscht wurde.

    Ich denke immer an meinen Steuerberater, der sagt: "Man braucht eine Exit-Strategie". heißt: egal, was man anfängt (Geschäft, Job, Anschaffung, Beziehung, Heirat etc.), sollte man sich vorher schon überlegen, wie man im Zweifelsfall wieder raus kommt...
     
  6. JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Ich kann und will Deine Zahlen nicht beurteilen, ob das alles realisitisch ist. Aber:
    Zur Selbständigkeit gehört Berufserfahrung, die Euch vermutlich noch fehlt. Weiterhin ist es auch ein großer Schritt vom "sicheren Job des Bauleiters", bei dem monatlich pünktlich und vollständig das Gehalt auf dem Konto ist, zum Unternehmer, wo man jedem Cent hinterher rennen muss. Nicht jeder ist für die Selbständigkeit geboren ...
     
  7. feelfree

    feelfree Gast

    Und ich dachte immer, unser DHH-Grundstück sei mit 204qm schon ziemlich klein...
    Aber ein EFH auf 214qm, also z.B. 14x15m² -> Außenmaße 8x9m² mit ringsum 3m Grenzabstand? Kein Garten, Mini-Terasse, nix. Dafür zahlt jemand 600k€?
     
  8. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    "Ballungsraum" = knappes Grundstücksangebot.

    Wie glaubst Du im Kampf mit erfahrenen Bauträgern um die knappen Grundstücke bestehen zu können?
     
  9. #8 Thomas Traut, 22. Oktober 2014
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    Wenn die 3200 €/m² zu erzielen sind und die Baukosten hinhauen, macht Ihr Gewinn. Den Markt müsst Ihr einschätzen, die Baukosten und die Kosten für die Außenanlagen halte ich für zu niedrig angesetzt. I.d.R. werden in Brandenburg 2 Stellplätze erforderlich. Bauträger heißt, dass da Zäune, Tore, Terrassenbefestigung usw. da ist!
     
  10. conrem26

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    Hallo,

    danke für die zahlreichen Antworten. Genau das habe ich mir erhofft. Ich bin euch allen sehr sehr dankbar :)

    Die Zahlen sind aus einem Angebot, welches ich von einem Makler erhalten habe. Das Grundstück befindet sich in einer zentralen Lage in Berlin. Bei den Verkaufspreisen handelt es sich um Preise, die in dieser Umgebung erzielt werden können (bzw: Es ist natürlich nicht klar, ob auch wirklich für diesen Preis verkauft wurde, deswegen sind diese Preise auch etwas geringer, um Sicherheiten zu haben).

    Mir ist bewusst, dass eine Zusammenarbeit Schwierigkeiten mit sich bringt, zumal unsere Freundschaft diese Tatsache nicht erleichtert. Aber andersrum gedacht, kann ich es alleine nicht stemmen, sprich: Wir müssen unsere Kräfte bündeln.
    Mit einer gut organisierten Arbeitsaufteilung, mit gewissen Grundsätzen und dem nötigen Willen sollte eine Partnerschaft aber klappen. Wir sind ja auch nicht auf den Kopf gefallen, sondern eher Realisten. Viel Gewinn erhofft man sich aus den ersten eins bis zwei Projekten eh nicht. Aber durch die Erfahrung, kann man spätestens im dritten Projekt besser kalkulieren und eventuell anfangen, Gewinn zu erzielen.

    Die fehlende Erfahrung ist das größte, was mir Sorgen bereitet. Da muss ich euch Recht geben. Die fehlt uns leider wirklich...aber mit einem erfahrenen Planer zusammen sollte auch das zu bewältigen sein.

    Kennt jemand andere Methoden, solch ein Vorhaben zu kalkulieren? Oder ist vielleicht jemand bereit, seine Excel-Tabelle zur Verfügung zu stellen. Ich bin natürlich darauf aus, dass ganze zu optimieren. Wenn jemand aus Berlin kommt, dann könnte man ja ein Kaffe trinken gehen und paar Informationen austauschen.

    Besten Dank
     
  11. Kalle88

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    Und warum sollte sich der "erfahrene" und gute Planer dem Joch einer BU-Gesellschaft unterwerfen? Aber deine Formulierung ist deutlich, es soll Richtung Gewinnsteigerung gehen. Weniger darum die Wünsche des Kunden zu realisieren. Aber wie soll das auch bei nem BU-Träger gehen.
     
  12. R.B.

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    Mal anders gefragt, welche "Fähigkeiten" bringt denn jeder einzelne in dieses Vorhaben mit ein?

    Bezieht sich das jetzt auf die finanzielle Seite oder fachliche Seite?

    Der Hintergrund meiner Fragen, wenn es keine fachlichen Ergänzungen gibt, und sowieso alle zentralen Aufgaben extern erledigt werden müssen, dann tendiert Eure (Mehr)Wertschöpfung gegen Null. Das wiederum wird dazu führen, dass kein nennenswerter Gewinn erzielt wird, und bedeutet über kurz oder lang das Ende des Projekts.

    Bitte nicht falsch verstehen, aber unter diesen Bedingungen wäre es besser wenn ihr als Verkäufer bei einem BT anheuert.

    d.h. Ihr müsst analysieren, wer, was zu diesem Vorhaben beitragen kann, und welcher Nutzen sich daraus für Alle ergibt. Ihr müsst auch versuchen, möglichst viele Details der Zusammenarbeit vertraglich zu regeln, denn es ist absehbar wann es die ersten Unstimmigkeiten geben wird, welche oftmals zu einem Streit eskalieren. Wenn es dann keine für alle verbindliche vertragliche Grundlage gibt, geht die Sache den Bach runter.

    Also um ehrlich zu sein, wenn ich Dich wäre, wüsste ich nicht ob ich jetzt schon in dieses Haifischbecken springen würde.
     
  13. #12 Alfons Fischer, 22. Oktober 2014
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    ich empfehle, noch einige Jahre Berufserfahrung zu sammeln, um Handwerker und Unternehmen und auch den Markt besser (und vor allem auch die Probleme) kennenzulernen...
    Und letztlich müsst Ihr auch damit umzugehen lernen, mit den (Sonder-) Wünschen der Bauherrn umzugehen.
    Ich habe da schon ein paar Firmen "auf die Schnauze fallen" sehen, zum Teil hat das auch mich Geld gekostet (weil ich mein Honorar nicht mehr bekommen habe).
     
  14. conrem26

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    Ist es dem Planer nicht egal, ob sein Auftraggeber ein Unternehmer ist oder eine Privatperson? In beiden Fällen wird nach der HOAI abgerechnet. Wahrscheinlich beauftragt der Privatmensch LPH 1-9 während der Unternehmer den Planer bis zu den Ausführungsplänen beauftragt und die Vergabe und Objektüberwachung selbst durchführt (Selbst da würde ich in den ersten Jahren mit einem Planer arbeiten). Aber das würde doch keine Rolle spielen, oder verstehe ich etwas falsch?
    Nicht als Angriff empfinden bitte, ich möchte es nur korrekt verstehen, was du gemeint hast :)

    Darüber hinaus wäre ich sehr schlecht beraten, wenn mein Primärziel die Gewinnsteigerung wäre. Solange ich primär die Kundenwünsche nicht erfüllen kann, werde ich gar keine Gewinne erzielen, um diese irgendwann steigern zu wollen. Deswegen ist die logische Überlegung meinerseits, sowohl als auch. Aber in der ersten Phase der Unternehmung wahrscheinlich eher die Kundenwünsche zu erfüllen. Alles weitere sollte später folgen...

    Besten Dank
     
  15. Kalle88

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    Wir setzen jetzt mal voraus, das ein Haus in gleicher Güte und Art bei jedem, BU, GU/GÜ, Archi das Gleiche kostet. Ihr habt keinerlei Expertise, Wissen oder Know-How die ihr in die Unternehmung mit einbringen könnt. Alles muss zusätzlich mehr oder weniger teuer eingekauft werden. Ist somit alles Gewinnminimierend. Dann steht ihr dort noch massiv in Konkurrenz mit anderen BT-Trägern.

    Warum sollte hier ein Architekt, der ja auch nur eine gewisse Leistungskapazität hat von der freien Konzeptionierung und seiner Kalkulation auf eure umswitchen? Welchen Anreiz würde es hier geben? Wie sieht's mit dem erhöten Risiko für den Architekten aus? Rein vom Vertragswerk ist es eine andere Lage, die er mit Euch hätte, als mit einer Privatperson. Wenn ich gut bin und das weiß, dann würde ich den Teufel tun in so eine Unternehmung mit einsteigen zu wollen. Hinzu kommt das was Herr Fischer schon sagte. Plan in der Hinterhand haben.

    So, jetzt ist es normal, dass im Kapitalismus Gewinnmaximierung an erster Stelle steht. Kann man halten wie man will, ist aber in den meißten mir bekannten Gesellschaftsformen das "must have". Wenn nun aber bei allen Anbietern die Leistung annähernd gleich kostet, wo kann ich dann Maximieren? Richtig, ich streiche die Individualität, weil zu teuer. Dann spar ich mir die Planung und Überwachung von Haus zu Haus. Als Bauleiter, stelle ich dann irgendeine Flöte hin, der ich schnell n Chrashkurs in "machen wir immer so" erteile und gut. Dann knechte ich meine HW soweit runter, dass sie an der Kotzgrenze agieren. Spare an allen Ecken und Kanten um mein Geschäft wachsen zu lassen.

    Zugegeben, das ist schon relativ überspitzt aber durchaus Realität. Wie soll also dein Konzept aussehen, dass höchstmöglichste Individualität gewährleistet ist und Gewinn von Auftag zu Auftrag eingefahren wird? Die ganzen RA Kosten für evtl. Streitigkeiten mal abgesehen. Ich glaube dir ist nicht ganz bewusst welches Minenfeld du da betreten möchtest.

    Außerdem, wo soll das Ganze Kapital für die Grundstückskäufe her kommen, die Vorleistungen in planerischer Hinsicht und der Ganze zu finanzierende Apparat? Wie willst du Wettbewerbsfähig werden, mit dem von dir angepeilten Prinzip?

    Du hast gesagt, dir macht die Arbeit Spass. Welche Arbeit genau? Das Zahlenschupsen?
     
  16. Stoni

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    Möchtest Du oder drängen da auch ein ganz klein wenig die Kommilitonen?
    Nach Deiner Schilderung sieht es ja eher so aus, dass Du der mit dem Geld bist und die anderen
    beiden eben einfach nur da sind und mitmachen wollen.

    Wie soll die gemeinsame Risikoabsicherung aussehen, für den Fall dass
    Wenn Du so wirtschaftest, ist das Ererbte schnell weg, dafür hast Du mit jungen Jahren Deine erste Inolvenzerfahrung.
    Gutgemeinter Rat: Nichts überstürzen, lernt erstmal auf dem Bau richtig laufen, behaltet dabei ruhig das Ziel Selbständigkeit vor Augen und klärt, wer für was verantwortlich sein soll und wie sich die Haftungs - und Geschäftsrisiken künftig verteilen sollen. Schriftlich und mit Anwalt und so. Dann wisst Ihr auch gleich, ob Eure Freundschaft so eine Belastungsprobe wirklich aushält, bevor es ernst wird.


    Gruß Stoni
     
  17. #16 Fliesenfuzzi, 22. Oktober 2014
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    Sehe ich ganz genauso. Spar oder investier das Geld lieber im Moment anders, sammle Erfahrung am Bau, knüpfe ein Netzwerk (meiner Meinung nach das Allerwichtigste!) und zieh irgendwann Deinen Stiefel allein durch. Als Chef.
    Aber wahrscheinlich wirst Du viele Sachen in 5 Jahren eh anders sehen...
     
  18. #17 Alfons Fischer, 22. Oktober 2014
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    ich kenne einen Fall, der hat tatsächlich im Lotto rund eine Million DM gewonnen. Und damit (als Fachmann) ganz euphorisch und frohgemut ein Bauträgergeschäft angefangen.
    ein paar Jahre später war alles weg und die Firma pleite...
     
  19. mls

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    nach der internen konstellation wurde bereits gefragt .. ;)
    (das thema gibt mir ebenfalls zu denken)

    anderer aspekt: die bauleiterei gefällt dir? gut. super job.
    mach das noch ´n jahr, dann wechsel die fronten, mach
    bauherrenbauleitung, dann sieh zu, dass du ein gscheits
    projekt bekommst (ab 10 mio) und wenn auch das klappt
    und spass macht, ist der bauträgerkrampf erledigt .. statt
    dessen baust du dann für dich - zum spass.
     
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  21. #19 gunther1948, 22. Oktober 2014
    gunther1948

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    hallo
    und was noch wichtiger ist du brauchst ein netzwerk und kontakte zu handwerkern du brauchst verlässliche unternehmer und musst die kompletten gewerke und das komplette preisgefüge für deine projekte im schlaf kennen denn sonst wirste als jungfuchs so was über den tisch gezogen.

    gruss aus de pfalz
     
  22. conrem26

    conrem26

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    Hallo,

    immer wieder erstaunt...so viele antworten. Besten Dank.

    1. Wir würden alle mit 1/3 einsteigen. Jeder ist auf Augenhöhe
    2. Ein Netzwerk in der Baubranche baue ich mir langsam auf...für das Abwickeln eines Projekts reicht es bei weitem noch nicht aus

    Ich werde meinem Beruf für die nächsten Jahre definitiv weiterhin nachgehen. In den kommende Jahren werde ich über die Selbstständigkeit nachdenken. Ihr habt im Grunde genommen meine Meinung nur noch mal bestätigt :)
     
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