Sickergrube ist quasi nicht leer zu pumpen

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  1. larina

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    Hallo

    Wir haben vor dem Haus eine Sickergrube, in welche ein drainagerohr mündet. Da die Vorbesitzer die Entwässerung komplett (leider ohne Sinn und Verstand) alleine installiert haben und wir nun eine Keller in einer wasserfuhrenden Schicht haben, läuft dieser immer voll.. (Drainage liegt gut 30 cm über der kellerbodenplatte und zieht somit das Wasser ans Haus - die wände halten stand, das Wasser quellt jedoch aus dem Boden, gerade bei Regen läuft es gut 2 bis 5 mm voll hoch)

    Mehrmals haben wir versucht den Schacht leer zu pumpen aber am untersten Ring drückt regelrecht das Wasser nach.

    Nun habe ich viele fragen und hoffe ohne spitze kommerare einfache Hilfe zu bekommen.

    1) müsste diese grube nicht dicht sein?


    2) welche Pumpe ist für eine solche Dauerbelastung ausgelegt? Ich hBe schon 4 Pumpen kaputt bekommen.


    3) habe ich eine realistische Möglichkeit durch das Sperren und aufbetonieren von ca 50 cm im Keller dem drückenden Grundwasser Herr zu werden?


    4) könnte ich die Grube zu betonieren, da eine Versickerung (auch lt. dem bodengutachten) ohnehin nicht möglich ist?


    5) welche Maßnahmen kann ich durchführen um das Wasser vom Haus wegzuziehen?



    Ich bin inzwischen völlig verzweifelt und kurz davor alles zuzubetonieren und halt ohne Keller zu Leben..


    Kellerbodenplatte liegt bei ca 260 tiefe und aktuelles gutachtachten sagt Grundwasser ist bei 150cm.. Versickern somit nicht möglich.


    Am wichtigsten ist mit dir frage nach der pumpe*
     
  2. #2 toxicmolotow, 17.06.2014
    toxicmolotow

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    Mal von der ominösen Sickergrube abgesehen...

    Euer Keller steht grundsätzlich laut Gutachten im Grundwasser? Um was für einen Keller handelt es sich der Bauart nach? Von wann ist das Haus? Und war das Grundwasser schon immer so hoch? Was sagen die Nachbarn zu ihren Kellern?

    Du kannst, soweit ich weiß, nicht auf Dauer hingehen und den Grundwasserspiegel senken, es sei denn du heißt RWE und buddelst nach Braunkohle.

    Und wie genau zieht die Drainage das Wasser an? Ist die Drainage magnetisch und das Wasser sehr eisenhaltig?
     
  3. #3 planfix, 17.06.2014
    planfix

    planfix Gast

    versickern und pumpen gleichzeitig ist nonsens.

    entweder versickern, dazu braucht es den passenden boden.
    oder:
    wasser in einen kanal pumpen. das ist für oberflächen- und grundwasser meist unerwünscht bis verboten.

    ...
    was brauchbares planen und bauen lassen.
     
  4. larina

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    Wasser fließt in die Drainage weil da weniger Widerstand als im Boden ist, das meinte ich mit ziehen..


    Was heißt was brauchbares planen und bauen lassen?!
     
  5. #5 Carden. Mark, 17.06.2014
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    Alles sehr ominös.
    Aber eines ist sicher - ein Sickerschacht DARF nicht dicht sein.
    Dann würde ja nicht versickerm.
    Zudem ist die Höhenlage der Dränanlage komplett falsch.

    Für mich liest sich das wie zurück auf Los und Neu planen.
    Eine fachgerechte Planung kann aber erst nach Grundlagenermittlung erstellt werden.
    Hierzu bedarf es dann VIELEEEEEE Frage die zu beantworten wären.
     
  6. #6 Manfred Abt, 17.06.2014
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    also zubetonieren wäre wohl eine der letzten Ideen, die ich da hätte

    sicherstellen sollte man, dass durch das ständige Pumpen dem Boden sein Feinkorn nicht entzogen wird.
    sonst kommt das Wasser immer schneller und der Boden wird immer instabiler
     
  7. #7 Ralf Dühlmeyer, 17.06.2014
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    Wenn es wirklich Grund- und kein Schichtenwasser ist, darfst Du nicht abpumpen.

    Allerdings widerspricht sich Deine Angabe bei Regen kommst durch den Boden mit der Angabe Grundwasser.
    Grundwasser wäre immer da und die Kellerquelle müsste immer sprudeln, ggf nur unterschiedlich stark!

    Also alles auf Null setzen und neu beginnen in folgender Reihenfolge:

    • Baugrunduntersuchung mit Feststellung von Grund- und Schichtenwasserständen beauftragen.
    • Planung für ein Abdichtungskonzept nach Baugrundgutachten bei einem PLANER (nicht bei einer Firma, die Abdichtungen verkauft) erstellen lassen
    • Kosten für dies Konzept ermitteln lassen
    • Kosten gegen Nutzen durch trockenen Keller abwägen
    • dann ggf. Konzept umsetzen lassen (wenn "rentabel")

    So und nur so wird ein Schuh draus!
     
  8. larina

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    Ok ich wusste garnicht dass man zwischen schichtwasser und Grundwasser differnziert, klingt sehr logisch wS du schreibst!

    Morgen früh kommt jemand von den stadtwerken und guckt sich das nochmal an. Werde deinem Vorschlag ausführen, danke :)
     
  9. #9 Carden. Mark, 17.06.2014
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    von den Stadtwerken?
     
  10. Julius

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    Vielleicht suchen die ein neues Wassergewinnungsgebiet...? :respekt
     
  11. larina

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    Ja die Stadtwerke haben einen Abwasserbeseitigungs-Typen der auf Sickergruben spezialisiert ist
     
  12. #12 MaurerMax, 25.06.2014
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    Was ist bei deiner Grube rausgekommen? Konnten die Stadtwerke euch da weiterhelfen?
     
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