Sind winddichte Dosen aRdT?

Diskutiere Sind winddichte Dosen aRdT? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, unser Haus ist aus Poroton gemauert. Elektroinstallation ist mit "normalen" eingegipsten Unterputzdosen ausgeführt worden. Soweit mir...

  1. Uwe!

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    Hallo,

    unser Haus ist aus Poroton gemauert. Elektroinstallation ist mit "normalen" eingegipsten Unterputzdosen ausgeführt worden. Soweit mir bekannt, gehen die Meinungen auseinander, ob man es mit normalen Dosen und Gips überhaupt winddicht bekommt. Egal, bei uns ist es jendenfalls an vielen Dosen nicht winddicht. BDT hat's nicht gegeben, ist uns daher leider erst jetzt so im Laufe der Zeit aufgefallen.
    Was mich interessiert ist eigntlich erst mal nur, ob eine winddichte Ausführung aRdT ist bzw. ob ein Eli sich um die Winddichtigkeit kümmern muss, auch ohne das dies ausdrücklcih vereinbart ist.
    Einzig praktikable nachträgliche Lösung ist glaube ich auch bekannt: die Einsätze von z. B. Kaiser, richtig?

    Gruß
    Uwe
     
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  3. Bauwahn

    Bauwahn

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    Geschuldet ist die entsprechende Luftdichtigkeit n-50 nach EnEV <3.0 oder wie vereinbart (PH < 0.6).
    Ob dazu winddichte Dosen notwendig sind, hängt davon ab.
    Iss halt blöd, wenn man keinen BDT hat.

    Sehe ich auch so.

    Thomas
     
  4. jhd

    jhd

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    Luftdicht sollte es sein, wie das zu erreichen ist, ist denke ich Sache des Elektrikers - Voraussetzung fachgerecht - sprich ordentlich eingegipst wäre OK wenn es funzt.
     
  5. mls

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    das wäre die 1. hürde.
    dann stellt sich die frage: warum soll der eli für luftdichtigkeit sorgen,
    wenns der maurer genausogut hätte machen können?
    die schuld dem elektriker zuzuschieben, mag bequem sein - in
    wirklichkeit ist das ein klarer fall von planungsdefizit.
     
  6. Bauwahn

    Bauwahn

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    Na ja, OHNE die Steckdose wäre so manches Mauerwerk ja dicht genug.
    Gerade beim HLZ.
     
  7. Schwabe

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    So ist es. Gemäß Herstellerrichtlinie (Poroton) und den a. a. R. d. T. müssen alle (!) Lagerfugen vollflächig vermörtelt werden (z. B. mit einem Mörtelschlitten). Damit ist automatisch eine Luftströmung in den Kanälen über die Steinreihen hinweg unterbunden.
    MfG
    Schwabe
     
  8. #7 Shai Hulud, 15. April 2008
    Shai Hulud

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    ... und bei der Planung darauf achten, möglichst viele Schlitze und Installationen in die Innenwände zu legen. Die sind weder wegen Statik noch wegen der Luftdichtheit kritisch.
     
  9. OK

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    Bzgl. Statik bist Du sicher?!?
     
  10. Bauwahn

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    und selbst wenn es eine nichttragende Wand ist: irgendwann hält sich so ein 11,5er-Schweizer-Käse auch nicht mehr selbst.
     
  11. #10 Achim Kaiser, 15. April 2008
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    Wenn dem jemand mal die *Anforderungen* bekannt gäbe, dann könnte der sicherlich ....

    Wenns läuft *wie immer* - d.h. *keine Anforderungen* - aber im nachhinnein einfordern wollen, kann das daneben gehen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  12. Robby

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    Och neee Herr Schwabe!!!

    Ein Mörtelschlitten wird es beim Dünnbettverfahren NIE und nimmer schaffen alle Stege zu schließen!!!!!!! :mauer

    Ebenso ist tauchen eine zugelassene Dünnbett - Technik!

    QUELLE???

    :mauer:mauer

    PS: Ihre Regeln mögen Allgemein sein aber die Allgemeinheit hat nach wie vor nicht zu bestimmen wann ein Regelwerk anerkannt ist oder nicht...
     
  13. Julius

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    Schon aus elektrotechnischen Gründen (mechanische Festigkeit sowie Abführung der Verlustwärme) müssen alle derartigen Nicht-Hohlwanddosen hohlraumfrei eingesetzt sein.
    Damit wäre die Winddichtheit gleich mit gegeben.

    Daß dies in der Praxis zu geschätzen 70% nicht so gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt...
     
  14. Jonny

    Jonny

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    Ja, letzter BDT ohne Beanstandungen!

    Winddicht sollte ein Ziel sein, nachbesserung ist mit den obengenannten Einsätzen möglich.

    Grüsse
    Jonny
     
  15. Schwabe

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    Wie haben Sie Ihre Meisterprüfung bestanden, wenn Sie nicht einmal richtig lesen können???
    Wo steht Dünnbettmörtel im Zusammenhang mit Maurerschlitten ?
    Vielleicht doch mehr nachdenken:cry das tut weh
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 15. April 2008
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    Ich möchte live und in Farbe erleben, wenn Sie das im Dünnbettmörtel (OHNE V-Plus System) ausführen. :D
    Und wer mauert heute noch Poroton-Aussenmauerwerk Stein auf Stein.???:confused:

    MfG
     
  17. Robby

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    Jaaa herr Schwabe,


    wer Wissen hat ist klar im Vorteil, es wird weder zwischen Dünnbett- noch Dickbettmörtelschlitten in ihrer Antwort unterschieden. Auch ein Dünnbettmörtelschlitten wird das nicht schaffen (s. Ralf)

    Ist ein Maurerschlitten das womit der Maurer einen Schneebedeckten Hang runterrodelt?

    Erst Wissen, dann denken dann posten.... aber wenn die eigene Befehlskette nicht eingehalten wird???

    WO SIND DIE ZITIERTEN aRdT???? Schreiben sie mal auf die Aussage hin ein GA und ich hab endlich wieder "Fröhliche ´Lektüre"
     
  18. Uwe!

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    Vielen Dank an alle!

    Zur Klarstellung: Ich will niemanden irgende eine Schuld in die Schuhe schieben. Und mit meinem Eli konnten wir bislang noch alles vernünftig diskutieren. Trotzdem sollte man ja erst mal wissen, was "normal" gewesen wäre.

    Und zum Mauerwerk: wie vermutet sind die HlZ im Dunnbettverfahren geklebt und eigentlich sind auch alle Mauerkronen sauber gedeckelt worden (die Lagerfugen natürlich nicht!), trotzdem ist es jetzt eben irgendwo nicht dicht...

    Uwe
     
  19. Robby

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    dann luftdichte Dosen, luftdicht einbauen...
     
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  21. Julius

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    Nö. Ist ja wohl schon passiert, der Murksbau...

    Also die nicht luftdichten, nicht luftdicht eingebauten Dosen drinlassen und nachträglich Dichteinsätze montieren lassen!

    Offen ist noch die Frage, wer das geplant hat.
    Dann könnte man sehen, wer wohl die Kosten zu tragen hat.
     
  22. Uwe!

    Uwe!

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    manches dauert etwas länger.....
    DIESES Thema ist noch immer nciht ganz zu Ende... Aber einen Zwischenstand gibt es.

    Im letzten Gespräch mit dem Eli haben wir das Thema noch mal angesprochen.
    a) hat er bei Ziegel angeblich noch nie Probleme mit Winddichheit gehabt.
    b) haben wir uns drauf geeinigt einen BDT zu machen um zu wissen "von was" wir eigentlich sprechen.

    Bei der Suche nach einem der mir den BD macht (und vor allem einer PM-Konversation mit einem aus dem Forum hier) hab ich vielleicht/hoffentlich des Rätsels Lösung gefunden.
    Ich hab nämlich nie verstanden, wie in eine Mauer, die innen und außen verputzt ist und die unten auf der Decke steht und oben die nächste Decke drauf liegt überhaupt zu einer "Wind-Undichtigkeit" kommen kann. Völlig egal, ob der Übergang Dose/Wand dicht ist oder nicht.

    Meine momentane Erklärung für den Weg den der Wind geht:

    Von der (nicht perfekt eingegeipsten - laut Julius als eine aus den 70%) Dose über die Stege in den Steinen zum Leerrohr aus der Rohdecke zum Anschlussraum in den Keller von da in den Pumpensumpf über die KG-Rohre unter der BoPla zum Ablauf der Kellertreppe und von da nach draußen. Kleine wichtige Anmerkung: Der Ablauf der Kellertreppe endet noch als offenes KG-Rohr, der eigentliche Ablauf mit "Siphon" fehlt noch.

    Ich denke und hoffe das ist das ganze Problem und wäre damit mit Einbau des Bodenablauf beseitigt! Werd ich mich wohl doch mal über DIESE Baustelle machen müssen....
     
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