Sinn Frage: wasserführend oder nicht

Diskutiere Sinn Frage: wasserführend oder nicht im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hi Forum Ok, die Suche wurde schon gequält; ergab aber für meine Frage keine klare Linie. Frage ist eher falsch ausgedrückt; eher...

  1. #1 BauherrHilflos, 3. Oktober 2011
    BauherrHilflos

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    Hi Forum

    Ok, die Suche wurde schon gequält; ergab aber für meine Frage keine klare Linie.
    Frage ist eher falsch ausgedrückt; eher Entscheidungsfindung frei nach Ja/Nein

    Die Ausgangssituation sieht so aus.
    Unsere KFW40 160m2 Hütte hat mit SoleWP und KWL; und dem Verständnis der Frau, die Fenster zu zu lassen ;-)
    einen Stromverbrauch für die Heizung von ca. 450 Eu im Jahr.

    Da wir uns bei Bau des Hauses für einen kamin entschieden hatte, um irgendwann mal einen Ofen anzuschließen, ist
    jetzt halt der Punkt gekommen, wo es um die Frage wasserführend oder nicht geht.

    Grundsätzlich spielt das Thema Anschaffungskosten eher die Nebenrolle. Auch die
    Laufzeit der "Plus-Erwirtschaftung" einer solchen Anlage. Auf Holz können wir auch
    zurückgreifen.

    Ein Ofen kommt rein. Dabei halt nur die Frage ob wasserführend oder nicht.

    Was ich bisher in Erfahrung bringen konnte ist:
    bei wasserführend
    Der Speicher muss ausgetauscht werden.
    Zudem einige Arbeiten um die Leitungen unterzubringen.
    In der Übergangszeit könnte der Ofen die WP entlasten.
    Bei Stromausfall kann der Ofen nicht genutzt werden, da die Pumpen stehen.

    bei nicht wasserführend
    Ofen muss möglichst kleine KW Zahl haben.
    Auch ohne Strom nutzbar.
    Ofen dran, fertig.
    WP wird entlastet, da KWL einen kleinen Teil der Wärme im Haus verteilt.

    Alles in Allem halt keine klare Linie zu oder gegen wasserführend.

    Ist im Gegenzug meine Überlegung richtig, das bei beiden Varianten die Übergangszeit
    zum Winter bzw. Frühling zum Teil überbrückt werden kann, sodas die WP nicht unbedingt
    für die Heizung laufen muss.
    WW wird zum größten Teil Solar, aber auch mit der WP erzeugt.

    Das über alles gelegen "Wunsch-Sinn-Ziel" wäre die Reduzierung der laufenden Betreiberkosten
    für das Haus; für später mal, wenn der Zwerg die Hütte übernimmt.

    Würde mich über Antworten, die allein Vorteile bzw Nachteile aufzeigen; ohne Zahlenspiele; freuen.

    Gruss
    bauherrhilflos
     
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  3. R.B.

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    Zuerst musst DU entscheiden, wie intensiv der Ofen genutzt werden soll.

    Ich sag´s mal so, für das gelegentliche Romantik-Feuerchen würde ich einen möglichst einfachen, kleinen, nicht wasserführenden Ofen einbauen.
    Hintergrund, die Mehrkosten für eine wasserführende Lösung wirst Du bei gelegentlicher Nutzung niemals einspielen.

    Soll der Ofen intensiver genutzt werden, und auch alle Räume im Haus versorgen, dann eine wasserführende Lösung. Auch diese wird sich kaum rechnen, aber es ist die einzigste Möglichkeit wie Du die Energie, die aufgrund intensiver Nutzung zusammenkommt, irgendwie im Haus verteilen kannst.

    Gruß
    Ralf
     
  4. alex2008

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    Die Komponenten benötigen mehr oder weniger Wartung, halten nicht ewig und müssen zu einem großen Teil mit gepumptem Geld bezahlt werden.
     
  5. #4 BauherrHilflos, 3. Oktober 2011
    BauherrHilflos

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    Hi Ralf
    Die Nutzungs-Entscheidung sieht in etwa so aus.
    Frau wird es Richtung Winter zu kalt ohne WP. Mann muss Ofen befeuern. Oder wie jetzt üblich, WP einschalten.
    Bei der Zielsetzung die Übergangszeiten zu überbrücken würde es wohl so aussehen, das in dieser Zeit der Ofen intensive genutzt würde. Aber den Rest des Jahres würde er einfach nur ein schönes Anguckerle sein.
    Ohne wasserführend müsste die WP in der Zeit auf WW stehen. Was aber eben nicht gerade der große Batzen an monatlichen Betreiberkosten darstellt.

    Bei der Verteilung im Haus hab ich im Moment nur die Reinigungsfunktion des Backofens im Kopf. Wenn diese in der Küche im Winter an ist, kann man dort mit der Badehose rumlaufen. Alle anderen Räume verzeichnen dabei knapp 1 Grad Temp Erhöhung.

    Daher eben auch meine Unsicherheit. Bei der wasserführenden Variante wäre etwas "Verteilsicherheit" eingebaut, derzeit (bei Gebrauch der Rein.Funkt. Backofen) scheint die Verteilung im Haus in die richtige Richtung zu laufen.

    Ach Ralf, ganz vergessen zu schreiben. Die Hütte ist so ein Styroporhaus. Also eher innen eine Thermoskanne, in der nur die Luft erwärmt wird.
     
  6. #5 BauherrHilflos, 3. Oktober 2011
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    Ok, stimmt. Die Wartung dürfte bei dem wasserführenden noch als Nachteil zu sehen sein. Hatte ich noch nicht dran gedacht.
    .. mit gepumpten Geld.. nene, keine Bange. Das Geld ist da.
     
  7. alex2008

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    und wenn mit dem vorhandenen Geld eine Sondertilgung für eine noch laufende Hypo gemacht wird??
     
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