Sinnvoller Bauablauf

Diskutiere Sinnvoller Bauablauf im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Grüß Gott alle miteinander, ich will im nächsten Jahr einen Betonkeller in einzelnen Abschnitten nach DIN 4123 errichten. Lage:...

  1. #1 petra345, 17.02.2017
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    Grüß Gott alle miteinander,

    ich will im nächsten Jahr einen Betonkeller in einzelnen Abschnitten nach DIN 4123 errichten. Lage: "im Bestand"
    Weil der Keller zu einem erheblichen Teil als Tiefgarage dient, werden einige Lasten über 30 cm starke Betonstützen im ca. 5- bis 5,5 m-Raster abgetragen. Zwischen den Stützen verbinden Unterzüge, vermutlich 30 cm breit, die Stützen und Wände. Ich will sie als Plattenbalken rechnen.

    Im Prinzip ist das Ganze ein statisch unbestimmtes System, das normalerweise in einem Stück eingeschalt, bewehrt und betoniert wird.

    Die ersten Schwierigkeit ist eben, daß die Wände abschnittsweise und unmittelbar an der Grenze errichtet werden. Die Nachbarn haben in der Vergangenheit ihre Kontakte zum Bauamt schon gut geölt.

    Ich werde daher die Unterzüge als Balken auf zwei Stützen rechnen. Eine AS 2-Bewehrung kann man dann immer noch über den Stützen einlegen.

    Folglich können auch die Säulen und Unterzüge nur abschnittsweise errichtet werden und den Erddruck der Wand von den Steifen übernehmen.

    So soll zunächst nur die Unterseite der Unterzüge bis zur nächsten Säule eingeschalt, bewehrt und betoniert werden. Die Bügel mit Montageeisen stehen dann oben für die Decke als späterer Plattenbalken zunächst frei.
    Da stellt sich die Frage, wo der Beton des Unterzuges enden soll? Bis Mitte der Stütze? Oder nur bis zum Anfang weil ja die Eisen des quer dazu verlaufenden Unterzuges noch vorbei müssen?
    Ist es sinnvoll, die Säule für diesen Zwischenzustand oben auf 40 cm zu verbreitern? (Evtl. erspare ich mir ja dadurch die Dübelleisten oder eine B2-Baustelle) Hat jemand vom Brückenbau entsprechende Erfahrungen?

    Die bekannten 30 % über die Stütze hinaus bis zum Momentennullpunkt, sind auf jeden Fall wegen der quer dazu verlaufenden Unterzugbewehrung nicht möglich.

    Sind genügend Unterzüge fertig, sollen mit einer gemieteten Fallkopfschalung ein oder zwei Deckenfelder pro Woche betoniert werden.

    - Sieht jemand in dieser Bauweise Probleme?

    - Wer kann Vorschläge zum besseren Ablauf der Betonage machen.

    Nur auf die Vorschläge, vom Prüfstatiker, möchte ich nicht angewiesen sein und der Architekt muß noch gefunden werden..

    Vielen Dank

    Petra Hohmann
     
  2. #2 petra345, 17.02.2017
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    Entschuldigung!!

    Die Baustelle wird sich außerhalb des Bauamtes GG befinden.
    Dort sind die Mitarbeiter ausgesprochen hilfsbereit.

    Es ist also ein anderes Bauamt, das sich so merkwürdig verhält

    Petra
     
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