Sockelputz

Diskutiere Sockelputz im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo und vielen Dank für die Antworten auf meinen letzten Beitrag. Den geplanten Verputzer Einsatz für Donnerstag habe ich erstmal abgesagt....

  1. #1 Onkel_Peter, 10. April 2006
    Onkel_Peter

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    Hallo und vielen Dank für die Antworten auf meinen letzten Beitrag.
    Den geplanten Verputzer Einsatz für Donnerstag habe ich erstmal abgesagt.
    Ein weiteres Foto habe ich eingestellt. Dort ist zu erkennen dass der Putz unterhalb des Kiesbettes feucht ist. Details zum Wandaufbau sowie der benutzten Materialien kann ich nicht geben. Uns liegt nur eine allgemeine Baubeschreibung vor. Allerdings habe ich den Bau fotographisch festgehalten und kann mal laienhaft wiedergeben was man auf den Fotos im Sockelbereich sieht.
    Also auf die Aussenwand kam zuerst ein Schwarzanstreich.
    Danach im Bereich der Terrasse, des Fensters und der Tür eine schwarze Folie, Vedathene duo ist abzulesen.
    Ob die schwarze Folie durchgängig am Sockel ist kann ich auf den Fotos nicht erkennen. Auf die anderen Sockelbereiche kam eine blaue Folie. Danach wurde durchgängig am Sockel Polystyrol 18 cm dick aufgebracht. Die Polystyrol Platten haben den Aufdruck "Sockel", "Sockelplatte". Darauf ein Gewebe, dann 8 mm Putz.(laut Bauträger) Welchen Putz weis ich nicht.
    Eine Abdichtung des Sockels gegen anliegenden Materialien gibt es nicht.

    Der Traufstreifen besteht aus Kies ca. 10 cm, darunter noch cal 15 cm Frostschutz als Brechsand Splitt Gemisch. (Es liegen entlang der Wand Gehwegplatten) Darunter liegt wohl der ganze Müll der beim Bau angefallen ist. (Mein Nachbar fand letzten Sommer beim Umbau seiner Terrasse unter seinem Grundstück ein Fahhrad sowie eine Palette Pflastersteine).

    Vielleicht kann man davon ausgehen das der Feuchtigkeitshorizont durch den nicht abgedichteten Sockelputz kommt. Warum der nicht abgedichtet ist, ist mir nicht bekannt. Muss das extra beauftragt werden, oder entspricht es den "Regeln der Baukunst " das nicht abgedichtet werden muss? Soweit ich weis muss der Sockel nur mit wasserabweisenden Materialien ausgebildet werden. Der Putz ist ja "assserabweisend".

    Mich wundert nur folgendes: Letztes Jahr war es über einen längeren Zeitraum trocken (ca. 3 Wochen), der Feuchtigkeitshorizont war verschwunden. Dann kam ein Wetterumschwung, es regnetet nicht, allerdings war die Luft feucht und der Sockel wies auch wieder Feuchtigkeit auf. Demzufolge müsste der Sockelputz oder die Sockelfarbe die Feuchtrigkeit aus der Luft aufnehmen. So war es auch wieder an diesem Wochenende. Der Sockel ist morgens im oberen Bereich feucht, obwohl es nicht geregnet hat.
    Er trocknet dann tagsüber wieder ab.

    Wie soll ich jetzt hier vorgehen? (Wir haben ja noch Gewährleistung und das Verhältnis zum Bauträger ist nicht all zu schlecht)

    Einen Gutachter beauftragen? Wenn ja, welchen nimmt man. Wo bekomt man einen Gutachter her?
    Muss der Sockel freigelegt (wie tief) und abgedichtet werden?
    Welcher Berufsstand mach so etwas?

    Vorschlag des Bauträgers war: Mit Dichtschlämme den Sockel verputzen, ab Gelände ca. 10-20 cm tief. Wäre das ausreichend. Strittig ist wer den Kies wegräumt. Der muss großflächig abgeräumt werden, weil er sonst immer wieder nachrutscht.

    Fällt mir noch eine Frage ein: Ist der Gebäudeversicherer zu informieren?
    Freundliche Grüße aus Bad Homburg

    Onkel_Peter
     
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