Sommerlicher Hitzeschutz: Styropor oder Einblasdämmung für Geschossdeckendämmung?

Diskutiere Sommerlicher Hitzeschutz: Styropor oder Einblasdämmung für Geschossdeckendämmung? im Bauphysik allgemein Forum im Bereich Bauphysik; Hallo, wir möchten die obere Geschossdecke mit ca. 40cm dämmen (Ziel= EnEV85) und wollen uns zwischen EPS (Styropor) und Einblasdämmung...

  1. #1 Haussarnierer, 18. August 2010
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    Hallo,

    wir möchten die obere Geschossdecke mit ca. 40cm dämmen (Ziel= EnEV85) und wollen uns zwischen EPS (Styropor) und Einblasdämmung (Zellulose) entscheiden.

    Speziell zum sommerlichen Hitzeschutz suchen wir euren Expertenrat:
    Gibt es tatsächlich einen merklichen Unterschied zwischen einer Dämmung mit Styropor und Zellulose?

    Haben bereits einige "neutrale Studien" zu diesem Thema gefunden (sponsored durch jew. Dämmstoffhersteller), hier werden auf Unterschiede z.B. bzgl. Wärmespeicherkapazität und Rohdichte hingewiesen.

    Hat hier Zellulose tatsächlich messbare Vorteile gegenüber Styropor?

    Tendenziell würde uns nämlich Styropor besser gefallen (Holzbalkendecke, Dampfbremse, 40cm Styropor, OSB) da hier alles in Eigenleistung gemacht werden könnte.

    Was wäre euer Ratschlag?

    Danke und Grüße

    B+R
     
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  3. #2 Der Bauberater, 19. August 2010
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    Ver suche es mal mit der Suchfunktion, das Thema wurde hier schon durchgekaut.
    M.E. ist die Einblasdämmung durch höhere Rohdichte (Schall- und Wärmeschutz) favoritisiert.
     
  4. #3 Haussarnierer, 23. August 2010
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    Hallo nochmal,

    sorry- wie ich ja schon kurz erwähnt hab, soll bei uns eine Holzbalkendecke (Sichtdecke) oben gedämmt werden (keine Betondecke, keine Dachdämmung) Dieses Thema wurde wohl hier im Forum noch nicht behandelt....

    Viele Meinungen gehen ja in die Richtung eine "höhere Rohdichte" beim Dämmstoff zu bevorzugen (und andere Experten sagen wieder, dass die Rohdichte überhaupt keinen messbaren Einfluss hat)


    Konkret gefragt: Um wieviel °C wird mein Wohnraum nun tatsächlich im Sommer "worst case" wärmer allein dadurch, wenn ich bei gleichem U-Wert statt mit Einblasdämmung mit Styropor dämme?


    Gibt´s vielleicht irgendwo eine wissenschaftliche (neutrale) Untersuchung / Diplomarbeit / etc. zu dem Thema?


    Danke für eure fachkundige Hilfe

    Grüße

    B+R
     
  5. mls

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    mauerwerkswände? dachboden zumindest geringfügig belüftet?
     
  6. #5 Haussarnierer, 24. August 2010
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    Hallo,


    Mauerwerk: 24 cm Hohllochziegel

    Decke zum Dachboden: Holzbalkensichtdecke

    Dach: ca 300m² Fläche, ca. 600m³ Volumen, keine Dachfenster o.ä., geringfügige Belüftung vorhanden, dunkle Dachziegel (direkt sichtbar vom Dachboden, also keine Folie, keine Isolierung,..)

    Grüße

    B+R
     
  7. mls

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    vorab: es gibt noch andere probleme, zb. hier wird ein fall aktuell diskutiert

    wenn die verschiedenen anderen probleme gelöst sind:
    welche belastung hält die decke aus?
    eine echte verbesserung der dämpfung bzw. von temperatur-amplitude
    braucht masse.

    steildachdämmungen funktionieren bspw. durch die kombi
    • dachpfannen 50 kg/m2
    • hinterlüftung
    • dämmung+platten 40 kg/m2
    relativ gut (bei mind. 30cm dämmung), da laden sich auch kaum
    bauteile thermisch auf, die bei nachttemperaturen von 30° eh kaum
    entladen werden können.
    bei geringerem gewicht von dämmung+platten benötigt man raumseits
    bauteile, die temperaturspitzen puffern.

    wenn die verlegung einfach möglich ist, kann eine leichte dämmung
    in kombination mit massebringern (zb. sand oder gk) ausreichen -
    der unterschied zwischen "styropor und zellulose" wird ggfs. durch
    andere massnahmen kompensiert.
     
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