Sommerlicher Hitzeschutz und Klimaanlage im KfW-40 Neubau

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  1. lkutschino

    lkutschino

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    Hallo zusammen,

    wir befinden uns aktuell in der Planungsphase unseres Einfamilienhauses. Dabei stellen wir uns die die Frage, ob wir im Rohbau bauliche Vorbereitungen für eine eventuell später nachrüstbare Multi-Split-Klimaanlage treffen sollten (z. B. Leerrohre, Kondensatleitung, Stromversorgung, etc.) oder ob das eher unnötig ist.

    Zu unserem Haus:
    • Holzfertighaus im KfW-40-Standard
    • Hersteller: Regnauer Fertigbau
    • Holzfaserdämmung an Fassade und Dach U-Werte: 0,13W/m²K (Wand), 0,15W/m²K (Dach)
    • Standort: Fürstenfeldbruck (Nähe München)
    • 2 Vollgeschosse, Satteldach
    • OG firstoffen
    • ca. 145qm Wohnfläche + Keller
    Wir planen bereits verschiedene Maßnahmen, um der sommerlichen Hitze entgegenzuwirken:
    • Luft/Wasser-Wärmepumpe mit aktiver Kühlfunktion über die Fußbodenheizung
    • Automatische außenliegende Verschattung sämtlicher Fenster an der Ost-, Süd- und Westfassade mittels Raffstore
    Außerdem ist eine zentrale Lüftungsanlage vorgesehen. Für diese bestünde auch die Möglichkeit ein Kühlmodul nachzurüsten.

    Aufgrund der Baiphysik und der genannten Maßnahmen habe ich den Eindruck, dass das Haus bereits sehr gut gegen sommerliche Hitze aufgestellt sein sollte.
    Gleichzeitig nehmen Hitzewellen aber immer weiter zu, und ich frage mich, wie sich vergleichbare Häuser in der Praxis nach mehreren aufeinanderfolgenden Tagen mit Temperaturen von 35 °C oder mehr tatsächlich verhalten.

    Deshalb interessieren mich vor allem Erfahrungen von Eigentümern und Fachleuten:
    • Reichen die genannten Maßnahmen in der Praxis aus, um auch längere Hitzeperioden komfortabel zu überstehen?
    • Mit welchen Raumtemperaturen (insb. im OG) muss ich an sehr heißen Sommertagen rechnen?
    • Wer hat trotz eines vergleichbaren Hausstandards später noch eine Split-Klimaanlage nachgerüstet und warum?
    • Wie effektiv kann ein Kühlmodul in der Lüftungsanlage sein?
    • Würdet ihr heute die baulichen Voraussetzungen im Neubau vorsorglich schaffen oder würdet ihr darauf verzichten?
    Freue mich auf eure Erfahrungen und Experteneinschätzungen!

    Grüße
    Lars
     
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