"Sonderleistung" eines Statikers

Diskutiere "Sonderleistung" eines Statikers im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, ich hab gerade die Endabrechnung von unserem Statiker für unsere Aufstockung unseres EFH erhalten. Die Anfrage lautete damals "Preis...

  1. plisken

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    Hallo,
    ich hab gerade die Endabrechnung von unserem Statiker für unsere Aufstockung unseres EFH erhalten.

    Die Anfrage lautete damals "Preis für komplette Statik".
    Jetzt ist auf einmal noch folgendes zusätzlich aufgeführt welches auch nicht in seinem Angebot damals stand:

    - Erstellung einer Werksplanung für Dachgeschoß --- 500€
    - Erstellung Sparrenverlegeplan mit Holzliste zusätzlich --- 400€

    Dazu kommt noch, dass er insgesamt 10 Baustellenbesuche abgerechnet hat. Im Angebot waren 4 vereinbart.

    Hier muss ich allerdings sagen, 2x hat ihn die Baufirma angerufen, 1x war er wegen unklarer Pläne da, 1x konnte er die Decke nicht abnehmen da die Arbeiten noch nicht so weit waren, 1x wollte er uns eine Energieberatung andrehen, die wir gar nicht nutzen konnten und noch 2x auf Wunsch der Baufirma.
    Die restlichen 3 gehen in Ordnung.
    Von den restlichen wusste ich meist gar nichts.

    Auf gut deutsch: hier wurde jeder Furtz abgerechnet :motz
    Der gute Mann hat mit dem Auto 5min zu uns zu fahren (bei viel Verkehr)
    und das für 100€ netto pro Besuch.

    Bevor ich aber jetzt schelte bekomme, muss ich gleich dazu sagen, Ich zahle meine Arbeiter/Handwerker immer und sofort. Aber sorry, dann muss auch Leistung dafür kommen.

    Meine Fragen wären nun:

    -was ist eigentlich in der Unkostenpauschale von 8% mit drin?
    (nach HOAI §16 ?) Sollten kurzbesuche, in denen ja keine Abname erfolgt nicht darin enthalten sein?

    -wie kann ich mir eine "Werksplanung" vorstellen?
    (es wurde nur der Rohbau ohne Heizung, Kabel, Abwasser..... von ihm geplant auf der Grundlage der Zeichnungen des Architekten)

    -gehört der Sparrenverlegeplan mit Holzliste nicht zur "kompletten Statik"?
    (dazu kommt, dass er das Falsche Holz gelistet hat!)


    Hier noch ein paar Infos zum Bau:
    Baukosten ca 90.000
    Aufstockung 1 Fam.Haus

    Ich hoffe ihr könnt mir auf die schnelle helfen.

    Im vorrasu besten Dank.

    Gruß
     
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  3. mls

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    das liegt vielleicht im auge des betrachters - aber nicht in §16.

    vom arch. gabs keine werkpläne?

    nein. fehler darf er ausbügeln.
     
  4. plisken

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    Vom Architekten gabs leider keine Werkpläne.

    Kennt sich hierbei jemand aus?
     
  5. sepp

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    warum nicht? weil sie sich das geld sparen wollten?

    statik ist eines, die kann auch nur niedergeschrieben werden.
    einen sparrenplan macht i.d.r. der architekt. wenn keiner da ist, aber gebraucht wird, muss mans halt bezahlen! so einfach isses.
    und wenn beim umbau eben probleme auftauchen, die vorher nicht absehbar waren, muss man eben auch hier die mehrkosten in kauf nehmen.

    man hätte auch vorm bauen eine komplette bestandsaufnahme machen sollen, die hätte aber min. 2 tage arbeit für planer und oder statiker verursacht.
    ebenso das öffnen der bauteile im vorfeld zu untersuchungszwecken.

    die kosten hierfür wurden gespart.

    vielleicht sollten sie einmal das vertragliche geschuldete (vereinbarte) von architekt und statiker erläutern.
     
  6. sepp

    sepp

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    Zur Erinnerung!

    baukosten 90.000€
    ergibt ein Architekten-Honorar mit umbauzuschlag
    ab. 12.000€ ohne tragwerksplanung.
    da sie aber sicherlich so viel nicht bezahlt haben kokmmen nun mal solche "nachträge" zum vorschein.
     
  7. plisken

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    Ich gebs zu, ich hab mich da zuviel auf andere verlassen. Aber Geld gespart, hab ich bestimmt nicht.

    Ich habe auch einen Architekten, der für meine Firma (in der ich angestellt bin) bereits mehrere Häuser u. Hallen problemlos gebaut hat.
    Dieser meinte damals, man könnte diese Aufstockung auf dem kleinen Weg machen.
    Er zeichnete die Pläne nach unseren Wünschen und wir suchten uns einen Statiker. Die Bauleitung übernahm der Architekt und in Vertretung ich.
    Der Statiker meinte beim ersten Gespräch (Architekt war auch dabei) noch zum Thema Bauleitung, "wenn mal was sein sollte, könne er Problemlos in 5 Minuten da sein. Das ist kein Problem. Sie können mich auch jederzeit anrufen wenn Fragen sein sollten oder Probleme auftauchen."

    Hört sich für mich nicht an nach "ABER, jedesmal wenn ich durch ihre Tür gehe, krieg ich 110€ plus MWST !"

    Klar, der Mann hat seine Zeit auch nicht gestohlen, man kann es aber auch übertreiben. Schließlich bot er sich jedesmal an kurz vorbeizuschauen.
    (Weis jetzt auch warum) Und warum sollte ich für das Gespräch bei dem der Vertrag unterschrieben wurde oder für das Bekanntmachen mit dem Architekten (damit der Statiker ja überhaupt arbeiten kann) auch noch extra Geld zahlen? Eine gewisse Arbeitsleistung setze ich als Laie eben voraus.

    Bei diesem Gespräch wurde anscheinend auch über den "Sparrenverlegeplan" gesprochen. Hab ich zumindest nicht mitbekommen (war viel Fachchinesisch dabei).

    Lt. Architekt haben die 2 sich dahingehend abgesprochen, dass der Statiker den einfach schnell mitmacht, da er ja sowieso die ganzen Lasten nachweisen muss usw.. Er müsse den dann nur ausdrucken.
    Keine rede von irgendwelchen Kosten!

    Zur Info: mein Architekt hätte den ohne jegliche Kosten für mich gemacht. Und aus dem Gespräch schloss mein Archi das selbe vom Statiker.

    Ich habe zumindest dem Statiker keinen Auftrag für den Sparrenverlegeplan erteilt.

    Habe heute (sachlich) mit dem Statiker gesprochen, er meinte er müsse mir solch anstehenden Kosten nicht mitteilen.
    Hinzu käme dass er ja praktisch alles alleine geleitet und koordiniert hätte.
    Die Kosten seien gerechtfertigt und mein Architekt werde dies sicherlich bestätigen.

    Da bin ich aber anderer Meinung.
    Tatsache ist, er wurde von der Baufirma (obwohl an die eine klare Anweisung bestand, erst mich oder den Architekten anzurufen) 2x hergebeten, ohne das die Bauleitung bescheid wusste.

    Mein Architekt meinte heute hierzu:
    Baubesuch-kosten auf die Hälfte kürzen und Sparrenverlegeplan und Werksplanung komplett nicht zahlen.

    Dazu bin ich ja auch bereit.
    Der gute Mann musste 2x herkommen weil es massive Problem gab (die die Baufirma verursacht hat). Die 2 Stunden zahl ich ihm auch gerne.
    Nur wofür soll ich eine Werksplanung zahlen???
    Eine änderung der Eisen in der freitragenden Decke kann schließlich nur der Statiker freigeben. Er musste hier überhaupt nichts koordinieren. Er musste nur nachträglich eine kleine änderung an der Decke vornehmen, die ihn genau 30 Minuten auf der Baustelle gekostet hat(+30 Minuten witze reissen und Kaffee trinken).

    Hätte ich garantiert auch so gemacht. Da wäre mir einiger Ärger erspart geblieben. Nur wusste ich das damals noch nicht, dass man dies so macht.
    Es sollte ja auf dem "kleinen Weg" gehen lt. Architekt.

    Für mich war klar, hier steht ein Haus ohne Dach, da soll eine neue Decke drauf, Mauern außen herum und ein Dach drauf.
    Kann ja keiner ahnen, dass ein Deckenhersteller 2x zu blöd ist, die Maße für eine fertigdecke zu nehmen.

    Zur Info noch:
    der Statiker hat mich mehr gekostet als der Architekt und der war weitaus öfters hier als der Statiker und hatte jeweils 80km zu fahren.
    Zum anderen war der Statiker von 3 Angeboten der teuerste !!!
    Die Schlussrechnung von meinem Architekten hab ich übrigens auch, der ist nicht teurer geworden. Von denen im Büro hat jeder inkl. der Archi nen schönen Fresskorb zu Weihnachten von mir bekommen, weil die eben immer da war wenns mal gebrannt hat und dies nicht in Rechnung gestellt hat. Und da gab es Stundenlange gespräche mit dem Bauamt, Trauf-und Firsthöhe der Häuser aller benachbarten Straßen messen... usw.
    Ich kann auch nicht jedem Kunden meine Zeit in Rechnung stellen nur wenn ich mal kurz bei Ihm vorbeischauen muss. Die würden doch alle Fragen ob ich was am Kopf habe!

    Genug geärgert.
    Nach der Aussage meines Architekten werd ich das ganz jetzt mal vom Anwalt prüfen lassen. Wenn der sagt, der Statiker hat recht, zahl ich halt und lerne. Wenn nicht, dann nicht.
     
  8. #7 Manfred Abt, 4. Januar 2008
    Manfred Abt

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    nur mal so als kleine Anregung: wenn ich mir die Länge des hiesigen Textes anschaue und dann überlege, dass irgendwelche Sachverhalte ggf. mündlich oder schriftlich in ähnlicher Länge abgestimmt wurden - vertraglich aber scheinbar so gut wie gar nichts - kann ich mir schon vorstellen, dass der Statikus irgendwann mal ein bisschen iggelig wurde.

    Meines Erachtens wichtigstes Lernziel hier: Vor Arbeitsbeginn eines Dienstleisters genauen Leistungsumfang exakt und klar definieren, ggf. nachfragen, ggf. von Fachkundigem gegenprüfen lassen, Leistungsumfang und Vergütung schriftlich festlegen!

    Eine Bewertung, wass dem Statiker hier wirklich zustand ist auf Grund der hier genannten Infos trotz der Textfülle leider aber nicht möglich. Ob sich der Anwalt lohnt mag ich mal gerne bezweifeln. Nett miteinander sprechen lohnt dagegen immer.
     
  9. sepp

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    mag sein, daß hier beide verpennt haben sie über die über den tatsächlichen aufwand zu informieren. oder ihr architekt war etwas zu optimistisch was den aufwand anbelangt.

    aber das hier
    kann man wohl von keinem verlangen oder?

    und das
    da würde ich als statiker entweder den architekten auffordern mir beim nachsten projekt kostenlos die werkplanung zu machen, oder ihm kräftig in den hintern treten.
    was gebaut werden soll muss vorher geplant sein, sonst gibts die schnitzer wie sie tagtäglich hier beschrieben werden.
    irgendeiner muss die planung machen und dafür haften, wenn nicht architekt oder statiker, dann die baufirma!

    aber aufgrund eurer vertragsituation, ab zum gemeinsamen gespräches.

    wenn eine werkplanung oder sparrenplanung für die ausführung notwendig war (wann isse das nicht), dann sollte sie auch honoriert werden!

    und wenn der statiker etwas anderes angeboten hatte, denke ich eher, daß dies ein problem der absprache zwischen architekt und statiker war.
     
  10. sepp

    sepp

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    nochwas
    leben sie davon, daß sie ihre kunden besuchen?
    müssen sie davon ihre firma mit all ihren betriebsausgaben und versicherungen finanzieren?

    wenn nicht, kann man wohl solch einen vergleich nicht ernst nehmen.
     
  11. drulli

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    Das dürfte auch erklären, warum der Architekt eben nicht jeden Furz abgerechnet hat.
     
  12. mls

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    ableitung aus
    frei nach murphy
    @sepp:
    der architekt hat das clever gemacht: sich rausgehalten :D
     
  13. Julius

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    Wie kann man überhaupt ernsthaft davon ausgehen, daß einem Dritte irgendwelche Leistungen kostenlos erbringen???
     
  14. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Das ist eine gesellschaftliche Grundhaltung geworden.
    Kommt aus dem: Jetzt kaufen später bezahlen, hier umsonst, Geld-zurück-Garantie, bei Nichtgefallen zurücksenden usw.
    Das wird dann auf Dienstleistungen übertragen.:cool:

    Und wer regt sich nun auf?
     
  15. drulli

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    Na ja, nicht gleich den Geiz-ist-geil Hammer rausholen.
    Ich kenne auch das Problem, dass überraschend Kosten auftreten, mit denen ich als Auftraggeber nicht gerechnet habe. Wenn der Auftragnehmer sagt "...wenn mal was sein sollte, könne er Problemlos in 5 Minuten da sein. Das ist kein Problem." dann klingt das auch für mich zunächst nach Inklusivleistung und nicht nach 110,- pro Besuch. Da gehört es für mich zur Fairness, das solche Kosten vorher angezeigt werden.
    Aber es scheint so zu sein, dass fehlende schriftliche Absprachen zur Vergütung ein Freifahrtschein für Mehrkosten des AN sind...
     
  16. Julius

    Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Umgekehrt wird ein Schuh daraus:

    1) es ist üblich, daß Leistungen etwas kosten
    2) Abweichungen (auch in Form von "Inklusivleistungen") sind zu vereinbaren
     
  17. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Chef

    zum neuen Mitarbeiter:

    "Wenn abends mal was ist, wie schnell können Sie in der Fa. sein?"

    "Kein Problem, in 5 Minuten"

    Darf der Chef dann voraussetzen, dass der Mitarbeiter für solche Einsätze nicht entlohnt werden will?
     
  18. drulli

    drulli

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    Ok. Der Perpektivwechsel hilft manchmal.
    (Auch wenn ich für solche Leistungen nicht extra bezahlt werde. Ich mag' dies Minutenzählerei nicht. Leider arbeite ich dadurch auch mehr als ich müsste, aber das ist meine Sache...)
    Ich denke, der Fehler war hier, dass die vom Architekten erzeugte Erwartungshaltung auf den Statiker übertragen wurde. Letzterer hat aber auch dazu beigetragen. Und hier erwarte ich etwas mehr Transparenz von Seiten der Profis. Die wissen genau, worauf diese mangelnde Kommunikation hinausläuft, der Laie als Kunde nicht.
     
  19. mls

    mls Bauexpertenforum

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    :D :D :D
    der war gut.
    der is morgen noch gut :biggthumpup:

    fassen wir frech zusammen:
    1. die honorierung ist unzureichend
    2. die beauftragung ist unzureichend
    3. die architektenleistungen sind unzureichend
    4. der statiker soll´s retten - für lau.
    5. das ergebnis: unzureichend.
     
  20. Anzeige

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  21. #19 VolkerKugel (†), 4. Januar 2008
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    So weh mir´s tut ...

    ... besonders wg. 3.

    ... aber da hat der Markus Recht :cry
     
  22. plisken

    plisken

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    So, dann will ich mich auch noch mal einklinken um dann endgültig dieses Thema zu vergessen.

    Es wird hier grad viel auf den/die blöden Bauherren gescholten.

    Wie kann der auch nur so dumm sein und glauben, was ein "Profi" oder "Fachmann" erzählt?
    Wie kann der auch nur so wenig zahlen?
    Wie kommt der darauf, dass jemand etwas aus Servicegründen macht, obwohl er bei jemand anderem einige TAUSEND Euro weniger gezahlt hätte?

    So könnt ich auch ewig weitermachen, nur führt das zu nix.

    WIE erkennt man eigentlich einen guten Architekten oder Statiker oder ob die Beratung gut ist oder nicht?
    Macht manns selber ist man dumm, lässt manns machen, hätt manns besser selbst gemacht :o

    Aus den Antworten schließ ich mal, dass hier alle Freiberuflich oder Selbsständig tätig sind.
    Man sollte die Sache doch aber auch mal (wie auch schon geschrieben) von der anderen Seite sehen.

    Ist ein gewisser Service nicht einfach vorauszusetzen bei diesen Summen?
    Müssen alle absprachen wirklich unbedingt schriftlich gemacht werden?
    Kann man nicht einfach ganz normal sagen: "Ja, mach ich, kostet aber"?

    Da hier so schön mit Beispielen gespielt wurde hab ich auch noch einen :p:
    Jemand geht in eine Gaststätte, bestellt sich dort ein Jägerschnitzel für lt. Karte 16,80Euro.
    Schön wird von der Bedienung noch gefragt, welche Beilagen man möchte, Pommes oder Kroketten?
    Als dann das Essen kommt, bestellt man sich noch eine Cola für 2Euro.
    Dann kommt die Rechnung, plötzlich für 24,80Euro.
    Narürlich reklamiert man, das man ja nur 18,80Euro zu zahlen hat.
    Doch die nette Dame sagt dann zu dem Gast:
    Die Beilagen (Pommes und Soße) werden bei uns extra berechnet mit je 2,50 Euro. Dazu kommt noch, das ich ein zusätzliches Mal laufen musste um ihr Getränk zu holen. Macht einen Euro extra.

    Ja ist denn das nicht alles inklusive?

    Wird hier auch nicht vorausgesetzt, dass Soße und Pommes zum Jägerschnitzel einfach dazugehören und das Die nette Bedienung umsonst für jeden Wunsch den ich hab hin und her rennt? Die kriegt doch schließlich Geld dafür!
    Hätte die nette Bedienung da nicht darauf hinweisen können/ sogar müssen?

    Ich denke man kann auch hierrüber ewig diskutieren, wie weit hergeholt das ist und das es das ja nicht gibt usw......., hab ich aber nicht vor.
    Ihr wisst hoffentlich was ich damit sagen wollte.

    Ich finde es nur schade, dass auf die im ersten Beitrag gestellten Fragen nicht eingegangen wurde. Um die ging es mir nämlich, da ich als Laie hier alleine nicht groß weiterkam.

    Nichts für ungut.

    Freundlichst, euer Plisken ;)
     
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