Spannweiten EFH (Filigrandecke + Aufbeton) auf Ziegelmauerwerk

Diskutiere Spannweiten EFH (Filigrandecke + Aufbeton) auf Ziegelmauerwerk im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo, kurz zu meiner Person, Ich heiße David, bin 35 Jahre jung und plane dieses bzw. nächstes Jahr ein Haus bauen zu lassen. Es wird ein EFH...

  1. #1 Gast86138, 03.04.2018
    Gast86138

    Gast86138 Gast

    Hallo,

    kurz zu meiner Person,
    Ich heiße David, bin 35 Jahre jung und plane dieses bzw. nächstes Jahr ein Haus bauen zu lassen.

    Es wird ein EFH mit ca. 155m², Flachdach, nicht unterkellert.
    Außenmauerwerk: 36,5cm Hochlochziegel Eder XP 9
    tragendes Mauerwerk: 17,5cm Ziegelmauerwerk
    Decken: 2 Stahlbetondecken aus unterseitig oberflächenfertigen Filigranelementen mit Aufbeton - Stärke gesamt ? ca. 26cm
    Bruttoraumhöhe EG: 3,00m
    Fußbodenaufbau: 18 cm
    abgehangene Decke: ca. 10cm
    Besonderheit des B-Plan: OG darf nur 85% des EG betragen

    Ich habe mal meine Grundrissideen angehangen. Sind solche Spannweiten denn utopisch, oder mit den eingeplanten Materialien realisierbar?

    Der GU meinte nur schon, wir sollen uns ein paar Optionen überlegen, wie wir die Spannweiter etwas "auffangen" können. Bei seiner Grundrissidee war eine Trennwand an der planoberen Außenwand zwischen Wohnzimmer (links) und Essbereich (rechts) vorgesehen, was unserem Wunsch nach einem offenen Grundriss aber nicht entsprach.

    Gegen einen freistehenden, tragenden Raumteiler zwischen Wohnzimmer und Essbereich hätten wir grundsätzlich nichts, aber müsste auch nicht zwingend sein.

    Ich hoffe Ihr könnt mir da ein paar Tipps und Hinweise zu einer möglichen Realisierung geben.
    Sollten noch Daten fehlen, versuche ich diese soweit wie möglich nachzureichen.


    EG
    2018_03_19_13_16_38_Microsoft_PowerPoint_Präsentation_neu_2_Microsoft_PowerPoint.JPEG

    OG:
    IMG_6003.PNG

    Viele Grüße und danke schon mal für die Hilfe
    David
     
  2. #2 Leser112, 03.04.2018
    Leser112

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    Wie einfältig bzw. völlig ahnungslos bist Du eigentlich einem GU/GÜ ausgeliefert?
     
  3. #3 Gast86138, 03.04.2018
    Gast86138

    Gast86138 Gast

    Ohne irgendwelches Grundlagenwissen zu haben - sehr.
    Aber das beantwortet meine Frage nicht, ob ich berechtigt Zweifel hege, dass diese Optionen wirklich notwendig sind.

    Vielleicht kannst du ja aus Erfahrung heraus etwas beisteuern oder wertvolle Tipps (jeglicher Art) geben.
     
  4. #4 petra345, 03.04.2018
    petra345

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    Also einem GU oder ähnlichen Leuten würde ich mich nicht ausliefern!!!
    Selbst als Fachfrau ist man da am kürzeren Hebel.

    Was die Spannweite betrifft, kann auch eine 11,5er Wand tragend sein und die Spannweite verkürzen.
    Bis ca. 5 m Spannweite wird man bei üblichen Belastungen mit 18 oder evtl 20 cm Betondecke hinkommen.
    Bei 8 m braucht man eine vermutlich 30 cm starke Betondecke oder man muß Spannbetondecken wählen.

    Sinnvoll ist das aber nicht. Einst haben die Leute von KS Informationen und Beispiele dazu erläutert, wie man mit schlanken, tragenden Wänden viel Deckenbeton und viel Stahl einsparen kann.

    Daneben gibt es immer noch die Möglichkeit eines Unterzuges, eines deckengleichen Unterzuges und eines an den Enden eingespannten Unterzuges. Auch im Wohnungsbau ist das möglich.

    Wenn er 5 bis 8 cm unten vorsteht, kann es später als Raumteiler bei einer Holzdecke hervorragend in die Architektur integriert werden.

    Das muß man nur mit dem Tragwerksplaner planen und durchspielen


    .
     
  5. #5 Leser112, 03.04.2018
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    Ich bin hauptberuflich TGA Planer und Gutachter, habe aber nebenbei aber auch Bauing.wesen studiert. Notwendigkeiten des Baukörpers sind mir daher nicht völlig unbekannt.
    Welche, rechtlich verwertbare, belastbaren Tipps erwartest Du von anonymen Ratgebern?
     
  6. #6 Lexmaul, 03.04.2018
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    Erwartet die hier irgend jemand?
     
  7. #7 Leser112, 03.04.2018
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    Scheinbar, denn andernfalls dürften die Nachfragen ja nicht existent sein.
     
  8. #8 Lexmaul, 03.04.2018
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    Ich befürchte, dass Du da sehr stark irrst.

    Ein Forum jedweder Art würde dann auch keinen Sinn machen.

    Es ist bei dem TE schon sehr auffällig, dass er nur Betätigung sucht und Kritik an ihm abperlt. Letztlich kann es den Usern hier egal sein, es ist sein Haus und er wird damit leben müssen.

    Er schadet keinem und jeder Tipp hier schadet ihm ebenso wenig, weil es eben nur Tipps/Ratschläge sind. Sollte jeder so nehmen und immer im Hinterkopf behalten, dass das ein Risiko darstellt und man bezahlten Sachverstand die Dinge vorlegen sollte.
     
  9. #9 Gast86138, 03.04.2018
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    @petra345
    Dank dir für deine Rückmeldung und ersten Hinweise. Ich bin mir bewusst das GÜ und GU nicht den besten Ruf genießen. Grundsätzlich habe ich in diesen aber schon etwas Vertrauen, da viele Kollegen bereits mit ihm gebaut haben und durchweg positive Erfahrungen gemacht haben. Das ist natürlich kein Freifahrtsschein für blindes Vertrauen und „Gehorsam“. Auch hat keiner der mir persönlich bekannten Bauherren bereits solche Spannweiten haben wollen.

    @Leser112
    Solch verbindlichen Aussagen habe ich nicht erwartet, vielmehr hoffe ich auf Erfahrungsberichte ähnlicher Dimensionen mit identischen/vergleichbaren Materialien. Vielleicht auch einfach ein Tipp zum Grundriss welcher möglichen statischen Herausforderungen entgegenwirkt.
    Als stiller Mitleser dieses Forum hatte ich stets das Gefühl, dass sich Leute mit Vorschlägen an Fragen beteiligen, welche vom Fach sind bzw. die es selbst unmittelbar umsetzen lassen haben.
     
  10. #10 Gast86138, 03.04.2018
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    Gast86138 Gast

    Ich suche hier keine Bestätigung, sondern Hinweise zu möglichem Irrglauben meinerseits. Konstruktiver Kritik zur Herangehensweise und zum Vorhaben stehe ich immer offen gegenüber. Kann ja nur zum Nutzen sein. Sollte ich solch eine Kritik hier übersehen haben bitte ich um einen kleinen Wink auf die entsprechende Stelle.
     
  11. #11 Lexmaul, 03.04.2018
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    Sorry, vergiss die Kritik mit der abperlenden Kritik - das war ein anderer Thread!
     
  12. #12 Leser112, 03.04.2018
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    Welchen Sinn macht ein Forum, wenn die Antworten nicht belastbar sind? Allgemeines Rätselraten?
    Mit welcher Belastbarkeit bzw. Nachhaltigkeit? Allgemein Plaudern lässt sich vielerorts.
     
  13. #13 bauspezi 45, 03.04.2018
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    der EG Grundriss muss überarbeitet werden denn es fehlen Wände/Stützen damit man auch die Filigrandecke auflegen kann. im OG wäre das besser möglich.
    wenn ein Statiker sich die Belastungen aus den OG anschaut, würde er Sagen : das geht so nicht..
    also : dafür sorgen das man Wände und Felder schafft wo die Decke realisiert werden könnte
    so wird das mit dem Deckensystem nichts....
     
  14. #14 Lexmaul, 03.04.2018
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    Wie Du siehst, macht es viel Sinn, weil die Menschen Freude dran haben. Aufgrund der Berufsbezeichnung kann man ja einschätzen, ob es einem reicht. Aber das sagt am Ende auch nix aus...

    Ein Forum bleibt ein Forum - belastbar wie Du es so gerne und oft forderst, wird es erst im real life.

    Ich glaube, ich muss mich nicht wiederholen. Und Du auch nicht.
     
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