spartherm arte Kaminverkleidung Burlapor oder Alternativen

Diskutiere spartherm arte Kaminverkleidung Burlapor oder Alternativen im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir haben uns für einen Spartherm arte u 70 entschieden. Das ist ein Kamineinsatz mit Scheiben auf drei Seiten zum hochschieben. Der wird...

  1. trigo73

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    Hallo, wir haben uns für einen Spartherm arte u 70 entschieden. Das ist ein Kamineinsatz mit Scheiben auf drei Seiten zum hochschieben. Der wird als kompletter Kaminheizblock geliefert mit Füßen etc. Wenn man den aufwendig ummauern möchte braucht man noch ein Tragegestell für ziemlich viele Euro, da die obere Verkleidung vorne ansonsten in der Luft hängt und keine Stütze nach unten hat.

    Alternativ soll man den Ofen von außen mit einer Verkleidung Burlapor Light 30 mm von Burla stark verkleiden können, die direkt aufgeklebt wird. Hat jemand damit Erfahrungen? Gibt es Alternativen? Ich frage auch weil man an die Burlapor Platten wohl nur über Ofenbauer herankommt. Oder wo kann man die beziehen?

    Was kommen den ganz allgemein für Materialien zum Aufkleben auf die Außenwand des Kamins in Betracht? (Beim Spartherm arte u 70 betrifft das insbesondere die Metallverkleidungen unterhalb und oberhalb des eigentlichen Heizraumes (oben die Fläche wo die Schiebetüren nach oben eingeschoben werden, die wohl nicht so heiß werden)

    Vielen Dank für die Hilfe.
     
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  3. #2 maveric00, 9. Dezember 2010
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2010
    maveric00

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    Hallo,

    wir haben den U 50 bei uns eingebaut. Dabei hängt es davon ab, was noch oberhalb des Einsatzes geplant ist. Da wir keine weiteren Heizregister wollten und oberhalb des Einsatzes "Luft" haben wollten, wurde zuerst auch mit dem Traggestell geplant. Ausgeführt wurde dann jedoch die Abkastung oberhalb mit einer extrem leichten Dämmplatte (keine Ahnung welches Fabrikat, war aber kein Schaumton wie Brulapor, sondern eher so etwas wie Promasil) und anschließend dünn verputzt.

    Hatte den zusätzlichen Vorteil, dass der Ofen etwas schmaler wurde (das Tragegestell trägt jeweils noch etwa 5 cm auf). Da der Ofen quasi als Raumteiler zwischen Wohnen und Essen angesiedelt ist, war die schlanke, nach oben offene Bauweise sehr gewünscht. Sieht auch schön aus und ist bisher noch nicht 'runtergefallen (und da mein Ofenbauer doch so einiges an Erfahrung zu haben scheint, vertraue ich ihm hier).

    Und ja: wir wurden von allen (Architekt, Ofenplaner, Ofenbauer,...) darauf hingewiesen, dass es eine Schande sei, kein Heizregister 'drüber zu bauen. Allerdings wollten wir auch einen Fernseher und keine Zentralheizung (bei 9kW Heizleistung und 7 kW Heizlastbedarf) ;)

    Nachtrag: Ob allerdings die Lösung viel billiger wurde/wäre als das Tragegestell, wage ich nicht zu sagen. Das Tragegestell ist uns für 450 Euro angeboten worden, die Platten sind jedoch auch nicht ganz billig...

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  4. R.B.

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    Ich würde mich zuerst einmal mit einem Ofenbauer zusammensetzen, denn es gehört mehr dazu als nur ein Einsatz und ein Tragegestell.
    Der Ofenbauer weiß auch, wo er wie welches Material bekommt, und wie man dieses Material fachgerecht verarbeitet.

    Ein Ofen ist für Bastelversuche denkbar ungeeignet, und sollte dieser thread weiter in Richtung DIY abdriften, dann kommt ganz schnell ein Schloß davor.

    Gruß
    Ralf
     
  5. maveric00

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    Hallo,

    Ralfs Meinung kann ich mich nur anschliessen - auch wenn ich viel selber mache, an den Ofen würde ich nicht gehen. Kohlenmonoxidvergiftung, Schornsteinbrand, die ganzen Diskussionen mit dem Schornsteinfeger und noch viel mehr waren für mich Ausschlaggebend, den Ofenbauer zu beauftragen. Zumal er beim Material auch die Internet-Preise unterbieten konnte. (Mein Grundsatz bei DIY: Nichts selber machen, was gravierende Schäden durch mangelnden Sachverstand verursachen kann).

    Insgesamt hätte man eventuell etwas sparen können beim Selbstbau (bei mit ggf. ~15% der Gesamtsumme), dafür sieht das Ding jetzt schön professionell aus (da als Blickfang gedacht nicht ganz unwichtig ;) ). Und wenn schon der Ofenbauer beim Aufbau der Keramik-Sitzbank anfängt zu fluchen, möchte ich nicht wissen, wie ich getobt hätte...

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  6. trigo73

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    Vielen Dank, der Ofen soll fachgerecht eingebaut werden. Ich möchte mir aber nichts aufschwatzen lassen und informiere mich deswegen vorher. Klären möchte ich also, ob die Variante ohne Tragegestell deutlich günstiger ist. das werde ich heute nachmittag noch mal in einem Kaminstudio versuchen herauszubekommen. Wichtig für mich war auch, dass die ganze Anlage schön schlank bleibt. Welche Kosten kommen denn noch für ein Heizregister dazu und was muss ich mir darunter vorstellen?
    Bis dann
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Kann man pauschal nicht beantworten. Welche Leistung? Was wird noch an Zubehör erforderlich? (TAS)
    Am besten vor Ort einmal anschauen und Preis geben lassen. Alles andere könnte man genau so gut würfeln.

    Gruß
    Ralf
     
  8. maveric00

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    Hallo,

    zu den Kosten kann ich nichts sagen, nur zur Funktion: Ein Heizregister dient dazu, dem Abgas mehr Energie zu entziehen und entweder dem Heizwasser oder der Raumluft zuzuführen. Ohne Heizregister (wie bei uns) geht der absolut größte Teil der Energie durch den Kamin und nur der direkt abgestrahlte Teil erwärmt den Raum. Auch hört die Wärme direkt mit dem Feuer auf.

    Je mehr Wärmetauscher nach dem Kamineinsatz geschaltet sind, desto besser wird die Verbrennungswärme genutzt (bei Luft-Wärmetauschern wie z.B. Schamotte-Zügen auch entsprechend länger nach Abbrand). Die muss man allerdings auch einsetzen können. Bei unserem Haus mit einer Heizlast von max. 7 kW hätten wir mit den 9 kW vom U50 nicht wirklich viel anfangen können (und uns ging es - wie erwähnt - mehr um den Fernseheffekt). Macht ja auch keinen Sinn, die Wärme dann durch Fensterlüftung wieder los werden zu müssen. Auch muss der Wärmetauscher natürlich irgendwo untergebracht werden, sprich: er macht die Ofenanlage größer.

    Ist also eine Frage des Einsatzes des Kamins: Heizen oder Fernsehen?

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  9. #8 Andreas1705, 12. Dezember 2010
    Andreas1705

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    Ich denke, es ist vor allem wichtig, dass der Ofenbauer sich mit dem Material und der Verarbeitung gut auskennt. Wir haben uns damals die Ausstellungen verschiedener Ofenbauer angeschaut und sind letztlich bei jemandem gelandet, der - anders als alle anderen - seine Öfen mit einer Art Metallschürze drumrum baut. Die weißen Blenden ober- und unterhalb des Einsatzes sind aus Metall und liegen nicht auf dem Einsatz auf sondern sind an einem Metallrahmen in der Wand befestigt. Das macht das ganze sehr filigran und der Ofen 'schwebt' geradezu über dem Boden. Über der Edelstahlblende ganz unten befindet sich ein umlaufender Luftschlitz (auf dem Foto vielleicht nicht so gut sichtbar) für die Luftzirkulation. Uns hat das Design vor allem gut gefallen, da man auf die hässlichen Lüftungsklappen verzichten kann und sich die Anlage damit in die schlichte und gradlinige Optik des Hauses gut einfügt.

    Gruss - Andreas


    [​IMG]
     
  10. R.B.

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    :28: Gefällt mir.

    Auch wenn ich kein Freund von Holzlagern in Wohnräumen bin.

    Gruß
    Ralf
     
  11. Andreas1705

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    Das Holzfach wird auch nicht wirklich benutzt - da liegen nur ein paar saubere Scheite zur Optik drin. Nutzen als echtes Holzlager wäre mir zuviel Dreck und Ungeziefer. Das eigentliche Brennholz hole ich von draußen. Habe auch schon daran gedacht, das Holz wieder rauszuwerfen und mit ein paar Glasböden ein Regal/ Vitrine zu draus zu machen. Mal schauen.

    Gruss - Andreas
     
  12. trigo73

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    sieht wirklich großartig aus, besonders ohne die massiven granit verkleidungen, die man sonst sieht. mir wurde eingeredet, dass man diese Verkleidung wegen der Luftzirkulation braucht oder sonst mit Lüftungsschlitzen arbeiten muss. Mit der Edelstahlblende ist es besser gelöst.

    Aus welchem Material ist denn die Verkleidung des Metallgestells? Handelt es sich bei diesem Metallgestell um das von Spartherm extra dafür angebotene Tragegestell oder eine Sonderanfertigung?

    Bis dann
     
  13. Andreas1705

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    Von Spartherm ist nur der Heizeinsatz. Alles andere ist vom Ofenbauer auf Mass angefertigt. Die gesamte Verkleidung besteht aus Metall. Das ganze mit Streichputz und dann in Wandfarbe gestrichen.

    Gruß - Andreas
     
  14. oggi2000

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    hi,

    gern wollte ich mal in Erfahrung bringen,was man für solch einen Kamin auf den Tisch legen muss. Der Schornstein ist schon gestellt,nun muss nur noch der Kamineinsatz eingebaut werden.
    Meine Freundin und mir steht genau dieser Kamin inkl. dieser Umbauten an. Übrigens ein tolles Endergebniss!

    gruß

    Frank
     
  15. Andreas1705

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    Da kalkuliert ja jeder Ofenbauer auch etwas anders und es kommt natürlich auch auf die 'Zusatzausstattung' an (z.B. Granit, Edelstahlteile etc.) und die Gegebenheiten vor Ort. Uns hat die Anlage rund 8,500 EUR gekostet, inkl. abmauern der Vorwand mit dem Holzfach und allem drum und dran. Nur streichen hat dann unser Maler gemacht damit die Farbe auch passt.

    Gruß - Andreas
     
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  17. bassmaster

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    Wir haben auch mal den Arte U50 angefragt. Unser Ofenbauer möchte dafür "nur" 14.000€ haben. Daraufhin haben wir einen anderen gesucht. Der würde uns ein Bausatz verkaufen für 10.000€ - angeblich kann jeder depp den zusammenschustern mit der mitgelieferten Anleitung. Da man den Einsatz für ca 4000€ bekommt, kostet das Material + Gewinn 6000€. Naja, am Granit kann es wohl kaum liegen, denn wir haben 4,5m² Granitarbeitsplatten für unsere Küche und das hat nur 2.300€ gekostet... ich glaube, dass ich ein paar weitere Ofenbauer aufsuchen muss.
     
  18. #16 Ofenfreundpir, 17. August 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. August 2015
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    die Frage ist zwar etwas älter, aber mir hat da sehr dieses Video geholfen um mein Projekt zu realisieren. Ich denke das es dem Einen oder Anderen auch helfen kann.
     
Thema: spartherm arte Kaminverkleidung Burlapor oder Alternativen
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