Spitzboden ausbauen - geeigneter Fußbodenaufbau um Feuchteschäden zu vermeiden

Diskutiere Spitzboden ausbauen - geeigneter Fußbodenaufbau um Feuchteschäden zu vermeiden im Spezialthema: Wind- und Luftdicht Forum im Bereich Bauphysik; Hi lastkonvoi, Hast du deinen Dachboden nun eigentlich so gedämmt und mit Dampfbremse verschlossen? Habe das gleiche vor, nur zwei Öffnungen an...

  1. #21 mburki82, 26.12.2017
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    Hi lastkonvoi,

    Hast du deinen Dachboden nun eigentlich so gedämmt und mit Dampfbremse verschlossen?

    Habe das gleiche vor, nur zwei Öffnungen an den Giebelseiten für eine Raumspartreppe damit die Kinder im DG schlafen können. Würde es reichen, wenn man oben eine Blase mit. Dampfsperre anfertigt und am Übergang [Treppe] mit der Dampfbremse unten verbindet?

    VG Micha
     
  2. #22 Nerospeed, 02.01.2021
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    Moin,

    bin gerade selber an dem Umbau. Habt ihr es jetzt umgesetzt?
     
  3. IngEng

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    Moin Moin!

    ich finde das dieser Beitrag unglaublich viele nützliche Aspekte beinhaltet.
    Da ich selber Erfahrungen mit dem (hoffentlich korrekt ausgeführten) baulich notwendigen Maßnahmen zur nachträglichen Dämmung des Dachbodens sammeln durfte, hier meine abschließenden/ergänzenden Punkte:

    - Bei Vorhandensein einer Dampfbremse in der Holzdecke des OG, ist das einbringen einer zweiten "Hülle" mittels neuer Dampfbremse angeraten. Das dazu eingestellte Bild passt m.E.

    - Bei dem Einbau einer entsprechenden Wendel-/Raumspartreppe ist der Anschluss der Dampfbreme (Decke OG) mit der Dampfbremse der neuen Hülle zu verbinden. So entstehen keine Schwächen in der neuen Hülle.

    - Thema Mittelpfette: Die neue Hülle wird (wie der Grafik zu entnehmen) an der inneren Seite der Mittelpfette geführt. Aufgrund der neu eingebrachten Dampfbremse, kann mit abnehmenden Dampfdiffusionswiederstand m.E. davon ausgegangen werden, dass sich keine Feuchtigkeit in den befürchteten Bereichen bilden wird. Der Aufbau im Bereich der Mittelpfette lässt dieses so vermuten - übrigens: Die baulichen Strukturen können beispielsweise mit einem Online-Taupunktrechner exemplarisch nachgestellt werden.

    - Fussboden: Meist befinden sich in "kalten" Dachböden bereits Fußbodenaufbauten. z.B. Rauspunt. Die Dampfbremse wird selbstverst. darübergeführt und über der Dampfbremse eine neuer Boden verlegt. Holhräume kommen zwischen den zwei Hüllen einer "Hinterlüftung" gleich. Das abtrocknen der Deckenisolierung ist zu berücksichtigen und wird über die Querbelüftung von der Mitte zentlang der Kehlbalken zu den jeweiligen Mittelpfetten ermöglicht. Auch hier ist der Diffusionswiderstand von Dampfbremse (OG) zur Isolierung zur Luft m.E. i.O.

    Hier das Bild nochmal, aus den vorhergegangenen Beiträgen:
    [​IMG]

    Alle Angaben natürlich ohne Gewähr - keine Haftung für Bauschäden o.ä.

    Liebe Grüße
    Christian
     
  4. dabo85

    dabo85

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    Hallo zusammen,

    wir stehen gerade vor unserem Dachgeschoss-Aufbau und damit vor genau dem hier beschriebenen Problem. Ich würde germe meine Gedanken mit euch teilen und hoffe auf Feedback. Oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...

    Wir sind vor 3 Jahren in eine DHH BJ 2000 eingezogen. Das Haus ist seit 21 Jahren schimmelfrei, obwohl aus meiner Sicht gepfuscht wurde und sich das Bad unter der Dachschräge im OG befindet. Der Dachboden ist bisher unbeheizt, die Temperaturen liegen im Winter bei 5-10°C.

    Aufbau aktuell:

    Decke Zwischen OG und DG von unten nach oben:
    - Gipskarton
    - Lattung
    - Dampfsperre überlappend angetackert, nicht geklebt. Weder zu den Wänden, noch die Überlappungen.
    - 18 cm Kehlbalken mit eingelegter Steinwolle
    - 22 cm Spanplatte

    Die Mittelpfette liegt auf den Kehlbalken.
    Dämmung im Zwischenboden verläuft unter der Mittelpfette bis zur Dachdämmung. Mittelpfette liegt also im warmen Bereich.

    Dachaufbau im DG (OG vermutlich gleich):
    - Gipskarton
    - Lattung
    - Dampfsperre Alu auf Bitumen bündig zu den Wänden abgeschnitten und nicht verklebt, unten an der Mittelpfette verklebt
    - Sparren mit eingelegter Steinwolle.
    - Darüber kann ich nur raten.

    Unterhalb der Mittelpfette wird die Dampfsperre nicht weiterführt.

    Mir ist es ein Rätsel, warum es noch keinen Schimmel gibt. Nach meinem Verständnis müsste es zumindest oberhalb des Bades bereits zu Schäden gekommen sein. Die Spanplatten im aktuell noch kalten Stockwerk darüber sehen hier aber völlig in Ordnung aus und die Steinwolle in der Zwischendecke sieht auch ok aus.Die Wolle ist stellenweise zwar etwas dunkel, sieht für mich aber eher nach "angewehtem" Schmutz aus.

    Geplant ist folgendes:
    Da wir die Aufbauhöhe nicht verändern dürfen, ist eine FBH zwischen den Kehlbalken (Thermolutz) geplant. Darauf kommt entweder eine Dampfsperre + Trockenestrich oder OSB3-Platten. Vor der Mittelpfette wird per OSB3 vom Fußboden bis zur Dampfsperre verkleidet und entsprechend verklebt.

    Sehr wahrscheinlich:
    Verkleidung an Schräge und Decke im darunterliegenden Bad abreißen und diesen Raum luftdicht ausführen.

    Eher unwahrscheinlich:
    Sämtliche Verkleidungen an Schräge und Decke in allen darunterliegenden Räumen abreißen und das gesamte OG als luftlichte Ebene ausführen.

    Was meint ihr? Ich denke, dass ich die Sache künftig durch ein Luftdichtes beheiztes DG nicht schlimmer mache. Wenn dann noch das Bad luftdicht ausgeführt wird, sollte eigentlich nichts passieren, oder?

    Viele Grüße
     
Thema: Spitzboden ausbauen - geeigneter Fußbodenaufbau um Feuchteschäden zu vermeiden
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