Stahlplatten in Keller-Betonwand zum Abdichten ???

Diskutiere Stahlplatten in Keller-Betonwand zum Abdichten ??? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo allerseits, wie schon bereits in einem anderen Thread geschrieben, wollen wir diesen Sommer Bauen. Wir brauchen ne weissse Wanne....

  1. cstueber

    cstueber

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    Hallo allerseits,

    wie schon bereits in einem anderen Thread geschrieben, wollen wir diesen Sommer Bauen.
    Wir brauchen ne weissse Wanne.
    Unsere Vorstellung: Wände 25cm WU-Beton + Dämmung unten und seitlich mit Foamglas.

    Jetzt erzählt ein Architekt und unabhängig davon ein Bauigel, dass Sie sowas schon mehrfach gebaut hätten.
    :frust Da würde man in die Keller-Betonwand Stahlplatten reinstellen und dann sei es erst richtig dicht. :frust

    Über so ne Technik hab ich aber noch nirgends was gelesen! :confused:
    Hat man das so gemacht, bevor es WU- Beton gab? :wow
    Ist das Schnee von gestern ? :confused:

    Kann mir jemand was dazu sagen?

    Gruss
    Conny
     
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  3. gast0815

    gast0815 Gast

    nö, ist schon o.k. - das gängige "schwere Fugenband"
    wichtig ist nur, daß die stöße als kehlnaht ausgebildet werden und komplett verschweißt.
    achten sie aber auf die mindeststärke der platten : min. 40mm!!
    klären sie das auf alle fälle vorher ab und lassen sie sich nicht irre machen - kein dünneres akzeptieren.
    viel glück auch
    robbi
     
  4. mls

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    stahlplatte ist übertrieben - fugenband aus blech ist 1,5mm dick, ob´s verschweisst werden muss, darüber streiten die götter und mit dem suchbegriff "fugenband" solltest du einige interessante beiträge finden.
    nicht irritieren lassen - fugenband kann auch aus "gummi" sein .. dann aber 2m dick :D
     
  5. Pinball Z

    Pinball Z

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    :yikes
    Breit sind die Fugenbleche zwischen 20 und 30 cm. Je nach BV.
    Ach so 2 Meter sind die Gummiprofile definitiv nicht. Höchstens mit Rippen 2 cm. Willst Du nicht für deine Tastatur ein c kaufen?
    :shades
     
  6. PeMu

    PeMu

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    Hallo cstueber,

    frag 'mal nach was mit den Stahlplatten so gemeint ist:

    Größe, Dicke, wo in der Wand.

    Es gibt immer wieder neue Ideen.
     
  7. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    40mm Stahlplatten

    iss´n Joke gelle :) ... Einbindtiefe und Befestigung dazu ??? ... vielleicht doch mit Kanonen auf Spatzen geschossen ;)
     
  8. gast0815

    gast0815 Gast

    wieso joke?

    @josef : nix joke - günstigste ebt (einbindtiefe) = 50% der Bodenplattenstärke, d.h. bei d=250mm - ca. 125mm ebt
    befestigung mittels verschweissen an bewehrung

    @pemu : standartgröße ist 2000 x 800 x 40, aber auch in 100mm-schritten beliebig erhältlich



    http://www.noezsv.at/frame/wissen_hilft/grundschutzraum/frame.htm
     
  9. Lebski

    Lebski Gast

    Hab ich was verpasst? Gehts um Schutzbunker?

    Wer will eigentlich Österreich angreifen? Und vor allem, warum???

    Also Gast 0815, wir sind schon froh, wenn die Bleche in der BRD 1,5 mm stark, und untereinander verschweißt sind.

    Und Montagebügel zur Halterung der Bleche sind schon Luxus. Leider.

    Für cstueber: In dem Link gehts mehr um die Therie, schadet aber nix, wenn man versteht, was man zeichnet:
    http://www.diestatiker.de/software/wuleipzig.pdf
     
  10. PeMu

    PeMu

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    ... Wie gesagt immer 'mal was neues.

    Ich kenne so etwas mehr aus dem Kraftwerksbau, Müllbunker, Sondermüll usw. Da nennt sich das Linerauskleidung. Ach so im Ofen selbst kommt dies auch vor.

    Aber das Thema hatte Lebski schon gefaßt.

    Mal ne andere Frage: Wozu braucht man dann noch den Beton? Nur als Korrosionsschutz? Da wäre Farbe doch günstiger.

    Ach noch was: Wasserbau Auskleidung der Wasserkanäle. Aber bei so viel Wasser wäre eine kentersichere Ausführung anzuraten (von dem Haus).
     
  11. PeMu

    PeMu

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  12. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    perlen für Säue

    geklaut bei JDB :) ... "aber" selbst für unsere 2 Luftschutzräume haben wir sowas nicht eingesetzt ... "klar" bei Schutzräume gibt´s awengler andere Auflagen u.a. kein PVC ... "aber" die Dichtigkeit über einzubetonierende Stahlplatten herbeizufügen ist dann doch mit Kanonen auf Spatzen zielen ... "des" mit deren Befestigung hab ich auch noch ned ganz kapiert ... das hieß es die wird an der Bewehrung festgeschweißt ... "naja" auch die Stahlplatten benötigen sicher eine Einbindtiefe im Beton sprich "wenn" schon dann sind auch diese Stahlplatte mittig in der Wand anzuordnen ... "aber" das gibt´s keine Bewehrung "oder" muss dazu vielleicht noch eine zusätzliche angeordnet werden ??? ... "mmmh" bezahlbar soll des "aber" auch noch bleiben ... "wieviel" kalkuliert man da pro lfm Stahlplatten inkl. Einbau ???
     
  13. gast0815

    gast0815 Gast

    tagchen allerseits,

    also nunmal spaß beiseite : natürlich macht es im eigenheimbau, - die kellerwandstärken liegen i.d.r. zwischn 200 u. 300 mm, keinen sinn eine 40mm platte einzusetzen.
    dies würde ein mindeststärke von 2x200mm erfordern. wie josef schon richtig gedeutet hat : anordnung mittig beider betonschalen, zusätliche bewehrung beidseitig der plattenelemente auf abstand zur selbigen 2 lagen und zusätzlich verschweisst.
    diese anordnung ist aus trefferballistischen gründen bei spitzwinkelbeschuss von vorteil, ebenso aus gründen der elektromagnetischen abschirmung.
    :lock
    im eigenheimbau wäre aus abdichtungstechnischer sicht nichts gegen dieses verfahren einzuwenden, dann aber nur bei reduzierter blechstärke. stahlblechplatten werden bereits fertigkonfektioniert auf die baustelle geliefert - jede mittelgroße schlosserei ist in der lage die pläne umzusetzen.
    kostenpunkt : schätzungsweise 20 - 40% über standart ww.
    es handel sich hierbei um eine weiterentwicklung der sog. "braunschweiger bewehrung"
    http://www.bunkermuseum.de/bunkerbau/luftschutzbewehrung_2003.pdf
     
  14. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "warum" fällt mir zum Thema Bunker

    immer wieder Gerhard Polt´s Sendung "fast wie im richtigen Leben" ein ? ... "naja" da hatte der auch nen Oberirdischen Bunker *äääh* Keller mit ner T30 Türe mit Lebensmitteln die er turnungsmässig austauscht, Spiele für die Kinder und 2 Meerschweinchen die er nach dem Ernstfall rauslässt ... "haut´s die Meerschweinchen zam muss er noch ne Weile verweilen ... "ahja" an ner gescheiten Ernstfallplanung samt verabschiedung der Freunde hat auch nicht gefehlt ... Fazit "Sehenswert" :)

    Zurück zum Thema ... ich muss ganz ehrlich gestehn ... von der erstellung von Schutzräumen hab ich eigentlich wenig Ahnung ... in meiner Lehrzeit haben wir dennoch 2 dieser Schutzräume erstellt ... "stets" Wandstärken um die 50cm ... "je" 2 lagige Kreuzbewehrung DN 12mm und die Einbauteile (Luken etc.) mussten fest mit eingegossen werden ... "alles" was in meinen Hinterkopf dabei noch hängen geblieben ist das wir seinerzeit Fugenbleche verwendet haben.
    .
    "plus" ich "als" Lehrbuar musste die runden Abstandshalter ranmachen "natürlich" warn die aus Plaste ... "natürlich" hat mich seinerzeit der Tragwerksplaner gescheit dafür zusammengeschiessen ... "warum" ? ... so wie er´s mir erklärt hat entsteht im Falle eines Luftangriffes o.Ä. große Hitze und diese Abstandhalter setzen dann giftige Gase frei "womit" mit meiner Ausführung so ein Schutzraum zur Gaskammer wird ... "Fazit" ich musste die gegen Faserbetonabstandhalter austauschen ... "plus" über die folgenden Jahre hinweg wurde dieser Tragwerksplaner zum Freund ... "er" war auch awengerl mit Schuld daß ich mich selbstständig gemacht habe ... "leider" hat ihn ein tödlicher Aufunfall von uns gerissen ... er war ein guter Freund ... ein sehr guter (!) ... sein Name: Herbert Böhm Tragwerksplaner aus Freising (!)
     
  15. Lebski

    Lebski Gast

    In dem Schutzraum entstehen demnach Temperaturen, die das PVC zum Schmelzen bringen?
    Und dadurch werden die Leute vergiftet?

    Welche Leute? Die, die mittlerweile gegrillt sind???

    Oder war das damals so üblich, um die Azubies zu ärgern?
     
  16. gast0815

    gast0815 Gast

    @lebski
    standart abstandshalter sind nicht gas- und druckdicht
    ragt der schutzraum dann noch teilw. über die geländeoberfläche kann es bei hitze/druckeinwirkung zum "durchbrennen" kommen
     
  17. Lebski

    Lebski Gast

    aha! Vielen Dank!

    Demnach werden 50 cm Betonwände eingebaut, wobei dadurch, daß aussen und innen Plastikabstandshalter verwendet werden, die maximal 10 cm einnehmen, die restlichen 40 cm Beton dem Gasdruck nicht standhalten?

    Tut mir leid, ich grinse immer mehr....
     
  18. gast0815

    gast0815 Gast

    @lebski
    ?? 50cm stammen von josef
    beim plattensystem wird kein absta verw.
    die platte dient beim betonieren zugleich als äußere schalung. die äußere bewehrung wird erst danach angebracht
     
  19. gast0815

    gast0815 Gast

    damit nichts missverst. wird, die platten müssen von der aussenseite her nat. abgestützt werden - innen standartschalung
     
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  21. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "ned" zuweit aus dem Fenster lehnen

    beim Bau eines Schutzraumes gibt´s doch awengerl mehr Vorschriften wie im normalen Stahlbetonbau ... "und" soweit ich mich erinnern kann (hab ich auch mal gelesen) ... sind da PVC Einbauteile sei´s als Abstandhalter sei´s als Mauerstärken uswusf. "nicht" zulässig (!) ... "aber" dazu muss ich recherieren ... "aber" heid nimmer ... und ned zuviel grinsen des könnt in´s Auge gehn :)
     
  22. Lebski

    Lebski Gast

    Ok, das ist was anderes, gast 0815.

    Übrigens, trotz allem ist Plastik im Bunkerbau natürlich pfui. Mir ging es ein bischen um die Begründung, und ich will Josef ein bischen Aufziehen. Nicht um Ihn zu ärgern. Nur weil ich die Begründung so lustig finde.
     
Thema:

Stahlplatten in Keller-Betonwand zum Abdichten ???

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