Starke Korrosion an PAS/HES Potentialausgleichschiene? Hinweis auf ein Problem?

Diskutiere Starke Korrosion an PAS/HES Potentialausgleichschiene? Hinweis auf ein Problem? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, in unserem Haus ist die Elektroinstallation komplett erneuert worden. U.a. auch der Hauptpotentialausgleich bzw. die Schiene im...

  1. #1 HNT, 11.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 12.07.2020
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    Hallo zusammen,

    in unserem Haus ist die Elektroinstallation komplett erneuert worden. U.a. auch der Hauptpotentialausgleich bzw. die Schiene im Keller.
    Nach weniger als drei Jahren des Setzens sieht aber die Schiene schon ziemlich korrodiert aus.
    Sie ist in einem Raum mit mittlerer Feuchtigkeit - der aber nicht nass ist.

    Ist das Bild ein Hinweis auf ein anderes Problem (Verschleppung!?) - oder war die Schiene einfach von schlechter Qualitaet? Macht hier ein Austausch Sinn!?

    Was kann / sollte man hier tun?

    Danke!
    HNT


    DSC07643.JPG DSC07642.JPG
     
  2. #2 simon84, 11.07.2020
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    Ja das ist nicht gut . Potential Ausgleich Schiene aus Edelstahl verbauen
     
  3. HNT

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    Hallo,

    Danke fuer die Antwort. Ist es also erst einmal allein auf das potentiell schlechte Material der aktuellen Schiene zurueck zufuehren !?

    Gruss,
    HNT
     
  4. #4 simon84, 11.07.2020
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    Nein das liegt in erster Linie daran dass der Raum bzw die Wand woran die Schiene hängt Pritschnass ist

    das sieht nach einem Raum aus in dem sehr viel Feuchtigkeit durch die Nutzung anfällt Dusche , Waschküche mit Trockner etc.

    oder an der Wand ist was undicht da würde ich erstmal suchen. Von „Mittel feucht „ kann hier keine Rede mehr sein

    bei Edelstahl drauf achten dass alle verbinder und Schrauben auch Edelstahl sind
     
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  5. #5 Dipol, 11.07.2020
    Zuletzt bearbeitet: 11.07.2020
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    Bei derart starker Korrosion liegt die Vermutung nahe, dass über die grün-gelben PA-Leiter temporär Wasser durchtröpfelt.

    Die Klemme rechts ist ausschließlich für einen 30 mm breiten Bandstahl aber doch nicht für zwei Kupferleiter konzipiert. Die mittleren Klemmen mit den spärlichen Schräubchen sind nach Prüfnorm IEC 62561 nicht nach Klasse H = 100 kA blitzstromtragfähig zertifizierbar. Falls an der HES auch ein Erdungsleiter einer erdungspflichtigen Dach- oder Fassadenantenne dran hängt, gehört die gegen eine für Blitzschutzpotenzialausgleich mit Zugklemmen gewechselt und die grauen Drähte in die richtigen Klemmen.

    Wenn die neue HES mit Leitereinführung von unten höher gesetzt wird, tropft schleichender Wassereintritt ab bevor er an die Klemmen gelangt. Wechsel der HES bitte nur bei freigeschaltetem Stromnetz und durch eine Elektrofachkraft.
     
    Manufact, SvenvH und simon84 gefällt das.
  6. HNT

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    Hallo zusammen,

    Danke fuer Eure Antworten.
    Die Optik mag taeuschen - die Wand dahinter ist staubtrocken. Ich habe gerade noch mal gemessen und gegengemessen (nein, nicht mit einem Profigeraet).
    Andere (Metall)Installationen (Wasserrohr) in dem Raum zeigen nicht ein solche Korrosion - und die sind in der Regel schon laenger dort.

    Die Luft ist aber recht feucht aber beileibe nicht wie in der Waschkueche oder in der Dusche (weder das eine oder das andere ist in der Naehe).
    Es gibt allerdings eine Verbindung zu einem Kriechkeller.
    Es bliebe noch ein 'Leck' an der Leitungen selbst und Kondenswasser...

    Wie meinst Du das !? Leitungen fuehren nach unten machen dann einen 180 grad Bogen und werden dann in die neue HES eingebracht mit dem Ziel, dass potentielles Wasser an der Leitung entlang dann nach unten hin abtropft und gar nicht erst zur HES kommt (Bekommt man diese Kabel denn so gebogen!?? )?
    Oder verstehe ich das falsch?

    Kann man irgendetwas tun, um eine HES etwas korrosionsbestaendiger zu machen? 'Einfetten' etc !?

    Gruss und Danke,
    HNT
     
  7. Dipol

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    Ob die Leitungen von oben oder in eine höher gesetzte neue HES von unten eingeführt werden, ergibt doch den gleichen Biegeradius.

    Alles unnötig, wenn an den Kabelmänteln entlangträufelndes Wasser nach unten abtropft. Der Ursache von Wassereintritt sollte man immer unverzüglich nachgehen.

    Erste Adresse dafür wäre der Erdungsleiter von Dachantennen oder PV-Modulen.
     
  8. HNT

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    ..ich habe die Stelle nun mehrere Tage 'beobachtet' - aber ich konnte keine Wasser feststellen. Mhmhmhm.
    Kann das alles Kondenswasser sein - was eher zu anderen Jahreszeiten auftritt!?

    "...
    Ob die Leitungen von oben oder in eine höher gesetzte neue HES von unten eingeführt werden, ergibt doch den gleichen Biegeradius.
    ..."

    Richtig - Ich denke, da bin ich nicht ganz verstanden worden.
    Aber anders - es waere das Ziel die neue Schiene so zu setzen, dass die Kabel unter der Schiene einen Bogen nach oben nehmen. Das Ziel waere hier, dass moegliches Wasser so an der tiefsten Stelle des Bogen nach unten abtropft und so nicht mehr auf die Schiene fallen kann. Wie die Kabel dann in die Schiene kommen, ist dann egal (von oben oder unten).
    Habe ich das in etwa so richtig verstanden?

    Gruss und Danke,
    HNT
     
  9. Dipol

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    Nicht nur in etwa. ;)
     
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