Starkstromanschluß Garage

Diskutiere Starkstromanschluß Garage im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, ich würde gerne einen Starkstrom-Anschluß in die Garage legen lassen (z.B. für eine Auto-Ladestation). Jetzt ist die Frage, ob 32...

  1. #1 SirWayne, 13.10.2018
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    Hallo zusammen,

    ich würde gerne einen Starkstrom-Anschluß in die Garage legen lassen (z.B. für eine Auto-Ladestation).
    Jetzt ist die Frage, ob 32 A oder 63 A?

    Was meinen die Profis sind 63 A notwendig und wenn falls warum?

    Viele Grüße
     
  2. #2 simon84, 13.10.2018
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    Hab ich noch nie gebraucht 63er


    Die Frage wäre auch was das nach sich zieht....

    Wie stark muss der hausanschluss dann sein und wie abgesichert um die Selektivität zu wahren
     
  3. #3 SirWayne, 13.10.2018
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    Okay gut zu wissen. Empfehlung war auch kein 63er zu nehmen, weil der Hausanschluß eh nur 50 A hat.

    Ist noch nicht abgesichert, da noch nicht angeschlossen, geht erstmal darum das Kabel zu legen.
     
  4. #4 simon84, 13.10.2018
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    32A drehstrom ist echt genug :)

    Hausanschluss verstärken auf 80 bzw 100 wäre schon extrem ....
     
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  5. #5 Lexmaul, 13.10.2018
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    Vor allem: Wofür? Braucht kein Lader für E-Autos derzeit und auch in Zukunft wird sich so eine Stärke aufgrund der Infrastruktur nicht durchsetzen.
     
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  6. #6 plattypus, 14.10.2018
    Zuletzt bearbeitet: 14.10.2018
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    Das Problem bei den E-Autos ist doch die Reichweite, oder?
    Reichweite läßt sich durch vier Optionen verbessern:
    • Aerodynamik optimieren und dadurch den Luftwiderstand senken. Das ist praktisch schon voll ausgeschöpft.
    • Reifen optimieren auf wenig Rollwiderstand. Das ist praktisch schon voll ausgeschöpft, die E-Auto Reifen sind schon super schmal.
    • Wirkungsgrad des Elektromotors steigern. Ist schon ausgeschöpft, E-Motoren haben heute Wirkungsgrade von über 95%.
    • Kapazität der Batterie steigern, um einfach mehr Strom mitnehmen zu können.
    Die Entwicklung wird wohl in die vierte Option gehen. Die anderen Stellschrauben sind schon ausgereizt. Nehmen wir also mal einen aktuellen Tesla als Referenz. Die Autos verfügen ja schon über eine passable Reichweite. Dafür schleppen sie aber auch einen 100kWh Akku mit.

    Ich mache jetzt nur mal eine Überschlagsrechnung, Akkus werden nicht gleichmäßig geladen und ob die Ladungsverluste so passen, müßte man noch überprüfen.
    Also wenn man den 100kWh-Akku in 6 Stunden geladen bekommen will, muß man mit 100/6=16,7kW laden. Allerdings wird dabei das Ladegerät und der Akku auch gehörig warm, also packen wir mal 20% Verlust drauf und wir kommen auf 20kW. Unser Drehstromanschluß hat 400V, so daß ein Fahrzeug allein wohl so knapp 50 Ampere ziehen wird.

    So gesehen bräuchtest du also 63A, aber:
    Soweit mir bekannt ist, darf man als Privatperson keine einzelnen Verbraucher in Betrieb nehmen, die mehr als 11kW Leistung aufnehmen, weil es dadurch zu zu großen Spannungsschwankungen in der Straßenverkabelung kommt. Jedenfalls hat mein Energieversorger (EVU) mir das so mitgeteilt, eben das bei 11kW je Gerät bei privaten Hausanschlüssen Schluß ist. So gesehen wären 32A ausreichend. Ich hatte hier mit meinen Maschinen, die über 11kW E-Motoren verfügen, schon das Problem und mein Hausanschluß ist mit 63A abgesichert.
     
  7. #7 Lexmaul, 14.10.2018
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    So ist es - deshalb hab ich noch einen 32-Anschluss in meine Garage gelegt und bin für die Zukunft ausgerüstet.

    Hoffe, sie tritt bei mir nie ein...
     
  8. #8 petra345, 14.10.2018
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    Bei 32 A ergeben sich bereits 20 kW. Ein solcher Verbraucher muß i. d. Regel beim EVU genehmigt werden.

    63 A ist fern von gut und böse.
     
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  9. SIL

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    Hoffentlich liest das keiner von Tesla, also die angegebenen Ladezeiten sind zwar optimistisch, aber d. h. Supercharging länger als 1, 5 h bei neuen Auto mit 100kW Accu Satz brauchst du nicht, an einer normalen Steckdose geht das natürlich nicht - :not_w1:
     
  10. #10 Lexmaul, 14.10.2018
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    Und den Supercharger gibt es auch nicht zu Hause ;)
     
  11. SIL

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    Nee natürlich nicht aber das sind doch 'Milchmädchenrechnungen', lädst du mit Wechselstrom den Accu :p da gibt es soviel Faktoren um den Ladecycel zu beeinflussen, kaltes/warmes Wetter, lädt es nach Fahrt oder ohne - wie bist gefahren ... was hat dein Accu für eine Temperatur etc.....Ladezeiten beziehen sich werksseitig immer auf betriebswarmen Accu...
     
  12. #12 driver55, 14.10.2018
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    32 A, also bis zu 22 kW reichen doch dicke. Einen "Supercharger" braucht zu Hause kein Mensch.

    Allgemein zu E-Fzgen. Hier wird beim "Tanken" ein Umdenken stattfinden (müssen). Hat man beim Verbrenner doch i.d.R. den Tank leergefahren (Reserve) um ihn dann wieder vollzutanken, so wird man beim E-Fzg. eher "häppchenweise" nachladen. Halt immer da, wo das Fzg. gerade steht/parkt. Zuhause, beim Einkaufen, beim Behördengang, an der Raststätte dann mit Power. (Wenn nicht schon der Akku vom Fahren "glüht":biggthumpup:)

    Bei den Öffentlichen ist meist schon ordentlich Power vorhanden, so dass man zuhause doch gemütlich, mit reduzierter Ladeleistung, akkuschonend laden kann.
     
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  13. SIL

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    Dann freue dich auf immer neue Accu Sätze, so Teil - Teil mal hier und dort, macht mehr Schaden als Sinn....
     
  14. #14 Lexmaul, 14.10.2018
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    @SIL: Normal nicht - schlimmer sind Vollgasfahrten...

    Generell muss sich im Akkumulatorbereich noch einiges tun - sowohl mobil als auch im Haus.
     
  15. #15 driver55, 14.10.2018
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    Heisst was?
     
  16. #16 plattypus, 14.10.2018
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    Wenn man denn dann häppchenweise laden kann. Bei meinem Arbeitgeber muß ich an der Straße parken. Da kann ich also nicht laden. Die tägliche Fahrleistung beträgt 250km (120km Fahrt zur Arbeit, einfache Strecke). Manchmal komme ich abends um 22.30 Uher nach Hause und am nächsten Morgen muß um 5.30 Uhr wieder genug Saft für die nächsten 250km im Akku sein. Das sind 7 Stunden.
    Und ja, 250km, davon 220km Autobahn und da sollte der Wagen schon so durchgehend 140-150km/h schaffen und das mit eingeschalteter Beleuchtung, Heizung, Heckscheibe etc. und das dann auch bei -15°C. Bei den widrigen Bedingungen würde ich mal mit 100kWh rechnen, die da benötigt werden.
     
  17. #17 simon84, 14.10.2018
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    Die verwendeten Akkus haben soweit ich weiß keinen Memory effekt in dem Sinne dass voll aufladen Bei Halbstand schädlich wäre
     
  18. #18 Lexmaul, 14.10.2018
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    OT: @plattypus : Echt jetzt? Das machst Du an 5 Tagen die Woche???
     
  19. #19 SirWayne, 14.10.2018
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    @plattypus das sind andere Probleme, die will ich in meinem Leben nicht haben ;). Aber Induktionladung oder Solar im Auto sind ja auch noch Optionen.
    Außerdem werden die AG sich ändern müssen und das Netz ausbauen. Daimler, Bosch, Audi etc. fangen ja schon damit an.
    Es sollen in 2-3 Jahre auch die Haltbarkeiten von den Batterien verbessert werden, genauso wie bei den Solarpanels (wird eine neue Technik getestet).

    Heißt 32 A passt und mehr als 11KW bekomm ich nicht, außer mit Genehmigung?
     
  20. #20 plattypus, 14.10.2018
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    Heißt 32A paßt und kein einzelner deiner Verbraucher darf mehr als 11kW haben. Du könntest dir jetzt natürlich zwei Ladegeräte in die Doppelgarage hängen mit jeweils 11kW.

    Ja, echt! Meine Jahresfahrleistung beträgt 65.000km. Als ich als Berufsschulpauker angefangen habe, gab es in ganz NRW in dem ganzen Jahr 14 Stellen mit meinen Fächern. Da ist man dann nicht mehr wählerisch. 120km einfache Strecke war da praktisch schon das Nächste. Dank Abendschule, also morgens die normalen Azubis und abends dann noch die angehenden staatlichen gepüften Techniker an zwei Abenden in der Woche bekomme ich meine Stunden allerdings innerhalb von 4 Tagen/Woche voll.
    Heißt im Umkehrschluß aber auch, daß ich dann von morgens 7.30 bis abends 21.00 Uhr in der Penne bin. Am Morgen danach wieder um 7.30 Uhr anzutreten ist hart. Aber für verbeamtete Pauker gelten ja die Arbeitsschutzregelungen nicht von wegen 11 Stunden Ruhezeit und 10 Stunden max. tägliche Arbeitszeit.

    Bis unsere Behörde sich anpaßt... :not_w1:
     
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