Starkstromanschluss möglich? Welche Sicherungen?

Diskutiere Starkstromanschluss möglich? Welche Sicherungen? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir wollen uns demnächst ein 2-in-1-Standgerät mit Induktionskochfeld und Backofen kaufen. Meine Frage ist nun: - Kann man dieses gerät...

  1. #1 littlepeanut, 27. März 2011
    littlepeanut

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    Hallo, wir wollen uns demnächst ein 2-in-1-Standgerät mit Induktionskochfeld und Backofen kaufen.
    Meine Frage ist nun:
    - Kann man dieses gerät auch an eine 5 x 2,5 mm² -Starkstromleitung mit 3 16A-Sicherungen anschließen oder welche Art von Kabel / Sicherung braucht man?
    Wir müssen eh noch das nötige Kabel von einem Elektriker ziehen lassen, aber es interessiert mich einfach selbst, ob ich ein Starkstromkabel nutzen kann oder ein "normales" 3-adriges nutzen muss...und ob ne 16A-Sicherung bzw. ein 2,5 mm² Querschnitt reicht...
    Danke!
    In der Bedienungsanleitung steht:
    "Es muss installationsseitig eine allpolige Trennvorrichtung mit
    einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm vorhanden sein.
    Bei Anschluss über Stecker ist dies nicht notwendig, wenn
    der Stecker für den Benutzer zugänglich ist.
    ■ Elektrische Sicherheit: Der Herd ist ein Gerät der
    Schutzklasse I und darf nur in Verbindung mit Schutzleiteranschluss
    betrieben werden.
    ■ Für den Anschluss des Gerätes ist eine Leitung vom
    Typ H 05 VV-F oder gleichwertig zu verwenden.
    ■ Mit Stecker versehene Geräte dürfen nur an vorschriftsmäßig
    installierte Steckdosen, abgesichert mit max. 25 A, 3x4 mm²,
    angeschlossen werden."
    Art der Installation:
    Bauform: Standgerät
    Elektroanschlußwert (W): 10.300 W
    Frequenz (Hz): 50 Hz
    Spannung (V): 220-240 V
    Steckerart: Festanschluss
     
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  3. chipC

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    Dazu braucht man mehr Angaben

    Im "Normalfall" reicht für diese Leistung eine 5x2,5qmm Nym-J Zuleitung bis zur Anschlußdose.
    Bei Verlegung in Unterputzinstallationsrohr 5 Adern mit je 2,5qmm, und das wird mit einem 3poligen Sicherungsautomaten 3x16A abgesichert.
    Bei Festanschluß des Gerätes ohne Stecker.

    Aber ohne genaue wie Angaben ( Leitungslänge, Verlegeart, Umgebungstemperatur, Spannungsfall, Häufungen usw.) kann man dies nur vor Ort genau entscheiden.

    Bei Festanschluß des Gerätes mit Stecker:
    Bei Verwendung eines Steckers schreibt der Hersteller selber anscheinend ein 5x4qmm mit max 3x 25A Sicherung vor.
     
  4. Dieter70

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    Um was für ein Gerät handelt es sich denn? Ein für den Deutschen Markt gefertigtes?
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Wo steht das?

    Im Eingangsbeitrag ist von max. 25A und 3x4mm2 die Rede. Irgendwas passt da nicht.

    Gruß
    Ralf
     
  6. chipC

    chipC

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    Des paßt schon!

    @R.B.

    Der ganze Text dazu ist auch etwas doof, weil das 3x4mm2 bezieht sich nur auf die 3 abzusichernden Phasen .
    Ganz unten steht auch noch: Steckerart: Festanschluß
    Ist irgendwie widersprüchlich denn entweder mach ich Steckeranschluß oder Festanschluß(Klemmanschluß z.B.)

    Daß trotz allem insgesamt ein 5adriges gebraucht wird ergibt sich allein schon aus den Anschlußwerten.
     
  7. ecobauer

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    10,3 KW für einen Herd mit Backofen............:hammer:

    Ist das was für Schnellkocher???????
     
  8. Jonny

    Jonny

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    auseinandergedröselt hört sich das nach einem ganz normalen Herdanschluss an,
    in drehstrom 3x16A also 5 adrige Leitung
    und maximal anschliessbar für Wechselstrombetrieb ein 3x4mm² abgesichert mit 25A.

    Grüsse
    Jonny
     
  9. ecobauer

    ecobauer

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    Na ja, meine Herd-Kochfeldkombi hat gerade mal 7,7 KW.
    Und wenn ich bedenke, dass ein normaler E-Anschluss für ein Einfamilienhaus bei uns gerade mal mit 13 KW vorgesehen ist.......
     
  10. Dieter70

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    Und?

    Dein Heranschluss ist auf 13kW(komicher Wert) bemessen, und du regst dich über einen 10,5kW Gerät auf?

    Wie auch immer, der Fredersteller meldet sich ja nicht mehr. Seine angaben klingen für mich aber ein Wenig nach einem für den Wechselstrommmarkt gefertigten Gerät.
     
  11. Julius

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    Genau!
    Hier geht einiges durcheinander.
    Klar ist bisher nur eines: Daß die Anleitung nicht eindeutig ist.
    Ein Blick auf das Typenschuld des Gerätes und einer auf sein Klemmbrett sollten Erhellung bringen.

    Aber die Aussagen von chipC sind (ohne nähere Kenntnis der Details) so nicht haltbar!

    Im Übrigen sind 10,3kW heutzutage ein ganz normaler Wert für einen Vollherd. Diese Leitung kann (zumindest, wenn es sich um ein für den deutschen Markt gefertigtes Gerät handelt!) an fast jedem echten Drehstrom-Herdanschluß bereitgestellt werden - der geht (wenn er nach alter Norm ausgelegt ist) bis 11kW oder (nach neuer Norm ausgelegt) bis 13,8kW.

    Der mögliche Gesamt-Anschlußwert drehstromversorgter Wohnungen liegt (je nach Region) meist zwischen 17kW und stolzen gut 43 kW.
    Letztes dürfte sich nach dem Abschalten der Mehrzahl der dt. Kernkraftwerke aber ziemlich sicher heftig ändern. Vermutlich bekommen wir dann Verhältnisse mit deutlich leistungsbeschränkten Anschlüssen (wie in vielen europäischen Ländern längst üblich). Da isses dann nix mehr mit Holzhäckseln oder Schweißen, während die WaMa läuft oder der Kuchen gebacken wird...
     
  12. roro

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    Elektroanschlußwert (W): 10.300 W
    und
    "normales" 3-adriges


    passen einfach nicht zusammen. Bei diesen Anschlusswert benötigst Du ein 5adriges Kabel mit je 16A Sicherung.
     
  13. Julius

    Julius

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    Falsch!
    Das ginge ebenso über einphasigen Anschluß (also dreiadrige Zuleitung). Welcher dann allerdings in etwas anderer Größenordnung läge (immerhin 45A bei Vollast) und deutlich höheren Querschnitts bedarf (so ab 6mm²).
    Allerdings begrenzt der Hersteller in solchen Fällen den reinen Wechselstromanschluß oft auf auf z.B. 25A oder 32A (in der Regel aus Gründen der Gewährleistung des Kurzschlußschutzes der Herd-Innenverdrahtung). Damit wäre kein dauerhafter Vollbetrieb möglich, was aber in der Praxis auch gar nicht nötig ist (Gleichzeitigkeitsfaktor).
     
  14. roro

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    Das Problem ist aber, dass das im Haushalt eigentlich unmöglich ist. Mein Haus hat z.B. eine Vorsicherung von 25A pro Phase. AFAIK ist zumindest in Österreich mehr als 32A pro Phase nur schwer möglich. (Das musst Du Dir vom EVU schon genehmigen lassen).
     
  15. fuchsi

    fuchsi

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    Haus?

    Also die Einfamilienhäuser, die ich so aus meinem Freundeskreis kennen, haben alle eine 64A Hausanschluss. (Niederösterreich EVN)
     
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  17. roro

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    Ja, Haus. Anscheinend sind die steirischen EVUs geiziger.
    Ich habe 6x25A (3x25 fürs Haus und 3x25 für die WP)

    Ich habe mir einige Anbot angesehen

    Schwaz, Imst: 3x20 (normal für einen Hausanschluss)
    Da kosten 3x20 EUR 1150, 3x30 würden bereits EUR 2509 kosten.

    EVN: Hat laut Ihren AGB auch max 36 A als Standard.
     
  18. fuchsi

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    Hm. Da kommst ja mit der geforderten 25A Vorsicherung bei einem 40A FI ja gar nicht mehr selektiv hin.

    Ich denke die AGBs stammen noch aus Zeiten, bei denen man einen FI noch mit dem Nennstrom und nicht mit dem grossen Prüfstrom der Sicherung vorsichern durfte.
     
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