Steinwolle nass - Austausch zwingend nötig?

Diskutiere Steinwolle nass - Austausch zwingend nötig? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Leider stand unser Rohbau mit teilweise fertigen Verblender (zweischaliges Mauerwerk) jetzt den ganzen Winter über mehr oder weniger offen rum....

  1. Rogalon

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    Leider stand unser Rohbau mit teilweise fertigen Verblender (zweischaliges Mauerwerk) jetzt den ganzen Winter über mehr oder weniger offen rum. Der Verblender und die (abgedeckte) Dämmwolle haben zwar nur wenig abbekommen - Wasser ist aber natürlich trotzdem ein wenig reingelaufen bzw. durch die Porenbetonwand in die Dämmschicht gedrungen.

    Frage das Dämmaterial ist leicht feucht. Eher ein klein wenig klamm - nicht klatschnass. Ist trotzdem ein Austausch nötig? Der Bauleiter meint nein und gibt an, dass das Dämmmaterial (laut Datenblatt wasserabweisend) früher oder später trocknen wird. Mir stellt sich aber die Frage - was heißt später? Wenn endlich weitergearbeitet wird, ist das Dämmaterial ja ziemlich bald zwischen Verblender und Porenbeton eingeschlossen - wie lange dauert das, bis so etwas trocken wird?

    An einer anderen Hausseite sieht es schlechter aus - hier ist das Wasser richtig viel reingelaufen und das Dämmaterial ist spürbar nass. Bauleiter meint auch hier - das Material sei ja wasserabweisend, müsste also alsbald wieder trocken sein - nur kann ich das ja nicht überprüfen wenn die Wand mal dicht ist. Mit welchen Trockenzeiten habe ich zu rechnen - oder ist das ein Mangel, der den Abriss der bereits gemauerten Klinker (schätze 30-40 Quadratmeter) rechtfertigt? Gibts Alternativen?

    Merci, Roga
     
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  3. Rogalon

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    Keine Meinung? Oder Frage doof? :-)
     
  4. #3 Stammholzwurm1, 1. März 2010
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    Naja, hat der Bauleiter schon recht. Nur wo ist das Wasser, wenn nicht mehr im Dämmstoff? Genau. In der Wand. Beste Pilzzucht wo gibt. Nee, das müssen die schon trocken legen.

    Gruß

    Jürgen
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 1. März 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Und wie kommt das da hin???
     
  6. Rogalon

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    Danke schon einmal für die Antwort - wenn das aber so wäre, müssten wir die Hütte wohl abreissen bevor sie überhaupt steht. Der Winter hat ordentlich gegen unseren Rohbau gekämpft und viel Tauwasser in den Wänden zurückgelassen. - Sicherlich mehr als das Dämmmaterial an Regen abbgekommen hat. Und wenn ich sehe, dass auf anderen Baustellen gar nicht abgedeckt wird (bei uns eigentlich überall - nur eben an der einen Hauswand nicht), dann sind wir wohl noch klar im Vorteil :e_smiley_brille02:

    Trotzdem würden wir natürlich gerne vermeiden, dass die Dämmwolle ewig nass bleibt und in 5 Jahren langsam Schimmel ansetzt. Daher die Frage - reicht die hydrophobierung des Materials um dem Wasser, dass über 10 Tage verteilt bei einigen starken Regengüssen die Wand runter und hinter die Dämmwolle gelaufen ist generell aus um die Wolle intakt zu halten oder muss das Zeug raus weil es nie wieder trocken werden kann.

    Wie sind eure Erfahrungen - was macht ihr, wenn auf euren Baustellen mal eine Weile Wasser hinter die Dämmung läuft?
     
  7. Peeder

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    hmm, vermutlich das selbe was du machen würdest , wenn ich mich bei dir im Endteil zur 27 mit D-8403 melde , --- ein dummes Gesicht :biggthumpup:

    nee, mal Spass bei Seite, Mineralwolle kann nicht Schimmeln.

    Nur, wenn die MiWo zusammenfällt, ist Sie nicht mehr zu gebrauchen. ( Dämmwirkung )


    Peeder
     
  8. #7 Baldbauherr, 1. März 2010
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    Ganz sicher? Oder bedeutet das: Mineralwolle kann nicht schimmeln, aber der Schimmelpilz kann sich darin gut einnisten?
     
  9. ecobauer

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    Ich steuere mal meine eigenen Kenntnisse darüber bei. Wie Peeder schon schreibt, kann durch die Nässe die Mineralwolle zusammenfallen und damit verliert sie ihren Dämmwert. Jetzt wäre natürlich interessant zu wissen, ob das Dämmmaterial einfach nur in den Zwischenraum der Schale gestellt ist oder ob diese fest mit dem Mauerwerk verdübelt wurde.
    Und was der Mensch vom Bau sagt, dass das Dämmmaterial wasserabweisend ist, ist eine für den Laien gern missverstandene Aussage. Es nimmt tatsächlich kein Wasser auf, dennoch kann sich zwischen den Dämmfasern Wasser einlagern, das gar nicht mehr gerne von dort wegwill.
    Vielleicht kann hier auch mal einer der Trockenbauern etwas dazu beisteuern.
     
  10. Peeder

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    Durch die Adhäsion (Oberflächenhaftung) bleibt das Wasser gerne in den Zwischenräumen der Miwo haften, und wird, wenn das Wasser nicht in einen natürlichen Verdunstungsprozess weg kann, sich hartnäckig halten.

    Ob es hier zur gänzlichen Austrocknung kommen wird , kann und will ich nicht beurteilen. Das muss ein Fachmann vor Ort besser entscheiden können.

    Eins ist sicher, verpacke ich Miwo nass in eine luftdichte Hülle, so wird es Jahre dauern, bis die mal trocken ist.

    Ich bin kein Fachmann für Verblender und Porenbeton, ob dazwischen eine Verdunstung stattfinen kann, möchte ich nicht beurteilen.


    Peeder
     
  11. #10 stummel78, 2. März 2010
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    Wenn man die Mineralwolle in eine luftdichte Verpackung packt, wird sie nie trocken. Um Mineralwolle wieder trocken zu bekommen ist viel Energie und Luft notwendig. Viel Sonne und Wind könnte da helfen, aber wie die Dämmwirkung zusammengefallener MiWo ausschaut, kann man sich sicherlich denken - hier und da sind dann Hohlräume...

    Ich möchte hier niemandem den Mut nehmen, aber hat schonmal jemand von Euch Miwo gesehen, die feucht wurde? Diese schimmelt gewaltig - die Wolle selbst nicht, aber auf der Oberfläche können Schimmelpilze sehr gut wachsen...

    MiWo hat den Nachteil, dass sie das Wasser, welches in ihr hängt, nicht an andere Bauteile weitergeben kann, so wie es kapillaraktive Dämmstoffe könnten...
     
  12. Peeder

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    nun gut, ich korregiere mich , mit luftdichte Hülle meinte ich nee Dampfbremse, als Tüte , und keine Aluminiumkiste .

    Mit welcher Nahrungsgrundlage ?

    Peeder
     
  13. Rogalon

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    Danke schonmal für die Antworten. Schon kurios wie viele Meinungen es zu dem Thema gibt...

    Der Hersteller sagt offiziell am Telefon... Regen während der Bauphase muss die Mineralwolle abkönnen. Passiert eigentlich ständig und das wird durch die Wärme, die im Sommer innerhalb der Schalen herrscht wieder trocken... Nur voellig durchässt dürfte sie eben nicht sein. Kann im Schnitt zwischen 2 Wochen und 4 Monaten dauern.

    Der Gutachter sagt. Solange sie nicht zusammenfällt ist alles gut - dafür sind ja die Entwässerungsschlitze da und durch den Porenbeton dringt mindestens genausoviel Wasser nochmal ein wie von oben gerade reinläuft.

    Der Bauleiter sagt eigentlich das Gleiche wie der Gutachter.

    Das Forum (zumindest teilweise) sagt - das schimmelt und muss raus.

    Wenn es wirklich schimmeln würde (so schnell) - hätten dann nicht eine ganze Menge Neubauten so ein Problem? Bei vielen wird doch mal Regen in die Mineralwolle laufen. Es ist ja nicht so, dass sie monatelang Schlagregen abbekommen hat... Oder ist das eigentlich eher die Seltenheit, dass das passiert.

    Was ich oft lese ist - wenn Mineralwolle mal zusammengefallen ist... Das ist sie definitiv nicht. Sie sieht optisch eigentlich aus wie neu - nur da wo das Regenwasser reingelaufen ist - da fühlt sie sich schon recht ordentlich feucht an (nicht klatschnass!)
     
  14. Rogalon

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    Dampfbremse gibt es in der Aussenhülle ja so nicht - sowohl durch den Klinker als auch durch den Porenbeton kann ja eigentlich Feuchtigkeit diffundieren. Zumal ja noch Entwässerungsöffnungen im Klinker sind... oder verstehe ich da was falsch?
     
  15. #14 stummel78, 2. März 2010
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    Klar wird beim Bau desöfteren auch die MiWo mal nass, leider ist es aber so, dass das die meisten Handwerker nicht wirklich interessiert. Da wird dann schnell Folie drauf gemacht und das ganze verblendet und verkleidet...sieht ja dann keiner mehr! Ich habe leider schon etliche solcher Sachen gesehen, die dann im Laufe der Zeit völlig schwarz waren. Zum Teil eben durch Regen während der Bauphase, oft aber auch, weil eben doch irgendwie Kondenswasser den Weg fand.

    Die Dampfbremse ist in Deinem Fall ja die Vorsatzschale und das Mauerwerk :-)...

    Um nasse MiWo zu trocknen bedarf es einiges an Wärme und guter Lüftung, was ich mir bei zweischaliger Bauweise nur recht schlecht vorstellen kann...in den Randschichten ja, aber je weiter es in das Material hineingeht, desto schlechter wird das ganze...

    Warum kommt denn durch den Porenbeton noch so viel Feuchtigkeit?

    Eine Dampfdiffusion findet meines Erachtens in einem Mauerwerk am wenigsten statt - die Feuchtigkeit wird dort im größten Maße als flüssiges Medium transportiert, Dampfdiffusion spielt dort eine eher untergeordnete Rolle, auch wenn es oft anders proklamiert wird. Wenn man Wasserdampf in die Wand leiten würde, so würde dieser dort kondensieren und in der flüssigen Phase transportiert werden, weswegen kapillaraktive Stoffe im Vorteil sind, denn diese können das Wasser an die Außenseite transportieren, wo es dann abtrocknet...

    Sollte mein physikalisches Verständnis hier falsch sein, bitte ich um Korrektur...
     
  16. #15 hausbauer2008, 2. März 2010
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    Willkommen im Club, Rogalon. Habe den gleichen Baufortschritt wie Du, gleicher Wandaufbau, gleiche Probleme und gleiche Antworten seitens Bauleitung und Ausführende.

    Das Wasser läuft bei uns aufgrund noch fehlender Abdichtungen auch anderen Stellen ins Haus. Das ist alles sehr frustrierend. Letztens Ende beruhigt mich nur die Tatsache, dass auch tausende anderer Häuser im Winter gebaut werden und offenbar 'funktionieren'.

    Meine Lehre aus dem ganzen ist jedenfalls, auf dem Bau alles zu hinterfragen, mitzudenken und möglichst im Vorfeld versuchen Fehler auszuschließen (so gut es geht). Das auf dem Bau gängige Argument mit dem Nachbessern ist doch im Grunde auch Mist. Wenn Du Dir ein neues Auto ab Werk bestellst und Du siehst wie der Verkäufer beim Vorfahren Dein niegelnagelneues Auto crasht, würdest Du Dich auch nicht mit einem Hinweis auf Nachbesserung zufriedengeben, sondern auf ein anderes (neues) bestehen.
     
  17. #16 stummel78, 2. März 2010
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    Das Problem der Nachbesserung ist doch immer - man muß erstmal auf die Probleme stoßen, um sie beheben lassen zu können. Wenn die großen Probleme auftreten ist doch jegliche Gewährleistung der Handwerker passè....

    Welcher Handwerker schützt denn einen Rohbau vor direkter Regeneinwirkung...gerade das halte ich bei den heutigen Dämmstoffen und porosierten (gut saugenden) Baustoffen für wichtiger denn je. Im Gegenteil...der Bau muß schnell bewohnt werden und bekommt gar nicht die Möglichkeit, sich wenigstens annähernd zu trocknen. Meist werden dann noch Baustoffe verwendet, die gar nicht mit auftretenden Feuchtigkeiten umgehen können und an allen möglichen Ecken per Folie davor geschützt werden müssen. Ist in solch einem Bau mit solcher Dämmung dann odch mal das Wasser drin, hat es gar keine Möglichkeit dort herauszukommen...innen Folie, oben zu, außen Kunstharzputz und was nicht alles...wo soll die Feuchtigkeit da hin?

    Vielleicht sollte man sich mal Gedanken machen, warum alte Häuser so alt geworden sind...!
     
  18. Rigipser

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    Alles schön und gut, gebe dir auch in manchen Punkten vollkommen Recht!
    Vorallem bei den Trocknungsphasen....

    Aber
    "damals" waren die Energiepreise eben nicht so hoch, und die Umwelt war auch "in Ordnung"!
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 3. März 2010
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    Stummel, halt Dich doch bitte mit Deinem gefährlichen Halb- bis Viertelwissen einfach mal zurück.
    Du verwirrst hier den Fragesteller und verbreitest Fischer-chörisches Gewäsch (früher war alles besser), ohne zu wissen, über was Du sprichst!

    Zum Thema Schimmel:
    Selbst wenns da schimmelt. Was macht das??? Die Wolle zerstörts nicht und es ist aussen. Ein gammelnder Apfel im Rasen daneben gibt mer Sporen an die Umwelt ab als der Schimmel in der Wanddämmung!!!
    Immer diese unreflektierte Panikmache vor Schimmel!

    @ Rogalon

    Alle Fachleute sagen Dir relativ das gleiche. Das sollte reichen.
     
  22. #20 stummel78, 3. März 2010
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    Herr Dühlmeyer,

    ich weiß nicht, was Fischer-chörisches Gewäsch ist...vielleicht könnten Sie mir das näher erläutern.

    Unterstellen Sie mir bitte nicht, was ich weiß und was nicht....! Fakt ist aber nunmal, dass Häuser früher (und damit meine ich nicht vor 100 Jahren) deutlich mehr Zeit hatten, die beim Bau eingebrachte Feuchtigkeit auch wieder abzugeben, was eben heute nur noch selten der Fall ist.

    Ich habe auch nichts gegen Energiesparen, wobei ich mir oft die Frage stelle, ob man unter dem Strich Energie spart, oder eben nur die Energieaufwendungen verschiebt, d.h. der Dämmstoffhersteller einen Berg Energie verbraucht, der sich unter dem Strich im Haus erstmal amortisieren muß, aber das steht auf einem anderen Blatt.

    Sicher müssen Energie gespart und damit Ressourchen geschont werden - ohne Frage!!!

    Der Schimmel in der Wolle ist vielleicht in der Wolle selbst nicht weiter tragisch, jedoch ist es Fakt, dass eine nasse Dämmung den Dämmwert einer solchen deutlich herabsetzt! Und ehrlich gesagt - wenn ich wüßte, dass die Dämmung nass ist und schimmeln würde, ich würde versuchen, so gut es geht dies zu beseitigen und nicht einfach in der Wand belassen.
     
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