Streifenfundament für Anbau, Anschluss an Hausfundament

Diskutiere Streifenfundament für Anbau, Anschluss an Hausfundament im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo Erfahrungsträger, bin neu hier und in der Anfangsphase einer Planung für einen Schuppenanbau an mein Wohnhaus. Statik habe ich machen...

  1. elgskit

    elgskit

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    Hallo Erfahrungsträger,
    bin neu hier und in der Anfangsphase einer Planung für einen Schuppenanbau an mein Wohnhaus. Statik habe ich machen lassen. Daraus geht der Aufbau des Fundaments hervor. Streifenfundament 30 cm dick, 80 tief, 12cm Bodenplatte, das ganze unbewehrt. Was nicht daraus hervorgeht ist
    1. Wie ist die Schnittstelle zum alten Fundament (Streifenfundament)auszuführen (fest verbinden oder trennen)?
    2. Wie wird der Untergrund unter den Streifen ausgeführt (da ist Lehm, direkt draufbetonieren oder Kies dazwischen, oder ...)?
    Die Baufirma, die das Haus 2007 gebaut hat, ist nicht mehr, insofern sind von dort weder Infos noch Unterlagen zu bekommen.
    Hoffe auf Rat, braucht Ihr weitere Infos?
     
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  3. Josef

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    um was geht´s denn ?

    der Anbau gehört mit Dämmung vom Haus getrennt
    ansonsten gibt´s Risse ... sind welche vorhanden ?
    ist das der Grund für die Anfrage ???
     
  4. elgskit

    elgskit

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    nein, es gibt keine Risse, den Anbau gibts ja noch nicht. Es geht nur darum, dass ich nicht genau weiß, wie man sowas macht und ich herausfinden möchte, ob ich in der Lage bin, das neue Fundament selbst zu erstellen.
     
  5. gast3

    gast3 Gast

    gute Frage - aber so nicht zu beantworten.

    Was für Sohlnormalspannungen ergeben sich denn aus der Statik ?
     
  6. elgskit

    elgskit

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    Ich seh gerade, in der Statik steht: Baugrund Sand mitteldicht, damit kann ja eigentlich nicht Lehm gemeint sein oder? Fakt ist aber, das da Lehm ist.
    Sohlnormalspannung: ist das einer der angegebenen Werte (siehe Anhang)?
     
  7. #6 Thomas Traut, 18. November 2010
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    In der Statik werden wohl die Annahmen des Statikers stehen und irgendwo in der Vorbemerkung "Annahmen sind vor Baubeginn zu überprüfen" oder so ähnlich. Für Lehm sind die zulässigen sportlich. Allerdings sind die Sohlpressungen so gering, dass auch mit kleineren zulässigen Werten die Fundamentabmessungen hinkommen können. Für das Haus müsste doch auch eine Statik/Baugrundgutachten vorliegen?

    Zusätzliche Setzungen und ggf. Risse können trotzdem auftreten. Also trennen. Weiteres verrät der Planer Ihres Vertrauens.
     
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  9. gast3

    gast3 Gast

    also, wenn wirklich "Lehm" (was so ziemlich alles bedeuten kann) ansteht, sind die Annahmen in der Statik, nicht sportlich - sondern schlicht falsch.

    geht so nicht - gar nicht (darf man da von Fahrlässigkeit sprechen - oder nur von groben Unfug) - für mich ist es auf jeden Fall grob fahrlässig.

    Ansonsten ist Gründung / Gründungstiefe der angrenzenden Bebauung zu berücksichtigen - die Gründung des Anbaus muss darauf abgestimmt werden ...

    etc.


    Das wird so nichts.
     
  10. elgskit

    elgskit

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    Danke für die Tips.
    Ich weiß jetzt also, dass ich beide Fundamente voneinander trennen muss. Ist 10 mm Styropor dafür geeignet?
    Um meine 2. Frage beantworten zu können, benötige ich ein Bodengutachten, dass die Tragfähigkeit des Untergrundes bestimmt, richtig? Ich kann natürlich auch mal ein Stück des Hausfundaments aufgraben, um zu sehen, wie das dort gemacht wurde. (Davon ausgehend, das wurde richtig gemacht. Wie gesagt, BU ist pleite, keine Unterlagen mehr da),
    Nordgruß
     
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