Strom-Installation ohne Leerrohre noch zeitgemäß?

Diskutiere Strom-Installation ohne Leerrohre noch zeitgemäß? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, man(n) gönnt sich ja sonst nichts, zumindest bin ich in Genuß eines Fachplaners für die Elektroinstallation gekommen. Als ich in...

  1. #1 BauKran, 6. Mai 2010
    BauKran

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    Hallo,

    man(n) gönnt sich ja sonst nichts, zumindest bin ich in Genuß eines Fachplaners für die Elektroinstallation gekommen.

    Als ich in fragt, welches Rohre für die Elektroinstallation (auf Rohfußboden) ausgeschrieben werden, meinte er nur:
    "Wie Rohre, die werden ohne Rohre gelegt. Ist preiswerter, man muss weniger schlitzen und die Leitungsstränge werden nicht so dick. Und ein Tausch des Kabels wäre ggf. je nach Leitungslänge und Durchmesser ja eh nicht möglich."

    Ich war erst man verdutzt.

    Hier wird doch ganz überwiegend die Meinung vertreten, dass man die Elektroinstallation verrohrt durchführen sollte

    Viele Grüße

    Johannes
     
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  3. rober

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    Hallo,

    ein freund von mir hat ein großteil seines Holzständerhauses ohne Leerrohre verlegt.
    Aber so richtig glücklich ist er damit nicht. er würde jetzt leerrohre verlegen.

    bei meinem bau hab ich auf leerrohre nicht verzichtet. im gegenteil. ich habe, auf Rat meines Elektrikers, 25er Rohre, statt 20er verlegt.
    1. ist das Kabelziehen leichter
    2. Reserven...man weiß nie, was für kabel ich in 10 Jahren verlegen möchte.

    IMHO: ich bin Fan von Leerohren.....die paar € sinds wert. Hier sparen heisst, in ein paar Jahren bereuen.....
     
  4. WolfB

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    Hi Users
    ...an "strategischen Stellen" bei meiner Antennen- und Projektorverkabelung, also da, wo Veränderungen wahrscheinlicher sind, habe ich auch Leerrohre, an anderen nicht. Ich wüsste auch keinen guten Grund dafür, selbst mit Zugdraht ist eine bestehende Dickstromleitung nicht im Leerrohr wechselbar. Meine strukturierte Verkabelung geht im Haus über 3 Etagen, glaubt im Ernst jemand, daß Leerrohre die Qualität, Sicherheit oder Wechselbarkeit in einem Wohnhaus verbessern :mega_lol:

    Sollte es Normen geben, die Leerrohre erzwingen; dann gut...

    gruß wolf
     
  5. #4 Steven82, 7. Mai 2010
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    Hallo,

    heute legt mán nur noch leerrohr als schutz für die kabel.
    An auswechseln oder ändern ist später nicht mehr.
    EDV und sat werden noch so gelegt das die kabel eventuel ausgewchselt werden können,was aber nie der fall sein wird.

    cu steven
     
  6. Julius

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    Man faßt es nicht...

    Es ist schon erstaunlich, welche unsinnige Behauptungen hier von Halb- und Ganzfachleuten kommen.

    Ganz abgesehen davon, daß in Leerrohren NIE Leitungen oder gar Kabel liegen können (die Dinger heißen Installationsrohre, nur wenn sie - als Reserve - bewußt unbelegt bleiben, wird daraus ein Leerrohr), ist die Situation je nach Anwendungsfall und auch nach Ausführungsgegend sehr unterschiedlich:

    Man muß unterscheiden zwischen Vollverrohrung und Teilverrohrung.
    Bei Vollverrohrung dann zwischen dem Einsatz von Einzeladern und Mantelleitungen.

    Wenn man die Stromversorgungsleitungen ("Dickstrom", wie oben Jemand schrieb) vollverrohrt - und zwar als Einzeladern - sind diese sehr wohl jederzeit vollumfänglich auswechsel- und ggf. auch erweiterbar!
    Dies kommt in der Praxis vor allem bei Reparatur von Beschädigungen (Leitung angebohrt) und bei Schaltungsänderungen (z.B. Steckdose für Stehleuchte schaltbar machen) zum Einsatz. Und zwar nicht selten.
    Dabei hat dieses Stytem gegenüber Stegleitungen oder rohrlos verlegten Mantelleitungen einen erheblichen Vorteil.

    Anders sieht es beim Einsatz von Mantelleitungen in Rohr aus. Deswegen beschränkt man sich dabei (von Sonderfällen abgesehen) meist auf die Strecken, welche besonderen Schutzes bedürfen (z.B. Verlegung im Beton oder eben auf Rohdecke), Deckendurchführungen, kurze Erdstrecken etc.).

    Vollverrohrung ist merklich teurer als die Alternativen. Trotzdem gibt es Gegenden, wo fast ausschließlich so gearbeitet wird (z.B. Österreich). Und die fahren gut damit.

    Allerdings hat Verrohrung auch Nachteile (geringere thermische Belastbarkeit, daher u.U. höhere Leiterquerschnitte nötig).


    Bei Fernmeldeleitungen (incl. Netzwerk, Antenne, Telefon) ist hingegen Auswechselbarkeit schon sehr lange Normvorgabe, daher weithin üblich.
    Und auch sehr sinnvoll, insbesondere auch bei Hochleistungs-Netzwerkleitungen und Koaxialleitungen (die werden durch eine Montage ohne Rohr oft schon beschädigt bzw. durch Verformung in ihrer "Leistung" beeinträchtigt).

    Solche Pauschalaussagen wie die von Steven (der offenbar nicht weit über seinen Tellerrand sieht), sind daher unzutreffend.

    Auch Wolf kann ich sagen:
    Ja, Verrohrung verbessert die genannten Punkte auch im EFH. Und das ist kein Glaube, sondern nachprüfbare Tatsache!


    Zur konkreten Frage von Johannes:
    Es sind zwei Punkte zu klären.
    Erstmal mußt Du entscheiden, ob Du (deutlich teurere) Vollverrohrung möchtest oder nicht.
    Wenn nicht, sind trotzdem Maßnahmen nötig, um die Mantelleitungen im Bereich der Rohdecke und in der Decke (Leuchtenauslässe etc.) vor Beschädigungen während der Bauzeit zu schützen. Je nach Art der Leitung genügt schon einmaliges Drauftreten, um eine Leitung dauerhaft zu schädigen! Deswegen ist der Schutz auch vorgeschrieben. Eine einfache gängige Maßnahme hierfür ist eben die Teilverrohrung jener Strecken. Alternativ könnte man andere, robustere Leitungstypen verwenden, was aber teuer ist und andere Nachteile haben kann.

    Das Argument "weniger Schlitzen" greift hier (bein Teilverrohrung) also überhaupt nicht, auch die Dicke der Stränge ist dort (in Grenzen) unerheblich.
    Daß es bei Schutz-Teilverrohrung um ein Ersetzen gar nicht geht, hab ich oben schon beschrieben.

    Also frag Deinen Fachplaner, wie er den Schutz der Leitungen vor Beschädigungen (auch durch alle Folgegewerke!) stattdessen zu realisieren gedenkt!
    Und ob wirklich keine Fernmeldeleitungen verlegt werden, schon gleich gar nicht auf der Rohdecke...
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 7. Mai 2010
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    DA liegt das Problem.
     
  8. WolfB

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    Danke, Julius,

    der Beitrag war sehr informativ. Muss man halt je nach Geldquelle entscheiden...

    gruß wolf
     
  9. #8 sk8goat, 7. Mai 2010
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    Unglaublich, dass jemand mit so einer Berufsbezeichnung so etwas behauptet.

    Beispiel Netzwerkkabel:
    Bei mir ist es in 15 Jahren das dritte Kabel.
    Erst war es ein 10Mbit Koax mit 50Ohm Endwiderstand.
    Dann kam 1999 das 100Mbit Ethernetkabel.
    Und jetzt kommt das Gigabit Cat7 Kabel rein.

    Beispiel Telefon:
    1994 Analog
    1996 ISDN mit analogen Nebenstellen
    2000 abgeschirmtes ISDN über So-Bus
    2009 Telefon über Cat7 Leitung mit Patchfeld
    sehr bald vielleicht IP-Telefonie

    Noch mehr Beispiele gefällig?
     
  10. #9 cannavaro, 7. Mai 2010
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    Julius hat das alles super erklärt, dem ist nichts hinzuzufügen.
    Das hat nichts mit zeitgemäß zu tun, sondern was man vorhat.
    Ich habe die Vollverrohrung gewählt und es nicht bereut. Ich kenne bei uns in der Gegend auch fast nichts anderes.
    Ein Bekannter Elektriker aus Hessen hat mir mal erzählt, dass eine Vollverrohrung bei ihnen eher unüblich ist. Ist scheinbar regional verschieden.
    Aber entscheiden musst letztendlich Du. Viel Glück dabei.

    Gruß
    Marco
     
  11. WolfB

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    Bleib mal auf dem Boden, Du Supertauschjunkie:Brille

    Meine Kat6-Kabel würde ich aus keinem Rohr meines Hause (über 3 Etagen bekommen, vom Einziehen neuer Kabel ganz abgesehen...
    Bei mir im Keller kommt dank strukturierter Verkabelung ein dicker Tampen aus 36 kat6-Kabeln, jetzt hau´ nicht so auf die Kacke mit Austausch und so... hast Du schon die WLAN-Kabel bestellt, mit Eco-Dect-Zertificat ???

    Dein Optimismus ist unglaublich:respekt

    gruß wolf
     
  12. Julius

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    Nu mach ma halblang, Wolf!

    Daß das Auswechseln bei Dir möglicherweise weder geht noch in absehbarer Zeit nötig sein könnte (außer, Jemand bohrt oder nagelt an der falschen Stelle...), ist doch kein Maßstab.

    Wenn die Rohrsysteme korrekt errichtet werden (also vielleicht besser durch Rohr-erfahrene Elektriker, statt durch softwerkende IT-Spezies), dann ist die Auswechselbarkeit gegeben. Punkt.

    Hierzu gehört neben der richtigen Zuordnung der Rohrdurchmesser und dem Einhalten der Mindest-Biegeradien z.B. auch der Einbau von Zugdosen, sobald bestimmte Längen und/oder Anzahl an Biegungen je Strang überschritten werden.

    Bei den genannten 3 Etagen wäre es also sicherlich nicht fachgerecht, die Rohre über die komplette Strecke in einem durchzuziehen! Stattdessen ordnet man z.B. Etagenkästen an, durch welche die Leitungen dann (durchaus vorzugsweise ungeschnitten) in mehreren Etappen ihr Ziel erreichen.

    Aber selbst wenn dies - wie bei Dir offenbar - nicht gegeben ist, erfüllen die durchgehenden Rohre einen sehr wichtigen Zweck! Nämlich eben den Schutz der Leitung vor Beschädigung und Verformung.
     
  13. WolfB

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    Hallo Julius, Peace......

    bleiben mir mal bei der Anforderung zu Threadbeginn...

    wir sind hier in einem Wohnhaus, Zuhause!!!
    Und wie gesagt, bei Anwesenheit von endloser Kohle lass´ ich mir sogar einen Doppelboden im Haus verlegen,
    ich hatte Dir bereits Recht gegeben:bierchen:

    Ich dachte schon, daß meine Verkabelung Daheim übetrieben ist, aber wenn mir jemand was von GHz und Kat7 erzählt, kräuseln sich mir die Fussnägel.
    Selbstverständlich gibt es im öffentlichen Bereich Etagenwiringcenter, Etagenverkabelung, Zugdosen etc.....

    Fändest Du es nicht frech, wenn jemand "Unglaublich, dass jemand mit so einer Berufsbezeichnung so etwas behauptet" polemisiert, da war ich doch noch nett, oder ???

    gruß wolf
     
  14. sk8goat

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    Hallo Wolf,
    sorry, falls du dich persönlich angegriffen fühlst. Dich habe ich eigentlich gar nicht gemeint. Gemeint habe ich denjenigen den ich in #8 zitiert habe.
    Also Peace, Wolf.

    BTW: Auf Berufsbezeichnungen rumreiten ist in diesem Forum ein Running Gag, also sicher nicht Bierernst gemeint. Ach, wo wir gerade dabei sind: Jemand mit der Berufsbezeichnung Sysadmin müsste eigentlich wissen, dass es nicht Mhz und Kat7 heißt, sondern Gigabit und Cat7 heißt . . .

    Und ich bin tatsächlich der Meinung, dass man diese Art von Kabel wirklich austauschbar verlegen sollte und ich denke dass Julius das bestimmt auch so sieht. Ich jedenfalls bin froh, dass mein Netz nicht mehr über 10Mbit Koax mit Endwiderstand läuft - das ist nämlich gähnend langsam. Gut, dass ich auswechseln konnte. Jede Wette, dass du spätestens in 10-15 Jahren mit deinen Cat6 Kabeln nicht mehr glücklich bist und dir wünschen wirst, dass es auswechselbar wäre.

    Weiterhin meine meine Meinung: Ein Elektromeister der behauptet, dass Netzwerk/Fernseh/Telefon-Kabel eh nie ausgewechselt werden, der ist entweder zu faul oder zu doof diese Kabel auswechselbar zu verlegen. Denn die Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt dass diese Art von Kabel tatsächlich nach einer Dekade überholt ist. Die guten Elektroinstallateure machen das, denn die Mehrkosten sind gering im Verhältnis zum Nutzen.

    Estrich und Innenputz sollten mindestens 30 Jahre bleiben. Aber ich kenne niemanden der heute mit einer Netzwerkverkabelung arbeitet die älter als 15 Jahre ist.
     
  15. derF

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    Finde die Verlegung in Rohren auch wesentlich besser. Julius hat es schön gesagt, dass es übel wird wenn mal wer falsch bohrt und die Leitungen nicht in Rohren liegen.

    Hab da mal einen Fall mitbekommen: wollten die Lampe aufhängen, Kabel angebohrt und keinen Strom mehr im nächsten Zimmer. Pech, das zu reparieren ist nun viel aufwendiger, als wenn das Kabel in nem Leerrohr liegen würd.
     
  16. #15 greentux, 7. Mai 2010
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    Wir haben damals 94 die CAT5 ins Studentenwohnheim gezogen (und die Koaxsachen mit einem weinenden Auge rausgehaun). Die verrichten dort noch heute zuverlässig ihren Dienst. Also Dekade kann nur stimmen, wenn man sonst keine Hobbys hat :think
     
  17. BauKran

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    Hallo,

    herzlichen Dank für eure vielen Antworten.

    Nun, hier geht es mir nur um die Verrohrung des Stroms, die Medienkabel werden auf jeden Fall verrohrt verlegt werden.

    Neben der Kosten für eine Verrohrung sehe ich noch das Problem, dass durch die dickeren Rohre (im Vergleich zum einzelnen Kabel) die Menge der Leitungsstränge, die sich im Technikraum trifft, sehr groß und voluminös ist - so dass bei der Verlegung auf dem Rohfußboden Probleme entstehen könnten, dass (fast) der ganze Boden mit den Rohren voll liegt und kein vernünftiges Auflager für den Estrich besteht?

    Viele Grüße

    Johannes
     
  18. #17 Skeptiker, 9. Mai 2010
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    Ja, kann ein Problem sein. Läßt sich u.a. durch Anordnung von Unterverteilern oder Verteilung auf Wände, Decken und Böden entschärfen.
     
  19. fmw6502

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    bei Berücksichtigung der vielen Verkabelungen von Anfang an, kann es beim "normalen" EFH auch klappen, sogar ohne Unterverteiler ;)

    Gruß
    Frank Martin
     
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  21. #19 Steven82, 9. Mai 2010
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    Hi,

    ich habe die erfahrung gemacht im EFH,wenn keiner ahnung hat von EDV werdem die Kabel nie getauscht.Dann bleibt das so.

    Im bereich von EDV anlagen wird regelmäßig getauscht,wenn aber im die rohrverlegung vorher sch... ist,bringt dir das beste rohr nichts.
    Oder wenn der Estrichleger oder wer auch immer,immer auf die rohre läuft und platt macht.
    Wenn mir jetzt einer erzählen will,dann must du das rohr schützen,am besten noch mit holzplatten abdecken, der läuft bei mir ausserversehen gegen eine wand.:mauer
    Dann will ich mal hier die selbsternannten profis mal sehen,wie die vor denn rohren sitzen.

    Ich kenne genügend Häuser wo nichts im Rohr oder nur im estrich liegt,weil kein schwein sich daran hält.Ich würde wetten von 10 elektrofirmen legen 1-2 Normgerecht.

    Es gab vor 5-6 Jahren eine Leseranftage in der DE,wegen Leerrohr verlegung.
    Die Antwort war, du kannstes in Rohr Legen must es aber nicht.

    Wer sich was mit EDV schimpft muß nicht unbedingt ahnung von EDV haben:e_smiley_brille02:

    cu steven
     
  22. Julius

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    Was soll das nun wieder?

    In Absprache mit dem Auftraggeber kann man selbstverständlich von der normgerechten Verlegung abweichen.
    Aber das war hier nicht die Frage.

    Und Murkser jeglicher Couleur bestimmen zum Glück (noch?) nicht den Norminhalt.
    Auch richten sich Anerkannte Regeln der Technik nicht nach den Unfähigkeiten einzelner, sie anzuwenden.
    Also ist auch das kein Maßstab.
     
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