Stütze einbetonieren ?

Diskutiere Stütze einbetonieren ? im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hi Leute, ich habe hier zwei Stützen aus Stahl in der Wand stehen auf denen ein Träger liegt. Kann man diese einfach einschalen und dann mit...

  1. Manfred

    Manfred

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    Hi Leute,

    ich habe hier zwei Stützen aus Stahl in der Wand stehen auf denen ein Träger liegt.

    Kann man diese einfach einschalen und dann mit Beton (z.B. einfachen Betonestrich aussm Baumarkt) zugießen ? Muß ich da besondere Vorkehrungen, z.B. Rostschutz, treffen ? Sollte ich da ein paar Eisen in irgendeiner Form mit hinein machen oder ist das wegen der Stütze nicht nötig ?

    Danke im Voraus
     
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  3. sepp

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    wichtig wäre, was sich auf dem träger befindet.
    und da dir hier keiner eine statische aussage gibt ohne die lasten und momente zu kennen (die du selbst nicht ermitteln kannst), rate ich dir mal einen statikus zu holen, der sich die sache anschaut.
     
  4. Enzo

    Enzo

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    Hallo manni,

    Wer hat die Stützen und den Träger eingebaut?
    Wer hat es berechnet?
    Wenn alles offiziell geschehen ist, dann darfst du diese sogar Lila-Blassblau Lackieren.
    Dafür brauchst du dann auch kein Statiker.
    Grundieren musst du diese in jedem Fall.
    Dann würde Ich diese mit Streckmetall einfassen, vorher die Hohlräume mit Ytong ausmauern und dann Verputzen.
    Den Stoss zwischen Mauerwerk und Ausgemauerten Träger würde Ich dann mit Gewebe einbetten und beiputzen.

    Viele Grüße.

    Enzo
     
  5. Manfred

    Manfred

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    Hallo Enzo und Sepp,

    der Träger samt Stützen wurde von einem Statiker, vor etwas über einem Jahr, berechnet. Mittlerweile ist es soweit das der Einbau stattfinden wird.

    Den Einbau mache ich natürlich nicht selbst.

    An der einen Stütze (linke Seite) stossen 2 Wände aneinander die nun, wegen der Stütze, nicht mehr miteinander verbunden sind (siehe Zeichnung). Die waagerechte Wand ist aus Bims die senkrechte Wand ist dort aus Ziegelsteinen (eingemauerter - abgerissener - Kamin).

    Ich dachte ich gieße das ganze mit Beton zu um wieder eine Verbindung zu haben. Die verschiedenen Steine miteinader zu vermauern finde ich zu kompliziert.

    Lt. Statik muß diese Verbindung nicht wieder hergestellt werden - trotzdem würde ich das gerne machen.

    Mir geht es nur darum ob das geht und was es zu beachten gilt.
     
  6. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    wofür das Gewebe wenn man das Streckmetall mitnutzen kann??? wieso das Streckmetall nicht richtig an der Wand befestigen ?
     
  7. Enzo

    Enzo

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    Hallo Robby,
    du hast natürlich recht.
    Möchte aber vermeeiden, dass an der vorhandenen Wand er Putz abgeschlagen werden muss.
    Das ist aber vor Ort zu besichtigen.

    Viele Grüße
    Enzo
     
  8. Enzo

    Enzo

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    Hallo Manfred,
    die Stützen ausbetonieren macht kein Sinn, denn eine gescheite Verbindung bekommst du dadurch nicht.
    Einfach nur den Träger in den Sichtbaren Zwischenräumen mit Ytong ausmauern, damit keine Hohlräume mehr vorhanden sind.
    Dann einputzen. Wenn du dir das mit dem Gewebe sparen willst, dann bitte ca. 20cm putz von der angrenzenden Wand entfernen, dann Streckmetall festnageln und einputzen.
    Grüße Enzo
     
  9. Manfred

    Manfred

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    Hallo Enzo,

    naja, das bischen Putz abschlagen wäre nun wirklich kein Problem wenn ich bedenke was ich hier schon alles zerstört habe ;)

    Ich dachte schon dass der Beton was bringen würde. Wichtiger ist allerdings dass die zukünftigen Bewohner nicht von dieser Idee abzubringen sind.

    Um weitere Konflikte zu vermeiden ist es mir genau genommen egal ob das was bringt oder nicht. Viel wichtiger für mich ist ob das Problemlos geht und wie das richtig gemacht wird. Wenn es denn schon sein muß dann will ich das auch richtig machen ;)

    Ich weiß natürlich dass du es wirklich gut meinst und ich danke dir hiermit schon für deine Mühe. Leider hilft mir das nicht weiter ;)
     
  10. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    auch ohne

    Putz abschlagen wäre erstmal festzustellen ob der Übergang vorh. Putz > neuer Putz überhaupt geeignet ist als Putzgrund. Wenn es so gemacht würde wie beschrieben (Gewebe etc.) wäre das Proble das das Gewebe nicht genügend eingebettet würde, da im Bereich des Altputzes auf 0 ausgezogen werden müßte.

    Hier würde die Mindestschichtdicke der geforderteten Putzstärke unterschritten.

    Und Beulen auf dem Putz gibts oben drauf als Zugabe :yikes

    Gewebe wird nicht gespart sondern in dem Bereich lediglich bei Materialwechseln im Untergrund gefordert. Das stellt der angebrachte Putzträger her.

    @Enzo Wo steht 20 cm ????
     
  11. Manfred

    Manfred

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    Hi Leute,

    wäre ganz nett wenn nach den Tipps vielleicht noch jemand meine Frage beantworten würde.
     
  12. PeMu

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    a) sinnvollste Lösung: ausmauern

    b) ausbetonieren geht
    - wie groß ist die Ecke, wie groß das Stützenprofil?
    - In der Regel geht es eng zu, da kommt dann nur ein Vergussmörtel oder Beton mit Fließmittel in Frage.
    - Ohne zu wissen was man tut, lass es sein - einhäuptige Schalung, hoher Schalungsdruck -> die Schalung geht dann plötzlich auf und die Suppe läuft aus.
    - Wenn man keinen Wasserbeton verwendet (Vergussmörtel bzw. 0/8 mit Fliessmittel) brauchts keinen Rostschutz und keine Bewehrungsstäbe. Der Beton bappt sehr gut auf nacktem oder angerostetem Stahl.
     
  13. Manfred

    Manfred

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    Hallo PeMu,

    die Ecke ist 25x25 cm. Die Stütze ist ein 180er U-Stahl. Die Abmessungen habe ich jetzt nicht weil die Statik irgendwo rumliegt und ich auf dem Sprung zur Arbeit bin. Ich denke aber das die Maße für einen 180er U-Stahl bei den Fachleuten bekannt sind ;) Ich denke 180mm breit und ?mm hoch.

    Ich wollte den Beton nur "dünner" machen damit er sich vernünftig verteilt. Die Schalung würde ich natürlich gut abstützen.
     
  14. PeMu

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    U-Profil ?

    Jetzt kommen doch noch einige Fragezeichen???

    Frag den "Statiker" der es gerechnet hat, ob eine Verdübelung mit der Wand oder ein Vergießen zwingend notwendig ist (Knicken-Stabilität der Stütze)

    Was ist mit dem Brandschutz? Einfamilienhaus?

    Übrigens den Schalungsdruck unterschätzen alle ...
     
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  16. #14 VolkerKugel (†), 11. März 2007
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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  17. Manfred

    Manfred

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    Hi Ihrs,

    ich habe die Statik ja vorliegen (liegt allerdings auf der Baustelle). Die Stützen müssen nicht gesondert befestigt werden - das weiß ich noch auswendig.

    Es ist ein MFH und es wird eine F15 oder F30 Verkleidung gefordert. Das weiß ich nun nicht aussm Kopf. Würde ich das zugiessen wäre das in dem Teil ja kein Thema.

    Da ihr den Schalungsdruck so hervorhebt - ich will ja beide Stützen einbetonieren. Auf der rechten Seite (Aussenwand) ist die Wand durch das Ausstemmen nur noch sehr dünn da dort nur Bims-Hohlblocksteine sind. Um die erforderliche Tiefe zu erreichen mußte ich dort bis auf den letzten Steg alles raus nehmen. Die Wand ist dort also nur wenige (ich glaub 4cm) dick + Aussenputz.

    Ob das hält ? Nicht das der Beton auf einmal im Garten liegt.

    Ansonsten denke ich nicht das ich den Schalungsdruck nach euren Hinweisen jetzt noch unterschätze. Zumindest was die linke Seite an der Ecke angeht.
     
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