Syspro Thermo Wände

Diskutiere Syspro Thermo Wände im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Forengemeinde, bisher habe ich mehr gelesen und mich über die vielen nützlichen Informationen und Tipps gefreut, die ich auch für...

  1. Michi11

    Michi11

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    Hallo liebe Forengemeinde,

    bisher habe ich mehr gelesen und mich über die vielen nützlichen Informationen und Tipps gefreut, die ich auch für unsere Planung genutzt habe:).

    Die Suchfunktion habe ich benutzt und auch einen Beitrag aus 2006 gefunden, der diese Frage mehr oder weniger behandelt aber keine schlüssige Antwort beinhaltet.

    Da wir ab nächstem Monat auch zu den aktiven Bauherren gehören, hier mal vorab eine Frage an die Experten unter euch:

    Mein Architekt schlägt vor, den Fertigbetonkeller, statt mit der Perimeterdämmung alà Jackodur von aussen zu dämmen, die im Titel genannte Alternative zu verbauen. Ein Fertigelement, dass die Dämmung innenliegend schon integriert hat. Er hat das aber bisher noch nicht verbaut und meint aber, dass dieses besser sei. :wow
    OK, die Werbesprüche lesen sich gut, zumindest das mit der besseren Wärmedämmung.

    Gebaut wird ein DHH mit KFW60 Standard. Es ist ursprünglich ein Knecht SystemKeller vorgesehen.

    Jetzt eventuell dieser hier:
    Beschreibung laut Homepage:

    "SysproPART-thermo
    Die Innovation für energiebewusste Bauherren
    Bei der SysproPART-thermo-Wand wird die Kerndämmung bereits im Werk auf der Innenseite der Außenschale aufgebracht. Im Vergleich zu einer drei-schaligen Wand liefert die thermo-Wand 20 bis 25% bessere Dämmwerte; somit entfallen zeit- und kostenintensive Dämmarbeiten auf der Baustelle. Wegen der streichfähigen Oberfläche der Außenwand kann auf Verputzarbeiten ganz verzichtet werden. Ein weiteres Plus der thermo-Wand ist ihre witterungsunabhängige Montage. "

    Hat einer schon Erfahrung mit dieser Ausführung gemacht? Die in dem anderem Thread gestellte Frage bezüglich der Taupunktverlagerung interessiert mich besonders.

    Gruß

    Michi
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 15. Oktober 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Über welchen Lastfall nach DIN 18195 (Wasser) reden wir denn hier????
    Und wie soll Abdichtung erfolgen???
     
  4. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.

    Hmm es gibt einen aktuellen Thread, mit der Fragestellung. Übersehen?

    u.a.Thermowände - dichter Keller

    Da wühl dich mal durch. Fast alle Aspekte sind angesprochen. Es fehlt noch das Thema: Dämmung ... an den Elementstößen
     
  5. Michi11

    Michi11

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    Hallo Herr Dühlmeyer, hallo Pemu,

    Lastfall siehe Beschreibung wenn das ausreicht:

    Stahlbeton-Fertigteilkeller
    mit Abdichtung gegen Bodenfeuchte gemäß DIN 18195, Teil 4 - Abweichend von der Bau- und Leistungsbeschreibung erhält das Bauvorhaben einen Stahlbeton-Fertigteilkeller, wie folgt:
    Die Stahlbeton-Bodenplatte wird aus WU-Beton C 16/20 mit einer Dicke von ca. 20 cm, entsprechend der statischen Berechnung erstellt. Als Trennlage zwischen Baugrund und
    Bodenplatte wird eine geeignete Noppenbahn eingebaut. Die Bewehrung kann durch
    Stahlfasern ersetzt werden.
    Die Außenwände werden aus schalungsglatten Hohlwandplatten mit fugenlosem Betonkern
    erstellt. Die Dicke der Außenwände beträgt ca. 20 cm. Die horizontalen und vertikalen Fugen im erdangedeckten Bereich werden gegen Bodenfeuchtigkeit gemäß DIN abgedichtet. Zur Anwendung kommen langjährig bewährte Produkte mit Prüfzeugnis. Die sichtbaren Vertikalfugen werden verschlossen. Aufgrund der hohen Betonqualität, WU-Beton, ist keine Flächenabdichtung erforderlich.
    Die Innenwände werden als großflächige, einseitig schalungsglatte Vollmassiv-Wandelemente einschließlich Bewehrung vorgefertigt. Die tragenden Innenwände haben eine Dicke von ca. 15 cm, die nichttragenden Innenwände ca. 10 cm. Die Vertikalfugen der Innenwände werden geschlossen, die Horizontalfugen bleiben offen."
    .
    Wir haben m.E. ideale Bodenverhältnisse. Nach ca 80 cm Mutterboden komm eine Sand/Rheinkiesschicht. Der Keller hätte laut Architekt auch konventionell gemauert und normal abgedichtet sein können.

    Wir sind aber "feuchtigkeitsgeschädigt" da wir ein altes Haus BJ 1870 mit Gewölbekeller haben. Deshalb war der Wunsch meiner Frau: "Beim Neubau -Keller bitte dicht. Er soll auch nutzbar sein - HWR und Hobbyraum etc."

    @PeMu - den Thread hatte ich dann wohl doch überlesen. Werde ich mal durchforsten und wenn dann alle "Klarheiten" beseitigt sind, werde ich noch einmal auf euch zukommen!

    Gruß

    Michi:winken
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 15. Oktober 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Ich wunderte mich schon, dass ein Architekt Ihnen ohne Erfahrung so einen Keller andient.
    Aber er ist Mitarbeiter eines GÜ oer BT und die "neue" Bauweise spart wahrscheinlich 50 €, also muss sie an den Mann gebracht werden.

    Suchen Sie sich SOFORT eigenen Sachverstand, der die Baubeschreibung mit Ihnen durchgeht, damit vielleich zumindest das allerschlimmste verhindert werden kann.
    Denn bei eine Bb, die so anfängt schwant mir Arges

    MfG
     
  7. Michi11

    Michi11

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    Hallo Herr Dühlmeyer,

    ich wollte nicht soweit ausholen aber jetzt muss es wohl sein.

    Wir hatten vor eine DHH mit einem Bauträger zubauen. Das Grundstück gehört uns.
    Keine besondere Architektur (1,5 Geschosse 38° Dachneigung, dem B-Plan entsprechend. Dann noch der ein oder andere Sonderwunsch u.a. weisse Wanne)

    Habe dann diverse Bauträger u.a. Helma etc. angeschrieben mit den Rahmenbedingungen, die ich als Laie im Zusammenhang mit den bereits gebauten Häusern einiger Freunde und den "Standardbaubeschreibungen" der Bauträger zusammengetragen habe.

    Letztendlich hat aber mein Nachbar (Architekt), der zu der Zeit, in der wir in der Anfragephase waren, bereits mit einem anderen Nachbarn ein freistehendes EFH in unserem "Baugebiet - Hinterlandbebauung" mit einem GU gebaut hat.

    Z.Zt. baut er dort noch ein weiteres Haus mit 2 Eigentumswohnungen. Wir hatten darauf hin unsere Bauanforderungen mit Ihm besprochen und da er auch schon ähnliche Häuser gebaut hat, hat er unsere Wünsche hinsichtlich Grundriss, Treppe, Heizung, Fenster etc. durchgeschaut und uns den Vorschlag gemacht, dieses Haus dann ebenfalls mit Ihm zu bauen und die Arbeiten durch den GU durchführen zu lassen.

    Darauf hin haben wir ein Architektenvertrag (HOAI) mit den einzelen Phasen und Bauüberwachung, Bauleitung unterschrieben.

    Mit dem GU haben wir einen separaten Vertrag abgeschlossen. Der Architekt ist selbstständig und unabhängig. Die Beschreibung des Kellers habe ich jetzt von einem anderen Anbieter genommen, der als Vorlage gedient hat.

    Da gab es natürlich entsprechende Änderungen u.a. Bezeichnung des WU-Betons, die ich allerdings nicht hier vorliegen habe (Büro)
    .
    Also kann ich ein kurzes Voarb-Fazit ziehen. Betonkeller konventionell mit Beton ausgiessen und die Dämmung aussen aufbringen lassen! Oder soll ich die unabhängige Arbeit in Frage stellen?

    To be continued!

    Gruß

    Michi
     
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