T9, Trennlagen, Rolladenkasten, das ganze Programm

Diskutiere T9, Trennlagen, Rolladenkasten, das ganze Programm im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; :winken Vorab und zur Erläuterung: Ich bin Laie und habe versucht, die Informationen hier aus dem Forum zusammenzutragen, um den sinnvollen...

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  1. N.Gerdes

    N.Gerdes

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    :winken Vorab und zur Erläuterung:
    Ich bin Laie und habe versucht, die Informationen hier aus dem Forum zusammenzutragen, um den sinnvollen Aufbau bei T9-Bauweise einmal komprimiert aufzuschreiben. Das kann man dann dem Bauunternehmer in die Hand drücken und sagen: so will ich das haben. Ob das so stimmt wie es hier steht, stelle ich zur Diskussion und bitte um konstruktive Kritik. Natürlich braucht man auch einen Statiker usw. usw.
    Ich will nur von vorneherein eine machbare und sinnvolle Lösung. Wer den Thread (heißt und schreibt man das so?) im Forum Bau.de Nr. 1563 (Außenwände und Fassaden) verfolgt hat, weiß wovon ich hier spreche.
    Es geht jetzt um einen Neubau eines EFH mit weißer Wanne und T9 Außenwänden:

    Keller:
    Betonkeller Weiße Wanne, Innenwände nur Nutzung als Lager oder Technikraum, auf jeden Fall kein Wohnraum, auch nie vorgesehen, Innenwände werden aus KS-Wänden hergestellt, im Keller kommt Verbundestrich, Wände werden nicht verputzt (Fugenglattstrich)
    Nach der ersten Steinreihe des Innenmauerwerkes kommt eine Delta-Mauerwerksfolie von Dörken (20 cm Überdeckung einhalten), damit evtl. Regenwasser usw. während der Rohbauphase nicht die Wände hochsteigen kann. Mit den KS-Steinen wird genau bis Wannenhöhe gemauert.
    Kein R500 oder Korkfilz im Keller oder sonst was erforderlich. Darauf kommt dann die Beton-Kellerdecke. Dämmung von außen mit Perimeterdämmung
    Ausführung so richtig oder doch was erforderlich bzw. ratsam?

    Erdgeschoß:
    Die Außenwände im EG und OG werden aus 36,5 T9 erstellt, die Innenwände wahrscheinlich aus KS (ich weiß, Mischmauerwerk, aber das ist ja erst mal vom Prinzip egal). Im Erdgeschoß wird Fußbodenheizung verlegt. Im EG soll eine Trittschalldämmung von 4cm, eine Wärmedämmung von 5cm und ein schwimmender Estrich von 5cm eingebracht werden. Mit den 1cm Fliesen macht das einen Fußbodenaufbau von 15 cm, die lichte Rohbauhöhe müsste also mind. 2,65m betragen.

    Ausführung Außenwände EG auf Betonboden:
    1. Mörtelausgleichsschicht aus ca. 1 cm Mörtel MGIIa auf EG-Betonboden
    2. eine Lage R500 36,5 cm breit, (Überdeckung ca. 20 cm )
    (dient der besseren Schallisolierung und der horizontalen Feuchteisolierung)
    3. ca. 1 cm Mörtelbett MGIIa exakt lot- und waagerecht glattgezogen z.B. mit Justierboy
    (Punkt 1,2 und 3 zusammen nicht dicker als 2 cm)
    4. darauf streut man eine Lage Zementpulver oder Dünnbettmörtel vom T9
    5. darauf kommt die erste Steinlage T9
    6. darauf kommt V-Plus-Schicht mit der Spezial-Walze aufgebracht (keine Überlappungen von V-Plus wegen Höhenversatz)
    7. darauf kommt Delta-Mauerwerksfolie (20 cm Überdeckung einhalten)
    8. darauf etwas Dünnbettbettmörtel dünn mit der Kelle aufgetragen
    9. darauf dann die nächste Steinlage T9 (Mindestüberdeckmaß von 10 cm bei allen Steinen sind einzuhalten)
    10. darauf dann im Wechsel V-Plus und Steinlagen T9 (ebenfalls Mindestüberdeckung 10cm)
    11. Die letzte Lage T9 besteht aus in der waagerechten mittig durchgeschnittenem T9 (also ca. 12cm hohe Steine). Daraus ergibt sich eine Rohbauhöhe von (2cm Mörtel plus 10x25cm T9 plus 12cm T9) 2,64 m.
    12. V-Plus auf der letzten (halben) Steinlage T9
    13. darauf dann gleich den Deckenabmauerungsstein (Planziegel T18, 11,5 cm breit) außen aufsetzen. Der Deckenabmauerungsstein ist bereits in der passenden Höhe geschnitten (z.B. 21cm bei einer erforderlichen Deckendicke von 20cm)
    14. R500 25 cm breit satt auf die letzte geschnittene Lage T9 im Dünnbettmörtel aufsetzen. Dies ist das Auflager für die Betondecke (Frage: darf die Betondecke auf dem T9 aufliegen oder muß da auf jeden Fall ein T18 als Auflager hin?)
    15. innenseitig bündig den Emfa-Korkfilz K1 mit einer Breite von 5cm und einer Dicke von 1cm mit Dünnbettmörtel auf die R500 kleben (mit diesem zusätzlichen 1cm komme ich auf die lichte Rohbauhöhe von 2,65m). Aus diesem Grund muß auch der Deckenabmauerungsstein um 1cm höher sein als die Deckendicke.
    16. vor dem Deckenabmauerungsstein wird dann die 2cm MiWo mit Dünnbettmörtel vorgeklebt
    17. dann die 5cm Alu-kaschierte PU-Platte mit versetzten Stößen vor die MiWo kleben (welche u-Werte müssen die Dämmungen haben bzw. Typ?). Die Alu-Kaschierung ist praktisch die seitliche Schalung der Betondecke.

    Hinweis bei Fensterbänken oder ähnlichem: V-Plus und zusätzlich eine R500 oben auflegen

    Hinweis für deckenbündige Rolladenkästen:
    Punkt 14 – 17 auch für Rolladenkästen (vorzugsweise Roka-Lith von Beck & Heun). Anstatt Deckenabmauerungsstein hier aber einen 11,5cm breiten Ziegelsturz
    a) Fensterlichte max. 1,01m:
    Fensterlichte 1m plus Auflager Rolladenkasten 2x12,5cm plus Auflager Ziegelsturz 2x12,5cm macht 1,5m lange Ziegelstürze in 7,1cm Höhe. Darauf dann den in der passenden Höhe geschnittenen Deckenabmauerungsstein.
    b) Fensterlichte max. 1,76m:
    dito wie vor, jedoch Ziegelsturz 2,25m lang und 11,3cm hoch
    c) Fensterlichte von 1,76 bis max. 3,01m ??? Watt dann???

    Innenwände aus KS im Erdgeschoss:
    Auf dem Ausgleichsmörtel kommt die R500 und dann werden die Innenwände aus KS normal aufgemauert. Delta nicht erforderlich.
    Bei tragenden Innenwänden wird die letzte Lage KS auf die gleiche Höhe gemauert wie die letzte Lage T9 (die mittig geschnittenen). Darauf wird dann mit Dünnbettmörtel die R500 aufgeklebt. Darauf wird dann das Emfa-Korkfilz bündig auf beiden Seiten der Wand mit Dünnbettmörtel aufgeklebt. Die Wände sind natürlich mit Ankern an der T9-Wand gekoppelt.
    Nichttragende Wände bekommen keinen Verbund mit der Decke und somit auch keinen Korkfilz.
    Bei tragenden Wänden von 17,5cm Breite des Korkfilzes mit 5cm Breite verbleibt 7,5 cm Auflage für die gegossene Decke auf der KS-Wand. Reicht das aus? Was ist bei einer tragenden KS-Wand von 11,5cm (soll es geben!)? Gibt es auch schmaleren Korkfilz und wäre das sinnvoll?

    Beim Verputzen ist darauf zu achten, dass der Putz unten nicht bis an die Rohbauboden rangezogen wird und das oben unter der EG-Decke ein Kellenschnitt durchgeführt wird (Entkoppelung der Betondecken von den Wänden). Im Grunde liegt der Putz zwischen den R500ern oben und unten.

    Meine Güte, das ist echt viel geworden. Ich hoffe aber, dass es so in etwa den sinnvollen Aufbau der Wände wiedergibt. Mit dem OG geht es dann auf einem anderen Tag weiter (z.B. Ausführung Kniestock mit Stützen usw.)

    Jetzt bin ich mal gespannt :D
    Freundliche Grüße
    Norbert
     
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  3. Bruno

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    erste Anregung:

    dem Bauunternehmer keinen seitenlangen Text in die Hand drücken sondern einen Plan. Das Beschriebene lässt sich kürzer und verständlicher als Vertikalschnitt zeichnerisch darstellen. Auch im Forum würde es sich mit Zeichnung leichter diskutieren. Bis ich das jetzt gelesen, innerlich visualisiert und verstanden hätte, hätte ich ich es fast aufgezeichnet. Gibts eine Werkplanung?
     
  4. N.Gerdes

    N.Gerdes

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    Da bei uns in der Gegend niemand den T9 kennt, geht es mir um folgendes:
    Ich möchte das fixiert haben, daß es so gemacht werden soll. Ich weiß aus dem Forum: T9 ist ein guter Stein, aber was nützt es, wenn der Verarbeiter nichts taugt. Also muß man im Vorfeld selber Bescheid wissen, damit man es nachher auch erläutern kann!
    Meiner bescheidenen Meinung nach ist das im Grunde nichts anderes als das Thalhammer-Deckenauflager, allerdings hier zusätzlich mit Angabe der genauen Lage der Mörtelschichten. Ich will es ja auch selber richtig verinnerlicht und verstanden haben. Ist das so (wie hier beschrieben) nun richtig oder doch noch was verkehrt!
    Ich habe halt versucht, aus zig Beiträgen hier alles in schriftlicher Form zusammenzufassen. Und das Thalhammer-Deckenauflager dürfte hier im Forum jedem bekannt sein.
    Es gab mal im Forum (welches weiß ich nicht mehr) der lautete mit Überschrift: "Sind Bauherren doof?" Da ging es auf mehreren Seiten um zusammengekloppte Autos usw. usw. !
    Ich versuche halt, nicht doof zu sein!
    Gruß Norbert
     
  5. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    würd ich nicht empfehlen ... ist ein Teufelskreis= "zuviel" Schneidarbeit da tillt jeder Maurer "plus" die Steine kannste natürlich "nicht" so sauber schneiden sprich hier ist sicherlich ne
    Ausgleichsmörtelschicht unter der R500 von Nöten ... so nun hab ich Frischmörtel auf der Mauerkrone da drauf hält vor erstarren des Mörtel´s keine R500 ... "NEIN" diese Lösung würd ich Ihnen nicht ausführen wollen (!)
    -
    wir schwierig werden auf den bucklig geschnittenen Abschlussteinen das V-Plus-System aufzutragen (!)

    "auch" dieser Stein muss gemörtelt werden ... auf geschnittenen Steinen kann man wegen anstehenden Höhendifferenzen (und die wird´s geben !) keine Planziegel kleben (!)

    "ja" darf aber der Mörtelabgleich damit´s halbwegs plan ist ist sicher dringend erforderlich (!)

    5mm hat der Korkfilz ... und unter Last sogar noch weniger.

    "ich" hab stets vermiedern die Dämmung auf den letzten Stein zu kleben ... zu einem kann man die Dämmung kaum so schneiden das sie unten plan aufliegt bzw. kann man sie kaum so ankleben ... in der Praxis sieht man das solche Dämmeinsätze nach dem Betonieren etwas über den Deckenrand schauen ... ich glaub des könnt man Auftrieb nennen ... "drum" hab ich stets versucht die Dämmung unter der Ausgleichschicht einzumauern (!)
    .
    "hier" wird der Tragwerksplaner sicher eine XPS Dämmung und einen eventl. deckengleichen Sturz anordnen ... "und" dem kann ich mich auch nicht wiedersetzen :)
    kommt eine Elementdecke zum Einsatz dann mauern wir die Innenwände um 1,5cm niedriger und legen vor dem Verlegen der Elementdecke eine Minerwolledämmung auf dessen Wandkrone
    -
    "so" dann muss ich Bruno mal recht geben ... "ein" Detail und jeder dürfte wissen was gemeint ist ... es ist sicher für den einen- oder anderen mühsam die Schilderung nachzuvollziehn ... bis auf meine Anmerkung stimme ich zu ... "ABER" bei Planziegel und KS Mauerwerk stellt es mir die Nackhaare auf ... es gab mal Laborversuche mit 12m hohen unterschiedlichen Mauerwerken ... die KS Wand ist nachweislich um 18mm geschwunden ... "dagegen" weißt Planziegelmauerwerk einen kaum nennenswerten Schwund auf ... "ehrliche Meinung meinerseit´s" ... des passt ned zusammen (!)
     
  6. N.Gerdes

    N.Gerdes

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    schon mal vielen Dank

    Ich weiß, ein langer Text, aber ich hab versucht, alles zu erfassen. Auf jeden Fall schon jede Menge Erleuchtung
    Es ergeben sich dann nun natürlich neue Fragen: :confused:

    Wie würde denn das Auflager bei einer lichten Rohbauhöhe von 2,65m und einer angenommenen Deckendicke von 20 cm zu realisieren sein. Ich komm irgendwie nicht auf das passende Maß. Ich hatte gedacht, den T9 genau mittig durchsägen (evtl. an einem Anschlag), das ergibt genau zwei halbe Steine die ich beide verwenden kann. Ich kenne nun aber überhaupt nicht die Praxis, also insofern wahrscheinlich nicht realisierbar! :cry

    Mit der geklebten Dämmung: Kann ich das so verstehen, daß ein Stück der Alu-Kaschierung mit unter den Stein vermauert wird? Das mit dem Ankleben am Deckenabmauerungsstein steht IMHO so im Thalhammer-Auflager-Detail!

    Zum Sturz bei > 1,76 lichte Weite: Kann ich das so verstehen, daß zwischen Rolladenkasten und Unterkante Decke noch ein Sturz muß (also der Rolladenkasten weiter nach unten wandert)? Ist dadurch auch die durchgehende Ziegelblende unterbrochen?
    Gelten diese Maße auch beim Beck&Heun Roka-Lith raumseitig geschlossen?

    Über den Schwund bei den unterschiedlichen Mauerwerken habe ich hier auch schon viel gelesen. Ich hab doch nur je Geschoß ca. 2,65 m Höhe Mauerwerk. Dann ist der Unterschied in dem Gesamt-Schwund doch nur noch gering. Im Keller kein Poroton vorhanden, also nur EG und OG. Das ist doch ein großer Unterschied zu 12 Metern.
    Macht es einen Unterschied, wenn man die KS-Steine ebenfalls klebt oder ist es der KS-Stein an sich.
    Oder anderer Vorschlag: KS-Steine z.B. ca. 3 mm höher mauern als T9-Wand, den Rest erledigt das Korkfilz (nimmt die Schwindung auf)!
    Oder noch was: Gibt es evtl. "abgelagerte" KS-Steine, z.B. Anfang Winter produziert und dann bis Frühjahr gelagert? Wie ein guter Wein :D
    Vielen Dank und Guts Nächtle :winken
    Norbert
     
  7. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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  8. N.Gerdes

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    Hab ich verstanden. Die Deckenabmauerung wird also aus 2 aufeinanderliegenden Steinen hergestellt. Tja dann gehts natürlich. Aber wird dann denn nicht der Hebelarm beim Betonieren zu groß, so dass es die Abmauerung wegreißt?

    Wird die obere R500 (die mit 2cm Fuge) direkt auf die Abmauerung und auf die Betondecke geklebt (mit Dünnbettmörtel) oder erst 1cm Mörtel und dann R500 und dann wieder 1cm Mörtel worauf der Stein kommt (wie auf EG-Boden)?

    Welche Dämmwerte haben die Dämmungen?

    Gruß Norbert
     
  9. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "weiter" geht´s

    Siehe Paraelltread ... das Bild hab ich vorhin gemalt :)


    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?postid=44964#post44964

    Ja "nur" die können Sie gar nicht so sauber schneiden das des halbwegs Plan ist ... wie bereits erwähnt würde ich des so "nicht" ausführen wollen (!)

    ich glaub des sieht man auf den oben erwähnten Bild recht schön ... die Dämmung wird dabei runtergeführten bis auf den "LETZTEN" Dämmziegel ... "hier" der T9 (!)


    "Nein" da haben Sie mich falsch verstanden bzw. ich hab mich mal wieder nicht sauber genug ausgedrückt ... der Sturz sitzt auf der Aussenkante ... bedenken Sie das man auf einen Roko-Lith nicht einfach draufmauern kann um die Deckenabmauerung zu erstellen ... "DORT" kommt zuerst der Sturz und "dann" wird bis auf OK Decke aufgemauert ... im übrigen ist der Beck &Heun Roka-Lith eine sehr gute Wahl ... "leider" etwas sehr teuer "aber" dafür bekommen Sie natürlich auch was für´s Geld geliefert (!)


    "sorry" aber soweit möcht ich mich "nicht" aus den Fenster lehnen und unterschiedliche Mauerwerke aufeinander einstellen ... "auch" hier würde ich Ihnen das "nicht" so ausführen wollen ... des Risiko wär mir einfach zu hoch (!)

    "Ja" die Überlegung ist gar nicht mal so von der Hand zu weisen ... die KS Steine werden mit auch mit Wasser produziert somit ist im Kern die meiste Feuchtigkeit zu finden ... bis so ein Kern ein Restfeuchte von 5% aufwaist vergehn gleich mal ein paar Jahre ... "abgelagerte" Steine liest sich gut ... gefällt mir ... "nur" die müssten trocken eingelagert sein ansonsten besorgt Tagwasser daß was zu vermeiden geplant war (!)
     
  10. N.Gerdes

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    Aber gleich ein paar Jahre auf den KS warten, wird wahrscheinlich zu teuer, vielleicht auch korkig ;-))

    Wie sähe denn dann die Variante aus bei einer lichten Fensterweite von bis zu 3m. Zwei Stürze übereinanderlegen wird ja wohl wahrscheinlich nicht gehen, oder?
    Gruß Norbert
     
  11. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    ganz einfach .... "den" Tragwerksplaner fragen :) ... "aber" des wird sicher mindestens auf einen deckengleichen Balken rauslaufen der bis auf ca. 8cm Aussendämmung an die Aussenwand rangeführt wird ... "Statik" dazu dringend erforderlich ... "denn" vielleicht muss wegen des Lastabtrages auch noch ein Unter- bzw. Überzug dazu mit ausgebildet werden (!)
    .
    "ich" hab mal grob gezeichnet ... die XPS mit 80mm ist unter Vorbehalt ... "auch" daß hat der Tragwerksplaner zu entscheiden (!)
     
  12. N.Gerdes

    N.Gerdes

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    Jetzt weiß ich was gemeint ist. Vielen Dank. Ist natürlich nicht so doll wegen des einheitlichen Putzuntergrundes. Aber nicht zu ändern.
    Was ist mit meinen Fragen von weiter oben (um 22:50 Uhr)?
    Norbert
     
  13. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    "in" der Tat heißt es hier aufpassen (!) ... in diesem Bereich bzw.
    eigentlich die gesamte Deckenabmauerung wird ja getaucht ausgeführt ... "diese" Steine tauchen wir auch an den Stosstellen ... da gibt der Deckenabmauerung da so richtig den Halt ... "und" die Deckenabmauerung sollte natürlich schon ein paar Tage alt sein bevor der Beton rangeführt wird ... der Mann am Rüttler muss auch awengerl aufpassen ... "das" heisst
    mit dem Rüttler so ca. 30cm vom Deckenrand wegbleiben (!)
    -
    Kleben würde auch gehn ... "aber" dann sollte schon satt Kleber unter der R500 sein ... "lieber" ne 1cm Mörtelfuge
    -
    "natürlich" den selben wir der T9 U-Wert 0.23 ... "wir" wollten unsere Deckenabmauerung ja schließlich "nicht" schlechter ausbilden wie den Wandbaustoff :)
     
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  15. N.Gerdes

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    Sperrfunktion

    Das heißt also, das die R500 hier nur die Entkoppelungsfunktion und keinerlei Sperrfunktion hat. Ist denn bei dem Stein darauf (also nach der ersten Lage T9) eine Delta notwendig oder macht man das nur beim Erdgeschoss? Eigentlich müßte doch keinerlei Delta mehr notwendig sein.
    Freundliche Grüße
    Norbert
     
  16. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "so"

    jetztda ... ich hoffe ihr kommt klar mit den Detail ... "ansonsten" einfach rückfragen :)
     
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T9, Trennlagen, Rolladenkasten, das ganze Programm

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