Takten der WP bei zu geringer Auslastung?

Diskutiere Takten der WP bei zu geringer Auslastung? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Forum, ich habe mich (eigentlich) bei unserem geplanten Neubau für den Einsatz einer Sole/Wasser-WP für die Fussbodenheizung entschieden....

  1. Mannigoal

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    Hallo Forum,

    ich habe mich (eigentlich) bei unserem geplanten Neubau für den Einsatz einer Sole/Wasser-WP für die Fussbodenheizung entschieden. Am wirtschaftlichsten wäre ein Kompaktgerät mit integriertem WW-Speicher, der bei unserem Verbrauchsverhalten mit ca.175 l ausreichend wäre.
    Daten EFH: Heizwärmebedarf 31 kw/h (qm a); Heizlast 21 Watt/qm bei 157 qm Wfl.
    Bei den o.g. Daten scheint mir die "Einstiegsklasse" der angebotenen Geräte mit ca. 6kw fast schon überdimensioniert. Die WP soll schließlich nicht ständig ins "takten" verfallen.

    Was nun? Pufferspeicher dazustellen? Dann steigt die Investition wieder an...

    Danke für eure Ideen!
     
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  3. R.B.

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    21W/qm....woher stammt diese Angabe? Aus einer Heizlastermittlung nach EN12831 oder doch eher aus dem EnEV Nachweis?

    Ca. 3,3kW Heizlast bei 157qm, das kann ich nicht glauben, selbst bei KfW40.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Mannigoal

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    Phpp...

    die Daten stammen aus der PHPP.
    Wir haben ehemals das Passivhauskonzept verfolgt, wollen uns aber nicht zum Erfüllen sämtlicher Kriterien "zwingen" lassen, da wir eh keine Zertifizierung anstreben...
    Das Dämmpaket ist aber sehr gut (30 cm WDVS, 20 cm Perimeter, 40 cm im Dach, Fenster U-Wert 1,0...)
    außerdem natürlich KWR mit WRG...

    Glauben Sie mir jetzt?:biggthumpup:
     
  5. R.B.

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    wenn ich ehrlich sein soll,.....NEIN.

    Ich tippe mit meiner Glaskugel auf 4-5kW. Das hängt aber davon ab mit welchen Annahmen gerechnet wird (Raumtemp., min. Außentemp. usw. usw.).

    Man müsste mal rechnen, welche Kapazität die Heizflächen haben, oder man könnte auch über eine Inverter-LWP nachdenken. Bei der geringen Heizlast wäre das vielleicht noch eine kostengünstige Alternative. Die etwas schlechtere Leistungszahl wird sich im Geldbeutel kaum bemerkbar machen....die geringeren Investitionskosten jedoch um so mehr.

    Gruß
    Ralf
     
  6. Mannigoal

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    was ist das denn?

    na gut, ich bin eh nicht so zahlengläubig. Einigen wir uns auf 4kw, wenn`s auch mal mehr sein soll als die Passivhausstandard 20 Grad...

    was ist denn eine Inverter-LWP? Wo liegt der Unterschied zu einer "normalen WP"?

    Gruß, Manfred
     
  7. R.B.

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    Eine Inverter WP "regelt" ihre Leistung, normale WP arbeiten mit konstanter Leistung (abhängig von Quellen-/Senkentemperatur).

    Gruß
    Ralf
     
  8. Mannigoal

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    alles klar!

    Danke, soweit verstanden!
    Hab mich gerade mal umgesehen (Stichwort DAIKIN Altherma und Co.)...
    Ist das technisch schon ausgereift?
    Haben Sie ansonsten noch eine Idee, wie ich unser skizziertes 4kw-Heizlast-Haus sinnvoll versorgen kann?
    Integralgeräte mit LWP haben ja auch schon genug "Prügel" in den Haustechnikforen bezogen.

    Ich finde das schon merkwürdig, dass man durch die gute Dämmung zuerst der überwiegenden Meinung folgt "Energieverluste vermeiden ist besser, als Ernergie günstig zu erzeugen", aber dann keine ökonomisch/ökologisch und auf den reduzierten (aber immer noch vorhandenen) Heizwärmebedarf angepasste Technik findet...:mauer

    Neben den Kosten für die erhöhte Dämmung will ich halt kein Sammelsurium an Techniken (Solar+Speicher+Wassergef.Kamin+WP+ + +) einbauen, die wieder alle über Steuerungen und Pumpen miteinander kommunizieren müssen, am Ende nicht funktionieren und viel Geld Kosten.

    ups, spricht da etwas Frust bei mir mit?:motz

    Gruß, Manfred
     
  9. R.B.

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    Auch im Kleinleistungsbereich findet sich etwas, keine Sorge.

    Bei einem hoch gedämmten Haus wäre evtl. eine Split-Klima eine Alternative. Entweder mit Luftverteilung, oder Wasser über einen WT.

    Gruß
    Ralf
     
  10. Mannigoal

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    Ralf, ich hätte da eine "neue" Idee.

    Ich lass den ganzen WP-Bereich weg, lege mir einen LATENTO-XXL-Speicher mit ausreichend Kollektorfläche zu und nehm den ohnehin geplanten Kamin doch mit Wassertasche (ebenfalls in den Speicher). Wenn es darüber hinaus einen Restbedarf geben sollte, dann E-Heizstab.

    Könnte man eine FBH auch so betreiben? Gibt es da Denkfehler?

    Danke und Gruß, Manfred
     
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  12. R.B.

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    Könnte man schon. Aber ob das wirklich günstiger wird?

    Gruß
    Ralf
     
  13. Mannigoal

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    nee, da hast du recht. Günstiger wird´s zumindest bei der Investition wohl nicht werden...
     
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Takten der WP bei zu geringer Auslastung?

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