Tau/Kondenswasser im gedämmten Spitzboden

Diskutiere Tau/Kondenswasser im gedämmten Spitzboden im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, sofern meine Angaben fachlich nicht korrekt oder eindeutig sind, bitte ich vorab um Entschuldigung, ich bin Laie und suche...

  1. Schnukine

    Schnukine

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    Hallo zusammen,
    sofern meine Angaben fachlich nicht korrekt oder eindeutig sind, bitte ich vorab um Entschuldigung, ich bin Laie und suche verzweifelt fachkundige Hilfe.

    Unser Problem:

    Wasser und Schimmel im Spitzboden

    Situation:

    Unbeheizter Spitzboden ist sowohl von unten (Deckenpaneele Parador, Lattung, Konterlattung, Dampfsperre (nennt man glaube ich so, es ist eine Folie die an den Wänden angeklebt ist), Mineralwolle, Spanplatten) als auch an den Dachschrägen (Dampfsperre, Mineralwolle zwischen den Sparren, DWD-Platten, Lattung, Betonziegel) gedämmt.
    Der Spitzboden ist über eine Bodentreppe zu erreichen, Fa. Wellhöfer 3D wärmegedämmt
    Eingebaut ist ein Dachausstiegsfenster Velux GVT 103
    In den Spitzboden hineingeführt wurde der Mast der Sat-Anlage und an den Spanplatten verschraubt

    Jetzt haben wir festgestellt, dass am Fenster, unter dem Sat-Anlagenmast, und an der Giebelseite am Betonsturz unter dem Dach, wo die Dampfsperrfolie verklebt ist, Wasser steht und auf die Spanplatten tropft, auch schon in die Dämmung gelaufen ist.

    Die Dampfsperrfolie um die Satanlage war nicht komplett befestigt, d.h. hing ca. auf einen halben Meter offen herunter.

    Aussenputz kam erst letzte Woche drauf, d.h. Giebelseite = Wetterseite bisher ohne Putz

    Nass ist die Dämmung, die Sparren, die DWD Platten sind schwarz geschimmelt, aber nicht so dramatisch m.E. und der Betonsturz ist durchnässt, auch am Kamin, der von oben betoniert ist, ist es nass.

    Als Erstmassnahme haben wir einen Bautrockner aufgestellt, die Bodenklappe offen gelassen und die Dämmung entfernt.

    Meine Frage ist, was ist jetzt sinnvoll und liegt die Schadenursache lediglich an der offenen Dampfsperre verbunden mit Restbaufeuchte ( 6 Monate Bauzeit Einzug vor 2 Monaten, gebaut mit Ytongsteinen)
    Müssen die geschimmelten DWD Platten raus oder reicht chem. Behandlung mit Schimmelex?
    Sollen wir das Fenster wieder rausschmeissen, oder mit einem Styroporblock von innen dämmen
    Unser Generalübernehmer will einen Heizkörper in den Spitzboden unter das Fenster einbauen damit die Luft am Fenster nicht kondensieren kann, aber der soll ja eigentlich unbeheizt sein und auch bleiben
    Warum ist der Betonsturz nass?
    Muss die Bodentreppe raus bzw. noch mehr abgedichtet werden (wir waren nur selten auf dem Dachboden, die letzten vier Wochen, leider, gar nicht mehr)

    Bitte, bitte gebt uns einen Rat, die Nerven liegen echt blank, weil jeder was andres erzählt
     
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  3. R.J.

    R.J. Gast

    Hallo,
    zuerst mal Heizung in de nungedämmten Dachboden ist mist.
    Und dann das Velux GVT ist ein reines Austiegsfenster, ohne Isoglas, für den unbeheitzten Spitzboden zwar aber nicht für den gedämmten. Luftfeuchte kondensiert immer an den kalten Bauteilen. In diesem Fall also am nicht geeigneten Fenster. Ich vermute mal, dass das Gebäude keine weitere Wärmedämmung auf der Außenseite hat, geschweige denn im Bereich des Betonringankers. Auch das ist die klassische Situation für einen Kondenswasserausfall, daher nasser Beton. Können Sie nun noch kontrollieren ob zumindest der Beton außenseitig irgendwie gedämmt ist?
    Die Dampfbremse an der Sat-Sstange nicht ordentlich abgedichtet ist natürlich auch haarsträubend --> ebenso Kondenswasser.
    Ich fürchte bie der momentanen Witterung wird ein Bautrockner allein nicht viel helfen, da jede Menge Warme Luft (und mit dieser die Feuchtigkeit) vom Wohnbereich nachgeführt wird und an den besagten Stellen kondensiert.

    Das klassische Problem im Massivbau ist nun mal die Baufeuchte. Den Zugang zum Spitzboden werden Sie niemals völlig dicht bekommen, wenn das Treppenelement nicht geeignet ist. Zu den Wellhöfer Treppen kann ich nichts sagen, da deren Webseite bei mir nur eingeschränkt funktioniert. Wärmegedämmt bedeutet aber auf keinen Fall dampfdicht.

    Was ist zu tun?
    Die Nasse Dämmung muss in jedem Fall erstmal raus, da hilft nichts. Die Bodentreppe sofort wieder zumachen, da kommt doch die Feuchte her.
    Die DWD austauschen wäre m.E. der bessere Weg. Später mit richtig verbaut und Dampfbremsfolie, luftdicht angeschlossen können die möglicherweise auch bleiben, abhängig vom Befallsgrad.
    Das Fenster mit Polysyrolhartschaum verschließen ist völlig ungeeignet, die Luftfeuchte hat hier keine Mühe ihren Weg zu finden und in der Dämmebene zu kondensieren. Hier bleibt nur die Wahl eines geeigneten Fensters.

    Zu der Ausführung kann ich nur zu bedenken geben, dass wenn angefangen wird Dämmung teilweise zu entfernen, die Dampfbremsebene zerstört ist und Luftfeuchte an weiteren Stellen in die Dämmung eindringen und kondensieren kann. Daher würde ich womöglich die Dampfbremse und Dämmung im gesamten Spitzboden entfernen und bis zum Frühjahr warten. Dann dürften die nassen Bereiche abgetrocknet sein (unbedingt Feuchtemessungen vornehmen) und sie könnten die Arbeiten nocheinmal richtig ausführen lassen.
    Zu der Ausführung gibt es möglicherweise (bestimmt) alternativen, die ebenso wirkungsvoll sind. Diese hier stellt also nur meine Meinung dar. Und noch ein ungeprüfter Tipp, falls die letzte Rechnung noch nicht bezahlt ist Geld einbehalten, Mängel beim GÜ anzeigen (ist wohl schon) und unabhängigen Gutachter bzw. Sachverständigen bestellen.

    So, das wars erstmal. Es kommen sicher noch weiter Meinungen und Tipps.
    Grüße
    R.J.
     
  4. Gast360547

    Gast360547 Gast

    nu mal langsam

    Moin,

    Porenbeton (Yton ist ein Markenname) hat die unangenehme Eigenschaft, dass er schnell Wasser aufnimmt, es aber extrem langsam wieder abgibt.

    Der Betonsturz sollt selbstverständlich so eingebaut oder gedämmt sein, dass er nicht auskühlen kann.

    Das Ausstiegsfenster ist m. E. durchaus für diese Einbausituation geeignet.

    Was m. E. weniger schön zu sein scheint ist der Umstand, dass offenbar auch das Holz zu feucht war und die Feuchtigkeit in der Kehlbalkenlage eingeschlossen war/ist. Die Dampfbremse in der Decke OG scheint nicht ganz luftdicht zu sein. Nach oben kann die Feuchtigkeit aber auch nicht weg, denn die Spanplatte hat dafür einen zu hohen Sperrwert.

    Das Ausmaß des Schimmelbefalls können wir ohne Ortstermin nun nicht beurteilen, da sollten Sie sich einen Kollegen (Energieberater des Handwerks z. B.) engagieren. Der kann sagen was wieder rückgebaut werden muß und was u. U. bleiben und behandelt werden kann.

    Hilfreich erscheint mir auch ein abgespeckter blower-door-test mit Theaternebel. Dabei kann man erkennen, wo die Leckagen in der Luftdichtschicht sind und dann entsprechend abstellen.

    Schauen Sie hierzu mal bei Herbert Trauernich unter http://luftdicht.de vorbei.

    Vermurkste luftdichte Ausführungen finden Sie hier: http://dachmurks.de

    Grüße
    stefan ibold
     
  5. R.J.

    R.J. Gast

    Hallo,
    so wie ich die Eingangserklärung verstanden habe befindet sich der Befall an der Unterseite der DWD. Also am Bauteil Dach.
    Die Spanplatte befindet sich als Gehbelag auf der Kehlbalkenlage und wird "nur" vom herabtropfenden Wasser beaufschlagt.
    Die Feuchtigkeit wird meiner Meinung nach hauptsächlich aus dem Wohnraum, wie auch immmer, über Bodentreppe oder sonstige Undichtigkeiten, in den Spitzboden transportiert.

    Das Fenster halte ich trotzdem für falsch.
    Auch wenn der Spitzboden unbeheizt ist und die Dampfbremse/Sperre im Dach richtig angebracht ist wird immer warme Luft bzw. Feuchtigkeit in den Spitzboden hineintransportiert und am kältesten Bauteil also am Dachfenster kondensieren.

    Grüße
    R.J.
     
  6. Schnukine

    Schnukine

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    Also, die Heizung wurde vorgeschlagen, um am Fenster die kalte Luft zu erwämren und um Zirkulation zu schaffen, damit sich kein Kondensat niederschlagen kann.
    Das GVT ist ein 0059, also wärmegedämmt mit Isolierverglasung und der Spitzboden ist ja voll wärmegedämmt, also auch zum beheizen geeignet
    Der Betonsturz ist von aussen mit Styrodur/Styropor gedämmt
    Wir haben mit dem Bautrockern bis jetzt jedne Tag ca. 10 Liter Wasser entsorgt und der Betonsturz, die DWD-Platten und die Dämmung sind wirklich sichtlich abgetrocknet.
    Den Schimmel hat unser Generalübernehmer entsprechend behandelt, da der Befall nach Aussage der Zimmermannfirma nicht den Austausch der DWD-Platten erforderlich macht und der Trockenbauer hat alles wieder ordentlich gedämmt und mit Folie abgedichtet.
    Was mir nicht einleuchtet, ist die Sache mit dem Fenster, der Spitzboden ist ja voll wärmegedämmt und das Fenster wird für nicht beheizte Spitzböden von Velux empfohlen, dann haben wir noch das bessere mit der Wärmedämmung genommen, und trotzdem der Schlamassel. Ich denke wir werdens mit der Heizung versuchen müssen sonst redet sich unser Generalübernehmer immer raus , daran hätts gelegen
    Gruß
    Schnukine
     
  7. ecco

    ecco

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  8. Schnukine

    Schnukine

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    Hallo Ecco
    ich habe Deine Erfahrungsberichte mit Interesse gelesen, da Du ja ähnliche Probleme hattest oder hast. Ein vollwärmegedämmter Spitzboden mit einem Velux GVT Dachausstiegsfenster. Unser Trockenbauer hat jetzt den Eindeckrahmemn, der ähnlich wie bei Dir offen war, in die Dämmung miteingepackt und die Dampfsperre an den schwarzen Rahmen angeschlossen/geklebt. Das Sat-Rohr wurde von innen ausgeschäumt. Ich denke nur, wenn wir weiter so viel Kondenswasser haben, hält das Klebeband am Rahmen des Fensters auch nicht lang. Aber für das GVT gibts doch gar kein Dämm und Anschlussset von Velux oder?
    Und das mit dem Lüften leuchtet mir bis zu einem gewissen Punkt auch ein, aber wie soll ich das anstellen, den ganzen Tag auf Arbeit, geht also nur abends und dann steht die Bodentreppe ja offen, d.h. warme Luft kommt von unten automatisch. Und ich dachte immer warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen?
    Wie hast Du Dein Fenster an die Dämmung/Dampfsperre angeschlossen?
    Gruß
    Schnukine
     
  9. Gast360547

    Gast360547 Gast

    ausschäumen bringt nix

    Moin,

    das Ausschäumen des Rohres bringt nen Stück vom faulen Appel.
    Die Wärmebrücke ist der Rohrmantel selber und der wird dadurch ja nciht gedämmt.
    Also, das Rohr von Außen mit Dämmung ummanteln und das dann luftdicht anschließen.

    Ich habe das gleiche Fenster oder ein noch schlechters in einer ähnlichen Einbausituation gehabt. Dort gibt es bislang keine Probleme.

    Grüße
    stefan ibold
     
  10. Schnukine

    Schnukine

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    Moin Stefan,
    ich hab das genauso gesehen mit dem Satrohr, wurde aber von allen Seiten(Zimmermann, Trockenbauer und Generalübernehmer) belehrt, dass es reicht, das Ding auszuschäumen.
    Was nehme ich am besten zum Dämmen? Da gibts für Wasserrohre so Rundmanschetten, ist das geeignet? Wie schliesse ich das oben und unten luftdicht ab?
    Und kannst Du noch was zum Thema Dachfenster GVT und Dämm- und Anschlusset sagen? Das gibts doch wirklich nicht von Velux, d.h. wie mache ich das richtig an der Dampfsperrfolie fest bzw, wie dämme ich das richtig, der Eindeckrahmen liegt ja blank? Ist das ok, die Folie mit dem Klebeband an dem schwarzen Fensterrahmen festzukleben?!?
    Und dann noch das leidige Thema Heizung im eigentlich unbeheizten Spitzboden, mir fehlt hier die Logik, auf der einen Seite soll der Spitzboden kalt bleiben, aber da ja irgendwoher immer warme, feuchte Luft kommt, weil 100% dicht, daran glaub ich einfach nicht, zumindest nicht auf Dauer, gibts ja immer Kondensat am Fenster, nutzt da die Beheizung des Fensters was? Die Luft kann ja nicht weg, wenn ich nicht lüfte.
    Gibts da noch einen Rat? Oder bleibt mir jetzt nur ausprobieren und abwarten?
    Danke
    Schnukine
     
  11. ecco

    ecco

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    SAT-Anlage

    Das Problem wurde mittels Dämmung im warmen Bereich
    ( Dämmüberzug für Wasserrohre ), luftdichten Abschluss mit SIGA Band, luftdichter Verschluss der Kappe des Rohres im Außenbereich und - Herr Ibold möge es verzeihen - mit viel Schaum im Rohr beseitigt

    GVT Fenster:

    Grundsätzlich bin ich heute der Überzeugung, dass es sich um das falsche Fenster handelt. in ein gedämmtes Dach sollte ein normales Wohnraumfenster eingebaut werden, da es kein Kaltraum ist.


    Bei Temperaturen unter 0 Grad draußen wird es immer zu etwas Tauwasserausfall kommen. Das Problem verstärkt sich wenn die warme und feuchte Luft aus den Wohnräumen in den Dachboden gelangt. Die Luft kühlt am Fenster ab, Tauwasser fällt aus.

    Also überprüfe nochmals den sauberen Einbau der Dachluke, hslte die Luke geschlossen, lüfte so gut es geht ( zeitlich geht es mir da genau so ), schaffe unter dem Fenster eine Auffangmöglichkeit für das Tauwasser.

    ... oder lass ein anderes Fenster einbauen ;)

    Der Einbau wurde wie auf dem Bild dargestellt korrigiert. Der Abschluss an den schwarzen Rahmen wurde mir Siga Rissan verklebt, das hält auch bei Nässe.

    ecco
     
  12. Schnukine

    Schnukine

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    Die Sache mit nem andren Fenster kam mir auch schon, bin gespannt was unser Zimmermann dazu sagt, der die Sache mit dem GVT verbrochen hat.
    Ich hab keinen Bock die nächsten 20 Jahre Wasser vom Fenster in einer Auffangwanne zu sammeln, echt nicht.

    Also, Heizung = Schwachsinn?

    Danke für die Details zum Sat-Rohr und Fenster.

    Schnukine
     
  13. ecco

    ecco

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    :Roll Es temperiert nur wg. noch zu hoher Baufeuchte, Tauwasser am Fenster ist kein Prob.; eine Wanne wird aber nicht voll :D

    Auch mit dem neuen/anderen Fenster wird es momentan m.E. nicht viel anders.

    Wie sehen den deine Wohnraumfenster bei außen < 0 Grad morgens aus? Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit im Haus? Die Giebelseiten im Spitzboden sind geputzt?

    ecco
     
  14. Schnukine

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    Es war halt am Anfang nicht nur Wasser am Fenster sondern auch an der Dampfsperre und am Betonsturz, deswegen sahs eine Menge aus, zumal wir 10 Liter Wasser am Tag mittels Bautrockner entsorgen und da denkt man natürlich es kommt genauso wieder, auch wenn alles korrekt repariert oder nachgebessert wurde...

    Die Fenster im Keller/Souterrain sind knochentrocken
    Die Fenster im EG an der Nordseite des Hauses haben ca. 1 cm hoch Kondenswasser am untern Rahmen, seit der Bautrockner steht ist da aber nichts mehr
    Die Fenster im OG, insbesondere Schlafzimmer, hatten an den Ecken ca. 2-4 cm in der Mitte des unteren Rahmens 1-2 cm Kondenswasser und im Bad, klar durch Duschen etc. und da Dachflächenfenster, ringsrum 1-3 cm und unten in den Ecken ca. 5-8 cm. Auch hier merkt man den Bautrockner, kondensiert aber immer noch etwas
    Seit wir es bemerkt haben, haben wir entsprechend weggewischt und zwei bis drei mal am Tag durchgelüftet, d.h. alles aufgerissen damit Durchzug herrscht und dann wieder zu.
    Seit der Bautrockner steht haben wirs eingestellt, macht auch keinen Sinn,wenn ich die Aussenluft zum Trocknen reinhole oder?
    Der Trockner steht noch zwei drei Tage, mir grauts schon davor, das Ding abzuschalten und die Bodenlappe zu schliessen, ich steh dann jeden Tag da oben im Spitzboden, um zu sehn, obs "wässert"
     
  15. ecco

    ecco

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    @schnukine

    Schreib ich mit hier selbst ... ;)

    Wir sind nach 5 Monaten Bauzeit im August eingezogen.
    Wir haben auch mit Ytong gebaut, eine Wellhöfer 3D Dachluke und GVT 0059. Ja selbst die Angaben über das Tauwasser an den Wohnfenstern stimmen.

    zurück zum Thema:

    Überprüfe bitte den Einbau der 3d Dachluke. Wir haben die selbst eingebaut. Der luftdichte Anschluss muss extra hergestellt werden. Die Dämmstreifen allein reichen da nicht und ob das beigefügte klebeband so richtig ist ....????

    Ich mußte an der Stelle auch nochmals nachbessern ( leichter warmer Luftzug war zu spüren )

    Sind die feuchten Materialien ( Dämmwolle etc. ) entfernt?

    Natürlich habe ich mir einen Bautrockner zugelegt, jedoch hauptsächlich um die unbewohnte Einliegerwohnung zu entwässern :D. Das ist jedoch nur so ein Hometeil, welches so ca 10 Liter am Tag schafft.
    Kosten 150 euronen

    Wichtiger und effektiver ist jedoch wirklich: LÜFTEN!!!


    Gerade in den vergangenen kalten Tagen hatten wir eine durchschnittl. Luftfeuchtigkeit draußen von < 40 %. Besser kanns m.E. kein Trockner.

    Am besten Hygrometer aufstellen, da sieht man gleich welche Feuchtigkeit die Luft bei lüften hat. ich mußte mich z.B. von dem Gedanken verabschieden: warme luft = trocken, kalte Luft = nass.

    Wir sind bei 80% Luftfeuchtigkeit eingezogen ( klamme Kleidung am morgen :eek: ), derzeit sind es ca. 60 %
    Es funktioniert ... und man gewöhnt sich an alles..


    Nicht verzagen...

    ecco
     
  16. Schnukine

    Schnukine

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    @ecco
    der Name ist wohl weitverbreitet...

    witzig, dass wir haargenau die gleichen Gewerke haben und dann auch noch das gleiche Problem.

    Hygrometer haben wir gestern gekauft und im EG aufgestellt, Luftfeuchte 70%, wobei im Freien eine Luftfeuchte von 75 % herrschte, da macht dann Lüften auch nicht viel Sinn. Also, Schotten dicht, ansonsten nehmen wir das Thema Lüften sehr ernst, schliesslich predigt das auch jeder.

    Die Dämmung wurde entfernt und trockene wieder eingebaut

    Die Bodentreppe wurde von einem Zimmermannmeister eingebaut, auch die 3D von Wellhöfer wie bei Dir, nur dachte ich, das Ding sei dicht. Da es im Dachboden im Moment durch den Lüfter warm ist, kann ich schlecht feststellen obs von unten warm reinzieht.
    Wie hast Du nachgebessert?

    Ansonsten kommt heute unser verwirrter GÜ und baut einen Heizkörper unters Fenster, wenn das nicht funktionieren sollte, was ja schnell festzustellen ist, dann wird das Ding halt wieder abgebaut, schliesslich muss ichs nicht bezahlen
    Irgendwie werd ich aber das Gefühl nicht los, dass es ohne Fenster besser gewesen wär, naja, jetzt ist es zu spät.
    Kennst Du den Unterschied zwischen dem GVT und dem GXL, mal abgesehen , dass das GVT einen Kunststoffrahmen und das GXL einen Holzrahmen hat? Die Glasausführungen sind doch gleich oder? Zumindest die U-Werte sind doch fast identisch mit 1,5 und 1,6. Unser GÜ würds genere auf das Fenster schieben, dass hier ein Wohnraumfenster reinmüsste, weil wir ein Warmdach haben und kein Kaltdach.

    Nicht verzagen, das sag ich mir auch jeden Tag, aber dem "fachkundigen" GÜ fällts echt schwer.

    Wir lassen ihn halt jetzt mal machen, wenns nix bringt, hilft nur ein Sachverständiger, das Geld investiere ich dann gerne, da ich nicht glaube dass es an dem Fenster alleine liegt.

    Ich glaube einen eigenen Bautrockner werd ich uns auch noch gönnen, dann schlaf ich bestimmt ruhiger.

    Schnukine
     
  17. R.J.

    R.J. Gast

    Also ihrer Beschreibung nach haben Sie aber ein Kaltdach.
    Warmdach/Kaltdach ist eine Konstruktionweise und hat nichts zu tun mit beheiztem/unbeheiztem Dachraum.
     
  18. Schnukine

    Schnukine

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    @R.J.
    Also unser GÜ sagt wir hätten ein Warmdach, weil sowohl der Spitzboden in den Schrägen gedämmt ist als auch die Kehlbalkenlage, d.h. der ganze Spitzboden ist gedämmt, identisch mit den anderen Häusern des GÜ, einziger Unterschied, wir haben den Spitzboden nicht zu einem Wohraum ausgebaut sondern als reinen Speicher unbeheizt belassen.
    Was sich heute ändern wird, da der GÜ einen Heizkörper zum Beheizen des Fensters einbauen will, um mit der Aufsteigenden Luft zu verhindern, dass sich am kalten Fenster Wasser kondensiert. Ich weiß, hört sich abstrakt an.

    Schnukine
     
  19. R.J.

    R.J. Gast

    Also,
    da sollte sich der GÜ doch noch mal an die Lehrbücher setzten.
    Auf die schnelle nachgeschaut:
    Was sich bei ihnen ändert ist ihr nicht beheizter Dachraum zum beheizten.
    Übernimmt der GÜ eigentlich auch die zusätzlichen Heizkosten?
    Ich frage mich auch, ob ein wärmegedämmtes Dachfenster nicht kostengünstiger wäre.

    Grüße
    R.J.
     
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  21. R.J.

    R.J. Gast

    kleiner Nachtrag

    geht zwar an ecco, wenn ich aber schon mal dabei bin.

    GXL ist ein "Wohn- und Ausstiegsfenster mit Türfunktion", Uw = 1,5 W/m²K (laut Velux)

    GVT "Preiswerter isolierverglaster Dachausstieg", keine Angabe des U-Wertes aber folgender Text:
    Wenn Sie ab heute eine Heizung haben ist der Dachraum beheizt und das Fenster so oder so hinfällig.

    Grüße
     
  22. ecco

    ecco

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    @schnukine

    Den Lösungsansatz mit dem Heizkörper halte ich in diesem Moment für falsch. Du wirst sicherlich die Symptome beseitigen, jedoch die Krankheit ( zu hohe Luftfeuchte ) bleibt.

    Die Feuchtigkeit wird sich womöglich ( unsichtbar an einem anderem Bauteil niederschlagen und ...
    Schon bei dem Gedanken sträubt sich bei mir alles.

    Der Unterschied vom GVT zum GXL ist m.E. der Holzrahmen und die Größe. D.h. beim Wechsel auf GXL muss der Dachausschnitt vergrößert werden. Deshalb haben wirs gelassen und dafür gesorgt, das die warme Luft nicht an die "Metallstreben" des GVT anschlagen kann. Auf dem beigefügten Foto sieht man den derzeigen Stand.

    Der Tauwasserausfall an der Scheibe wird auch mit GXL weiterhin vorhanden sein ( !!! 70 % Luftfeuchte!!! ) + siehe Wohnraumfenster.

    Die Wellhöfer Luke läßt sich m.E. nur luftdicht einbauen, wenn die Kehlbalken genau für die Treppe konstruiert sind, d.h. der Ausschitt auf den mm für die Treppe passt.
    Dann passen auch die beigefügten Dämmstreifen usw...

    Das Bils zeigt die Treppe von oben, wobei das Siga-Band auf der Lattung natürlich nicht die Luftdichtigkeit herstellt.

    Die Luftdichtigkeit wird hergestellt durch den Anschluss der Dampfbremse an den vorhandenen Ausschnitt und die Abdichtung hin zum Treppenfutter mit Klebeband ( Spalt mit Dämmung ausgefüllt )

    Seitdem ist der Tauwasserausfall am Fenster deutlich gesunken!

    ecco
     
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