Telefonanschluss aktivieren in HH

Diskutiere Telefonanschluss aktivieren in HH im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, wir haben eine seit über 20 Jahren deaktivierte Telefonleitung. Nur die Leitung geht ins Haus, ohne Anschlussdose! Diese Leitung soll...

  1. Gwenny

    Gwenny

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    Hallo,

    wir haben eine seit über 20 Jahren deaktivierte Telefonleitung. Nur die Leitung geht ins Haus, ohne Anschlussdose! Diese Leitung soll nun im Haus bzw. in den Keller verlängert und aktiviert werden.
    Bei der Telekom sind keine Daten mehr zu dieser Leitung auffindbar.

    Kann diese Leitung nur von der Telekom verlängert, angeschlossen und aktiviert werden? Oder dürfen das auch andere Anbieter? Wäre das dann mit Nachteilen verbunden?

    Gruß,
    Gwenny
     
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  3. R.B.

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    Das ist Sache des Netzbetreibers, in diesem Fall wohl der Telekom. Sie setzt dann auch den Übergabepunkt und "aktiviert" die Leitung am Straßenverteiler. Ab Übergabepunkt kann dann der Eli fortfahren.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Pruefhammer, 9. Juli 2013
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    Vorsicht, ich hatte hier einen Fall, da gab es auch so eine länger nicht mehr genutzte Leitung, die dann reaktiviert werden sollte. Die Telekom war davon ausgegangen, dass die Leitung nicht mehr genutzt wird und hatte ein anderes Haus an diese Leitung angeschlossen, die durfen dann buddeln um das zu reaktivierende Kabel anderweitig anzuklemmen.
     
  5. #4 ralf9000, 9. Juli 2013
    ralf9000

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    Wenn ein anderes Haus zwischen Verteiler und betroffenem Haus auf denselben Adern hängt, kann dies bei Euch am Kabel von der Telekom nachgemessen werden. Da normalerweise die benutzen Adern bei dem Aufklemmen getrennt werden, kann das nicht mehr für Häuser "hinter Euch" zutreffen. Da normalerweise 3 x 2 Adern ins EFH gehen (früher 6 x 2) Du nur 2 Adern brauchst müsste etwas zu finden sein.
    Das Nachmessen der Telekom kostet auch nicht die Welt, unter 100 Euro.
     
  6. Gwenny

    Gwenny

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    d.h. man könnte auch 2 freie Adern vom Kabel des Nachbarn nutzen, wenn diese noch frei sind? Wieviel GBit/s kriegt man maximal mit 2 Adern hin?
     
  7. helge2

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  8. PeMu

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    nicht viel, tröpfelt. Telekom muss ran und das aufdröseln. Dann kann auch erst was in Richtung möglicher Übertragungsleistung gepeilt werden äh gemessen werden.
    Für die höheren Übertragungsleistungen dürfen nicht alle Adern belegt sein, kommt es auf die Verteilung der belegten Adern usw.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Aber nur in der Theorie. Wenn in einem Kabel paarweise verdrillt wurde, dann kannst Du nicht einfach ein Paar der Adern des Nachbarn mit Deinem DSL Signal belegen, auch wenn dieses Paar im Verzweigungskabel noch frei wäre.

    Mir wäre auch nicht bekannt, dass 3 x 2 pro Anschluss verlegt wurde, sondern es wurden 2 Paare (Sternvierer) genutzt. Die 3 x 2 ergeben sich eher im Haus durch die Weiterschaltungsmöglichkeit (TAE-N) entsprechender Endgeräte (FAX, Modem).
    In den Haupt- und Verzweigerkabeln wurden aber Reserven eingeplant.

    Aber das ist alles uninteressant, entscheidend ist, was der Netzbetreiber sagt. Es muss zuerst geprüft werden, ob das verbliebene Kabel überhaupt noch irgendwo angeschlossen werden kann. Sind die Adern noch im letzten Kabelverzweiger vorhanden, dann kann man sie auch auflegen. Ansonsten muss zwangsweise ein Bagger anrücken. Es verwundert aber, dass nach Aussage des TE bei der Telekom keine Daten zu diesem Anschluss mehr vorliegen.

    Gruß
    Ralf
     
  10. ralf9000

    ralf9000

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    Hast Recht, man vergiesst, wenn man die Telekom-Kabel nicht täglich sieht, das diese doch "etwas anders" sind. Trotzdem, die Telekom kann nachmessen, evtl. sogar Reflexionsmessungen zur Längenbestimmung machen und rausfinden was noch geht. Das kostet wenig Geld, die Telkom muss es nur wollen.
    Das keine Dokumentation mehr da sein soll, heißt meist keine ins Computerzeitalter übernommen und in irgendeinem Archiv dann noch in Papierform. So war es bei dem Haus meiner Eltern ...
     
  11. grubash

    grubash

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    Hi,
    für DSL werden nur die 2 Adern der normalen Telefonleitung benötigt. Telefon und Internet werden bei älteren Anschlüssen über verschiedene Frequenzbänder geschalten. Bei neuen IP-Anschlüssen werden die Telefondaten digitalisiert und als IP-Daten verschickt. Die max. Übertragungsrate hängt vom nutzbaren Frequenzband ab. Da spielen dann mehrere Faktoren (Entfernung zur Vermittlugsstelle, Kabeldäpfung, Störsignale ect.) rein. Das muss man dann ausmessen lassen.

    Ciao Christian
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Deswegen mein obiger Rat, zuerst mit dem Netzbetreiber sprechen. Ob es da noch eine Dokumentation gibt, ist fast schon egal, denn es könnte ja sein, dass schlichtweg etwas vergessen wurde. Es wundert mich nur, weil bei der Telekom normalerweise nichts verloren geht. ;) (nicht einmal ein Kabel).
    Augenscheinlich gehört das Kabel also noch der Telekom, und die muss sich darum kümmern, auch in ihrem eigenen Interesse. Es bestünde ja zumindest die theoretische Gefahr, dass durch so ein Kabel ein Verzweigkabel ge-/zerstört wird, und das würde dann mehrere Haushalte betreffen usw. usw.

    Tja, und wenn die schon anrücken um das nachzuprüfen, kann man dann auch klären lassen, wie man zu einem Tel.anschluss kommt. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  13. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Nö, alles noch im normalen Erfahrungsbereich.
     
  14. karo1170

    karo1170

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    Lage und Verlauf des Kabels sollten sich auch ueber die Trassenauskunft der Telekom im Internet herausfinden lassen.
     
  15. Gwenny

    Gwenny

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    Bei der man sich aber als Privatperson nicht registrieren kann.

    Telekom will erst einen Techniker zur Aktivierung vorbeischicken, wenn ich einen Telekom-Vertrag unterschrieben habe. Da kratzt man sich doch am Kopf...
     
  16. helge2

    helge2

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    Hallo Gwenny,

    Aber du möchtest doch den Anschluß wieder aktiviert haben-oder ?
    Warum soll denn ein Techniker für lau vor Ort kommen und Messen ?

    gruß helge 2

    PS:selbst wenn Du später einen anderen Anbieter wählen würdest-liegt die Leitungshoheit immer noch bei der Telekom.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Wieso kratzt man sich da am Kopf? Du kannst ja einen anderen Netzbetreiber fragen was es kostet wenn der sagen wir mal 100km Leitung wegen Dir ziehen muss. ;)

    Wenn es nur um das Kabel ginge, dann kämen die schon aus Eigeninteresse (ist ja deren Eigentum), aber wenn Du dieses Kabel, oder ein neues Kabel, möchtest inkl. Anschluss an das Netz der Telekom, dann ist die Arbeit natürlich kostenpflichtig. Die stellen Dir ja nicht gratis einen Anschluss zur Verfügung. Momentan hat Dein Haus keinen Anschluss, Kabel hin oder her. Also brauchst Du einen neuen Anschluss, oder Du lässt es.

    Das hat alles noch nichts damit zu tun, ob Du später die Telekom auch als Provider für Telefon-/Daten etc. nutzen möchtest.

    Gruß
    Ralf
     
  18. Julius

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    Wobei aber das Beantragen eines DTAG-Vertrages (kann ja gerne einer ohne lange Mindestlaufzeit sein, also z.B. nur Telefon, ohne DSL etc.) die Sache erfahrungsgemäß vereinacht und sehr beschleunigt...

    Wenn dann alles steht und funzt, kann man ggf. zu anderem Provider/Reseller wechseln.
     
  19. R.B.

    R.B.

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  21. Gwenny

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    Doch. Wir wurden von den Eltern mit versorgt, die im Hausanbau wohnen und bei denen eine Leitung vor 30 Jahren neu gezogen wurde. Die deaktivierte Leitung gehörte den Großeltern im Haupthaus. Und diese deaktivierte Leitung soll nun (da das Haupthaus saniert wird und ich dort einziehe) wieder aktiviert werden, um sauber getrennte Anschlüsse zu haben.

    Aktiviert und eventuell verlegt werden. Und da sind die Kosten eben noch nicht bekannt. Ich finde es nur komisch, dass z.B. beim Gas vorher ein Techniker vorbeikommt und daraufhin ein Angebot macht, wieviel eine Verlegung kostet.

    Super Tip, danke. Muss nur geklärt sein, dass die Leitung auch zukunftsfähig ist -> Richtung VDSL zum Beispiel.


    Ich hatte nun noch ein Gespräch mit der Telekom. Und die Leitung, die bei den Eltern reingeht, könnte über eine APL-Erweiterung genutzt werden. Gibt es da etwas zu beachten?

    Gruß,
    Gwenny
     
  22. Julius

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    Eigentlich nur, daß das weniger zukunftssicher ist als ein eigener Hausanschluß.
    Dafür vermutlich billiger.

    Ich würde das aber nur dann akzeptieren, wenn das andere Gebäude weiterhin von wohlmeinender Verwandschaft genutzt wird. Ansonsten wäre mir die Mißbrauchsgefahr zu hoch...

    Für VDSL eignen sich alle derartigen Leitungen, auch wenn sie schon 100 Jahre alt sein sollten (unser Erdkabel hier ist z.B. inzwischen über 75 Jahre alt und erfreut sich besten Datendurchsatzes).
    Hingegen kommt es auf die Länge der Leitung und ganz entscheidend darauf an, ob es in Eurer Gegend überhaupt (V)DSLAMs gibt.
     
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