Terrasse aus WPC - Erfahrungen?

Diskutiere Terrasse aus WPC - Erfahrungen? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir planen unsere Terrasse neu mit Dielen zu belegen. Hat jemand von Euch Erfahrung mit den Terrassendielen der verschiendenen WPC...

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  1. #1 aklein01, 27.05.2009
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    Hallo,

    wir planen unsere Terrasse neu mit Dielen zu belegen.

    Hat jemand von Euch Erfahrung mit den Terrassendielen der verschiendenen WPC Herstellern? Aktuell sind mir Kovalex, Megawood, Rettenmeier und Otto Wolf bekannt.

    Wir tendieren aktuell zu den Artwood Dielen von Rettenmeier im Farbton marone.

    Gibt es Erfahrungen oder Meinungen zu den einzelnen Herstellern?


    Dann noch eine Frage. Von unserer bisherigen Terrasse steht noch die Unterkonstruktion und macht einen soliden Eindruck; Abstand der Balken zueinander ca. 40cm. Hat bereits jemand WPC Dielen auf eine Holzunterkonstruktion aufgebracht? Dies würde die gesamte Arbeit deutlich vereinfachen.


    Vielen Dank + Grüße
    Alex
     
  2. #2 applegg, 28.05.2009
    applegg

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    Habe eine WPC Terrasse von Rettenmeier (gabs mal bei OBI für Kampfpreis). Allerdings erst dieses Jahr. Bisher super zufrieden. Warten wir mal den ersten Winter ab... Diese Dielen werden mit speziellen "Clipsen" angeschraubrt, man sieht also keine Schraube oben (nur im Zwischenraum zwischen den Dielen). Ich habe auch auf eine KVHolz-Konstuktion geschraubt. Habe vorher wegen evtl. unterschiedlicher Ausdehungsverhalten beim Hersteller angefragt, die haben grünes Licht gegeben. Wichtig seien nur die korrekten Abstände zum Haus (2 cm). Die unterschiedliche Bewegung der Ausdehung kann dann durch die Clipse abgefangen werden, da die Dielen längs Bewegungsmöglichkeit haben. Ansonsten gibt ja der Hersteller die maximalen Abstände zwischen den Auflagen vor, meist sind das 40 cm. Weniger ist immer besser :-)


    Ich habe mir damals auch von allen möglichen Herstellern (Verzalit, Grojadeck, Rehau, etc.) Proben senden lassen. Das machen die meisten problem- und kostenlos.

    Interessant war noch Verzalit, die haben eine Nutz-und Feder Verbindung, so dass die Terrasse vollkommen dicht ist. Kann nix dazwischen runterfallen. Muss man aber auch auch sehr aufpassen wegen Randabständen und Neigung, weil es sonst schnell schüsselt. War aber mehr als doppelt so teuer, daher auch dagegen entschieden.


    Viele Grüße
    Stefan
     
  3. #3 HolzhausWolli, 28.05.2009
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    Falls Do googelst..... es heißt natürlich Werzalit.

    Diese Dielen sind mit Nut- und Feder -raffinierter Weise sogar mit zwei geschlossenen Fugenmaßen- verlegbar. Somit also ganz ohne sichtbare Schraubenverbindung, auch nicht durch die Fuge.

    Falls die geschlossene Fuge ein Thema sein sollte, Megawood bietet eine sogenannte Nutleiste aus Gummi an, die als Fugenfüller dient.

    Dieses System haben wir für eine offene Balkonkonstruktion gewählt, dann aber als Massivdiele (hat glaube ich auch nur Megawood). Echte Wasserdichtheit ist damit aber auch nicht zu erzielen.

    Im Grunde ist die Entscheidung Pro und Kontra WPC eine Glaubensfrage. Hauptargument PRO ist halt die Wartungs- und Pflegefreiheit. Eine Produktentscheidung aber würde ich immer auch von der Farbechtheit abhängig machen, d.h. unbedingt auch Musterflächen besichtigen, die schon alle Jahreszeiten erlebt haben. Nicht auszudenken, wenn das Zeug nach 2 Wintern wirklich nur nach Plastik aussähe.
     
  4. DMpire

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    Hab mich mental auch pro WPC entschieden und etliche Muster vorliegen. Ich tendiere zum Produkt von GroJa, und zwar GroJaDeck im Farbton "dark garden". Kann jemand von euch etwas zur Qualität von GroJaDeck berichten? Vielleicht auch speziell zu dem doch etwas dunklen Farbton - kann man den bei Sonneneinstrahlung auch noch barfuss begehen, oder wird der aufgrund der Farbe zu heiß?

    Ciao, Dirk
     
  5. #5 Tenzing, 01.07.2009
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    Hallo,
    ich habe letzte Woche eine Megawood-Terrasse verbaut. Als Farbe haben wir Basaltgrau gewählt, das sieht sehr schick aus. Die Holztöne fand ich zu gleichmäßig und plastikähnlich und hätte mich wohl dagegen entschieden und Echtholz genommen.
    Die Qualität der Dielen fand ich sehr gut, doch die Plastikclips waren etwas billig. Mit meinem kleinen Akkuschrauber hab ich am Anfang einige zerstört, man musste erst Gefühl dafür bekommen. Das Verlegen ging recht schnell und war sehr einfach, man musste jedoch vorbohren.
    Bei unseren jetzigen Temperaturen (<30°) wird die Terrasse schon recht warm, bleibt aber auch Barfuß begehbar.
    Viele Grüße,
    T.
     
  6. #6 flashbyte, 01.07.2009
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    ich mache aktuell mein Pooldeck mit den Profilen von Rehau. Angesehen hab ich mir diverse Baumarkprofile mit den Plastikklipsen, das Werzalitprofil, das Rehau und ein Profil von Reinü-fefa.
    Das Werzalit und Rehau erschien mir am solidesten. Die anderen waren schwächer (nur 2 bis 2,5 cm stark) und sahen von der Oberfläche nicht so "wertig" aus.
    Ich bin auf das Rehau gegangen, weil ich grau wollte und die Werzalit Farben mir nicht zugesagt haben.
     
  7. operis

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    Ich habe vor 3 Jahren einem Bekannten geholfen, seine Plastikterrasse zu verlegen.

    Das Teil hat sich nach 3 Jahren herrlich verfärbt, sieht aus wie ein KG Rohr mit Sonnenbrand.


    operis
     
  8. #8 Sid2234, 14.07.2009
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    der ist echt gut :mega_lol:!!

    Ich hatte mir auch meine Gedanken hierzu gemacht. Doch empfand ich die Optik von solch einem Deck ganz gruselig. Jede Planke einzeln betrachtet sieht einigermaßen nach Holz aus, aber wenn Du die Gesamtheit der Terrasse betrachtest, sieht diese schon sehr nach Kunstprodukt aus (keine Lebendigkeit, keine Maserung, keine unterschiedliche Verfärbung). Auch die Kosten hierfür sind nicht zu unterschätzen. Der scheinbar günstige Plankenpreis zieht heftige Kosten nach sich, wenn Du Dich an die Verlegehinweise des Herstellers hältst (Befestigungsmaterial, Unterkonstruktion,...)

    Ich würde echt davon abraten.

    Grüße
    Sid
     
  9. Maya34

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    Hallo,

    auch wir stehen vor der großen Entscheidung, WPC-Dielen zu verlegen.

    Allerdings haben wir zwei Angebote über unterschiedliche Materialzusammensetzung, Bafußdielen von:

    1. Megawood (75% natürliche Holzfasern + 25% hochwertige Polymere und Additive UND

    2. Astech bzw. 123mygarden, wo das Mischungsverhältnis andersrum ist, also das Material ca. 3/4 aus hoch schlagzähem,
    Witterungs- und UV-beständigem Kunststoff besteht, gemischt mit Holzfasern. Genaue Zusammensetzung weiß ich jetzt leider nicht.

    Was ist nun besser in bezug auf Langlebigkeit? Ich habe da leider wenig gefunden über Vergleiche. Wisst Ihr mehr?
     
  10. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Ob es wohl auch Hersteller gibt, die mit der Verwendung von minderwertigen Polymeren werben...? :bef1006:
     
  11. Maya34

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    ...hilft mir jetzt nicht wirklich weiter... lese evtl. heraus, dass sich deine Äußerung auf Angebot 2) bezieht?? Hauptbestandteil ist wohl PVC.
     
  12. #12 Bauwahn, 13.07.2010
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    ...oder "unnatürliche Holzfasern" verwenden?

    Aber wenn man in "irgendwo" wohnt, passt so eine Plaste-Terasse auch vom regionalen Flair her ganz hervorragend...
     
  13. Maya34

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    Ich habe lediglich die Produktbeschreibung zitiert. Kann auch nichts dafür, dass es so deklariert wird...

    Was nun unser Wohnort damit zu tun hat, ob man Stein, Holz oder Plastik/Holz als Terrassenboden wählt, ist mir ein absolutes Rätsel, zeigt aber leider, das man hier keine detaillierten Antworten auf seine Fragen bekommt...Schade! :( Warum so von oben herab? Ich dachte, da wäre hier ein Forum, wo man genau diese (meine) Fragen stellen könnte...
     
  14. #14 Bauwahn, 13.07.2010
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    Es böte sich eben an, regionaltypische Materialien zu verwenden, um dem Haus den gebührenden Platz in der Landschaft zu ermöglichen. Aber sei's drum, die Entscheidung scheint eh gefallen zu sein.


    Mal abgesehen von der etwas fragwürdigen Anspruchshaltung, das Problem ist, dass kaum jemand über langjährige Erfahrungen mit genau DEN verwendeten Materialien haben wird, einfach deshalb, weil dieses "Zeugs" noch nicht sehr lange auf dem Markt ist und die Marken und Modelle ständig wechseln.

    Ich würde versuchen, einen Hersteller zu finden, der einem 5 oder 10 Jahre Garantie auf sein Produkt (inkl. UV-Beständigkeit) gibt. Das hilft zwar immer noch nicht, wenn die Firma dann nicht mehr existiert, aber könnte ja ein Hinweis sein, dass der Hersteller seinem Material traut.

    Gruß

    Thomas
     
  15. Martl

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    An alle preissensiblen WPC-Freunde:
    Der teuerste Bestandteil an der WPC Rezeptur ist nicht das Polymer oder der Füllstof Holz sondern die UV Stabilisierung.
    -Womit wir wieder beim KG mis Sonnebrand wären - :D
    Somit höchste Vorsicht bei "Kampfpreisen" aus dem Baumarkt!!

    Gruss
    Martl
     
  16. #16 applegg, 13.07.2010
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    UV Stabilisierung ist egal

    Liebe Vielgeldausgeber,

    ich habe nun die Terasse eine gewisse Zeit im Einsatz (s.o.).

    Folgende Vorteile:

    * Material vergraut, das bedeutet auch einen natürlicheren Look. Insofern ist mir der UV Schutz egal.
    * Keine Spliese / Splitter, auch wenn ein Kind mal auf den Knien drüber rutscht.
    * Auch nass und bereift recht rutschfest
    * gut zu reinigen, Spezialreiniger bekommt auch Fettflecken raus.
    * Keine Spaltungen, Risse, Abplatzungen
    * Fast alle Besucher fragen, welches Holz das ist.


    Nachteile:

    * Starke Neigung zur Wölbung. Nach dem ersten Winnte rmusste ich 20 % der Schrauben erneuern, weil abgerissen.
    * starke Schwund- und Ausdehnungsneigung, das bedeutet größere notwendige Fugen zu angrenzenden Bauteilen, was nicht immer jedem gefällt.
    * Endansicht nicht so schön, da "Hohlkörper". Endkappe hässlich. Macht nicht jedem was aus.


    Fazit:
    ja, ich würde es wieder nehmen, es gibt definitiv einige schönere, aber wenig praktischere Terassenbeläge, vor allem, wenn eine Aufständerung notwendig ist. Insofern überwiegt diesmal der Nutzenvorteil deutlich vor der Ästhetik.


    Grüße
    Stefan
     
  17. DMpire

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    Hallo Maya,

    ich hatte hier in diesem Thread am 01.07.2009 auch angefragt, und da ich mittlerweile eine WPC-Terasse mein Eigen nenne, gibt's einen Erfahrungsbericht von mir.

    Ich hatte mir letzten Sommer mehrere WPC-Muster bestellt. Diese hab ich auf die (betonierte) Terasse gelegt und einfach mal über Winter da liegen lassen. So richtig mit Schnee drauf über Wochen und so. Im Frühjahr sind mir dann die zwei Muster aus dem Baumarkt negativ ins Auge gefallen. Ja genau die, die von Haus aus schon extrem nach Plastik aussahen. Irgendwie hatten die sich gewölbt und sahen nicht mehr wirklich schick aus. Die Muster der Markenhersteller (Megawood, Groja etc) sahen hingegen fast so aus wie ein halbes Jahr zuvor da hin gelegt.

    Von der Optik her hat mir das dunkel-anthrazite "Dark Garden" von Groja von Anfang an am meisten zugesagt, dieses hab ich im Frühsommer auch bestellt. Terasse ca. 4,50 m x 7,50 m plus Treppe, hab nicht die 20 mm Variante genommen, sondern die mit 28 mm Stärke. Verlegung absolut problemlos, kein bohren, kein schrauben. Lediglich die Unterkonstruktionsbalken hinlegen, die Edelstahl-Clips festclipsen und dort rein die Dielen legen. Etwas mit dem Gummihammer nachhelfen, bis die Diele in die Clips einrastet. Die 33 m² Terasse hatte ich in etwa 6 Stunden fertig. Kinderspiel!

    Zu den Nachteilen, die applegg oben beschrieben hat, kann ich sagen:
    - Wölbung hab ich noch gar keine festgestellt, nicht mal jetzt in den heißen Tagen
    - Ausdehnung hab ich subjektiv auch noch keine bemerkt, hab mich aber auch an die Herstellervorgabe von 20 mm Platz zum Gebäude gehalten
    - Endkappe ist bei Groja nicht unbedingt häßlich

    Die Nachteile, die ist festgestellt hab, sind:
    - In dunkel-anthrazit bei 35° im Schatten und permanenter Sonneneinstrahlung kann man nicht mehr wirklich von "Barfuss-Diele" sprechen, die wird echt heiß. Wie es mit anderen Farben aussieht, kann ich nicht beurteilen.
    - Die Unterkonstruktion würde ich beim nächsten mal enger verlegen. Herstellervorgabe war 35 cm Abstand, die hab ich eingehalten. Hab unter die Unterkonstruktionsbalken die Gummi-Pads gelegt, die Groja im Angebot hat. Unten drunter ist wie gesagt betoniert. Effekt ist, daß die Terasse an manchen Stellen etwas durchschwingt / federt, wenn man drüber läuft. Beim nächsten mal würde ich die Unterkonstruktionsbalken eher mit 25 cm Abstand verbauen. Erstens kostet die UK nicht die Welt, und zweitens muss man ja nicht alle 25 cm nen Clip setzen (Edelstahl, pro Stück 80 Cent).

    Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Erfahrungen etwas weiterhelfen. Ich weiß noch genau, wie frustrierend es war, vor einem Jahr keinerlei Erfahrungsberichte irgendwo zu finden. Um es kurz zu machen: ich würde wieder WPC nehmen, aber definitiv vom Markenhersteller und definitiv mit dem Gemisch vom > 70% Holzfasern und < 30% Kunststoff.

    Ciao, Dirk
     
  18. #18 Nina123, 19.10.2010
    Nina123

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    WPC-Terrassenbelag

    Hallo, :bef1013:
    ich bin Studentin und beschäftige mich momentan im Rahmen meiner Bachelorarbeit mit WPC. Hierzu führe ich u. a. auch eine Marktforschung durch und habe dabei festgestellt, dass es wirklich schwierig ist WPC-Terrassenbesitzer zu finden. Daher hoffe ich, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt. :angel:
    Falls also jemand von euch WPC auf der Terrasse oder dem Balkon liegen hat, und Lust hat eine kleine Online-Umfrage auszufüllen, würde ich mich sehr freuen!!!
    Ihr findet sie unter dem folgenden Link:http://www.survey4all.org/qsys/answerlogin.qsys?questId=Terrasse
    Also, ich hoffe auf eure Unterstützung!!!
    LG
    Nina
     
  19. rousso

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    Hallo
    Meine Terrasse aus ca. 5.5 x 4 m geht nun vom 2ten Sommer in den 2ten Winter. :biggthumpup: Unterkonstruktion auch in WPC im 40 cm Raster. Zwischen Unterkonstruktion und Dielen habe ich Alu-Insektengitterbahnen 80 cm breit quer zur Unterkonstruktion mit Klammern aufgetrackert. :wow Diese Massnahme hat sich voll bewährt konnten so doch schon diverse Gegenstände vor den endgültigen verschwinden durch den 7 mm breiten Spalt zwischen den Dielen bewart werden. Unbedingt durch die Clips vorbohren! Ein weiterer Tipp: Die Anfangs und Enddielen habe ich alle 40 cm mit normalen Dielenschrauben befestigt denn die ARTWood Endclips sehen oberscheusslich aus! Dazu wichtige Hinweise: 1) ARTWood Dielen sind Holprofile mit Stegen in Längsrichtung also unbedingt durch einen Steg bohren! 2) Unbedingt für den Schraubenkopf ansenken! 3) In der Unterkonstruktion vorbohren! Verlege Tipp: Ich habe immer 5 Dielen (ca. 80 cm) gleichzeitig verlegt und entgegen der klaren Anweisung von Rettenmeier die 4 m langen Dielen mit 6 Stk. Parkett- und Laminat Spanngurte so weit zusammengezogen, dass sie meisten Befestigungsclips fest sassen. Praktische Erfahrungen: Die Terrasse ist richtjung Süden ausgerichtet und im Erdgeschoss einer Mehrfamilienhauses in die Nische des Balkons darüber eingebaut und steht bei eingezogener Markise zu 1/3 im Schatten und zu 2/3 im Sonnenlicht und zu gleichen Anteilen auch im Regen oder Schnee. Wir können bis heute keine Witterungsbedingten Farbveränderungen feststellen. Da ARTWood zu 75% aus Holz besteht ist die Verschmutzungsepfndlichkeit ähnlich wie Naturholz. Tipp: Wenn was passiert wie Rost, Vogelscheisse u.s.w. versuchen wir immer die Verunreinigung mit einer Messingbürste wegzubürsten. Mit sehr gutem Erfolg! Das Feeling auf der Terrasse ist sehr gut, Wir möchten diese nicht mehr missen! Ich habe alles Material bei der Firma mit dem Biber im Logo gekauft. Die Dielen zum Aktionspreis. Man(n) und Frau muss sich aber klar sein ohne genaues Arbeiten und korrekter Ausführung macht das Endergebnis keinen Spass. Substantielle Dinge wie 1.5 - 2 % Gefälle in Längsrichtung der Diele , kein Erdkontakt mit der Unterkonstruktion und das 40 cm Raster für die Unterkonstruktion weil Hohlprofil Dielen sind ein Muss. Zu rein Maschinentechnischen Ausrüstung folgendes: Zwei Akkuschrauber mit je 2 Akkus sind von grossem Vorteil. Eine Zug- Kappsäge ist ein Muss und genau messen, besser zwei mal ist Pflicht! Merke: Einmal zu kurz, immer zu kurz! Gruss Rousso
     
  20. #20 Michael H, 15.04.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15.04.2011
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    M......d WPC A......holz

    Hallo,

    unsere Erfahrungen mit M......d sind komplett negativ und rate jedem von dem Kauf dieser WPC-Schleuder ab.
    Hatten uns eigentlich für die Dielen entschieden, weil unsere Zwillinge holzplitterfrei im Sommer auf der Terasse spielen sollen und eine Steinterasse nicht dieses warme Flair austrahlt wie eine Holzterasse. Wir wollten auch einen namhaften Hersteller und keine Baumarktprodukte. Daher haben wir uns für das Hohlprofil von M......d entschieden.

    Im Mai 2007 haben wir unsere 40 m² Terasse komplett mit den Dielen verlegt (feine Rillung nach oben). Ich habe 2x6 m Dielen längs zum Haus verlegt. Weil ich 100%-ig sicher gehen wollte und keine Lust hatte die Unterkonstuktion in den nächsten 20 Jahren wegen Verottung auszutauschen, wurde von mir eine wahnsinns Unterkonstruktion aus verzinkten 1" Rohren gefertigt. Weil mir für eine 12 m lange Terasse 24 cm Gefälle zu extrem waren, habe ich ca. nur 0,5% Gefälle ausgführt.
    Das sollte mir noch teuer zu stehen kommen.

    So jetzt zum Negativen:

    1. Was mir schon im ersten Jahr aufiel, ist das die Dinger sich auf 6m wahnsinnig ausdehen. Manche Bretter musste ich soger am 3-5 cm kürzen damit Sie wieder alle auf einer Länge waren.
    2. Die Dielen werden bei direkter Sonneneinstrahlung im Sommer wahnsinns heiss. Holzsplitterfreies Barfuss gehen war möglich, aber Barfuss laufen war wie eine Sahara Durchquerung.
    3. Letzes Jahr beobachtete ich das sich die Enden nach oben bogen, obwohl ich diese am Ende mit den Klammern an der Unterkonstuktion festgeschraubt hatte. Sah zwar nicht perfekt aus, störte uns aber nicht.
    4. Dann im November 2010 (Dielen 3 1/2 Jahre alt) hatten wir an ein paar Dielen an den Enden in der geriffelten Oberfläche Risse. Diese haben sich inzwischen soweit ausgebreitet, dass sich diese Dielen komplett zerlegt haben. Bis jetzt sind 6 Dielen a 6 m komplett unbrauchbar. An weiteren sind schon Risse erkennbar. Also nur noch eine Frage der Zeit bis diese auch so aussehen.

    Jetzt die M......d Reaktion:
    Ein M......d Aussendienstler stand Anfang dieses Jahres auf unserer beschädigten Terasse, holte eine Wasserwaage raus und sagte, dass alles am Gefälle liegt. Die Dielen können das Wasser nicht durchführen und im Winter gefriert dieses, dadurch entstehen die Risse und grundsätzlich die Beschädigung. Danach war alles klar für M......d. Ich bot an dass ich den Normalaufpreis für die Vollprofile zahle. Dies wurde abgelehnt.
    Durch meine Rescherchen wurde mir auch insgeheim gesagt, dass immer mehr nur die Vollprofile verlegt werden, weil diese unempfindlicher seien. Ergo die Hohlprofile sind Schrott. Auch fand ich heraus, dass M......d Buch führt welche Terassen von ihnen bundesweit aufgebaut wurden. An allen Terassen, wo selbst Hand angelegt wurde geht man komplett aus der Gewährleistung. Die werden immer einen Grund finden.

    So jetzt meine logische Erklärung (gibt ja immer zwei Seiten) und jeder kann sich jetzt sein Urteil selber bilden ob er diesen schweineteuren Kunststoffschrott verlegen will:
    1. Diese Material zieht durch die feinen Poren immer Wasser und wird auch auf der unteren Seite immer länger gespeichert, weil keine Austrocknung durch zusätzlicher Sonneneinstrahlung geschieht. Daher seh ich die Gefahr die Beschädigung allein dem Gefälle zu geben als nicht haltbar. Über diesen Punkt kann man ja noch streiten.
    2. Aber durch das aufbiegen der Enden ist ein Gefälle nutzlos, weil immer Wasser in den Hohlprofilen stehen bleiben wird.
    3. Wenn man die Hohlprofile im Querschnitt genauer anschaut wird einem klar, dass diese eigentlich nicht langlebig sein können. Die Oberfläche ist nur 5 mm dick zwischen 2 Stegen, im Gegensatz zu einer Holzdiele die 25 mm dick ist. Durch die Riffelung ist eine Kerbwirkung gegeben, wodurch durch Nässe und Ausdehnung des Materials sowie der mechanischen Belastung (z.B. Begehen der Dielen, Terassenmöbel, etc.) es zu den Rissen führen kann.
    4. Ein Bestandteil dieser Dielen sind Weichmacher. Diese sorgen dafür, dass dieses Material elastisch ist. Aber es muss jedem einläuchten, dass diese durch Witterungseinflüsse dementsprechnd ausgespült werden und es durch Sonneneinstrahlung zu einem verspröden kommt.

    Ich hoffe keiner lässt sich jetzt auf eine versprochene Eierlegendewollmilchsau ein. Nur die Dielen haben mich damals 2900 € gekostet, ohne Befestigungsmaterial etc. Wir werden nun auf eine "normale Holzterasse" umschwenken. Möchte mit diesem Artikel einige davon abhalten und die nicht genau den gleichen Feheler machen und das Geld zum Fenster rauschmeissen möchten. Ein Genie ist wer aus den Fehlern anderer lernt und nicht den gleichen begeht um beweisen zu müssen, dass es doch nicht geht:-).

    P.S. kann jedem Fotos schicken, der es mir nicht glaubt.
     
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