Terrasse entwässern

Diskutiere Terrasse entwässern im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo! Ich möchte auf meiner Terrasse Quarzit-Polygonalplatten verlegen. Untergrund ist eine Betonplatte und darauf werde ich im...

  1. #1 burgenlandler, 11. August 2008
    burgenlandler

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    Hallo!

    Ich möchte auf meiner Terrasse Quarzit-Polygonalplatten verlegen. Untergrund ist eine Betonplatte und darauf werde ich im Drainagemörtelbett verlegen.
    Die Terrasse ist 10m lang und 4m breit.
    Das Gefälle der Betonplatte beträgt 2% zur Längsseite.

    Meine Frage dazu: Bei unserem Boden versickert das Regenwasser sehr gut.
    Genügt eine Entwässerung über den Rasen, wenn vom Rasen weg keinerlei Gefälle vorhanden ist und die Terrassenoberfläche plan mit der Rasenoberfläche abschließt.
    Vor allem folgende Frage beschäftigt mich. Was passiert mit dem relativ wenigen durchsickernden Wasser? Runter kann es nicht, da unter dem Drainagemörtel eine Abdichtung ist. Auf der Seite kann's aber auch nicht so gut weg, da die Drainschicht in der Erde ist.

    Gibt es Erfahrungswerte, wieviel Regenwasser bei dieser Art der Verlegung durch (relativ dichte) Fugen und Platten versickert?
    Wie könnte ich die Entwässerung optimieren?

    Vielen Dank im Voraus für die Hilfe!

    Grüße marcel
     
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  3. #2 wasweissich, 11. August 2008
    wasweissich

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    meine erfahrung ist , dass diese art der verlegung murks ist.............

    wer hat dir das eingeredet?
    der drainmörtelverkäufer?

    j.p.
     
  4. Robby

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    In Längsrichtung entwässern brauchts eine Dränmatte o.ä. da der Mörtel sich in langen Bahnen mit Calciumhydroxid zusetzt
     
  5. #4 burgenlandler, 12. August 2008
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    Hmm... Danke für die Hinweise.

    Sind also die 4 Meter zu viel durch die sich das Wasser den Weg suchen muss? Wird es bei Trass-Zement besser, da es dann ja keine Probleme mit dem Kalk geben sollte?

    Bzw.: Wie würdet ihr das in dieser Situation machen?
    Zusätzlich eine Drainagematte? Oder gibt's eine günstigere Variante?
     
  6. #5 wasweissich, 12. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    eine mögliche lösung (in der situation,betonplatte :mauervorhanden) einen guten (relativ dichten) verlegemörtel , dichten fugenmörtel , (der quarzit an sich ist recht dicht) , genug oberflächen gefälle , und sonne im herzen (d.h. hoffen dass es gut geht .

    und nach ein paar jahren nacharbeiten........

    j.p.
     
  7. #6 burgenlandler, 12. August 2008
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    Hallo j.p.!

    Auf diesen Kommentar habe ich gewartet :)
    Leider habe ich mich mit der Problematik zu spät befasst und die Betonplatte war schon -um teures Geld :( - gemacht. - Im Nachhinein ärgerlich, aber ändern will ich's jetzt auch nicht mehr.

    Dichte Fugen und dichter Quarzit war eben meine Hoffnung, dass eigentlich wenig Wasser durchsickert und das wenige Wasser dann im Drainmörtel abfließt.
    Ich höre aber Skepsis bezüglich Abflusseigenschaften auf der einen Seite und auf der anderen Seite bekomme ich möglichst dichten Mörtel empfohlen (was wäre denn da ein gutes Produkt?).

    Wenn ich möglichst dichten Mörtel verwendel soll, ist dann eine Abdichtung zum Beton hin sinnvoll oder gar kontraproduktiv? (Unter der Betonplatte ist ja nichts außer Schotter (und darunter ziemlich sandiger Boden)

    Abschlussfrage:
    Bautechnisch wäre soweit ich das verstanden habe, wohl in meiner Situation (Betonplatte schon vorhanden) das die beste Variante?:
    (von oben nach unten)

    Polygonalplatten
    Drainmörtel
    Drainmatte
    Abdichtung
    Betonplatte

    Grüße marcelk
     
  8. #7 wasweissich, 12. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    bautechnisch/theoretitisch ja.

    ist die bp am gebäude entkoppelt ?

    wenn ja , stellt sich die frage , ob eine abdichtung notwendig ist .

    was hat dieses :mauer:mauer:mauerding gekostet??

    j.p.
     
  9. #8 burgenlandler, 12. August 2008
    burgenlandler

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    Die Terrasse ist komplett entkoppelt - von daher keine Gefahr. Die Berührstellen zwischen den Ziegeln der Hauswand und der Terrasse sind zusätzlich mit insg. 1m breitem Blech isoliert (je 50cm in jede Richtung und darauf noch Teerpappe bzw. Bitumenanstrich je 1m weg von der Kante (in der Horizontalen und Vertikalen.

    Die Betonplatte hat 2400 Euro gekostet. :o

    Das klingt für mich jetzt so, als könnte ich die Platten direkt im Mörtel auf die Betonplatte legen und hoffen, dass die Platte (und Quarzitplatten) das mitmacht.

    Habe ich das jetzt richtig verstanden:
    Also besser möglichst dichter Mörtel und keine Isolierung als Drainmörtel und Isolierung?
    Die Optimalvariante lt. Expertenmeinung hier: Drainmatte und Drainmörtel?

    Grüße marcelk
     
  10. Berliner

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    tja, watt schreibe ick hier bloss hin.......?
    wie wär's denn richtig gewesen?

    Was mich hier interessiert, was wäre denn der bessere Unterbau gewesen. Mir wurde mal die Variante: Betonrecycling, Splitt mit Drainmörtel und darauf die Natursteinplatten angeboten. Ist das ein ok?
    Gruß Berliner
     
  11. #10 wasweissich, 15. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wofür denn der drainmörtel ??
     
  12. Berliner

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    tja, watt schreibe ick hier bloss hin.......?
    Der Splitt soll mit Trass Binder zu Drainmörtel verarbeitet werden. Darauf soll mit Haftschlämme Travertin verlegt werden. Die Fugen sollen mit Immobest FF verfugt werden.

    Nu sacht wat ;-)
    Gruß Berliner
     
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  14. #12 wasweissich, 17. August 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wenn das mörtelbett tragfähig genug ausfällt und der unterbau ausreichend durchlässig ist , why not ?

    aber warum habt ihr alle so eine angst vor splitt/brechsand bettung ?

    j.p.

    das fugenzeug ist ja auch kein direktes schnäppchen , und ewig hällt sowas auch nicht .

    achtung , ich bin ein erklärter gegner von festen und wasweissichwelchen syntetischen unfugen
     
  15. Berliner

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    Wie stark sollte denn die Mörtelschicht sein?
     
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