Terrassenaufbau

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  1. dejwoker

    dejwoker

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    Hallo!

    bald steht die Erstellung einer Terrasse an und nach einem ersten Gespräch mit einem BU bin ich jetzt etwas verwirrt.

    Die geplante Terrasse wird ums Haus rumgeführt, welches rund 30 Jahre alt ist. Erdarbeiten sind seit dem keine durchgeführt worden der Boden sollte sich also gesetzt haben.

    Wir möchten polygonale Natursteinplatten verlegen und hier habe ich imer gedacht, daß ich ein "anständiges" Betonfundament brauche, also mit 80cm Frostschürze, Schotterschicht, Folie und 15cm stahlbewehrter Betonplatte obendrauf.

    Der BU meinte das dies vollkommen übertrieben und viel zu teuer wäre. Er schlug vor auszukoffern und dann mit Schotter eine Frostauffüllung zu machen. Nach ordentlicher Verdichtung der Schotterschicht würde er die Platten direkt in ein Magerbetonbett legen wollen.

    Auch bei der Fertiggarage hält er ein Ringfundament für unnötig und würde auf die Frostschutzschicht direkt eine unbewehrte Betonplatte gießen.

    Haut das so hin?

    Zur Terrasse lese ich immer öfter direkt in Edelsplit oder ähnlichem zu verlegen. Nur wie sieht das bei polygonalen Platten mit den Fugen aus? Zum Teil ergeben sich doch sehr breite Fugen, wo mir dann der lose Sand immer rausfliegt, oder? Die Vorteile wie z.B. Flexibilität, Erweiterbarkeit, Reparierbarkeit liegen auf der Hand, aber es sollte auch vernünftig zu pflegen sein und mir nicht immer das Fugmaterial unter den Schuhen hängen.

    Ich bin jetzt ziemlich unsicher wie ich das machen lassen soll.

    Gruß
    Dejwoker
     
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  3. #2 wasweissich, 12. März 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    polygonal sagt ersmal nur etwas über die form aus..............

    material?
    quallität?(stärke , mittlere kantenlänge)
    gesammtfläche ca.?

    der bu liegt schon ganz richtig........magerbeton ist genau wie splitt/brechsand eine alternative

    j.p.
     
  4. dejwoker

    dejwoker

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    Nach dem durchstöbern diverser Beiträge zum Thema Fundament in Zusammenhang mit Beton ahnte ich bereits wer mir als erster auf diesen Beitrag antwortet :D

    Allerdings habe ich das Gefühl, daß Sie auch wissen wovon Sie reden, also freue ich mich auf Ihre Kommentare!

    Also die Terrasse wird ingesamt ca. 100m² haben, jedoch ist hierbei zu sagen, daß diese Fläche auch Wege beinhaltet die nahtlos von der Terrasse bzw. Hausumrandung wegführen.

    Ganz ehrlich muss ich gestehen, daß ich zum Thema endgültige Materialauswahl noch nichts Genaues sagen kann, außer wie die Form aussehen soll, weil meiner Frau und mir die polygonale lebhafte aber natürliche Form sehr gut gefällt.

    Also passt das schon mit dem Beton? Gibt es dann keine Ausblühungen etc. von dem man schon einmal liest? Mich wundert Ihre zustimmende Antwort, weil Sie sonst meist als erbitterter Gegner von Betonplatten aufgetreten sind, oder hat Magerbeton nichts mit Betonplatten zu tun? Sorry für meine vielleicht dumme Frage, aber ich möchte den Unterschied verstehen.

    Die Steine werden dann also direkt in die nasse Magerbetonplatte gelegt und sofort verfugt oder macht man das als separaten Arbeitsschritt? Welches Natursteinsorte in welcher Dicke würde sich für dieses Verfahren anbieten? Frage mal direkt retour geschickt...:D

    Ich habe da auch mal zufällig eine Skizze vorbereitet :Roll

    Zur Erläuterung: Die Zufahrt ist von Osten, wo auch das Tor der Garage (rechts unten) hin ausgerichtet sein wird. Neben der Garage soll ein Weg zur Haustür auf der Südseite des Hauses führen. Ein weitere Ausgang ist auf der Nordseite des Hauses, daher führt die Terrasse auch einmal ums Haus rum, um eine Verbindung zu schaffen. Nach Westen hin ist das Grundstück unverbaut offen.


    Gruß
    Dejwoker
     
  5. #4 wasweissich, 13. März 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    erstmal gibt es zwischen einer gegossenen (bewehrten) betonplatte unter einer tarrasse :mauer:mauer:mauer und einer magerbeton(feinkörnig)bettung grundsätzliche unterschiede .

    zweitens macht eine grobe materialvorauswahl schon einen sinn, weil ein sandsteinpolygon ganz andere voraussetzungen mitbringt als porphyr , gesägter granit anders zu behandeln ist als bruchrauher quarzit...........

    die bruchfreudigkeit der verschiedenen materialien führt auch im bereich der fugen zu verschiedenen bildern , das eine material hat ganz klare gerade bruchkanten , bei anderen sind es irgendwie krumme , unregelmässige zickzack oder schlangenlinien........
    beides hat seinen reiz , ist aber bei der planung zu berücksichtigen.......

    ich muss erstmal ein paar bilder zusammensuchen.......

    p.s.
    mein vorschlag zum teich........der erste , 42m² sind schwimmbereich , gesammt sind es 65...http://www.brakelmann.de/teich_bad.html
     
  6. dejwoker

    dejwoker

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    Danke für das Angebot mit den Bildern, da freue ich mich schon drauf.

    Als Laie auf dem Gebiet sagt mir Magerbeton nicht viel. Gut, im I-Net habe ich gefunden das dies ein "dünn" angerührter Mix im Verhältnis irgendwo zwischen 4:1 und 8:1 ist.

    Ist das so zu verstehen, das der Magerbeton einerseits genug Last aufnehmen kann und auch eine guzte Haftung der PLatten ermöglicht - auf der anderen Seite aber wieder so "schwach" das Reparaturen ohne Presslufthämmer vorgenommen werden könnten?

    Wie verfuge ich denn dann? Mit MAgerbeton wohl eher nicht, oder? Die Terrassenoberfläche sollte hochdruckreinigerresistente Fugen haben :e_smiley_brille02:

    Danke für den Teichlink sind schöne Fotos dabei. Der Wunsch sich im Teich auch mal abkühlen zu können, kommt von meiner Frau und sie meint das wäre für sie ok. Auf der anderen Seite bekomme ich so einen schönen großen, tiefen Teich :biggthumpup: Fische sollen auf jeden Fall rein, also ist das Schwimteichkonzept in seiner reinen Lehre eh vom Tisch. Außerdem will ich auch keinen Schwimmteich haben.

    Gruß
    Dejwoker
     
  7. #6 wasweissich, 14. März 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    :mauer:mauer:mauer:mauer:mauer
    ab jetzt rede ich nicht mit dir.............

    oder du liest dir die materialmerkblätter für natur-und betonwerkstein durch ,und die betriebsanleitung deines hochdruckreinigers in bezug auf herstellerhaftung bei schäden die man damit anrichtet........
     
  8. dejwoker

    dejwoker

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    War nur Spaß:D

    Nein, im Ernst, ich wusste nicht, daß man Naturstein nicht mit HD bearbeiten kann/soll. Kommt ja auch immer ein bischen darauf an wie man das Ding da draufhält, oder?

    Wie Du merkst kann ich Deine Tipps gut brauchen. :Roll

    Gruß
    Dejwoker
     
  9. #8 wasweissich, 14. März 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wenn du das algenwachstum und schmutzeinlagerung auf deinem terrassenbelag beschleunigen möchtest , ist der hochdruckreiniger genau das richtige hilfsmittel , die oberflächenstruktur wird zerstört , und die reinigungsdurchgänge immer häufiger , und dann nach einigen wenigen jahren) beschliesst die frau des hauses , die terrasse muss neu , sieht ja so schäbig aus............. (egal ob naturstein oder betonwerkstein)

    es wird dann aber ein anderer galabauer beauftragt als letztes mal , weil der ja soooooooooooooo einen schrott empfohlen hat ,das zeug ist ja schon nach acht jahren schrott..............

    j.p.
     
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  11. #9 wasweissich, 14. März 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

  12. #10 wasweissich, 16. März 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    die preise relativieren sich spätestens wenn der werklohn dazugerechnet wird, wel die verarbeitung durchaus unterschiedlich schwierig ist , bauseitiges anarbeiten einiges an können und werkzeug erfordet ...........

    man kann aber anhand der bilder die unterschiede der polygone , glate kanten , rundliche formen , scharfe ecken erkennen....
     
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