Terrassenkonstruktion: 10mm-Fliesen auf Betonplatte o. 30mm Steine auf Einkornbeton

Diskutiere Terrassenkonstruktion: 10mm-Fliesen auf Betonplatte o. 30mm Steine auf Einkornbeton im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo! Zu diesem Thema gibt es anscheinend verschiedene Ansichten: a) Feinsteinzeugfliesen auf gegossene Betonplatte, die widerrum auf...

  1. bhayes

    bhayes

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    Hallo!

    Zu diesem Thema gibt es anscheinend verschiedene Ansichten:
    a) Feinsteinzeugfliesen auf gegossene Betonplatte, die widerrum auf Schotter liegt (oder so ähnlich...)
    oder
    b) Dicke Fliesen (z.B. Korzilius Korater) oder (Beton)Steine (ca. 30-40mm dick) auf Einkornbeton etc.

    Was ist das Für und Wider für die verschiedenen Konstruktionen?

    Wir wollen unbedingt verhindern, dass Moos etc. durch die Fugen wachsen, des weiteren, dass es Brüche gibt.

    MfG Bryan Hayes
     
  2. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    zu a): So einfach gehts nicht! Der Beton (oder ein Gefälleestrich)muß ersteinmal ein ausreichendes Gefälle zu den geplanten Abläufen haben . Diese müßen sogenannt " Doppelstöckig" sein, also obere und untere Entwässerungsebene entwässern. darauf gehört die Abdichtung gem. 18195-5 mit allem drum und dran. Darauf die Drainmatte bis an die unteren Entwässerungsmöglichkeiten geführt (vorher die Schutzschicht der 18195 nicht vergessen), der Estrich (auch als Einkornestrich möglich) in möglichst gleichmäßiger Stärke herstellen mit Gefälle zu den Abläufen, darauf der Belag, den Regelwerken entsprechend.

    b) soll doch auch auf den Beton oder? Dann wäre das vorgehen fast gleich wie A, bis auf den Estrich und eine "dauerhaft zugänglichen" untere Entwässerung. Dann kann die obere bei durchlässigen Fugen entfallen
     
  3. #3 wasweissich, 21.03.2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    hallo

    um eine subjektive empfehlung abgeben zu können , müsste man wissen
    1. ob eine baugrube (keller) wie verfüllt wurde

    2. wie durchlässig der untergrund ist

    3. oder ob die terrasse erhöht liegt

    4. süd-oder nordseite.......(ich denke südwest , wäre vernünftig aber wer weiss.....)

    ..........................


    gruss aus dem pott

    j.p.
     
  4. bhayes

    bhayes

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    Hallo!

    Erst einmal vielen Dank für die bisherigen Antworten.

    Folgende Zusatzinformationen kann ich geben, zumal ich jetzt ein Angebot für eine Variante habe:

    "1. ob eine baugrube (keller) wie verfüllt wurde": Wurde verfüllt, Aushub eingefüllt und verdichtet

    "2. wie durchlässig der untergrund ist": Nicht übermässig, lehmhaltig

    "3. oder ob die terrasse erhöht liegt": Gleiches Niveau wie Fertigfussboden drinnen (Entwässerungsrinne ist notwendig, insges. 4,5 lfm)

    "4. süd-oder nordseite.......(ich denke südwest , wäre vernünftig aber wer weiss.....)": Ums Eck, nach Westen und nach Süden.
    (Relativ mildes Klima, wenig Wind, wenig Starkregen etc., viel Sonne (Weinbaugebiet)).

    Die Variante mit den dicken 30mm Steinen sieht folgendermaßen aus:
    - Boden aushaben bis 40 cm
    - feinplanieren und verdichten
    - Natursteinschotter 0/32 einbauen, lagenweise verdichten
    - Einkornbeton 10 cm
    - Feinsteinzeugplatten (Korzilius Korater, 30 mm) liefern, einbauen
    - verfugen mit dauerelastischer Fuge, polymergebunden
    - Entwässerungsrinnen vor die Terrassentüren
    Fläche insges. 58 qm

    Da die Auswahl an echten, normalen Feinsteinzeugfliesen (10mm dick) vielfach größer ist, würden wir gerne alternativ solche einsetzen. Diese müßten wohl auf eine gegossene Betonfundamentplatte verklebt werden (genaue Ausführungsdetails hierzu habe ich leider nicht).
    Also nochmal meine Frage: Was ist das Für und Wieder dieser beiden Konstruktionen?

    MfG Bryan Hayes
     
  5. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Ok

    die Entwässerungsrinne muß frei entwässern können und dann brauchts noch 5 cm Schwelle...
     
  6. #6 wasweissich, 24.03.2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    lage ist gut:D südwest!!

    die problematik ener betonplatte ist , dass jede , auch noch so gut verdichtete baugrube nach einigen jahren nachgibt .im ungünstigsten fall kippt sie dann in richtung haus oder bricht durch .das ist dann mehr als schlecht , weil ein nachverdichten nicht geht , ohne den beton ausbauen zu müssen .
    alle gewähleistungsansprüche sind verjährt und ausserdem kann der terrassenbauer auch nichts dafür .

    ich persönlich würde folgenden aufbau favorisieren:

    boden ausheben 40cm , lieber 50cm

    natursteinschotter 2-45 oder ähnlich , ohne nullanteil , lagenweise verdichtet

    ausgleichsschicht splitt -brechsand 2-5 , 2-8, noch besser 5-8
    (hat den vorteil schnell trocken zu fallen , nach zwei , drei sonnigen tagen vertocknet eventuel auflaufendes unkraut von alleine.)

    natursteinplatten nach geschmack , granit ist momentan günstiger als die meisten kunststeinplatten die bisschen nach was aussehen , quarzit wäre mein favorit , oder was weiss ich

    naturstein deswegen , weil kunststeinplatten nach wenigen jahren ihre schönheit einbüssen manche schneller , die ganz teueren etwas langsamer aber alle ganz sicher . naturstein dagegen sieht nach jahrzehnten noch gut aus .

    bei feinsteinzeug andererseits müsstest du in richtung aufbau wie robby ihn beschrieben hat denken , weil da das risiko des zerbröseln durch frost sehr hoch ist , wenn der aufbau nicht 100%ig passt , aber da ist ein gewissenhafter fliesenleger der richtige ansprechpartner .

    absolut subjektive meinung eines überzeugungstäters
    wer rechtschreib- und andere fehler findet darf sie behalten

    gruss j.p.
     
  7. #7 VolkerKugel (†), 24.03.2007
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    Danke sehr ...

    ... mir haben noch ein paar gefehlt :biggthumpup: .
     
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