Thermische Ablaufsicherung wohin ableiten?

Diskutiere Thermische Ablaufsicherung wohin ableiten? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Leute, ich hab ne kurze Frage zur thermischen Ablaufsicherung. Ich hab dazu schon mal dieses Thema hier gefunden... Ableitung für...

  1. Newman

    Newman

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    Hallo Leute, ich hab ne kurze Frage zur thermischen Ablaufsicherung.

    Ich hab dazu schon mal dieses Thema hier gefunden...
    Ableitung für thermische Ablaufsicherung
    ...aber unbedingt schlauer bin ich jetzt auch nicht.

    Ich habe eine ähnliche Ausgangslage. In den kommenden Wochen wird bei mir ein wasserführender Kachelofen aufgebaut. Der Ofenbauer hat aber von vornherein gesagt, mit Hydraulik hat er nix am Hut, da soll ich mir nen Heizi besorgen. Ja gut, muss ich sowieso, wegen Wasserspeicher einbauen, und Gastherme umklemmen usw. Jedenfalls mach ich mir grad Gedanken um die Leitungsführung im Keller, und bei der Vorbesichtigung mit dem Heizi kommen wir auf das Thema TAS zu sprechen.
    Die Aussage des Heizis: Ja...die TAS-Abblaseleitung muss direkt nach draußen geführt werden, darf aber nicht nach vorn zum öffentlichen Gehweg zeigen, weil da im E-Fall bis zu 30 Min. 90°C heißes Wasser raus dampft! :yikes
    Hört sich für mich als Laien erstmal plausibel an. Weitere Aussage war, es muss ein Winkel am Ende sein, der nach unten zeigt, weil in der Leitung kein stehendes (Regen)Wasser sein darf. (Somit kein ableiten des "Wasserdampfes" über die Dachfläche möglich) OK, das schränkt die/meine baulichen Möglichkeiten allmählich ein.
    Nun lese ich hier...
    ohne thermische Ablaufsicherung - TAS kann es gefährlich werden

    Zitat:
    Die Abblaseleitungen der TAS und des evtl. notwendigen Sicherheisventils müssen in einen Ablauftrichter mit Siphon (Geruchsverschluss) an das Abwassersystem angeschlossen werden.

    Der Wasserdruck muss mindestens 2 bar betragen und die Kaltwasserzuleitung sollte kurzgehalten und mit einem Rückflussverhinderer ausgestattet sein, damit kein Stagnationswasser in das Trinkwassernetz zurückdrücken kann. Die Ablaufleitung muß so bemessen sein, dass die zu erwartende Ablassmenge von ca. 6,0 m3/h bei 4,0 bar Wasserdruck gewährleistet ist.
    Zitat Ende.

    "müssen in einen Ablauftrichter mit Siphon (Geruchsverschluss) an das Abwassersystem angeschlossen werden."

    Ich sage mal, so ist es auch in der Aufbaubeschreibung des Wasserführenden Offeneinsatzes beschrieben/dargestellt.
    Im Keller direkt unter dem Kachelofen hängt die Gastherme. Deren Kondensatleitung und Überdruckventil sind direkt daneben über ein Trichter mit Syphon über eine 50er HT-Leitung mit dem Abwassersystem verbunden.
    Warum kann man das TAS nicht da einleiten? :confused:

    Ich meine, gut, 6m³/h sind schon mal ne Hausnummer... Aber wenn ich mir vorstelle, das diese 6m³ über ne Abblaseleitung direkt an der Hauswand ins freie gelassen werden, dort für Wasserschäden höchster Güte sorgen, dann kann da irgendwas nicht stimmen! :irre

    Was ist da nun richtig? Ich meine, eigentlich steht hier alles offensichtlich geschrieben...
    Boiler oder Speicher
    Warum will/wollte mein Heizi die Leitung nun nach draußen führen? :confused:

    MFG Andy
     
  2. #2 Fred Astair, 21.01.2023
    Fred Astair

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    Sagt wer?
    Klar kannst Du das TAS-Wasser in ein HT-Rohr einleiten. Die Ablaufleistung muss halt stimmen und die Temperaturbeständigkeit im weiteren Verlauf.
    Das musst Du ihn fragen.

    Die Kaltwasserleitung muss tatsächlich kurz sein: Maximal 10 x d der durchströmten speisenden Leitung.
    Da das seltenst als Stich zu realisieren ist, muss die speisendene Leitung bis zur TAS und wieder zurück geführt, also durchgeschleift werden.
     
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  3. Newman

    Newman

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    Sagt der Heizi!! :confused:

    Ist HT-Rohr... Sollte laut Internet 95-130°C ab können. TAS öffnet bei 95°C... sollte passen.

    Das käme mir sogar entgegen, wegen der Zugänglichkeit zur Wartung. Allerdings müsste dann die Kapillarleitung gute 3m lang sein. Muss der Heizi klären, ob das möglich ist.

    Hier wird es vielleicht nochmal interessant. Wie weit darf den das TAS vom Kessel max. entfernt sein? Mit den üblichen 1,30m komm ich ja nicht mal aus der Ofenschale raus.
     
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